wie wärs mal wenn du unseren fragen nicht ausweichst bevor du selbst welche stellst? du tust ja bereits so als hättest du mehr informationen über die tat in berlin, als die behörden selbst.
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Wann ist Selbstjustiz gerechtfertigt?
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Wäre emotional wahrscheinlich auch hart getriggert wenn meine Freundin vergewaltigt werden würde. Da das Leben dann aller Regel nach eh zerstört ist, wäre ich wohl ohnehin dazu geneigt dem Täter ebenfalls entsprechendes anzutun. Selbstjustiz ist und bleibt aber falsch, da es meiner Meinung nach die Rechtsstaatlichkeit untergräbt, für die wir ja alle so gerne plädieren.
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HAst du irgendeine eine Frage an mich gestellt?
Dann solltest du das auch mal klarstellen, habs nämlich nicht gelesen.
gerechtfertigt? ist immer eine Frage vor wem du das rechtfertigen willst. Vor dir? vor Gott? vor deiner Mama?Zitat von Hody von Saggschweiss1. wurde der mutmaßliche täter bereits von der polizei abgeführt.
2. "mutmaßlich"
3. brüllte der erschossene mit dem messer "ich werde dich töten"
was ist, wenn er sogar einen unschuldigen erstochen hätte? wäre das immer noch gerechtigkeit?
Gerechtigkeit geht bei Menschen immer mit Rache einher. In den USA gibt es die Todesstrafe nicht, weil sie Verbrechen verhindert sondern damit die Menschen eine form von Gerechtigkeit bzw Rache erhalten. Da gibt es auch ne ordentliche Quote von unschuldigen die es erwischt.
Trotzdem kann man es doch irgendwie Rechtfertigen oder?
Wenn es also an dem Abend der Typ den falschen hätte umbringen wollen, dann ist es so, für den Täter wäre es eine Form der Gerechtigkeit gewesen und selbst wenn später rauskäm er sei es nicht gewesen, könnte er wahrscheinlich damit leben.
Aber das obliegt der Person die Selbstjustiz zu begeht
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Meine Lösung für die Hungegeschichte werde ich nicht wieder posten. Es waren Fälle von anderen Usern und ich habe eben von "Schuldenrückzahlung eines Bekannten" gesprochen. Weiss nicht wie du da auf mich oder auf Familie kommt. Das Beispiel war eindeutig beschrieben.Zitat von shzzL@duke
ich frage mich ja wie nun deine selbstjustiz bei der hundegeschichte aussah
den teil mit bei facebook posten versteh ich nicht. es stand jemand aus der familie bei dir in der kreide und du hast es in der familie öffentlich gemacht?
@ALLE die meinen "nicht gerechtfertigt". Ihr müsst schon dazu schreiben ob es eurer Meinung nach nicht gerechtfertigt ist, dann ist obv die ein oder andere Begründung gern gesehen. Wenn ihr meint, aus Sicht des Systems und der Gesetze, des Staates, dann obv das obv so bis auf eine Minikleinigkeit weil es den Gesetzen und dem System natürlich widerspricht bis auf diese Minikleinigkeit. Irgendwo steht wohl, das Volk kann gegen Gesetze nen Aufstand machen wenn Gesetze gebrochen werden und nicht nach den Gesetzen geurteilt wird oder irgendwie sowas in der Art.
edit: Judass und ich haben nun 2x inhaltlich das gleiche geschrieben bzw. die gleichen Fragen gestellt. Das freut mich sehr :)
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highkickharald
Eine Frage auf die es viele Antworten gibt. Eine sehr subjektive Sache. Aus Rache Selbstjustiz in schweren Fällen zu betreiben kann ich stark nachvollziehen, würde irgendwo aber auch unser Rechtssystem in Frage stellen. Emotional also für mich vollkommen verständlich, wenn Menschen so agieren. Im "großen Bild" wäre das vermutlich aber der Anstoß zur Anarchie.
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In der Psychotherapie hat man ständig Menschen, die schwer traumatisiert sind aufgrund ihrer Taten und nicht weil sie Opfer wurden.Zitat von Judassgerechtfertigt? ist immer eine Frage vor wem du das rechtfertigen willst. Vor dir? vor Gott? vor deiner Mama?
Gerechtigkeit geht bei Menschen immer mit Rache einher. In den USA gibt es die Todesstrafe nicht, weil sie Verbrechen verhindert sondern damit die Menschen eine form von Gerechtigkeit bzw Rache erhalten. Da gibt es auch ne ordentliche Quote von unschuldigen die es erwischt.
Trotzdem kann man es doch irgendwie Rechtfertigen oder?
Wenn es also an dem Abend der Typ den falschen hätte umbringen wollen, dann ist es so, für den Täter wäre es eine Form der Gerechtigkeit gewesen und selbst wenn später rauskäm er sei es nicht gewesen, könnte er wahrscheinlich damit leben.
Aber das obliegt der Person die Selbstjustiz zu begeht
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Für die, die Selbstjustiz in Betracht ziehen, was würdet ihr denn im Beispiel des TE machen? Würdet ihr die Situation bewerten "Ihr Leben ist zerstört", wenn ja, woher wisst ihr das? Klar wird sie es wahrscheinlich ihr Leben nicht vergessen, aber wird es sie in 50 Jahren so beeinflussen, dass sie kein geregeltes Leben führen kann? Das sind doch auch nur Mutmaßungen bzw. Prognosen. Was wäre dann die angebrachte Selbstjustiz? Haben dann die angehörigen ein Recht auf Selbstjustiz, falls sie die Reaktion als zu krass empfunden haben?
Anderes Beispiel: Zwei Personen prügeln sich auf der Straße, Pasanten sehen es, gehen nicht dazwischen. Einer fällt unglücklich und stirbt. Darf man nun auch die Pasanten mit Selbstjustiz bestrafen, da sie das Leben hätten retten können?
Es gibt so viele Fälle und ich bin sehr froh, dass es unabhängige Instanzen gibt, die sich seit Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten mit Recht auseinandersetzen und Recht sprechen. Klar können dort auch Ungerechtigkeit passieren und jeder findet bestimmte Strafen zu niedrig/zu hoch, aber zum Großteil sind diese Strafen gerecht. Ich denke, dass Selbstjustiz nur in einer Gewaltspiral enden würde und keinem geholfen ist.
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Nennst du denn bitte einmal den Schuldenbetrag wenn du sogar den Arbeitgeber informierst? Finde ich schon nen hartes Stück.Zitat von DukeSpoiler:Zitat von shzzL@duke
ich frage mich ja wie nun deine selbstjustiz bei der hundegeschichte aussah
den teil mit bei facebook posten versteh ich nicht. es stand jemand aus der familie bei dir in der kreide und du hast es in der familie öffentlich gemacht?
Meine Lösung für die Hungegeschichte werde ich nicht wieder posten. Es waren Fälle von anderen Usern und ich habe eben von "Schuldenrückzahlung eines Bekannten" gesprochen. Weiss nicht wie du da auf mich oder auf Familie kommt. Das Beispiel war eindeutig beschrieben.
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keira
nie gerechtfertigt ohne frage. aber würde dem typen trotzdem mit dem baseballschläger nachts auflauern. vielleicht auch 1-2 mal mehr.
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Ich kann Selbstjustiz nachvollziehen, da ich mich mal in einer solchen Situation befunden habe(nicht eine wie beim TE), aber nicht näher drauf eingehen werde.
Ich finde Selbstjustiz ist ein Ventil, ein Ventil dafür, all das was auf dich einprasselt an Gefühlen loszuwerden.
Bildlich gesprochen, bist du ein Pulverfass was eine Atombombe zündet und um dich herum , egal ob dickste Freunde oder Familie, alles ist das bekannte Streichholz was dich zum Explodieren bringt. Rationales denken quasi unmöglich und es dauert bis das wiederkommt. Nach dem man diese "Phase" überwunden hat, denkt man auch wieder Rationaler und ist Froh nix "getan" zu haben.
Selbstjustiz als solches kann ich folglich nachvollziehen, bin aber eher dafür das es unabhängige Sachlich bewerten, weil die betroffene Person wahrscheinlich nie voll unabhängig und Sachlich bewerten würde.
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Im Endeffekt bin ich bei allem was ich tue doch außer mir niemandem Rechenschaft schuldig. Wenn ich es mir gegenüber rechtfertigen kann gegen geltendes Recht zu verstoßen, schön und gut. Dann habe ich vllt ein Problem mit dem Rechtsstaat aber den Staat kann ich mir ja zumindest teilweise auch aussuchen, dann bin ich hier vllt einfach falsch.
Ich persönlich hätte an mich auf jeden Fall den Anspruch nicht zur Selbstjustiz zu greifen, denn auch das Argument dass man sich danach vllt besser fühlt ist eines mit dem man sich auf eine Stufe mit dem Täter stellt, der hat das ganze nämlich idR auch gemacht um sich besser zu fühlen.
Falls es sich um eine gegenwärtige Bedrohung handelt sieht das ganze wohl etwas anders aus, dann ist das aber auch kein Fall von Selbstjustiz mehr sondern eher von Notwehrüberschreitung. Das mir so etwas in einer hitzigen Situation mal passiert will ich nicht ganz ausschließen. Aber mit einigem Abstand nach solchen Vorkomnissen gilt für mich das in Abs. 2 gesagte.
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der Punkt ist halt, dass man, wenn man in einer Gesellschaft zusammen leben will, gewisse Regeln aufstellen muss, sonst funktionierts nicht. Das diese Regeln nicht jedem passen werden, ist klar; Natürlich kann man über die vorgesehenen Strafen für Straftaten der Meinung sein, dass sie zu niedrig (oder auch zu hoch) sind, aber das sind eben die Strafen, auf die wir uns als Gesellschaft für den Moment geeinigt haben. In Stein gemeißelt sind die ja nicht, man könnte die Strafen durchaus verändern.Zitat von JudassGestern wurde ein Flüchtling erschossen, der den Vergewaltiger seiner 8 Jährigen Tochter töten wollte. Bin da ganz bei dem erschossenen und denke mir die Polizei ist zu doof auf den richtigen zu ballern.
Was bekommt man schon für ne Vergewaltigung? Weniger als bei Versicherungsbetrug oder Kinox.to Betreiber...
Wenn man seine eigene Gerechtigkeit will muss man Selbstjustiz begehen. Die staatliche erfüllt nicht mal das Mindestmaß.
Allerdings kann man das auch Klever anstellen um einer Strafe zu entkommen.
Notwehr, den Täter angreifen lassen etc PP.
Das Gesetz bietet dir aber keine Werte für deine eigene Moral oder was schlimmer ist.b2t: Wieso sollte Selbstjustiz in irgendeiner Form je gerechtfertigt sein? Wie soll das denn ablaufen? Darf man dann die Freundin des Vergewaltigers vergewaltigen? Ihn umbringen wäre ja wieder eine "schlimmere" Straftat, da sie bspw. vor dem Gesetz härter bestraft wird. Haben dann die angehörigen von der Person noch ein Recht auf "etwas Selbstjustiz"? Bräuchte man dann hier eine Instanz die das regelt?
Was ist schlimmer jemanden zu töten? oder jemanden so fertig zu machen das er den Rest seines Lebens damit Leben muss was der andere ihn angetan hat?
Ich finde da keine eindeutige Antwort drauf.
Aber Selbstjustiz heißt ja letztlich, dass man sich nicht an die Regeln hält, die wir uns als Gesellschaft gegeben haben, sondern dass man eben macht, was man will. Und das führt ganz schnell ins Chaos (das du doch so unbedingt vermeiden willst :P)
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Naja es gibt aber andere, fairere und bessere Möglichkeiten den Druck der Gefühle loszuwerden.Zitat von SlaveIch kann Selbstjustiz nachvollziehen, da ich mich mal in einer solchen Situation befunden habe(nicht eine wie beim TE), aber nicht näher drauf eingehen werde.
Ich finde Selbstjustiz ist ein Ventil, ein Ventil dafür, all das was auf dich einprasselt an Gefühlen loszuwerden.
Bildlich gesprochen, bist du ein Pulverfass was eine Atombombe zündet und um dich herum , egal ob dickste Freunde oder Familie, alles ist das bekannte Streichholz was dich zum Explodieren bringt. Rationales denken quasi unmöglich und es dauert bis das wiederkommt. Nach dem man diese "Phase" überwunden hat, denkt man auch wieder Rationaler und ist Froh nix "getan" zu haben.
Selbstjustiz als solches kann ich folglich nachvollziehen, bin aber eher dafür das es unabhängige Sachlich bewerten, weil die betroffene Person wahrscheinlich nie voll unabhängig und Sachlich bewerten würde.
Selbstjustiz ist meiner Meinung nach niemals rechtzufertigen.
Nachvollziehen kann ich es dennoch, da der Mensch, wie du schon beschrieben hast, in gewissen Drucksituationen nicht in der Lage ist rational zu denken und zu handeln.
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