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    Zitat von Rasta
    Grundsätzlich ist es relativ einfach so entspannte Kinder zu haben. Gibt eine handvoll Grundsätze an die man sich halten sollte vor allem in den ersten 3 Monaten. Und schon pennen die Würmchen durch.

    1. geregelter Tagesablauf
    Gab nie stillen nach bedarf auch wenn uns Hebammen dafür steinigen würden. Kinder sind relativ gleich am Anfang. Fast alle pegeln sich in einem 3-4 Stunden Rhythmus ein. Wenn man das weiss kann mann takten und die Kinder können entgegen Hebammen Meinung sehr wohl eine innere Uhr entwickeln. Dauert keine 2 Wochen. Sie bekommen pünktlich Hunger werden pünktlich müde.
    der Ablauf ist immer konstant. Das gibt Sicherheit. Das Argument unserer Hebamme dass man ja auch an den Kühlschrank geht wenn man Hunger hat gilt nicht. Deswegen heißt es ja MahlZEIT. wer trotzdem an den Kühlschrank geht wird ein Fetti.
    Rhythmus gibt Sicherheit. Gibt kein Hungergebrüll weil Kind checkt dass es immer zur selben Zeit Nachschub gibt.

    2. Hoch nehmen.
    Kinder haben eine 45 Minuten Schlafperiode. Erwachsene etwa 90 Minuten. Dann wird man wach. Erwachsene drehen sich dann einmal und können sich am morgen nicht erinnern. Die Kunst ist dass hinzubekommen, die Schlafperioden quasi zu verbinden. Das lernt man in den ersten 3 Monaten am besten. Wenn der Krümel losquakt nachts nicht sofort hoch nehmen. Normal gnötert er etwas wenn eine Periode durch ist, das aber im Halbschlaf. Nimmt man ihn hoch wird er richtig wach und dann wurde schwer ihn wieder zum pennen zu bringen. Man erkennt wenns kein meckern ist sondern was ist wie Windel voll. Dann natürlich reagieren. Aber erstmal 30sek bis Minute checken ob das pennen nicht . Fällt Frauen oft schwer.

    3. Schlafzimmer
    Nur zum pennen. Kein Spielzeug, kein kuscheln bei mama im Bett. Stillen auch eher als Ausnahme oder gar nicht. Lieber dafür das Zimmer wechseln, auch wenn das am Anfang schwer ist. Keine Geschichte, keine kuschelsessions, kein nichts. All das gibts in nem anderen Raum. Im Schlafzimmer wird gepennt und nur gepennt. Nur ne Einschlafmelodie von her Spieluhr und eventuell n Sternenhimmel sind erlaubt.
    Wir haben das soweit getrieben dass Mittagsschlaf und die andern runden in nem laufstall mit Matratze und so gemütlichem geraffel gehalten wurde.

    4. Essen
    Ist in erster Linie Nahrungsaufnahme. Stillen zum beruhigen ist no-go. Wenn es auch funktionieren mag. Beruhigung mit essen verbinden ist ne doofe Mischung die den 3h Takt versauen kann.

    5. Einschlafen
    Immer an der stelle einschlafen lassen an der der Krümel aufwacht. Sonst ergibt es Desorientierung. Nicht auf dem arm oder an der hupe einschlafen lassen. Rumtragen bis kurz vor einschlafen dann ins Bett und dort einpennen lassen. Keine langer Abschiedsszene gutenachkuss und raus. Gekuschelt wurde vorher. Nicht daneben hocken bis zum einpennen. Rausgehen.

    Ergebnis
    Kind schläft mit 5 Wochen durch 6h am Stück. Mit 10 Wochen 10-11h. Kind ist tagsüber nicht quenglig weil nicht müde. Eltern nicht geschlaucht wodurch Kinder entspannt. Entspannte Kinder = entspannte Eltern. Teufelskreis des relaxens. Wichtig sind die ersten 3 Monate. Danach haben sich schlechte Sachen eingeschlichen und es wird härter.

    Ich weiss klingt hart und militant. Ist es aber nicht, Kindern geht es im Gegenteil viel besser. Empfehlung von ner Freundin wie man twins überlebt. Klappt bei einem hundertprozentig auch.



    Zitat von Rasta
    Grundsätzlich ist es relativ einfach so entspannte Kinder zu haben. Gibt eine handvoll Grundsätze an die man sich halten sollte vor allem in den ersten 3 Monaten. Und schon pennen die Würmchen durch.

    1. geregelter Tagesablauf
    Gab nie stillen nach bedarf auch wenn uns Hebammen dafür steinigen würden. Kinder sind relativ gleich am Anfang. Fast alle pegeln sich in einem 3-4 Stunden Rhythmus ein. Wenn man das weiss kann mann takten und die Kinder können entgegen Hebammen Meinung sehr wohl eine innere Uhr entwickeln. Dauert keine 2 Wochen. Sie bekommen pünktlich Hunger werden pünktlich müde.
    der Ablauf ist immer konstant. Das gibt Sicherheit. Das Argument unserer Hebamme dass man ja auch an den Kühlschrank geht wenn man Hunger hat gilt nicht. Deswegen heißt es ja MahlZEIT. wer trotzdem an den Kühlschrank geht wird ein Fetti.
    Rhythmus gibt Sicherheit. Gibt kein Hungergebrüll weil Kind checkt dass es immer zur selben Zeit Nachschub gibt.

    2. Hoch nehmen.
    Kinder haben eine 45 Minuten Schlafperiode. Erwachsene etwa 90 Minuten. Dann wird man wach. Erwachsene drehen sich dann einmal und können sich am morgen nicht erinnern. Die Kunst ist dass hinzubekommen, die Schlafperioden quasi zu verbinden. Das lernt man in den ersten 3 Monaten am besten. Wenn der Krümel losquakt nachts nicht sofort hoch nehmen. Normal gnötert er etwas wenn eine Periode durch ist, das aber im Halbschlaf. Nimmt man ihn hoch wird er richtig wach und dann wurde schwer ihn wieder zum pennen zu bringen. Man erkennt wenns kein meckern ist sondern was ist wie Windel voll. Dann natürlich reagieren. Aber erstmal 30sek bis Minute checken ob das pennen nicht . Fällt Frauen oft schwer.

    3. Schlafzimmer
    Nur zum pennen. Kein Spielzeug, kein kuscheln bei mama im Bett. Stillen auch eher als Ausnahme oder gar nicht. Lieber dafür das Zimmer wechseln, auch wenn das am Anfang schwer ist. Keine Geschichte, keine kuschelsessions, kein nichts. All das gibts in nem anderen Raum. Im Schlafzimmer wird gepennt und nur gepennt. Nur ne Einschlafmelodie von her Spieluhr und eventuell n Sternenhimmel sind erlaubt.
    Wir haben das soweit getrieben dass Mittagsschlaf und die andern runden in nem laufstall mit Matratze und so gemütlichem geraffel gehalten wurde.

    4. Essen
    Ist in erster Linie Nahrungsaufnahme. Stillen zum beruhigen ist no-go. Wenn es auch funktionieren mag. Beruhigung mit essen verbinden ist ne doofe Mischung die den 3h Takt versauen kann.

    5. Einschlafen
    Immer an der stelle einschlafen lassen an der der Krümel aufwacht. Sonst ergibt es Desorientierung. Nicht auf dem arm oder an der hupe einschlafen lassen. Rumtragen bis kurz vor einschlafen dann ins Bett und dort einpennen lassen. Keine langer Abschiedsszene gutenachkuss und raus. Gekuschelt wurde vorher. Nicht daneben hocken bis zum einpennen. Rausgehen.

    Ergebnis
    Kind schläft mit 5 Wochen durch 6h am Stück. Mit 10 Wochen 10-11h. Kind ist tagsüber nicht quenglig weil nicht müde. Eltern nicht geschlaucht wodurch Kinder entspannt. Entspannte Kinder = entspannte Eltern. Teufelskreis des relaxens. Wichtig sind die ersten 3 Monate. Danach haben sich schlechte Sachen eingeschlichen und es wird härter.

    Ich weiss klingt hart und militant. Ist es aber nicht, Kindern geht es im Gegenteil viel besser. Empfehlung von ner Freundin wie man twins überlebt. Klappt bei einem hundertprozentig auch.
    Totaler Blödsinn...

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      Zitat von Shift
      Spoiler: 
      Zitat von Rasta
      Grundsätzlich ist es relativ einfach so entspannte Kinder zu haben. Gibt eine handvoll Grundsätze an die man sich halten sollte vor allem in den ersten 3 Monaten. Und schon pennen die Würmchen durch.

      1. geregelter Tagesablauf
      Gab nie stillen nach bedarf auch wenn uns Hebammen dafür steinigen würden. Kinder sind relativ gleich am Anfang. Fast alle pegeln sich in einem 3-4 Stunden Rhythmus ein. Wenn man das weiss kann mann takten und die Kinder können entgegen Hebammen Meinung sehr wohl eine innere Uhr entwickeln. Dauert keine 2 Wochen. Sie bekommen pünktlich Hunger werden pünktlich müde.
      der Ablauf ist immer konstant. Das gibt Sicherheit. Das Argument unserer Hebamme dass man ja auch an den Kühlschrank geht wenn man Hunger hat gilt nicht. Deswegen heißt es ja MahlZEIT. wer trotzdem an den Kühlschrank geht wird ein Fetti.
      Rhythmus gibt Sicherheit. Gibt kein Hungergebrüll weil Kind checkt dass es immer zur selben Zeit Nachschub gibt.

      2. Hoch nehmen.
      Kinder haben eine 45 Minuten Schlafperiode. Erwachsene etwa 90 Minuten. Dann wird man wach. Erwachsene drehen sich dann einmal und können sich am morgen nicht erinnern. Die Kunst ist dass hinzubekommen, die Schlafperioden quasi zu verbinden. Das lernt man in den ersten 3 Monaten am besten. Wenn der Krümel losquakt nachts nicht sofort hoch nehmen. Normal gnötert er etwas wenn eine Periode durch ist, das aber im Halbschlaf. Nimmt man ihn hoch wird er richtig wach und dann wurde schwer ihn wieder zum pennen zu bringen. Man erkennt wenns kein meckern ist sondern was ist wie Windel voll. Dann natürlich reagieren. Aber erstmal 30sek bis Minute checken ob das pennen nicht . Fällt Frauen oft schwer.

      3. Schlafzimmer
      Nur zum pennen. Kein Spielzeug, kein kuscheln bei mama im Bett. Stillen auch eher als Ausnahme oder gar nicht. Lieber dafür das Zimmer wechseln, auch wenn das am Anfang schwer ist. Keine Geschichte, keine kuschelsessions, kein nichts. All das gibts in nem anderen Raum. Im Schlafzimmer wird gepennt und nur gepennt. Nur ne Einschlafmelodie von her Spieluhr und eventuell n Sternenhimmel sind erlaubt.
      Wir haben das soweit getrieben dass Mittagsschlaf und die andern runden in nem laufstall mit Matratze und so gemütlichem geraffel gehalten wurde.

      4. Essen
      Ist in erster Linie Nahrungsaufnahme. Stillen zum beruhigen ist no-go. Wenn es auch funktionieren mag. Beruhigung mit essen verbinden ist ne doofe Mischung die den 3h Takt versauen kann.

      5. Einschlafen
      Immer an der stelle einschlafen lassen an der der Krümel aufwacht. Sonst ergibt es Desorientierung. Nicht auf dem arm oder an der hupe einschlafen lassen. Rumtragen bis kurz vor einschlafen dann ins Bett und dort einpennen lassen. Keine langer Abschiedsszene gutenachkuss und raus. Gekuschelt wurde vorher. Nicht daneben hocken bis zum einpennen. Rausgehen.

      Ergebnis
      Kind schläft mit 5 Wochen durch 6h am Stück. Mit 10 Wochen 10-11h. Kind ist tagsüber nicht quenglig weil nicht müde. Eltern nicht geschlaucht wodurch Kinder entspannt. Entspannte Kinder = entspannte Eltern. Teufelskreis des relaxens. Wichtig sind die ersten 3 Monate. Danach haben sich schlechte Sachen eingeschlichen und es wird härter.

      Ich weiss klingt hart und militant. Ist es aber nicht, Kindern geht es im Gegenteil viel besser. Empfehlung von ner Freundin wie man twins überlebt. Klappt bei einem hundertprozentig auch.



      Zitat von Rasta
      Grundsätzlich ist es relativ einfach so entspannte Kinder zu haben. Gibt eine handvoll Grundsätze an die man sich halten sollte vor allem in den ersten 3 Monaten. Und schon pennen die Würmchen durch.

      1. geregelter Tagesablauf
      Gab nie stillen nach bedarf auch wenn uns Hebammen dafür steinigen würden. Kinder sind relativ gleich am Anfang. Fast alle pegeln sich in einem 3-4 Stunden Rhythmus ein. Wenn man das weiss kann mann takten und die Kinder können entgegen Hebammen Meinung sehr wohl eine innere Uhr entwickeln. Dauert keine 2 Wochen. Sie bekommen pünktlich Hunger werden pünktlich müde.
      der Ablauf ist immer konstant. Das gibt Sicherheit. Das Argument unserer Hebamme dass man ja auch an den Kühlschrank geht wenn man Hunger hat gilt nicht. Deswegen heißt es ja MahlZEIT. wer trotzdem an den Kühlschrank geht wird ein Fetti.
      Rhythmus gibt Sicherheit. Gibt kein Hungergebrüll weil Kind checkt dass es immer zur selben Zeit Nachschub gibt.

      2. Hoch nehmen.
      Kinder haben eine 45 Minuten Schlafperiode. Erwachsene etwa 90 Minuten. Dann wird man wach. Erwachsene drehen sich dann einmal und können sich am morgen nicht erinnern. Die Kunst ist dass hinzubekommen, die Schlafperioden quasi zu verbinden. Das lernt man in den ersten 3 Monaten am besten. Wenn der Krümel losquakt nachts nicht sofort hoch nehmen. Normal gnötert er etwas wenn eine Periode durch ist, das aber im Halbschlaf. Nimmt man ihn hoch wird er richtig wach und dann wurde schwer ihn wieder zum pennen zu bringen. Man erkennt wenns kein meckern ist sondern was ist wie Windel voll. Dann natürlich reagieren. Aber erstmal 30sek bis Minute checken ob das pennen nicht . Fällt Frauen oft schwer.

      3. Schlafzimmer
      Nur zum pennen. Kein Spielzeug, kein kuscheln bei mama im Bett. Stillen auch eher als Ausnahme oder gar nicht. Lieber dafür das Zimmer wechseln, auch wenn das am Anfang schwer ist. Keine Geschichte, keine kuschelsessions, kein nichts. All das gibts in nem anderen Raum. Im Schlafzimmer wird gepennt und nur gepennt. Nur ne Einschlafmelodie von her Spieluhr und eventuell n Sternenhimmel sind erlaubt.
      Wir haben das soweit getrieben dass Mittagsschlaf und die andern runden in nem laufstall mit Matratze und so gemütlichem geraffel gehalten wurde.

      4. Essen
      Ist in erster Linie Nahrungsaufnahme. Stillen zum beruhigen ist no-go. Wenn es auch funktionieren mag. Beruhigung mit essen verbinden ist ne doofe Mischung die den 3h Takt versauen kann.

      5. Einschlafen
      Immer an der stelle einschlafen lassen an der der Krümel aufwacht. Sonst ergibt es Desorientierung. Nicht auf dem arm oder an der hupe einschlafen lassen. Rumtragen bis kurz vor einschlafen dann ins Bett und dort einpennen lassen. Keine langer Abschiedsszene gutenachkuss und raus. Gekuschelt wurde vorher. Nicht daneben hocken bis zum einpennen. Rausgehen.

      Ergebnis
      Kind schläft mit 5 Wochen durch 6h am Stück. Mit 10 Wochen 10-11h. Kind ist tagsüber nicht quenglig weil nicht müde. Eltern nicht geschlaucht wodurch Kinder entspannt. Entspannte Kinder = entspannte Eltern. Teufelskreis des relaxens. Wichtig sind die ersten 3 Monate. Danach haben sich schlechte Sachen eingeschlichen und es wird härter.

      Ich weiss klingt hart und militant. Ist es aber nicht, Kindern geht es im Gegenteil viel besser. Empfehlung von ner Freundin wie man twins überlebt. Klappt bei einem hundertprozentig auch.


      Totaler Blödsinn...
      Danke für deine differenzierte Argumentationskette. Dadurch wissen wir jetzt, wieso du das für Blödsinn hälst und können auf Basis dessen unsere eigenen Erziehungsentscheidungen rational hinterfragen.

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        @rasta

        gegen kurz schreien lassen habe ich auch nichts. Das unterstütze ich auch. Der Kleine schläft dann auch oft genug wieder von alleine ein.

        Das beim ersten Einschlafen/Hinlegen sehe ich aber anders. Aber soll ja jeder machen wie er meint. Ich maße es mir nicht an, anderen etwas bzgl. der Erziehung ihrer Kinder zu sagen. Wollte es nur mal in den Raum werfen, da dieser Aspekt sehr kontrovers gesehen wird.

        Bei uns gibt es auch keine wirklichen Probleme mit dem Schlaf. Bin da auch sehr froh darüber, v.a. wenn man mal hört, was so bei anderen Kindern abgeht :)

        Kommentar


          Es gibt doch kein Patentrezept. Jeder muss da seinen Weg finden. Rituale entwickeln, Rhythmisieren, tatsächlich auch mal aushaaren bzw. aushalten. Das was Rasta sagt ist schon sehr resolut - wenn man das so durchkriegt - meinetwegen. Aber man muss auch der Typ dafür sein - wir/ich waren das eher nicht. Unser Sohn hat aber von Anfang an ganz schlecht gegessen und super unruhig geschlafen (und wir haben uns lange das geweine angehört) - schlussendlich war immer Nähe und Beruhigung der Schlüssel. Das hat dann immer weiter abgenommen bis 36. Monat oder so. Nun pennt er gut und allein (ok manchmal kommt er zu mir ins Bett gekuschelt - aber das stört mich überhaupt nicht).

          Kommentar


            @ Rasta

            natürlich sehr gute Ansätze, aber es gibt verschiedene Faktoren, die sowas unmöglich machen.
            Ich bin da bei junkhead, jeder muss seinen Weg finden, weil jedes Kind individuell betrachtet werden muss.

            Zitat von Cletus Spuckler
            Schlief euer Kind von Anfang an im eigenen Zimmer oder Schlafzimmer mit Babybay oder sowas?
            Wir haben unsere Tochter bis zu ein jahr alt war in unserem Schlafzimmer schlafen lassen!

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              @Sthlm
              Wehre mich nur gegen den Nazivergleich. Pädagogik in der Zeit sah schreien als Rebellion bzw willen durchsetzen gegen die elterliche Gewalt und das brechen des Kindes bzw das Erschöpfungsbedingte schweigen und einschlafen als Unterwerfung. Genau das ist es nicht.

              @JunkHead
              Klar sind Kinder verschieden. Nur laufen die ersten Wochen wo dss Hirn sich gerade erst entwickelt bei allen Kindern nach einem genetischen Programm ab was sich weltweit sehr ähnelt. Und ich würde sagen dass viele Schlafprobleme eher durch die Eltern und "gut gemeint" entstehen wie beruhigungsstillen etc.

              Jop ich denk schon ihr habt Recht dass wir das mit dem Schlafen nach den Tips sehr resolut durchgezogen haben einfach weil man mit twins anders sich einen stabilen Strick unterm Dachbalken gönnt.
              Denke aber auch dass man 90% der Kinder zu entspannten Sonnenscheinen heranwachsen lassen kann einfach indem man die nonverbalen Zeichen der Kinder richtig deutet und einige wenige Grundregeln einhält.

              Schlussendlich führen aber richtigerweise viele Wege nach Rom

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                Zitat von panda yo
                Zitat von Shift
                Spoiler: 
                Zitat von Rasta
                Grundsätzlich ist es relativ einfach so entspannte Kinder zu haben. Gibt eine handvoll Grundsätze an die man sich halten sollte vor allem in den ersten 3 Monaten. Und schon pennen die Würmchen durch.

                1. geregelter Tagesablauf
                Gab nie stillen nach bedarf auch wenn uns Hebammen dafür steinigen würden. Kinder sind relativ gleich am Anfang. Fast alle pegeln sich in einem 3-4 Stunden Rhythmus ein. Wenn man das weiss kann mann takten und die Kinder können entgegen Hebammen Meinung sehr wohl eine innere Uhr entwickeln. Dauert keine 2 Wochen. Sie bekommen pünktlich Hunger werden pünktlich müde.
                der Ablauf ist immer konstant. Das gibt Sicherheit. Das Argument unserer Hebamme dass man ja auch an den Kühlschrank geht wenn man Hunger hat gilt nicht. Deswegen heißt es ja MahlZEIT. wer trotzdem an den Kühlschrank geht wird ein Fetti.
                Rhythmus gibt Sicherheit. Gibt kein Hungergebrüll weil Kind checkt dass es immer zur selben Zeit Nachschub gibt.

                2. Hoch nehmen.
                Kinder haben eine 45 Minuten Schlafperiode. Erwachsene etwa 90 Minuten. Dann wird man wach. Erwachsene drehen sich dann einmal und können sich am morgen nicht erinnern. Die Kunst ist dass hinzubekommen, die Schlafperioden quasi zu verbinden. Das lernt man in den ersten 3 Monaten am besten. Wenn der Krümel losquakt nachts nicht sofort hoch nehmen. Normal gnötert er etwas wenn eine Periode durch ist, das aber im Halbschlaf. Nimmt man ihn hoch wird er richtig wach und dann wurde schwer ihn wieder zum pennen zu bringen. Man erkennt wenns kein meckern ist sondern was ist wie Windel voll. Dann natürlich reagieren. Aber erstmal 30sek bis Minute checken ob das pennen nicht . Fällt Frauen oft schwer.

                3. Schlafzimmer
                Nur zum pennen. Kein Spielzeug, kein kuscheln bei mama im Bett. Stillen auch eher als Ausnahme oder gar nicht. Lieber dafür das Zimmer wechseln, auch wenn das am Anfang schwer ist. Keine Geschichte, keine kuschelsessions, kein nichts. All das gibts in nem anderen Raum. Im Schlafzimmer wird gepennt und nur gepennt. Nur ne Einschlafmelodie von her Spieluhr und eventuell n Sternenhimmel sind erlaubt.
                Wir haben das soweit getrieben dass Mittagsschlaf und die andern runden in nem laufstall mit Matratze und so gemütlichem geraffel gehalten wurde.

                4. Essen
                Ist in erster Linie Nahrungsaufnahme. Stillen zum beruhigen ist no-go. Wenn es auch funktionieren mag. Beruhigung mit essen verbinden ist ne doofe Mischung die den 3h Takt versauen kann.

                5. Einschlafen
                Immer an der stelle einschlafen lassen an der der Krümel aufwacht. Sonst ergibt es Desorientierung. Nicht auf dem arm oder an der hupe einschlafen lassen. Rumtragen bis kurz vor einschlafen dann ins Bett und dort einpennen lassen. Keine langer Abschiedsszene gutenachkuss und raus. Gekuschelt wurde vorher. Nicht daneben hocken bis zum einpennen. Rausgehen.

                Ergebnis
                Kind schläft mit 5 Wochen durch 6h am Stück. Mit 10 Wochen 10-11h. Kind ist tagsüber nicht quenglig weil nicht müde. Eltern nicht geschlaucht wodurch Kinder entspannt. Entspannte Kinder = entspannte Eltern. Teufelskreis des relaxens. Wichtig sind die ersten 3 Monate. Danach haben sich schlechte Sachen eingeschlichen und es wird härter.

                Ich weiss klingt hart und militant. Ist es aber nicht, Kindern geht es im Gegenteil viel besser. Empfehlung von ner Freundin wie man twins überlebt. Klappt bei einem hundertprozentig auch.



                Zitat von Rasta
                Grundsätzlich ist es relativ einfach so entspannte Kinder zu haben. Gibt eine handvoll Grundsätze an die man sich halten sollte vor allem in den ersten 3 Monaten. Und schon pennen die Würmchen durch.

                1. geregelter Tagesablauf
                Gab nie stillen nach bedarf auch wenn uns Hebammen dafür steinigen würden. Kinder sind relativ gleich am Anfang. Fast alle pegeln sich in einem 3-4 Stunden Rhythmus ein. Wenn man das weiss kann mann takten und die Kinder können entgegen Hebammen Meinung sehr wohl eine innere Uhr entwickeln. Dauert keine 2 Wochen. Sie bekommen pünktlich Hunger werden pünktlich müde.
                der Ablauf ist immer konstant. Das gibt Sicherheit. Das Argument unserer Hebamme dass man ja auch an den Kühlschrank geht wenn man Hunger hat gilt nicht. Deswegen heißt es ja MahlZEIT. wer trotzdem an den Kühlschrank geht wird ein Fetti.
                Rhythmus gibt Sicherheit. Gibt kein Hungergebrüll weil Kind checkt dass es immer zur selben Zeit Nachschub gibt.

                2. Hoch nehmen.
                Kinder haben eine 45 Minuten Schlafperiode. Erwachsene etwa 90 Minuten. Dann wird man wach. Erwachsene drehen sich dann einmal und können sich am morgen nicht erinnern. Die Kunst ist dass hinzubekommen, die Schlafperioden quasi zu verbinden. Das lernt man in den ersten 3 Monaten am besten. Wenn der Krümel losquakt nachts nicht sofort hoch nehmen. Normal gnötert er etwas wenn eine Periode durch ist, das aber im Halbschlaf. Nimmt man ihn hoch wird er richtig wach und dann wurde schwer ihn wieder zum pennen zu bringen. Man erkennt wenns kein meckern ist sondern was ist wie Windel voll. Dann natürlich reagieren. Aber erstmal 30sek bis Minute checken ob das pennen nicht . Fällt Frauen oft schwer.

                3. Schlafzimmer
                Nur zum pennen. Kein Spielzeug, kein kuscheln bei mama im Bett. Stillen auch eher als Ausnahme oder gar nicht. Lieber dafür das Zimmer wechseln, auch wenn das am Anfang schwer ist. Keine Geschichte, keine kuschelsessions, kein nichts. All das gibts in nem anderen Raum. Im Schlafzimmer wird gepennt und nur gepennt. Nur ne Einschlafmelodie von her Spieluhr und eventuell n Sternenhimmel sind erlaubt.
                Wir haben das soweit getrieben dass Mittagsschlaf und die andern runden in nem laufstall mit Matratze und so gemütlichem geraffel gehalten wurde.

                4. Essen
                Ist in erster Linie Nahrungsaufnahme. Stillen zum beruhigen ist no-go. Wenn es auch funktionieren mag. Beruhigung mit essen verbinden ist ne doofe Mischung die den 3h Takt versauen kann.

                5. Einschlafen
                Immer an der stelle einschlafen lassen an der der Krümel aufwacht. Sonst ergibt es Desorientierung. Nicht auf dem arm oder an der hupe einschlafen lassen. Rumtragen bis kurz vor einschlafen dann ins Bett und dort einpennen lassen. Keine langer Abschiedsszene gutenachkuss und raus. Gekuschelt wurde vorher. Nicht daneben hocken bis zum einpennen. Rausgehen.

                Ergebnis
                Kind schläft mit 5 Wochen durch 6h am Stück. Mit 10 Wochen 10-11h. Kind ist tagsüber nicht quenglig weil nicht müde. Eltern nicht geschlaucht wodurch Kinder entspannt. Entspannte Kinder = entspannte Eltern. Teufelskreis des relaxens. Wichtig sind die ersten 3 Monate. Danach haben sich schlechte Sachen eingeschlichen und es wird härter.

                Ich weiss klingt hart und militant. Ist es aber nicht, Kindern geht es im Gegenteil viel besser. Empfehlung von ner Freundin wie man twins überlebt. Klappt bei einem hundertprozentig auch.


                Totaler Blödsinn...
                Danke für deine differenzierte Argumentationskette. Dadurch wissen wir jetzt, wieso du das für Blödsinn hälst und können auf Basis dessen unsere eigenen Erziehungsentscheidungen rational hinterfragen.
                Jedes Kind muss individuell betrachtet werden um auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen. Manche Kinder brauchen viel Nähe, manche weniger. Da ich nur am Handy schrieben kann, kann ich keinen Wall of Text schreiben. Hätte gerne deinem Experiment beigewohnt und geschaut wie es deinen Kindern dabei geht... Grundsätzlich ist in einem Std Rhythmus zu füttern bei Säuglingen unnatürlich. Da durch mehrfaches stillen auch die Milchproduktion angeregt wird. Wenn die kleinen Stöpsel schon in den ersten Wochen Hungern müssen, kann sich eine unsichere Bindung bilden, Urvertrauen ist dann am Arsch... Lässt man die Stöpsel brüllen, bis sie aufhören und aufgeben, finden sie sich mit dem eigenen Tod ab. Wieder unsichere Bindung und Urvertrauen am Arsch.

                Gibt dazu Bindungstheorien usw.

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                  Leseverständnis und so.
                  Ich geh trotzdem mal auf deine Punkte ein:

                  Individuell, stimmt schon. Doch am Anfang sind die Bedürfnisse simpel und bei allen Kindern relativ gleich. Essen, trockener Hintern, ruhe, Geborgenheit, Nähe.
                  Was das unnatürlich betrifft... Das Gegenteil ist der Fall. Kind trinkt und ist satt und braucht ca 3h +\- 1h bis es wieder Hunger hat. Wenn man das weiß und sich dem Rhythmus anpasst was ist daran unnatürlich? Warten bis der Krümel vor Hunger brüllt? So weit kommt es damit gar nicht erst. Und da das Ganze sehr regelmäßig ist entsteht vertrauen weil Kind sich drauf verlassen kann.
                  Die Bindung entsteht exakt genauso und die Stabilität gibt Sicherheit.
                  Zudem von brüllen lassen hat niemand geredet. Im Gegenteil. Es geht einzig um das Schlafen bei dem man dem Drang sofort hochnehmen widerstehen sollte um dem Knirps eine Chance zu geben selbst wieder einzuschlafen. Es geht darum dem Krümel zuzuhören und selber rauszuhören was gerade los ist um entscheiden zu können ob man eingreift oder abwartet.
                  Habe mir das Buch von cletus mal angesehen. Das Ding beschreibt vom Prinzip her genau was ich in der WoT geschrieben hab. Nach deiner Ansicht müssten alle Franzosen dann gebrochene Psychopathen sein.

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                    Zitat von Rasta
                    Leseverständnis und so.
                    Ich geh trotzdem mal auf deine Punkte ein:

                    Individuell, stimmt schon. Doch am Anfang sind die Bedürfnisse simpel und bei allen Kindern relativ gleich. Essen, trockener Hintern, ruhe, Geborgenheit, Nähe.
                    Was das unnatürlich betrifft... Das Gegenteil ist der Fall. Kind trinkt und ist satt und braucht ca 3h +\- 1h bis es wieder Hunger hat. Wenn man das weiß und sich dem Rhythmus anpasst was ist daran unnatürlich? Warten bis der Krümel vor Hunger brüllt? So weit kommt es damit gar nicht erst. Und da das Ganze sehr regelmäßig ist entsteht vertrauen weil Kind sich drauf verlassen kann.
                    Die Bindung entsteht exakt genauso und die Stabilität gibt Sicherheit.
                    Zudem von brüllen lassen hat niemand geredet. Im Gegenteil. Es geht einzig um das Schlafen bei dem man dem Drang sofort hochnehmen widerstehen sollte um dem Knirps eine Chance zu geben selbst wieder einzuschlafen. Es geht darum dem Krümel zuzuhören und selber rauszuhören was gerade los ist um entscheiden zu können ob man eingreift oder abwartet.
                    Habe mir das Buch von cletus mal angesehen. Das Ding beschreibt vom Prinzip her genau was ich in der WoT geschrieben hab. Nach deiner Ansicht müssten alle Franzosen dann gebrochene Psychopathen sein.
                    Das sagte unsere Schwester auch, dass man alle 2-4 Std stillen soll. Unser wollte viiiiiiiel öfter und mehr. Schreien lassen ist bei Neugeborenen keine Alternative. In der Natur wird nach Bedarf gestillt. Bei jedem Tier, bei jedem Naturvolk...

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                      Welche Naturvölker meinst du? Mama Inuit braucht durchaus eine ganze Weile in ein Haus zu gehen und sich aus dem Pelzmantel zu pellen. Oder Mama Haussa in der Sahel, bis sie sich irgendwo einen Baum gesucht hat unter dem Füttern im Schatten möglich ist. Unnatürlich? Kinder dort werden gepuckt auf den Rücken geschnallt und sind bei allen Aktivitäten mit dabei. Aber auch dort wird gewartet.
                      Thema Naturvölker ist aber ein guter Punkt der den Punkt "Schkafphasen verbinden" bestätigt, weil dort das nächtliche Füttern im Halbschlaf stattfindet. Mama und Kind schlafen in einem Bett und das nächtliche Stillen läuft ohne hochnehmen ab. Klappt bei uns nur mit babybay.

                      Was deinen Kleinen betrifft, hier hilft dann eine stillberaterin, weil offensichtlich was nicht optimal läuft. Anregungspumpen hilft dann eventuell dass genug kommt.

                      Und nochmal ich rede auf gar keinen Fall von schreien lassen vor Hunger. Soweit kommt es nicht. Kind und Mama wie von selbst passen sich aneinander an.

                      Halten wir fest, viele Wege führen nach Rom. Der Punkt den ich letztendlich machen will, ist dass wir Eltern bei den Krümeln mit "gut gemeint" viel versauen können und verhindern dass sich ein guter Biorhythmus entwickelt. Und kind gewöhnt sich an diede Sachwn und fordert sie ein. Ursache ist aber nicht die individuelle Art des Kindes sondern ist durch die Eltern getriggert. Das führt dann wie bei Freunden dazu dass Papa nachts stundenlang Auto fahren muss damit Junior schläft. Eltern geschlaucht, Kind müde und quengelig, dadurch Eltern ständig auf Alarm. Teufelskreis der für die Bindung megaschädlich ist.

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                        Zitat von Rasta
                        Halten wir fest, viele Wege führen nach Rom. Der Punkt den ich letztendlich machen will, ist dass wir Eltern bei den Krümeln mit "gut gemeint" viel versauen können und verhindern dass sich ein guter Biorhythmus entwickelt. Und kind gewöhnt sich an diede Sachwn und fordert sie ein. Ursache ist aber nicht die individuelle Art des Kindes sondern ist durch die Eltern getriggert. Das führt dann wie bei Freunden dazu dass Papa nachts stundenlang Auto fahren muss damit Junior schläft. Eltern geschlaucht, Kind müde und quengelig, dadurch Eltern ständig auf Alarm. Teufelskreis der für die Bindung megaschädlich ist.
                        Finde das fasst alles ganz gut zusammen (will hier auch nicht nochmal alle Punkte die du vorab aufgelistet hast durch diskutieren).
                        Die meisten Situationen die Eltern nervig / störend finden, haben sie selbst geschaffen.
                        Nur die wenigsten Paare sehen den Fehler bei sich sondern beschweren sich wie anstrengend es doch mit ihrem Kind ist. Oder sich Situation X nur mit Verhalten Y lösen lässt.

                        Eltern sein heißt auch ausprobieren und vor allem nicht immer sofort die Segel streichen nur weil es dem Kind nicht sofort passt.

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                          So, jetzt muss ich am späten Abend doch mal dazustoßen. Bin seit einiger Zeit stille Mitleserin (Thx an meinen Mann an dieser Stelle :] ), aber jetzt haben mich einige Aussagen von Rasta doch eeetwas getriggert.
                          Aktuell bin ich selber schwanger, die 50-Tage-Marke wurde just geknackt und Mitte/Ende Februar ist es schon so weit.
                          Vorweg: ich unterstelle mal, dass jeder das Beste für seine Kinder will und jeder nur nach bestem Wissen und Gewissen handelt.

                          Fakt ist jedoch, dass man einen Säugling im ersten Jahr nicht verwöhnen kann. Dazu gibt es diverse Studien. Dass es bei deinen Kindern so gut klappt, ist bewundernswert - aber es gibt keine Anleitung, nach der es bei jedem Kind so funktioniert.
                          Grundsätzlich verstehe ich deinen Ansatz und bin auch der Meinung, dass viele Probleme von Eltern selbst erschaffen werden - Unselbstständigkeit, "Special snowflake" etc.pp. Aber ich würde das so nicht im ersten Lebensjahr anwenden. Rein von der geistigen Entwicklung ist ein Säugling nicht so weit, die von dir genannten Strukturen zu verstehen geschweige denn einzuhalten. Wie gesagt - ab dem 2. Lebensjahr plus x muss man anfangen, das differenzierter zu betrachten.

                          Grade zum Thema stillen: Stillen ist definitiv nicht nur Nahrungsaufnahme. Google z.B. mal "Clusterfeeding". Je nach Entwicklung und Kind variiert die benötigte Menge an Milch teilweise von Tag zu Tag (da Entwicklung obv. nunmal nicht gradlinig verläuft), mehr Milch wird dadurch vom Säugling durch vermehrtes Nuckeln an der Brust "bestellt". Wie soll er das machen, wenn er nur alle 3-4 Stunden ran darf? Außerdem gibt es noch die emotionale Seite: Geborgenheit etc. Überfordert eine Situation einen Säugling, zeigen viele dass sie an die Brust wollen. Ein deutliches Zeichen für die emotionale Komponente des Stillens.
                          Auch kann ich von einem Neugeborenen nicht erwarten, dass es nachts keinen Hunger verspürt. Der Magen dehnt sich langsam erst im Laufe der Zeit (es gibt da eine tolle Grafik, bei Bedarf suche ich die mal raus - man wundert sich, wie klein der Magen am Anfang ist.) Je kleiner der Magen, desto kleiner die Mahlzeiten, desto öfter muss die Nahrungsaufnahme erfolgen. Daher auch in der Nacht. Nutze ich das Schlafzimmer nur zum Schlafen, muss ich das Baby hochnehmen, aus dem Zimmer tragen, stillen. Da finde ich es deutlich (schlaf)freundlicher, im Schlafzimmer zu stillen. Beistellbett o.ä. bietet sich dafür an, Familienbett erst recht. Ist aber nicht jedermanns Sache.

                          Sie bekommen pünktlich Hunger werden pünktlich müde. der Ablauf ist immer konstant. Das gibt Sicherheit. Das Argument unserer Hebamme dass man ja auch an den Kühlschrank geht wenn man Hunger hat gilt nicht. Deswegen heißt es ja MahlZEIT. wer trotzdem an den Kühlschrank geht wird ein Fetti.
                          Nicht mal ich habe immer zur gleichen Zeit Hunger. Mal reicht mein Frühstück bis 12, mal brauche ich einen Apfel zwischendurch - und ich kann dir manchmal nicht sagen, woran es liegt. Und ich hatte 23 Jahre Zeit, mir einen Rhythmus anzugewöhnen. Auch wenn ich mal zwischendurch an den Kühlschrank gehe, werde ich nicht gleich davon fett. Wenn ich mir pünktlich um 8/12/16 Uhr jeweils 2k kcal reinpfeife und dazwischen nur meinen Bürostuhl hüte, werde ich trotz regelmäßiger Zeiten und fehlender Kühlschrank-Gänge fett.

                          Ich hab jetzt mal nicht alles ausformuliert, wichtiger ist mir der Konsens. Mir ist durchaus klar, dass Zwillinge nochmal eine ganz andere Hausnummer sind und man dementsprechend versucht, so gut wie möglich da durchzukommen. Nichtsdestotrotz sind die gesteckten Rahmen für einen Säugling weder nachvollziehbar noch emotional verwertbar, zumindest nicht so wie es gedacht ist. Dass es trotzdem funktioniert ist wohl eher die Ausnahme als die Regel und für euch natürlich super.

                          Es klingt aber ein bisschen nach Allheilmittel, das ist es nicht.

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                            Halte die Aussgen von Rasta auch für kritisch.

                            Unsere kleine ist nun 5 Monate, kommt tagsüber alle 4 Stunden und hält nachts auch bis zu 6 Stunden durch, bis wieder gestillt werden muss. All das haben wir „geschafft“ ohne auch nur einen deiner Punkte zu berücksichtigen.
                            Ich verzichte doch noch auf das morgendliche kuscheln zu 3. im Bett am Wochenende oder das friedliche zu Bett bringen, nur weil mein Kind länger „durchhalten“ soll.

                            Dein Rezept passt vielleicht bei deinen Kindern, aber bitte präsentiere es hier nicht als vollkommene Lösung. Ich halte von den Ansätzen überhaupt nichts. Aber verzichten ruhig weiter auf tolle Momente, nur um deinen „Ablauf“ einzuhalten.

                            PS:

                            Setz bitte ein „Komma“ vor dass. Es triggerd mich des Todes.

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                              Ihr vergesst aber, dass Zwillinge ne Nummer härter sind.

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                                Zitat von mrs_guetermann
                                Mir ist durchaus klar, dass Zwillinge nochmal eine ganz andere Hausnummer sind und man dementsprechend versucht, so gut wie möglich da durchzukommen.
                                Nöö.

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