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Wann ist Selbstjustiz gerechtfertigt?

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    #61
    Und doch habe ich mich dafür entschieden, die Polizei zu rufen und habe anschließend im Verfahren der StA eine schriftliche Aussage abgelegt. Auch in einer für den Einzelnen noch so untragbaren Situation darf es keinen Raum für Selbstjustiz geben. Wir haben funktionierende Gesetze und funktionierende Gerichte, die einen alle Seiten berücksichtigenden Interessenausgleich ermöglichen. Ich muss als Einzelner - vor allem getragen von Emotionen in einem irrationalen Moment - anerkennen, dass ich die Gesamtheit unseres Rechtssystems nicht in einer Form überblicken kann, die es mir rechtfertigte, zu Selbstjustiz zu greifen. Ich bin nicht größer als all das, was seit Generationen von klugen Köpfen weiterentwickelt wird.
    Genau das ist was Juristen immer sagen. Es wurde vor Generationen aufgebaut.
    Dabei vergesst ihr einfach das wir nicht mehr 1900 haben.
    Heute gibt es Verbrechen die gab es damals noch nicht. Es gibt in bestimmten Bereichen einen so drastischen Anstieg das die Justiz nur ein Fähnchen im Wind ist, oder das manche Gesetze einfach Fragwürdig sind. Bei einem Cannabis Dealer rückt die Polizei zur razzia an und bei dem Crack Dealer kommt man einfach nicht hinterher.
    Und auch die Vergewaltigung von den vorigen Generationen gab es den Tatbestand nicht, vor allem dann nicht wenn es der eigene Mann war.
    Also im ernst, ich sage nicht das diese Menschen scheiße gebaut haben, aber als Edel oder Gerecht zu betrachten??? Ist so als würde ich als Hardcore Christ sagen der Papst vom 15 Jahrhundert war ein Genie...

    Ich kann den Gedanken an Selbstjustiz als ersten Affekt verstehen. Noch besser kann ich ihn verstehen, wenn unsere Strafverfolgungsbehörden mal wieder hinter ihren Möglichkeiten zurück bleiben. Aber der absolute Regelfall ist das Stattfinden eines gerechten Verfahrens mit einem gerechten Urteilsspruch.
    Ich bin mir sicher viele Verbrechen kommen gar nicht zur anzeige. 1) Weil das Opfer vor dem Gericht sein Leiden offenbaren muss, das machen manche nicht mal bei ihren engsten Freunden. Das Gericht ansicht wird zur Qual für die Opfer. Grade bei so Erniedrigungen wie Vergewaltigungen.
    Kennen deine Justiz Götter darauf antworten??

    Zweitens wird bei einem Gericht nur geziegt was nachweisbar ist und nicht was Tatsächlich passiert ist.
    Gibt aktuell doch bekannte Fälle. Die entführte und getötete 17 Jährige. Die Täter schieben die Schuld sich gegenseitig zu und am Ende könnte man nach zisch Berufungen darauf kommen das man keinen für den Mord beschuldigen kann. Wow was eine Gerechtigkeit dieses Gericht.

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      #62
      Also die meisten Cannabisdealer werden eigentlich nicht wirklich hart verfolgt. Bei mir gibt es Einen der verkauft sein Zeug seit bestimmt 10 Jahren, lebt davon nice zieht dabei noch H4 ab und auch Bullen kaufen sich ihr Gras bei ihm.

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        #63
        Zitat von LaMa
        Aber ali die Familie ist selbstveständlich mitschuldig und die Todesstrafe ist auch gut, weil wenn es harte Strafen gibt machen die Leute es zumindest nie wieder!
        Ja lieber gar nicht bestrafen oder nur sehr milde, weil ändert ja sowieso nichts und macht die Tat auch nicht rückgängig xD

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          #64
          [quote=Judass]
          Ich kann den Gedanken an Selbstjustiz als ersten Affekt verstehen. Noch besser kann ich ihn verstehen, wenn unsere Strafverfolgungsbehörden mal wieder hinter ihren Möglichkeiten zurück bleiben. Aber der absolute Regelfall ist das Stattfinden eines gerechten Verfahrens mit einem gerechten Urteilsspruch.
          Ich bin mir sicher viele Verbrechen kommen gar nicht zur anzeige. 1) Weil das Opfer sich vor dem Gericht sein Leiden offenbaren muss, das machen manche nicht mal bei ihren engsten Freunden. Das Gericht ansicht wird zur Qual.
          Zweitens wird bei einem Gericht nur geziegt was nachweisbar ist und nicht was Tatsächlich passiert ist.
          Gibt aktuell doch bekannte Fälle. Die entführte und getötete 17 Jährige. Die Täter schieben die Schuld sich gegenseitig zu und am Ende könnte man nach zisch Berufungen darauf kommen das man keinen für den Mord beschuldigen kann. Wow was eine Gerechtigkeit dieses Gericht.
          Und alternativ sollte man wie damit umgehen, wenn ein Opfer nicht zur Polizei geht, oder wenn Sachen NICHT NACHWEISBAR sind?

          Was sollen die Justiz-Götter (lol) da besser machen?

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            #65
            Zitat von Fortuna
            Zitat von LaMa
            Aber ali die Familie ist selbstveständlich mitschuldig und die Todesstrafe ist auch gut, weil wenn es harte Strafen gibt machen die Leute es zumindest nie wieder!
            Ja lieber gar nicht bestrafen oder nur sehr milde, weil ändert ja sowieso nichts und macht die Tat auch nicht rückgängig xD
            Alles ausser Todesstrafe ist natürlich milde.

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              #66
              Zitat von LaMa
              Zitat von Fortuna
              Zitat von LaMa
              Aber ali die Familie ist selbstveständlich mitschuldig und die Todesstrafe ist auch gut, weil wenn es harte Strafen gibt machen die Leute es zumindest nie wieder!
              Ja lieber gar nicht bestrafen oder nur sehr milde, weil ändert ja sowieso nichts und macht die Tat auch nicht rückgängig xD
              Alles ausser Todesstrafe ist natürlich milde.
              Und härtere Strafen sind ja bekanntermaßen so effektiv und senken die Verbrechenszahlen, oh wait...

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                #67
                [quote=inside_virenprktschz]
                Zitat von Judass
                Ich kann den Gedanken an Selbstjustiz als ersten Affekt verstehen. Noch besser kann ich ihn verstehen, wenn unsere Strafverfolgungsbehörden mal wieder hinter ihren Möglichkeiten zurück bleiben. Aber der absolute Regelfall ist das Stattfinden eines gerechten Verfahrens mit einem gerechten Urteilsspruch.
                Ich bin mir sicher viele Verbrechen kommen gar nicht zur anzeige. 1) Weil das Opfer sich vor dem Gericht sein Leiden offenbaren muss, das machen manche nicht mal bei ihren engsten Freunden. Das Gericht ansicht wird zur Qual.
                Zweitens wird bei einem Gericht nur geziegt was nachweisbar ist und nicht was Tatsächlich passiert ist.
                Gibt aktuell doch bekannte Fälle. Die entführte und getötete 17 Jährige. Die Täter schieben die Schuld sich gegenseitig zu und am Ende könnte man nach zisch Berufungen darauf kommen das man keinen für den Mord beschuldigen kann. Wow was eine Gerechtigkeit dieses Gericht.
                Und alternativ sollte man wie damit umgehen, wenn ein Opfer nicht zur Polizei geht, oder wenn Sachen NICHT NACHWEISBAR sind?
                Wenn man sagt die Gesetze seien toll und gut, dann sollte man mal fragen was passiert bei solchen Lücken?
                Denn eigentlich müsste eine perfekte Justiz darauf eine Antwort haben. Und in dem Thread geht es um Selbstjustiz...

                Kenne ich eine wirklich langfristige und gute Alternative? Nein. Mir geht es lediglich darum die Fehler der Unfehlbarkeit zu zeigen.

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                  #68
                  Zitat von inside_virenprktschz
                  Zitat von LaMa
                  Zitat von Fortuna
                  Zitat von LaMa
                  Aber ali die Familie ist selbstveständlich mitschuldig und die Todesstrafe ist auch gut, weil wenn es harte Strafen gibt machen die Leute es zumindest nie wieder!
                  Ja lieber gar nicht bestrafen oder nur sehr milde, weil ändert ja sowieso nichts und macht die Tat auch nicht rückgängig xD
                  Alles ausser Todesstrafe ist natürlich milde.
                  Und härtere Strafen sind ja bekanntermaßen so effektiv und senken die Verbrechenszahlen, oh wait...
                  Ich sage nicht das man die Todesstrafe einführen sollte. Aber Deutschland ist ja bekanntermaßen Täterschutzstaat Nr. 1 und jeder weiß wie milde Täter hier davon kommen. Statt also 2 Jahre einfach mal 5 Jahre geben. Dann wären einige Menschen sicherer auf den Straßen und Tim würde evtl. noch leben.

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                    #69
                    [quote=Judass]
                    Zitat von inside_virenprktschz
                    Zitat von Judass
                    Ich kann den Gedanken an Selbstjustiz als ersten Affekt verstehen. Noch besser kann ich ihn verstehen, wenn unsere Strafverfolgungsbehörden mal wieder hinter ihren Möglichkeiten zurück bleiben. Aber der absolute Regelfall ist das Stattfinden eines gerechten Verfahrens mit einem gerechten Urteilsspruch.
                    Ich bin mir sicher viele Verbrechen kommen gar nicht zur anzeige. 1) Weil das Opfer sich vor dem Gericht sein Leiden offenbaren muss, das machen manche nicht mal bei ihren engsten Freunden. Das Gericht ansicht wird zur Qual.
                    Zweitens wird bei einem Gericht nur geziegt was nachweisbar ist und nicht was Tatsächlich passiert ist.
                    Gibt aktuell doch bekannte Fälle. Die entführte und getötete 17 Jährige. Die Täter schieben die Schuld sich gegenseitig zu und am Ende könnte man nach zisch Berufungen darauf kommen das man keinen für den Mord beschuldigen kann. Wow was eine Gerechtigkeit dieses Gericht.
                    Und alternativ sollte man wie damit umgehen, wenn ein Opfer nicht zur Polizei geht, oder wenn Sachen NICHT NACHWEISBAR sind?
                    Wenn man sagt die Gesetze seien toll und gut, dann sollte man mal fragen was passiert bei solchen Lücken?
                    Denn eigentlich müsste eine perfekte Justiz darauf eine Antwort haben. Und in dem Thread geht es um Selbstjustiz...

                    Kenne ich eine wirklich langfristige und gute Alternative? Nein. Mir geht es lediglich darum die Fehler der Unfehlbarkeit zu zeigen.
                    Also eine perfekte Justiz muss Verbrechen erkennen, von denen sie nichtmal weiß, weil das Opfer sich aus Scham nicht offenbaren will (btw, da gibt es Mittel und Wege, damit ein Opfer nicht vor versammelter Mannschaft ihr Herz ausschütten muss)? Ohne Spaß, das kann ja nicht dein Ernst sein?
                    Abgesehen davon hat niemand von Unfehlbarkeit gesprochen, also überleg dir doch zur Abwechslung mal nen Argument. Und von welchen Lücken redest du überhaupt?

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                      #70
                      Zitat von inside_virenprktschz
                      Zitat von LaMa
                      Zitat von Fortuna
                      Zitat von LaMa
                      Aber ali die Familie ist selbstveständlich mitschuldig und die Todesstrafe ist auch gut, weil wenn es harte Strafen gibt machen die Leute es zumindest nie wieder!
                      Ja lieber gar nicht bestrafen oder nur sehr milde, weil ändert ja sowieso nichts und macht die Tat auch nicht rückgängig xD
                      Alles ausser Todesstrafe ist natürlich milde.
                      Und härtere Strafen sind ja bekanntermaßen so effektiv und senken die Verbrechenszahlen, oh wait...
                      Mal daran gedacht das es nicht nur um die Strafe des Täters geht sondern um eine gerechte Strafe dem Opfer gegenüber? Oder das einfach mal komplett außer acht gelassen?

                      Sprechen uns dann wieder wenn jemandem in deinem Umfeld sowas passiert (hoffentlich trifft dies natürlich nicht ein) und der Täter ne milde Strafe kriegt, weil härtere Strafen bringen ja nichts .. oh wait.

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                        #71
                        Zitat von shikari3
                        Zitat von inside_virenprktschz
                        Zitat von LaMa
                        Zitat von Fortuna
                        Zitat von LaMa
                        Aber ali die Familie ist selbstveständlich mitschuldig und die Todesstrafe ist auch gut, weil wenn es harte Strafen gibt machen die Leute es zumindest nie wieder!
                        Ja lieber gar nicht bestrafen oder nur sehr milde, weil ändert ja sowieso nichts und macht die Tat auch nicht rückgängig xD
                        Alles ausser Todesstrafe ist natürlich milde.
                        Und härtere Strafen sind ja bekanntermaßen so effektiv und senken die Verbrechenszahlen, oh wait...
                        Mal daran gedacht das es nicht nur um die Strafe des Täters geht sondern um eine gerechte Strafe dem Opfer gegenüber? Oder das einfach mal komplett außer acht gelassen?

                        Sprechen uns dann wieder wenn jemandem in deinem Umfeld sowas passiert und der Täter ne milde Strafe kriegt, weil härtere Strafen bringen ja nichts .. oh wait.
                        Und 10 Jahre Haft für den Täter verschaffen einem Opfer mehr Seelenfrieden als 5 Jahre Haft?
                        Härtere Strafen bringen nichts.
                        Und was ist überhaupt eine "gerechte" Strafe dem Opfer gegenüber? Eine Strafe, die das Opfer als gerecht empfindet? Also eine im höchsten Maße von Emotionen geprägte Entscheidung? Und das bei JEDER Straftat? Da käme dann eine balancierte, faire Rechtsprechung bei raus?
                        Überlegt doch bitte mal 20 Sekunden bevor ihr hier sonen Unsinn postet.

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                          #72
                          Genau, am Ende sind die Vergewaltiger alle "psychisch Krank", müssen nicht in Haft sondern in ne Psychatrie.
                          Und alle die, die hier davon Reden, dass Selbstjustiz ja sowas böses ist und sie nie in der Lage wären diese auszuüben.
                          Bekommt erstmal Kinder und stellt euch diese Frage nochmal, wenn einer euer eigenes Fleisch und Blut gegebenenfalls überfällt und vergewaltigt.
                          Kriegt man ja Herpes bei diesen Theoretikern hier.

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                            #73
                            Zitat von Der Ollie
                            Auch wenn ich oder meine Liebsten hart durch den Angriff eines anderen Menschen getroffen werden, muss ich verstehen, dass es nicht Sinn von Strafe ist, mir den Schmerz zu nehmen. Es ist nicht Aufgabe des Staates mir ein Instrument in die Hand zu legen, um subjektiv Gerechtigkeit herzustellen. In einem Staat - einer riesigen Gemeinschaft - kann auf persönliche Schicksale nur in begrenztem Rahmen Rücksicht genommen werden. Eben nur dann, wenn die subjektiven Anliegen möglichst "verobjektivierbar" sind und auf die Allgemeinheit zurechtgeschnitten werden können. Dabei tritt das Individuum und seine Gedankenwelt in den Hintergrund. Das ist ein Jammer, doch muss verkraftbar sein. Denn letzten Endes gewährt uns der Staat Sicherheit - ganz besonders Rechtssicherheit. Wir müssen nicht fürchten, an "den Falschen" zu geraten, der uns aus unserer Sicht unsachgemäß bestraft - denkt euch mal auf die andere Seite eurer Fantasien von Selbstjustiz - nein, wir können sicher sein, dass uns auch als Täter Gerechtigkeit widerfährt.

                            Ich kann den Gedanken an Selbstjustiz als ersten Affekt verstehen. Noch besser kann ich ihn verstehen, wenn unsere Strafverfolgungsbehörden mal wieder hinter ihren Möglichkeiten zurück bleiben. Aber der absolute Regelfall ist das Stattfinden eines gerechten Verfahrens mit einem gerechten Urteilsspruch.
                            Wenn ich so einen Müll, so einen politisch Überkorrekten Mist lese wird mir schlecht. Aber glaub ruhig weiter an diese heile gerechte Justiz die Deutschland fährt, bis dann vllt. mal deine Freundin/Frau Opfer ist. Mal sehen ob du dann immer noch so denkst, wenn sie zerstört am Boden ist und der Täter mit 2 Jahren davon kommt. Dann bitte sei so nett und erzähl deiner Frau, dass auf ihr keine Rücksicht genommen werden kann und der Staat Gerecht ist. Viel Spaß.

                            Kommentar


                              #74
                              Zitat von Fortuna
                              Zitat von Der Ollie
                              Auch wenn ich oder meine Liebsten hart durch den Angriff eines anderen Menschen getroffen werden, muss ich verstehen, dass es nicht Sinn von Strafe ist, mir den Schmerz zu nehmen. Es ist nicht Aufgabe des Staates mir ein Instrument in die Hand zu legen, um subjektiv Gerechtigkeit herzustellen. In einem Staat - einer riesigen Gemeinschaft - kann auf persönliche Schicksale nur in begrenztem Rahmen Rücksicht genommen werden. Eben nur dann, wenn die subjektiven Anliegen möglichst "verobjektivierbar" sind und auf die Allgemeinheit zurechtgeschnitten werden können. Dabei tritt das Individuum und seine Gedankenwelt in den Hintergrund. Das ist ein Jammer, doch muss verkraftbar sein. Denn letzten Endes gewährt uns der Staat Sicherheit - ganz besonders Rechtssicherheit. Wir müssen nicht fürchten, an "den Falschen" zu geraten, der uns aus unserer Sicht unsachgemäß bestraft - denkt euch mal auf die andere Seite eurer Fantasien von Selbstjustiz - nein, wir können sicher sein, dass uns auch als Täter Gerechtigkeit widerfährt.

                              Ich kann den Gedanken an Selbstjustiz als ersten Affekt verstehen. Noch besser kann ich ihn verstehen, wenn unsere Strafverfolgungsbehörden mal wieder hinter ihren Möglichkeiten zurück bleiben. Aber der absolute Regelfall ist das Stattfinden eines gerechten Verfahrens mit einem gerechten Urteilsspruch.
                              Wenn ich so einen Müll, so einen politisch Überkorrekten Mist lese wird mir schlecht. Aber glaub ruhig weiter an diese heile gerechte Justiz die Deutschland fährt, bis dann vllt. mal deine Freundin/Frau Opfer ist. Mal sehen ob du dann immer noch so denkst, wenn sie zerstört am Boden ist und der Täter mit 2 Jahren davon kommt. Dann bitte sei so nett und erzähl deiner Frau, dass auf ihr keine Rücksicht genommen werden kann und der Staat Gerecht ist. Viel Spaß.
                              Also erstensmal zeigt mir doch mal bitte ein letztinstanzliches Urteil, wo ein erwachsener Täter einer Vergewaltigung (Also das mit Penetration meint ihr mal, schätz ich) mit 2 Jahren locker flockig davongekommen ist?
                              Das wird hier immer so in den Raum gestellt, stimmt aber einfach nicht.

                              Und raffst du nicht, dass es grade Sinn einer Justiz ist, einen möglichst objektiven, neutralen Blick auf das Geschehen zu werfen und eben nicht aus der Perspektive eines Angehörigen, also höchst emotional, zu agieren?

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                                #75
                                Ehm. Z.B.? Subventionsbetrug hieß vielleicht damals noch nicht Subventionsbetrug, aber damals wie heute gibt es Diebstahl, Betrug, Körperverletzung, Beleidigung und Totschlag.
                                Nur das diese Verstöße Globaler werden, dreister und hinterhältiger, manche davon werden perfektioniert und teilweise ist die Opfer anzahl egal, es gibt eine max Strafe... die evtl einfach nicht mehr gerechtfertigt ist. Wenn statt früher 2 Leute heute 2 Millionen davon betroffen sind.

                                Du hast doch selbst geschrieben, dass unsere Gefühle sich nicht verändert hätten seit 2000 Jahren.
                                Ja das habe ich sehe da auch kein Widerspruch. Deine Meinung ist die sachliche Juristische Ader sollte immer im Vordergrund stehen. Ich denke nur wir sind alles Menschen und die Bahnen die das Recht gibt entspricht nicht jeder Anforderung die sie für einen Menschen erfüllen müsste.

                                Wüsste jetzt nicht, inwiefern bei Cannabis und Crack differenziert wird. Quelle?
                                Es wird nicht differenziert, dabei ist Cannabis Gesellschaftlich aktzeptiert und es gibt genug wissenschaftliche Grundlagen es Gesünder einzustufen als Alkohol.
                                Also warum da hinterherjagen weil man sie einfacher bekommt und die schlimmen Dinge einfach nicht greifen können?

                                § 177 StGB (sexuelle Nötigung) gibt es seit dem 1.1.1872.
                                Ändert nichts daran das eine Frau sogar über 1950 noch weniger Rechte hatte und häusliche Gewalt etc konnte quasi nie geahndet werden. Außer mein Geschichtslehrer hat mich getrollt...
                                Nur weil es schriftlich steht das es den Bestand gibt, ist die Frage welchen Reale Wirkung hatte er. Das vergessen Paragraphen Reiter und auch Politiker immer wieder.

                                Die Struktur eines demokratischen Staates mit der katholischen Kirche zu vergleichen ist ein ziemliches Kunststück. Hut ab.
                                Mir ging es nicht um den religiösen vergleich, aber interessant, je nach dem welche Wörter man mehr Bedeutung in seinem Satz gibt desto anders ist die Wahrnehmung. Meiner lag auf Fanatisch.
                                Es ging mir um die fanatischen Züge hinter deiner Aussage.

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