y0 Elite,
in unendlich großer Verzweiflung wende ich mich im Auftrag meiner Freundin an die Allwissenden hier bei RM mit einem Anliegen, das sie momentan sehr belastet und möglicherweise enorm teuer wird, doch erstmal die Fakten:
Freundin unter 25
Studentin seit Okt '13
Familienversichert bei der TK
Arbeitete von Dez'13 bis März'16 nebenberuflich als Promoterin
- von Dez'13 bis Jan'15 mit Gewerbeschein und (schein-)selbstständig (Im Prinzip war sie da ganz normal angestellt, hatte keine anderen Auftraggeber, war völlig in die Strukturen integriert, hätte keine "Mitarbeiter" ersatzweise hinschicken können etc. also war definitiv nur eine vom Arbeitgeber bzw. Auftraggeber geforderte Scheinselbsständigkeit, die sie in ihrer juvenilen Ahnungslosigkeit akzeptierte)
- von Jan'15 bis März'16 als Werksstudentin, weil das Unternehmen gemerkt hat, dass sie sich mit der Scheinselbstständigkeits/Gewerbeschein-Geschichte in einer Grauzone befinden - Die Tätigkeit hat sich nicht verändert
Was sie NICHT gemacht hat:
- Trotz Gewerbeschein erstellte sie für das Jahr 2014 KEINE Steuererklärung.
- Trotz Gewerbeschein erstellte sie zwar für jeden Arbeitstag Rechnungen, behielt allerdings selbst keine Unterlagen
- Sich selbst versichert
Das Problem:
Sie hat als Promoterin '14 in den ersten Monaten zwar nur 100-400€ verdient, in den letzten Monaten des Jahres '14 allerdings teilweise auch mal gerne ~700-900€
Sie hat als Promoterin '15 durchgehend mehr als 500€ im Monat verdient
Jetzt wollen verschiedene Leute Geld von ihr:
- Das Finanzamt möchte für das Jahr '14 eine Steuernachzahlung. Da man ihr Einkommen aufgrund der fehlenden Steuererklärung auf 10.000€ schätzte, soll sie nun 250€ Steuern nachzahlen. Der Bescheid kam letzte Woche, wir haben jetzt erstmal schriftlich Einspruch eingelegt
- Die Krankenkasse möchte Geld von ihr. Da sie angeblich seit Dez'13 durchschnittlich zu viel Geld monatlich verdiente, um noch familienversichert zu sein (unter 395€ im Jahr 2014), soll sie nun für '14 und '15 eine studentische Versicherung nachzahlen (ca. 24x80€ also roundabout 2000€)
Natürlich würde sie jetzt gerne irgendwie drum rum kommen, das alles zu bezahlen, auch wenn ihr natürlich klar ist, dass sie dafür in erster Linie mal selbst verantwortlich ist (Wenngleich es auch vom ehemaligen Arbeitgeber durchaus moralisch verwerflich ist, einer 19-Jährigen einen Gewerbeschein aufzuzwingen ohne sie dabei über irgendwas zu informieren).
Die Frage ist jetzt an die Elite, ob man da noch irgendwas machen kann. Die Krankenkassen Nachzahlung für das Jahr 2015 hat sie quasi schon akzeptiert, zumal die Techniker Krankenkasse da auch diverse Unterlagen hat, aus denen ersichtlich ist, dass sie viel zu viel verdient hat. Für das Jahr 2014 ist das allerdings etwas anderes, denn da hat sie vor allem in den ersten Monaten unter 400€ verdient und möchte dafür dann nicht unbedingt 80€/Monat an Versicherung nachzahlen, auch in den restlichen Monaten war sie nicht großartig drüber, wobei sie das momentan nicht nachweisen kann, da sie trotz Gewerbeschein so doof war, keine Rechnungen aufzuheben.
Sie wollte sich jetzt von der Bank die Kontoauszüge aus dem Jahr 2014 holen aber wichtiger wäre doch, vom ehemaligen Arbeitgeber/Auftraggeber die Rechnungen zu bekommen um dann eine ordentliche Steuererklärung für das Jahr 2014 zu machen und dabei dann eventuell herausfinden, dass sie 2014 doch nicht zu viel verdient hat. Problem hierbei ist nur, dass sich der ehemalige Arbeitgeber/Auftraggeber quer stellt und die Unterlagen dazu nicht herausgibt, sodass sie nun keine Steuererklärung machen kann, da sie die Rechnungen für das Jahr 2014 auch nicht mehr hat (Was obv. sehr dumm von ihr war).
Wie kann man nun weiter vorgehen? Hat die Elite Tipps?
Vielen Dank für jegliche Hilfe im voraus, zeigen uns gerne in zwei Kölner Kneipen erkenntlich
in unendlich großer Verzweiflung wende ich mich im Auftrag meiner Freundin an die Allwissenden hier bei RM mit einem Anliegen, das sie momentan sehr belastet und möglicherweise enorm teuer wird, doch erstmal die Fakten:
Freundin unter 25
Studentin seit Okt '13
Familienversichert bei der TK
Arbeitete von Dez'13 bis März'16 nebenberuflich als Promoterin
- von Dez'13 bis Jan'15 mit Gewerbeschein und (schein-)selbstständig (Im Prinzip war sie da ganz normal angestellt, hatte keine anderen Auftraggeber, war völlig in die Strukturen integriert, hätte keine "Mitarbeiter" ersatzweise hinschicken können etc. also war definitiv nur eine vom Arbeitgeber bzw. Auftraggeber geforderte Scheinselbsständigkeit, die sie in ihrer juvenilen Ahnungslosigkeit akzeptierte)
- von Jan'15 bis März'16 als Werksstudentin, weil das Unternehmen gemerkt hat, dass sie sich mit der Scheinselbstständigkeits/Gewerbeschein-Geschichte in einer Grauzone befinden - Die Tätigkeit hat sich nicht verändert
Was sie NICHT gemacht hat:
- Trotz Gewerbeschein erstellte sie für das Jahr 2014 KEINE Steuererklärung.
- Trotz Gewerbeschein erstellte sie zwar für jeden Arbeitstag Rechnungen, behielt allerdings selbst keine Unterlagen
- Sich selbst versichert
Das Problem:
Sie hat als Promoterin '14 in den ersten Monaten zwar nur 100-400€ verdient, in den letzten Monaten des Jahres '14 allerdings teilweise auch mal gerne ~700-900€
Sie hat als Promoterin '15 durchgehend mehr als 500€ im Monat verdient
Jetzt wollen verschiedene Leute Geld von ihr:
- Das Finanzamt möchte für das Jahr '14 eine Steuernachzahlung. Da man ihr Einkommen aufgrund der fehlenden Steuererklärung auf 10.000€ schätzte, soll sie nun 250€ Steuern nachzahlen. Der Bescheid kam letzte Woche, wir haben jetzt erstmal schriftlich Einspruch eingelegt
- Die Krankenkasse möchte Geld von ihr. Da sie angeblich seit Dez'13 durchschnittlich zu viel Geld monatlich verdiente, um noch familienversichert zu sein (unter 395€ im Jahr 2014), soll sie nun für '14 und '15 eine studentische Versicherung nachzahlen (ca. 24x80€ also roundabout 2000€)
Natürlich würde sie jetzt gerne irgendwie drum rum kommen, das alles zu bezahlen, auch wenn ihr natürlich klar ist, dass sie dafür in erster Linie mal selbst verantwortlich ist (Wenngleich es auch vom ehemaligen Arbeitgeber durchaus moralisch verwerflich ist, einer 19-Jährigen einen Gewerbeschein aufzuzwingen ohne sie dabei über irgendwas zu informieren).
Die Frage ist jetzt an die Elite, ob man da noch irgendwas machen kann. Die Krankenkassen Nachzahlung für das Jahr 2015 hat sie quasi schon akzeptiert, zumal die Techniker Krankenkasse da auch diverse Unterlagen hat, aus denen ersichtlich ist, dass sie viel zu viel verdient hat. Für das Jahr 2014 ist das allerdings etwas anderes, denn da hat sie vor allem in den ersten Monaten unter 400€ verdient und möchte dafür dann nicht unbedingt 80€/Monat an Versicherung nachzahlen, auch in den restlichen Monaten war sie nicht großartig drüber, wobei sie das momentan nicht nachweisen kann, da sie trotz Gewerbeschein so doof war, keine Rechnungen aufzuheben.
Sie wollte sich jetzt von der Bank die Kontoauszüge aus dem Jahr 2014 holen aber wichtiger wäre doch, vom ehemaligen Arbeitgeber/Auftraggeber die Rechnungen zu bekommen um dann eine ordentliche Steuererklärung für das Jahr 2014 zu machen und dabei dann eventuell herausfinden, dass sie 2014 doch nicht zu viel verdient hat. Problem hierbei ist nur, dass sich der ehemalige Arbeitgeber/Auftraggeber quer stellt und die Unterlagen dazu nicht herausgibt, sodass sie nun keine Steuererklärung machen kann, da sie die Rechnungen für das Jahr 2014 auch nicht mehr hat (Was obv. sehr dumm von ihr war).
Wie kann man nun weiter vorgehen? Hat die Elite Tipps?
Vielen Dank für jegliche Hilfe im voraus, zeigen uns gerne in zwei Kölner Kneipen erkenntlich
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