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    Zitat von f l e X Q Z Beitrag anzeigen
    gestern erste mal in der kita gewesen zu nem infoabend. einfach so unfassbar, was für neue themengebiete sich einem erschließen :D

    p.s. der kleine kommt in die raupengruppe, nais ^_*
    tipp: lass dich nicht von den facebook müttern kirre machen :D

    unsere ist in die bärengruppe gekommen :P

    Zitat von CrocodileDendi Beitrag anzeigen
    Kita unter 3... FeelsBadMan
    auch meine persönliche meinung. gibt aber auch viele die das bewusst machen oder aber z.b. aus finanziellen gründen dazu gezwungen sind.
    Zuletzt geändert von lib_; 05.06.2019, 14:20.

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      Zitat von lib_ Beitrag anzeigen

      auch meine persönliche meinung. gibt aber auch viele die das bewusst machen oder aber z.b. aus finanziellen gründen dazu gezwungen sind.
      "Aus finanziellen Gründen" lasse ich ja noch gelten - dazu eben mein Seitenhieb Richtung Vater Staat.

      Ich weiß jetzt nicht, was du mit "man macht es bewusst" genau meinst, aber es gibt meiner Meinung nach keine besseren Erzieher als Mama und Papa; auch kein jahrelang ausgebildetes "Fachpersonal".

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        finde ich auch, aber gibt halt auch eltern die möglichst schnell wieder in den job wollen oder wollen, dass das kind bzw. baby möglichst früh viel kontakt zu anderen kindern/babys hat.

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          Zitat von lib_ Beitrag anzeigen
          finde ich auch, aber gibt halt auch eltern die möglichst schnell wieder in den job wollen oder wollen, dass das kind bzw. baby möglichst früh viel kontakt zu anderen kindern/babys hat.
          Bin da wohl recht radikal eingestellt , dann das ist für mich beides absoluter Quatsch. Es sind sooo wenige Jahre, die entscheidend sind für den "Outcome" bzw. für die gesamte restliche Lebenszeit der Kinder...

          Das eine resultiert für mich aus dem Leistungsdruck, schnell wieder in den Beruf zu kommen, das andere aus dem Nichtwissen, dass Kinder unter 3 noch sich selbst entdecken, sich schneller dem Stärkeren unterwerfen und eher parallel spielen als zusammen. Wird die Bindung zu den Eltern früh gekappt und es fehlt eine Vertrauensperson (bspw. durch viel Erzieherinnenwechsel innerhalb der Einrichtung, sei es durch Krankheit oder sonstige Ausfälle), orientieren sich Kinder eben an anderen Kindern. Da kann es dann den (falschen) Eindruck erwecken, die Kinder seien gerne unter anderen Kindern.

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            Zitat von CrocodileDendi Beitrag anzeigen

            Bin da wohl recht radikal eingestellt , dann das ist für mich beides absoluter Quatsch. Es sind sooo wenige Jahre, die entscheidend sind für den "Outcome" bzw. für die gesamte restliche Lebenszeit der Kinder...

            Das eine resultiert für mich aus dem Leistungsdruck, schnell wieder in den Beruf zu kommen, das andere aus dem Nichtwissen, dass Kinder unter 3 noch sich selbst entdecken, sich schneller dem Stärkeren unterwerfen und eher parallel spielen als zusammen. Wird die Bindung zu den Eltern früh gekappt und es fehlt eine Vertrauensperson (bspw. durch viel Erzieherinnenwechsel innerhalb der Einrichtung, sei es durch Krankheit oder sonstige Ausfälle), orientieren sich Kinder eben an anderen Kindern. Da kann es dann den (falschen) Eindruck erwecken, die Kinder seien gerne unter anderen Kindern.
            Etwas wissenschaftlicher Input:

            Es gibt Studien, die Zusammenhänge (gerade von Quantität) frühkindlicher Fremdbetreuung zu z. B. physiologischen Parametern aufweisen. Aber die selektive Bindungsentwicklung ist eigentlich ab dem ersten Jahr abgeschlossen (danach kommt noch die Phase der zielkorrigierten Partnerschaft- die Bindung wird aber durch Fremdbetreuung auf keinen Fall "gekappt"). + Erzieher in der Kita und Lehrer in der Schule sollten eher Betreuungspersonen und vielleicht Bezugspersonen sein, eine Bindung bauen Kinder i.d.R. aber nicht zu ihnen auf - das beschränkt sich meist auf Eltern + ggf. Großeltern/andere sehr enge und zeitlich überdauernd anwesende (Haupt)bezugspersonen. Eigentlich müsste es RCT-Studien geben, bei denen Kinder randomisiert auf frühe Fremdbetreuung und Betreuung zu hause variiert werden, um da wirklich Kausalzusammenhänge zu postulieren. Die gibt es für frühe Fremdbetreuung in dem Sinne nicht - das einizige "Pseudo-experimentelle"- Design, das dem nahekommt, ist imo die rumänische/bukarester Waisenhausstudie. Die wiederum hat eine so pathologische Implikation, dass eine Generalisierung für Variationen im Normbereich nur schwer anstellbar sind.

            Außerdem kann eine frühe Fremdbetreuung doch genauso als Schutzfaktor wirken, wenn das Kind in Familien mit hoher psychosozialer Belastung aufwächst.
            "Es gibt keine besseren Erzieher als Mama und Papa" klingt zwar schön, aber wenn man sich Zahlen zur Kindesmisshandlung und Kindeswohlgefährdung anschaut, passieren die in der Regel Zuhause und nicht in der Kita. Das gilt für weitere (teils indirektere) Risikofaktoren wie Substanzkonsum der Eltern etc. genauso.

            Frühe Betreung von Kindern birgt sowohl Chancen als auch Risiken - im Endeffekt ist doch relevant, dass Eltern und Familien möglichst viele Möglichkeiten haben, das Familienleben unabhängig von anderen Faktoren für sich positiv zu gestalten - von daher sehe ich es am ehesten als Problem, dass manche Familien finanzielle Gegebenheiten in diesen Abwägungen hierarchisch stärker gewichten (müssen), da ein Einkommen häufig einfach nicht ausreicht. Ein weiteres Problem ist mmn. das Vorurteil, dass Personen, die sich schnell weiter beruflich verwirklichen wollen oder finanziell darauf angewiesen sind, wieder in den Job einzusteigen "egoistische Rabeneltern" sind.

            Persönlich fände ich es auch am besten, wenn ich gemeinsam mit meiner Freundin sobald es soweit ist 2-3 Jahre komplett aus dem Job aussteige und mich der Familie widme - auch wenn das natürlich nicht realistisch ist ;)

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              Zitat von FrisE Beitrag anzeigen

              Etwas wissenschaftlicher Input:

              [...]
              In weiteren wissenschaftl. Studien wird der Cortisolspiegel der Kinder zur objektiven Messung herangezogen - nebenbei bemerkt: dort findet sich auch der Vergleich zu der von dir angesprochenen Waisenhausstudie - Ergebnisse waren u.a.:

              - Krippenkinder weisen in den ersten Wochen der Betreuung um 75 bis 100 Prozent höhere Cortisolwerte auf als zu Hause.
              - Im Gegensatz zu familiär betreuten Kindern, deren Cortisol-Level morgens am höchsten ist und sich während des Tages allmählich abbaut, steigt der Cortisol- Level der Kleinkinder in Gruppen-Fremdbetreuung im Laufe des Tages ständig weiter an.
              - Nach fünf Monaten durchschnittlicher Krippenbetreuung zeigt sich durch die dauerhafte Aktivierung des Stresssystems eine Erschöpfungsreaktion: der Cortisolspiegel senkt sich insgesamt ab. Bei unter Zweijährigen zeigt sich diese Erschöpfungsreaktion sogar schon nach zweieinhalb Monaten.
              - Eine sichere Bindung zur ErzieherIn kann bestenfalls den Cortisolanstieg am Krippenbeginn abfedern. Lediglich zwei bis vier Monate später zeigt sich ein entsprechend ungünstiges Stressverhalten.
              - Die Qualität der Krippe hat unter drei Jahren nur einen geringen Einfluss auf den kindlichen Stress. In diesem Alter scheint die Stressbelastung hauptsächlich an der Krippensituation an sich zu liegen.
              Einen gewissen Einfluss haben beispielsweise Gruppengröße und Betreuungsschlüssel auf das Ausmaß der Stressbelastung, vor allem aber die Betreuungsdauer

              Den Rest kann man auch einfach hier nachlesen, das erspart mir den vielen Spam: https://gute-erste-kinderjahre.de/bi...ieentwicklung/ (unter dem Punkt Ergebnisse von Studien zum Stresshormon Cortisol)

              Stimme dir natürlich zu, dass Krippen in Extremfällen die Kinder auch auffangen und von ihrem toxischen Elternhaus befreien können - aber das sollte generell eher die Ausnahme als die Regel sein.

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                Psychosoziale Belastung und Kindesmisshandlung ist leider keine Ausnahme. Selbst wenn man die Dunkelziffer mal außen vor lässt:
                z. B. (sehr kurze google recherche)
                https://www.kinderschutzhotline.de/f...d_20170926.pdf

                Bindung an Erzieher ist dahingegend eher die Ausnahme. Das ist in der Bindungstheorie nicht die Regel. Mich würde da auch interessieren wie das gemessen wurde in der Studie`? Erzieherbefragung? Fremde Situationstest mit den Erziehern? Gerade bei Bindung wird leider soviel hanebüchenes Zeug geschrieben, dass das sehr müsehlig ist die ganzen methodischen und theoretischen Fehler darzustellen ([email protected] pränatale Bindungsstörung etc.)

                Bin gerade bei der Arbeit und habe nicht viel Zeit darauf dezidiert einzugehen. Die Cortisoleffekte habe ich ja selbst auch genannt. Auch die Hyporeaktion gibt es bis ins Jugendalter. Das es das auch in der rumänischen Studie gab wusste ich so nicht würde ich mir dann in der Primärstudie nochmal angucken müssen.

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                  Klar steigt der Cortisolspiegel an. In der Kita ist Trubel und Getobe angesagt. Das selbe hast du auch, wenn du mit deinem Kind in eine Krabbelgruppe gehst, auf den Spielplatz, du mehrere Kinder im Haus hast, mit deinem Kind eine belebte Straße langgehst blablubb.
                  Dass der Pegel bei einem im Verhältnis gesehen reizarmen Bereich, sprich wenig andere Kinder, wenig Eindrücke unten bleibt ist auch korrekt. Ob das jetzt als ein positives Kriterium zu werten ist, sei mal dahingestellt. Cortisol als zwangsläufigen Indikator für chronischen Distress zu werten, ist wissenschaftlich schon eher fragwürdig. Genauso fragwürdig, dass man den Gewöhnungseffekt (wohnen an einer belebten Straße läuft genauso) als negative Stressverarbeitung wertet ist unbewiesen. Der Körper der meisten Wirbeltiere ist in der Lage Stressreaktionen auf wiederkehrende Eindrücke abzuflachen oder auszuschalten. Das ist eine normale und evolutionär sinnvolle Reaktion.
                  Dass man in Frage stellt, dass Kinder zu ihren Betreuern eine Beziehung aufbaut, ist genauso fragwürdig. Die Kinder sehen die Betreuer oft häufiger als z.B. Großeltern, wo man diese Beziehung erstmal grundsätzlich annimmt und verteidigt.
                  Man unterscheidet in dem Fall den engen Familienkreis (Eltern, im Haushalt wohnende Personen) und den erweiterten Familienkreis (nicht im Haushalt lebende Verwandte, Kitabetreuer). Ziel einer Eingewöhnung ist, es dass das Kind entsprechend eine Beziehungs zu seinem Betreuer aufbaut und man denjenigen also in den erweiterten Familienkreis aufnimmt.
                  Gerade eine stark monopolistisch fokussierte Beziehung (Einzelkind mit Mutter als Vollbetreuung z.B.) sorgt dafür, dass der erweiterte Familienkreis und damit Inputs verdammt verringert werden. Zum Vergleich, die Kleinfamilie mit einem maximal zwei Kindern ist gesellschaftlich gesehen noch nicht lange eine der Normen. Davor waren Großfamilien mit 4 bis 6 Kindern, den Großeltern im selben Haus und nicht selten einer relativ großen Dorfgemeinschaft üblich. In soweit ist ein moderater Cortisolspiegel eher der Normalzustand.
                  Was die kognitiven, psychosozialen und psychischen Entwicklungen von Kindern in Kitas betrifft, gibts Metastudien und Studien die keine negativen bzw vorwiegend positive Entwicklungen sehen (Clarke-Stewart z.b.). Und wir reden bei über Einjährigen nicht mehr von Säuglingen, wo die Mutterbeziehung tatsächlich leiden kann (ca 30%) sondern von Kleinkindern, die die beiden Familienkreise durchaus unterscheiden können.

                  Dazu kommt, die normale Trennungsreaktion bei Kleinkindern in einer gefestigten Beziehung ist erstmal Weinen. In der gefestigten Beziehung lässt sich das Kind relativ schnell von einer weiteren gefestigten Beziehung (z.b. zum Betreuer) beruhigen, weil die Sicherheit besteht, dass dieser Mensch ja wiederkommt. Ambivalente oder unsichere Beziehungen weichen davon ab. Dann liegt aber generell was im Argen.

                  Lange Geschichte wenig Sinn: Eine gute Kita erkennt man daran, dass es stabile nicht fluktuierende Bezugspersonen, mit einer persönlichen Bindung zum Kind und genügend Zeit (also kleiner Betreuungsschlüssel) um individuell auf das Kind eingehen zu können gibt.

                  Ich find die Diskussionen, die es über Kitas (grad von Facebookmüttern) gibt und die durch ziemlich tendenziöse oder teilweise echt fragwürdige Studien unterfüttert werden, echt haarsträubend. Find es ok, wenn jemand sein Kind zu Haus vollbetreut, solange man es nicht weitgehend isoliert oder reizarm aufwachsen lässt. Die Verteufelungen von Kitas und vor allem das gezielte Verunsichern von jungen Eltern (die so schon unsicher wie Sau sind, wenns das erste ist) Mumpitz.
                  Zuletzt geändert von Rasta; 05.06.2019, 17:19.

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                    Meine Güte, die Diskussion hatten wir shcon mal. In Schweden, Frankreich und bspw. in der Schweiz sind über 50% der Kinder zwischen 0-3 Jahren bereits in einer Kinderbetreuung. Müssten laut CDendi ja größtenteils gestört sein, was aber nicht der Fall ist...
                    Zuletzt geändert von STHLM; 05.06.2019, 19:53.

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                      Meiner wird mit 1,5 Jahren in die Kita kommen, hoffentlich wird der kein Massenmörder

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                        Meine zum 1. Geb :-(

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                          26°C im Kinderzimmer, wird mein Kind jetzt ein Massenmörder?

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                            Zitat von f l e X Q Z Beitrag anzeigen
                            26°C im Kinderzimmer, wird mein Kind jetzt ein Massenmörder?
                            Jugendamt ist informiert!!!

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                              Lustig machen ist immer leicht, wenn man sich nicht damit befasst hat.
                              Natürlich steigt der Cortisolspiegel auch im Alltag, aber ganz anders als in der Krippensituation. Das wird auch erklärt.

                              Abseits aller Studien und Fakten: wer einmal live zuhause sieht, was im zweiten Lebensjahr alles beim Kind passiert möchte das wohl selten freiwillig zu 50% (oder mehr) verpassen. Ich kann es mir zumindest nicht vorstellen.
                              Ich habe eine gute Freundin, deren erstes Kind mit 12 Monaten in die Krippe ging. Das zweite betreut sie jetzt zuhause (aktuell 16 Monate). Sie sagt das gleiche, und das sie jetzt erst realisiert was sie beim ersten verpasst.

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                                Unser kurzer ging mit 1 1/2 in die Kita. Und meiner persönlichen Empfindung nach hat er sich seitdem unfassbar gut entwickelt. Die Kita hat ihm richtig gut getan...er hatte null stress bei der Eingewöhnung. Hat nie geheult...1 Monat war Eingewöhnung vorgesehen. Meine Frau war nach 2 Wochen so weit, dass er bereits die komplette Zeit alleine bleiben konnte.

                                Außer die Krankheiten die er in regelmäßigen Abständen anschleppt bisher nur positive Erfahrung mit der Kita gemacht.

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