Zitat von iMmune
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Ich denke nicht, dass Erfolg und moralisches Handeln sich ausschließen. Vielmehr kann ersteres ja Voraussetzung für Freundlichkeit, Geduld.... sein. Es ist leichter, sich im Sinne der Nächstenliebe zu verhalten, wenn man im Hinterkopf nicht von Existenzängsten u.a. belastet wird. Man kann sich viel leichter auf andere Menschen einlassen oder an sich selbst arbeiten, wenn man mit sich im Reinen ist. Deshalb finde ich es durchaus verständlich, wenn Menschen sich zunächst auf Materielles konzentrieren..Zitat von PommesSehr materialistisch und egozentrisch bis jetzt.
Wie siehts aus mit persönlicher Entwicklung? Was für ein Mensch wollt ihr sein?
Und habt ihr Ideale, die ihr vielleicht besser vertreten wollt?
Ich möchte auch ne coole Freundin und Erfolg, klar.
Aber das ist nicht alles. Ich möchte dabei ein freundlicher, geduldiger, souveräner Mensch sein. Ich möchte gut zu meinen Mitmenschen sein und tatsächlich Nächstenliebe leben (auch wenn ich kein Christ bin, aber ich finds cool).
Wäre euer Leben für euch ok, wenn ihr Vermögen, Frau und Kinder habt, dabei aber ein Arschloch seid?
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war der TE nicht der typ der vor ein paar jahren immer extrem cocky "ich studier voll krass in italien und klär die geilen bitches" rumgepostet hat? - ziemlicher kontrast jetzt hier im thread.
zum thema charakterliche entwicklung: ich denke, viele haben derartige ziele nicht, da sie mit sich zufrieden sind und das daher nicht auf der prioritätenliste ist. wieso auch?
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b-O-n-E -
Noch hat er seine eigenen Vorstellungen nicht gepostet. Könnten immer noch die geilen Bitches sein. Was vollkommen ok wäre, wenn man damit glücklich wird. Geile Bitches sind nunmal geil. ;)Zitat von Apfelholowar der TE nicht der typ der vor ein paar jahren immer extrem cocky "ich studier voll krass in italien und klär die geilen bitches" rumgepostet hat? - ziemlicher kontrast jetzt hier im thread.
Ich glaube, dass sich viele in die Richtung überhaupt keine Gedanken machen.Zitat von Apfelholozum thema charakterliche entwicklung: ich denke, viele haben derartige ziele nicht, da sie mit sich zufrieden sind und das daher nicht auf der prioritätenliste ist. wieso auch?
Bin der Meinung, dass man sich öfter fragen sollte: "Was für ein Mensch möchte ich eigentlich sein? Und welche Handlungen von mir passen dazu nicht?" Kenne nur wenige Leute die sich ernsthaft über sich selbst Gedanken machen. (Sondern nur darüber was man erreichen und kaufen kann.)
Ich glaube, dass es leichter ist glücklich zu werden, wenn man mit seinen eigenen Vorstellungen von sich im Einklang lebt. Beispiel: Wer ein liebevoller, gelassener Mensch sein will, aber ständig Wutausbrüche hat, der wird nicht glücklich.
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Das Vorstellungsbild über das persönliche Ideal ändert sich doch ständig. Man sollte stattdessen auch mal Zeit dazu finden, sich selbst zu akzeptieren. Das ist m.E. viel wichtiger, als sich täglich vor Augen zu führen, was man nicht ist und was man gerne sein würde. Denn das führt am Ende nur zu mehr Frust.
Soll nicht heißen, dass man keine Ziele im Leben haben sollte. Aber ich zitiere Carnegie: Glück hängt nicht davon ab, was du hast oder wer du bist; sondern davon, was du denkst.
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früher asozial
jetzt will ich mir mit meiner freundin ein großes grundstück + anständiges fachwerkhaus holen, um ziegen zu halten. eventuell auch notbedürftige ziegen. spätere kommen warscheinlich noch andere tiere dazu, falls es das grundstück hergibt. Wenn es dann soweit ist natürlich meinen kindern alles ermöglichen was ich eher nich so hatte ;D
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Gast
brudi, hast du eine quarterlife crisis nach dem bitches wegflexen in italien?
setze mir persönlich nur recht kurzfristige ziele (1-2 jahre), da mir das leben zu unberechenbar erscheint um wirklich weiter zu planen. nächster step wäre für mich dann wohl mit der freundin zusammenziehen, nachdem sie ihren master hat und mich beruflich fortzubilden. ansonsten bin ich zufrieden mit meinem leben: work-gaming balance stimmt, freunde stimmen, beziehung läuft super. reicher sein tangiert mich persönlich nicht so wirklich. außerdem hat man als rm mod doch eh alles erreicht :^)
e.
persönlich will ich aufhören so emotional zu reagieren im wahren leben. im internet natürlich kein problem, weil ich durch jahrelange flamewars keinen mehr ernst nehme, aber es passiert mir dennoch bei menschen die mir nahe stehen und das führt dann meistens zu dummen situationen / streitereien.
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Nachdem das letzte Jahr (anfangs unerwartet) richtig gut für mich lief, habe ich mich dieses Jahr zum ersten Mal ernsthafthaft mit meinen 1/3/5/10-Jahreszielen auseinandergesetzt. Vorher war's nur so "Joa, erstmal fertig studieren, dann gucken".
Mal schauen, für dieses Jahr habe ich mir einiges vorgenommen. Schwerste Ziele dürften erster Halbmarathon und zweiter mit besserer Zeit sowie weiterer Gewichtsverlust sein - sind aber auch die Punkte, die mich am stärksten antreiben und auch mit meine Persönlichkeit definieren.
Seit einiger Zeit treffe ich mich einmal im Monat mit zwei Freunden, um über unsere Ziele zu sprechen und uns auszutauschen. Hochspannend, da wir alle beruflich etwas ganz anderes als die anderen machen und unterschiedliche Motivationen haben und uns dann immer gegenseitig kritisch hinterfragen ("Was bringt dir was?" / "Was erhoffst du dir davon?" / "Wie fühlst du dich damit?" / "Wie musst du tun, um das zu erreichen?"). Motiviert einen unglaublich, vor allem weil alle Ziele messbar sind.
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Klar, auch das! Mir ist nur wichtig, dass man sich mögliche Unterschiede zwischen seinen Vorstellungen und der Realität bewusst machen. Und dann kann man einerseits an der Realität (und sich selbst) arbeiten oder eben seine Vorstellungen etwas anpassen.Zitat von baduxiDas Vorstellungsbild über das persönliche Ideal ändert sich doch ständig. Man sollte stattdessen auch mal Zeit dazu finden, sich selbst zu akzeptieren. Das ist m.E. viel wichtiger, als sich täglich vor Augen zu führen, was man nicht ist und was man gerne sein würde. Denn das führt am Ende nur zu mehr Frust.
Soll nicht heißen, dass man keine Ziele im Leben haben sollte. Aber ich zitiere Carnegie: Glück hängt nicht davon ab, was du hast oder wer du bist; sondern davon, was du denkst.
Im gleichen Beispiel wie vorher:
Wer gerne liebevoll und gelassen wäre und sich auch noch einbildet das zu sein, aber dann ständig Wutausbrüche hat, der wird nicht glücklich sein. Einerseits sollte man dann an den Wutausbrüchen arbeiten, andererseits sollte man akzeptieren, dass man Schwächen hat. Dann kann man das auch seinen Mitmenschen kommunizieren und sich bei Bedarf entschuldigen.
Führt einfach zu mehr Integrität und ich denke auch Glück.
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