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Wann ist Selbstjustiz gerechtfertigt?

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    Was mich hier am meisten im Thread triggert ist immer noch die Gutgläubikeit dass ein Täter ein normales Leben führen wird. Es ist wirklich so, du hast eine geringe Hemmschwelle und du willst einem Menschen bewusst schaden, in diesem Falle eine Vergewaltigung. Du kriegst dieses Gefühl von Macht über einen Menschen, dabei werden so viele Hormone im Kopf freigesetzt, ähnlich wie bei einem Junkie.

    Hier sehe ich die Aufgabe dass die Justiz dass Interesse der Allgemeinheit verfolgt, dass sowas nicht noch mal passieren sollte. Wenn es nach mir gehen würde sollte man jede "klassische" Vergewaltigung mit einer lebenslangen haftstrafe ahnden. Jedoch sollte man dem Täter trotzdem eine Chance geben, sich zu "rehabilitieren", aber bei Strafen bis ~5 Jahren ohne anschließende therapeutische Behandlung ist es für mich ein Witz.

    Es ist wirklich im Interesse jeden Opfers (und im Interesse der Allgemeinheit), dass so eine solche Tat nicht nochmal passieren soll. Jedoch bei 2 Jahren lernt ein Mensch im erwachsenen Alter viel zu wenig, viel zu optimistisch von der Justiz und von vielen Menschen. Da braucht der Täter sehr viel Zeit für um sich von seiner Tat zu "erholen" und da sollte man präventiv sehr viel härter vorgehen und misstrauischer urteilen, da der Täter seine Hemmschwelle zu niedrig hatte.

    [hr]

    @GeoSCH: Haha sehr gut. Die die Selbstjustiz ausüben würden, die sind halt alle rechts, sind immer die gleichen. Nein, nicht wirklich. Wenn jemand Pädophil ist, sprich jemand der wirklich geil auf Kids ist, der sollte laut den Rechten prinzipiell behandelt werden. Das wäre das Vorgehen. MMn ist das falsch, solange dieser Pädo sich unter Kontrolle hält und seine Hemmschwelle hochhält, kein Verbrechen begeht, dann ist das für mich in Ordnung, da es eine sexuelle Orientierung ist, die wohl angeboren wurde - bei den Rechten würde man direkt auf die Finger kloppen.
    [hr]
    Es geht mir wirklich darum, dass sobald man eine Straftat begangen hat, sollte die Justiz davon ausgehen, dass der Täter noch einmal straffällig wird. So sollte man das Strafmaß setzen. Selbstjustiz finde ich dann gerecht, wenn hier die Justiz versagt hat.
    Dem Opfer kann man mit der Bestrafung des Täters eh nicht helfen, man kann aber dafür immer das Signal setzen, dass diese straffälligen unerwünscht sind und man ihnen immer eine Wiederholungstat hinterhersagen wird.

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      Zitat von Der Ollie
      Unterm Strich bringt diese Diskussion damit keinen Mehrwert, weil sie sich auf einem sehr beschränkten weil sehr niedrigen Niveau abspielt. Wenn man nicht dazu bereit ist, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, sollte man sich an solchen Grundsatzdiskussionen nicht beteiligen. Zumindest sollte man dazu im Stande sein, zu akzeptieren, dass es eine Pluralität an Interessen gibt, die sich nicht auf die Sichtweisen von Individuen beschränken. Gleichermaßen sollte man entweder eine gewisse Vorbildung oder zumindest eine offene Diskussionshaltung mitbringen. Wer seine Ansicht für unfehlbar hält, ist hier fehl am Platz.
      #

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        @Douglas

        wäre mir nun neu das ich geschrieben habe, sie seien alle Rechts, hab gesagt die Islamkritiker hier in Forum, die Angst vor der Scharia haben, wollen dann aber ein Scharia Gesetz zu Eigen machen..

        Aber wir wissen ja wie deine Meinung ist, darum egal

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          Ich finde das schon sehr gut im Offtopic jemanden in die rechte Ecke hinzustellen und fertig. Sehr gute Umgehensweise mit Andersdenkenden.

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            Zitat von douglas
            Was mich hier am meisten im Thread triggert ist immer noch die Gutgläubikeit dass ein Täter ein normales Leben führen wird. Es ist wirklich so, du hast eine geringe Hemmschwelle und du willst einem Menschen bewusst schaden, in diesem Falle eine Vergewaltigung. Du kriegst dieses Gefühl von Macht über einen Menschen, dabei werden so viele Hormone im Kopf freigesetzt, ähnlich wie bei einem Junkie.
            Nein, du beschreibst das viel zu eindimensional. Es gibt sehr viele verschiedene Gründe warum solche Taten zustande kommen und die kannst du nicht so simpel zusammenfassen.

            Zitat von douglas
            Es geht mir wirklich darum, dass sobald man eine Straftat begangen hat, sollte die Justiz davon ausgehen, dass der Täter noch einmal straffällig wird. So sollte man das Strafmaß setzen.
            Ein sehr negatives Menschenbild, welches auch direkt negative Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben könnte. Lieber ein System, welches davon ausgeht, dass ein Mensch sich ändern kann.

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              Zitat von Muddy the Mudgolem
              klar, selbstjustiz funktioniert nicht, allerdings wüsste ich nicht was ich machen würde, wenn jemand meine freundin/frau/mutter so angeht
              klar, wenn du jemanden schlägst weil er deiner meinung nach falsch gehandelt hat, dann fügst du ihm natürlich keine schmerzen zu weil selbstjustiz ja nicht funktioniert oO...

              Zitat von shzzL
              Spoiler: 
              Zitat von Bordi
              Nehmen wir mal ein Beispiel.
              Hans wird ab seinem achten Lebensjahr vom Vater verprügelt, misshandelt und vergewaltigt. Mit 18 Jahren tickt er aus und gibt die Gewalt die er 10 Jahren lang erfahren hat an eine 12 Jährige weiter. Er vergewaltigt sie und tötet sie.
              Jetzt meine Frage. Was sollte mit Hans passieren? Sollte man ihn auch töten? Darf der Vater des Mädchens ihn töten? Sollte man den Vater von Hans töten?

              Andere Frage.
              Wieso ist das töten von Mördern ok. Müsste man dann nicht im Umkehrschluss auch die Mörder des Mörders umbringen? Und nur weil es in Ländern wie der USA nicht als Mord betitelt wird, ist eine geplante und durchgeführte Tötung durch Gas, Gift, Strom, Strick etc. für mich Mord.


              einzig richtige lösung ist obv. das sich sämtliche angehörige abwechselnd töten bis keiner mehr da ist. dann ist auch keiner mehr geschädigt weil alle tot sind. es wäre nur fair/gerecht.
              Dachte 1:1 ist ein typischer Fall von man ist dann quitt :)

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                Zitat von Sekedow
                Zitat von douglas
                Was mich hier am meisten im Thread triggert ist immer noch die Gutgläubikeit dass ein Täter ein normales Leben führen wird. Es ist wirklich so, du hast eine geringe Hemmschwelle und du willst einem Menschen bewusst schaden, in diesem Falle eine Vergewaltigung. Du kriegst dieses Gefühl von Macht über einen Menschen, dabei werden so viele Hormone im Kopf freigesetzt, ähnlich wie bei einem Junkie.
                Nein, du beschreibst das viel zu eindimensional. Es gibt sehr viele verschiedene Gründe warum solche Taten zustande kommen und die kannst du nicht so simpel zusammenfassen.
                Noch zwei Gründe bitte. Mir fällt wirklich keiner ein der auf Wunsch nach Macht nicht zurückzuführen ist.

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                  Zitat von Duke
                  Zitat von Muddy the Mudgolem
                  klar, selbstjustiz funktioniert nicht, allerdings wüsste ich nicht was ich machen würde, wenn jemand meine freundin/frau/mutter so angeht
                  klar, wenn du jemanden schlägst weil er deiner meinung nach falsch gehandelt hat, dann fügst du ihm natürlich keine schmerzen zu weil selbstjustiz ja nicht funktioniert oO...

                  Zitat von shzzL
                  Spoiler: 
                  Zitat von Bordi
                  Nehmen wir mal ein Beispiel.
                  Hans wird ab seinem achten Lebensjahr vom Vater verprügelt, misshandelt und vergewaltigt. Mit 18 Jahren tickt er aus und gibt die Gewalt die er 10 Jahren lang erfahren hat an eine 12 Jährige weiter. Er vergewaltigt sie und tötet sie.
                  Jetzt meine Frage. Was sollte mit Hans passieren? Sollte man ihn auch töten? Darf der Vater des Mädchens ihn töten? Sollte man den Vater von Hans töten?

                  Andere Frage.
                  Wieso ist das töten von Mördern ok. Müsste man dann nicht im Umkehrschluss auch die Mörder des Mörders umbringen? Und nur weil es in Ländern wie der USA nicht als Mord betitelt wird, ist eine geplante und durchgeführte Tötung durch Gas, Gift, Strom, Strick etc. für mich Mord.


                  einzig richtige lösung ist obv. das sich sämtliche angehörige abwechselnd töten bis keiner mehr da ist. dann ist auch keiner mehr geschädigt weil alle tot sind. es wäre nur fair/gerecht.
                  Dachte 1:1 ist ein typischer Fall von man ist dann quitt :)
                  naja typ tötet deine tochter. du tötest den typen. aber der typ hat ja auch angehörige die ja unschuldig sind und dann trauern bzw. "gerechtigkeit" wollen. also tötet z.b. sein vater dann dich. aber dann sind deine eltern ja geschädigt und töten seinen vater. da geht dann so weiter bis irgendwann keiner mehr da ist bzw. nurnoch einer über ist. entweder hat er nur wenig angehörige und irgendwann bleibt deiner familie niemand mehr zu töten (dann sind obv. alle total zufrieden) oder aber es sind beide familien bis auf einen letzten ausgelöscht. der sollte man zum selbstmord gezwungen werden (hat ja schließlich noch jemanden getötet). dann sind doch alle zufrieden und niemand muss mehr leiden oder?
                  wahre gerechtigkeit!

                  ein quitt kann es nicht geben weil immer wieder andere menschen geschädigt werden.
                  2: nicht böse gegenüber dir gemeint. war nur um das beispiel auszuführen.

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                    Ja das ist mir schon klar, war auch eher ganz oberflächlich und eher nicht ganz so ernst gemeint. 1:1 = fair. Wenn immer einer nen anderen wegnimmt bleibt einer übrig -> nicht fair.

                    Dass es am Ende des Tages wohl komplizierter ist und nicht alle gleich betroffen sind ist mir schon klar.

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                      Zitat von douglas
                      Zitat von Sekedow
                      Zitat von douglas
                      Was mich hier am meisten im Thread triggert ist immer noch die Gutgläubikeit dass ein Täter ein normales Leben führen wird. Es ist wirklich so, du hast eine geringe Hemmschwelle und du willst einem Menschen bewusst schaden, in diesem Falle eine Vergewaltigung. Du kriegst dieses Gefühl von Macht über einen Menschen, dabei werden so viele Hormone im Kopf freigesetzt, ähnlich wie bei einem Junkie.
                      Nein, du beschreibst das viel zu eindimensional. Es gibt sehr viele verschiedene Gründe warum solche Taten zustande kommen und die kannst du nicht so simpel zusammenfassen.
                      Noch zwei Gründe bitte. Mir fällt wirklich keiner ein der auf Wunsch nach Macht nicht zurückzuführen ist.
                      Du denkst zu "logisch". Es gibt viele Gründe, die für uns schwer nachzuvollziehen sind.

                      -Sadismus, Lustgewinn durch Schmerz
                      -Rache
                      -mangelnde Empathie zB bei Narzissten. "Andere dienen nur dazu meine Wünsche zu erfüllen". Manche Menschen teilen nicht Gefühle von Anderen, deswegen ist es auch unproblematisch jemanden etwas anzutun.
                      -Verzweiflung "anders bekomme ich keine ab"
                      -Manie
                      -Schizophrenie

                      usw.

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                        Indem man sich auf seine innere Gefühlswelt und seine subjektiven Ansichten beruft, schafft man gleichzeitig ein für jederman leicht nachvollziehbares Motiv. Eine Affekthandlung ohne Räson wird damit zum Leitbild und durch ihr wehementes Bekräftigen bestimmt sie die weitere Diskussion, die anschließend nur noch um sich selbst kreisen kann, indem immer weitere Beispiele gebracht werden. In englischen Foren hat man dafür einen Begriff gefunden: Circlejerk.
                        Erstmal geht es hier um Selbstjustiz. Selbst bedeuten aus dem eigenen Subjekt herauszuhandeln.
                        Ja Gespräche und Meinungen wiederholen sich immer wieder, das ist doch bei Musik das selbe, jeder Text wird doch nur umgebaut und neu verarbeitet. Es gibt einfach keine Themen mehr, da es eben nur ein Grundspektrum an Emotionen und Erlebten gibt. Alles darüber hinaus ist eine zusätzliche Konstruktion.
                        Problem ist hier gibt es keine klare Antwort. Wenn man den Sinn der Staatsgründung erfragt oder erörtere was es für viele verschiedene Ansicht gibt, würde man auch im Kreis laufen. Das findest du auch bei anderen System fragen.
                        Was ist also die Aussage??


                        Unterm Strich bringt diese Diskussion damit keinen Mehrwert, weil sie sich auf einem sehr beschränkten weil sehr niedrigen Niveau abspielt. Wenn man nicht dazu bereit ist, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, sollte man sich an solchen Grundsatzdiskussionen nicht beteiligen. Zumindest sollte man dazu im Stande sein, zu akzeptieren, dass es eine Pluralität an Interessen gibt, die sich nicht auf die Sichtweisen von Individuen beschränken. Gleichermaßen sollte man entweder eine gewisse Vorbildung oder zumindest eine offene Diskussionshaltung mitbringen. Wer seine Ansicht für unfehlbar hält, ist hier fehl am Platz.
                        Was wäre für dich ein hohes Niveau? Gespräche mit Bundesrichtern? Juristen? Politikern? Dann bist du auch leider falsch hier. Außerdem ist eine Diskussion immer besser je vielfältiger die Menschen sind.


                        So und jetzt mal wieder zum eigentlichen Thema, wenn denn überhaupt jemand bis hier gelesen hat. Ich finde auch, dass der Kern des Themas wohl die Auslegung des Wortes "Gerecht" ist. Und anstatt jetzt hier ein paar Bücher über Rechtsphilosophie aufzulisten, will ich das möglichst seicht halten. Deshalb mal als Eingangsfrage: Ist Gerechtigkeit für euch eine Einbahnstraße? D.h. sollte über das, was Gerechtigkeit ausmacht, einseitig von Seiten des Opfers aus entschieden werden?
                        Du findest haufenweise Gerechtigkeitstheorien. Ich halte es für vermessen zu denken, man wüsste eine super Antwort darauf.
                        https://de.wikipedia.org/wiki/Gerechtigkeitstheorien

                        Aber um Genau drauf zu antworten. Gerechtigkeit ist keine Einbahnstraße da sie ja versucht eine Balance zu finden, die Waage ist nicht umsonst das Werkzeug von Justitia.

                        Wohl kaum, oder? Auch der Täter - und wir reden hier nicht nur von Mördern oder Vergewaltigern - hat ein Recht auf Gerechtigkeit. Was gerecht ist, muss also auch aus seiner Sicht heraus entschieden werden. Dann haben wir noch die Öffentlichkeit - "uns", die wir nicht von dem Vorfall unmittelbar berührt werden. Wir haben auch ein Interesse daran, dass Täter verurteilt und wir damit vor weiteren Straftaten geschützt werden. Dann ist da noch der Staat. Der (Rechts-)Staat kann nicht existieren, wenn seine Bürger sich entgegen seiner Gesetze verhalten und seine Hoheitsgewalt ignorieren. Hier muss damit sowohl präventiv, als auch repressiv agiert werden.
                        Das hast du schon gut erkannt: Der Staat ist genauso fehlerhaft wie du und ich. Die Tat ist begangen.
                        Die Urteile versuchen einen präventiven Bezug für die zukünftige Freiheit der Person zu ermöglichen und ist dadurch inkonsequent bei repressiven Maßnahmen.
                        Wenn der Staat also darauf pocht seine Gesetze zu verteidigen, muss man in einem der beiden Bereichen Konsequent sein. Präventiv ist es wegen den Freiheitsrechten unmöglich Konsequent zu sein, man kann es versuchen mehr auch nicht.
                        Repressiv kann man aber sein, da eine Handlung eine direkte und gezielte Reaktion des Staates hervorrufen kann.

                        Der Staat wünscht keine Selbstjustiz, dann muss er auch Konsequent sein und wenn man sich so anschaut was es für unterschiedliche Strafen gibt bei den gleichen Vergehen, ist er eindeutig inkonsequent, das befeuert Selbstjustiz.

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                          Zitat von shzzL
                          Zitat von Duke
                          Zitat von Muddy the Mudgolem
                          klar, selbstjustiz funktioniert nicht, allerdings wüsste ich nicht was ich machen würde, wenn jemand meine freundin/frau/mutter so angeht
                          klar, wenn du jemanden schlägst weil er deiner meinung nach falsch gehandelt hat, dann fügst du ihm natürlich keine schmerzen zu weil selbstjustiz ja nicht funktioniert oO...

                          Zitat von shzzL
                          Spoiler: 
                          Zitat von Bordi
                          Nehmen wir mal ein Beispiel.
                          Hans wird ab seinem achten Lebensjahr vom Vater verprügelt, misshandelt und vergewaltigt. Mit 18 Jahren tickt er aus und gibt die Gewalt die er 10 Jahren lang erfahren hat an eine 12 Jährige weiter. Er vergewaltigt sie und tötet sie.
                          Jetzt meine Frage. Was sollte mit Hans passieren? Sollte man ihn auch töten? Darf der Vater des Mädchens ihn töten? Sollte man den Vater von Hans töten?

                          Andere Frage.
                          Wieso ist das töten von Mördern ok. Müsste man dann nicht im Umkehrschluss auch die Mörder des Mörders umbringen? Und nur weil es in Ländern wie der USA nicht als Mord betitelt wird, ist eine geplante und durchgeführte Tötung durch Gas, Gift, Strom, Strick etc. für mich Mord.


                          einzig richtige lösung ist obv. das sich sämtliche angehörige abwechselnd töten bis keiner mehr da ist. dann ist auch keiner mehr geschädigt weil alle tot sind. es wäre nur fair/gerecht.
                          Dachte 1:1 ist ein typischer Fall von man ist dann quitt :)
                          naja typ tötet deine tochter. du tötest den typen. aber der typ hat ja auch angehörige die ja unschuldig sind und dann trauern bzw. "gerechtigkeit" wollen. also tötet z.b. sein vater dann dich. aber dann sind deine eltern ja geschädigt und töten seinen vater. da geht dann so weiter bis irgendwann keiner mehr da ist bzw. nurnoch einer über ist. entweder hat er nur wenig angehörige und irgendwann bleibt deiner familie niemand mehr zu töten (dann sind obv. alle total zufrieden) oder aber es sind beide familien bis auf einen letzten ausgelöscht. der sollte man zum selbstmord gezwungen werden (hat ja schließlich noch jemanden getötet). dann sind doch alle zufrieden und niemand muss mehr leiden oder?
                          wahre gerechtigkeit!

                          ein quitt kann es nicht geben weil immer wieder andere menschen geschädigt werden.
                          2: nicht böse gegenüber dir gemeint. war nur um das beispiel auszuführen.
                          Läuft doch in Albanien noch so, gibt doch reichlich junge Männer die wegen "Blutrache" in Deutschland Asyl suchen - das läuft da teilweise über Generationen.
                          http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127307928.html
                          Gibt auch reichlich Dokus dazu.

                          Kommentar


                            Aber um Genau drauf zu antworten. Gerechtigkeit ist keine Einbahnstraße da sie ja versucht eine Balance zu finden, die Waage ist nicht umsonst das Werkzeug von Justitia.
                            Die Waage ist allerdings weder im Gleichgewicht, noch könnte Justitia es sehen.

                            Kommentar


                              Zitat von LaMa
                              Aber um Genau drauf zu antworten. Gerechtigkeit ist keine Einbahnstraße da sie ja versucht eine Balance zu finden, die Waage ist nicht umsonst das Werkzeug von Justitia.
                              Die Waage ist allerdings weder im Gleichgewicht, noch könnte Justitia es sehen.
                              Es spiegelt eben auch die Komplikationen bei diesem Thema wieder

                              Kommentar




                                Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel

                                Scheint bei dieser Diskussion leider auch der Fall zu sein ...

                                Kommentar

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