Keine Skrupel - illegales mal außen vor
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Keine Ankündigung bisher.
Skrupel bei der Jobwahl
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Sagen wir es so, es gibt ISP, die die grundsätzlich gleiche Dienstleistung (DSL) für weniger Geld anbieten, wo du aber (objektiv bewertet) einen schlechteren Service hat (solche Tests gibt es ja häufig genug). Die Telekom, z.B., nimmt für die gleiche Dienstleistung mehr Geld und hat, zumindest was ich so höre, einen schlechteren Service. Würde ich mich aufgrund der Preispolitik der Telekom weigern, dort zu arbeiten? Nein. Ich würde mich aus anderen Gründen weigern unter einem Alter von 50 Jahren dort zu arbeiten. Die Telekom hat halt einfach pro Vertrag mehr Kosten, sodass sie einen höheren DSL-Vertragspreis verlangen müssen.Zitat von VARMENDRIONSpoiler:Zitat von s1lvLesekomptenz: 6.Zitat von VARMENDRION1&1 bietet also den besten Service ohne Gewinnabsicht. Wieder was gelernt
Auch wenn dein völlig provokanter Beitrag weder einen Funken ökonomisches Grundwissen noch generell Sinn besitzt:
Es gibt 2 Bewegungen in einem Unternehmen, wie der 1&1: Den Bestand aktiver Verträge um jeden Preis zu erhöhen und der Rest des Unternehmens, der die Prozesse für den Kunden hin zur Aktivierung bzw. hin zur störungsfreien Leitung betreut. Der Auftrag der Mehrheit des Unternehmens ist es also sicherzustellen, dass Prozesse so gut funktionieren, dass Kunden zu uns wollen bzw. bleiben wollen. Und ich arbeite in einem Bereich, der u.a. die Schnittstellen zwischen Vertrieb/Produktmanagement und kaufmännischem Support darstellt. Sprich, wir werden häufig befragt, wie sich diese und jene Vertriebsentscheidung auf die Kundenzufriedenheit, etc. auswirkt. Für mich genau der Bereich, wo ich arbeiten möchte, weil unsere Bedenken in Richtung Kunden eben auch angehört werden. Man gewinnt nicht jeden Kampf, aber wir gewinnen viele Kämpfe und das ist mir wichtig.
Übrigens gab es zuletzt mehrere Tests, wo 1&1 den besten Service von den ISPs hatte :D aber gut, dass du das weder weißt, noch dass es dich interessiert, sagt dein Beitrag mit jedem Buchstaben aus.
Ich kenne unsere Gewinn-Margen Margen im DSL-Einkauf vs. DSL-Vertrieb. Du auch?Zitat von ncoleAber Telekommunikationsdienste teurer zu vermarkten als nötig ist ok?Zitat von s1lvBin völliger Überzeugungsarbeitnehmerin. Ich muss davon überzeugt sein, dass die Firma und damit auch mein Anteil helfen, für Kunden etwas besser zu machen. Ich könnte niemals z.B. in einer Pharmafirma arbeiten, bei der ich mithelfen soll, ein Medikament entweder als hilfreicher zu vermarkten, als es ist oder als teurer zu vermarkten, als es nötig wäre. Das ist z.B. eine Branche, wo ich wohl kaum glücklich werden würde bzw. ich würde mich dort vermutlich gar nicht erst bewerben, außer man würde mir glaubhaft vermitteln, dass sie komplett anders agieren.Zitat von paparatziHallo Elite,
ich bin wieder neugierig und würde gerne von euch wissen, ob ihr Job-bedingt irgendwelche Skrupel hab.
Würdet ihr ggf. einen gut bezahlten Job nicht annehmen, weil ihr mit den Machenschaften und dem Image des Arbeitgebers nicht einher geht?
Oder vielleicht weil euer potenzieller Arbeitgeber Kunden hat die euch nicht passen?
In wie weit würdet ihr für Geld eure eigenen Ansichten im Job zurückschrauben?
Bin interessiert.
- papa
Nette Doppelmoral.
Fällt mir schwer, darauf zu antworten. Wollte natürlich im Grunde echt nur provizieren und habe auch, vollkommen richtig erkannt, an dem Vergleich von ISP keinerlei Interesse (weil ich keinen verwende), aber so wie du es formuliert hast, widersprichst du dir halt. Hilft auch nix, wenn du mir Lesekompetenz oder ökonomisches Grundwissen absprechen willst.
Was ich sehr gut nachvollziehen kann, ist, dass du sagst, du arbeitest im Kundenservice bzw. deine Arbeit hat damit zu tun, den Nutzen für den Kunden zu erhöhen. Das ist dir wichtig und darum hast du ein gutes Gefühl bei der Arbeit.
Das ist aber doch losgelöst vom Preis, den das eigentliche Produkt dann hat. Du reduzierst das hier auf DSL. 1&1 bietet nun aber mehr an als DSL-Verträge (wenn ich das jetzt nicht vollkommen falsch im Kopf hab). Meinetwegen mag es keine Marge beim Vertrieb von DSL-Leitungen geben und es darf gerne das größte Verlustgeschäft ever für 1&1 sein – das bedeutet dann trotzdem nicht, dass das Unternehmen andere Produkte nicht "teurer verkauft als es nötig wäre".
Und wenn du dann die Pharma-Industrie und ihre Mitarbeiter erst einmal so krass über einen Kamm scherst und kollektiv verurteilst, dann wundere dich nicht, wenn ich dir deine Doppelmoral am Beispiel deines Arbeitgebers aufzeige. Bestimmt machst du hervorragende Arbeit bei 1&1 und bringst deinen Kunden einen Vorteil, nichtsdestotrotz verfolgt das Unternehmen eine Gewinnabsicht und wird daher seine Produkte teurer verkaufen als es notwendig wäre. Ebenso wie bestimmt auch Produkte größer angepriesen werden als sie eigentlich sind.
Jetzt mag man darüber sinnieren, welche Marge noch angemessen und ist und wann Unternehmen ihre Kunden ausnehmen/ihre Hilflosigkeit ausnutzen – das hast du aber nicht gesagt :D Und auf mehr wollte ich mit meiner Pöbelei gar nicht hinaus :D
Mich würde jetzt allerdings mal ganz ehrlich interessieren, was eure Hauptunterstellung gegenüber Pharmaunternehmen ist. Hab mich damit so eingehend beschäftigt wie mit 1&1 aus demselben Grund: Bin kein Kunde und habe daher bisher kein Interesse gehabt.
Bei Pharma ist es anders. Zwar sind die Kosten von Pharamaunternehmen hoch, aber was man so hört, werden Preise weit weit über dem angesetzt, was zum Break-Even bzw. zur nötigen Gewinnmarge verlangt werden muss. Wie gesagt, ich kenne für die DSL-Produkte unsere Einkaufs- und unsere Verkaufspreise (aber nicht unsere Fixkosten und variablen Kosten) und weiß daher wie bei einigen Produkten "gerechnet" wird. Ich schlafe auf jeden Fall mit einem ruhigen Gewissen jede Nacht ein. Ich müsste mir wahrscheinlich eher Gedanken darüber machen, ob ich in 5 Jahren noch einen Job habe, als dass Kunden bei uns ausgenommen werden.
Und ich finde DSL ist immer noch was anderes, als ein AIDS-Medikament, oder ähnliches. Das eine rettet Leben und ist alternativlos, das andere ist ein Produkt, was von x Anbietern vermarktet wird und wo man das für sich beste Angebot raus suchen kann. Selbst wenn wir die Preise anheben würden, würde mich das nachts nicht vom gesunden Schlaf abhalten. Es gibt durchaus einige Entscheidungen, die ich nicht gut heiße, aber da bin ich in meiner Position auch machtlos. Klar, ich will in 5 Jahren noch einen Job haben und vertraue darauf, dass Entscheidungen dahingehend getroffen werden, nicht immer heißt das, dass der Kunde gegenüber anderen Anbietern spart. Aber solange er nicht ausgenutzt/verarscht wird, bin ich zufrieden in meinem Unternehmen.
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Weil ich es gerade nicht finden kann: Du sagtest, ich widerspreche mir? Wo tue ich das? Also welche meiner Aussagen widersprechen sich?
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llorT_T
1&1 ist doch auch gmx und web.de, schickt ihr nicht tausende von mahnungen an kunden wegen angeblichen premiumabos?
nur in bezug auf "dass die Firma und damit auch mein Anteil helfen, für Kunden etwas besser zu machen.", schon etwas unglaubwürdig :D
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Echt jetzt? Du kennst keine Grenze für Geld?Zitat von paparatziWhat? Echt? Also ich würde mal sagen, zu viel Geld geht selten. :DZitat von s1lvMuss ja, sonst sähe unsere Welt heute wohl anders aus, als sie nunmal ist. Andererseits habe ich sogar "Angst" vor zuviel Geld, weil der Neid und die Begehrlichkeiten von Menschen mit Geld bzw. die, die es gerne hätten, mir zuwider sind.Zitat von Mundharmonikaab einer gewissen summe x behaupte ich mal, verkaufen 90 der leute hier ihre ideale.
man muss den preis nur hoch genug ansetzen.
Ich kenn einen Typen der arbeitet als Gerichtsgutachter. Würde bei einer 40 Stunden Woche zwischen 11k und 12k im Monat verdienen. Jedoch arbeitet er freiwillig 60h die Woche. Ich frage mich da immer, was möchte man mit so viel Geld, wenn man keine Zeit dieses auch nur ansatzweise auszugeben.
Ich würde eher meine Arbeitszeit auf 20h die Woche runterschrauben, denn von 6k lebt es sich mehr als gut genug. Aber vielleicht bin ich auch eine seltenheit und die mehr Geld ist immer gut Mentalität ist normal.
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Der Widerspruch ist für mich: Möchte nicht für ein Unternehmen arbeiten, das Preise zu hoch ansetzt oder Produkte besser bewirbt als sie eignetlich sind. Das mag bei euch im DSL Bereich nicht passieren, wo ich inzwischen auch nachgelesen habe, dass sich 1&1 über die Jahre sehr verbessert hat. Generell trifft das aber auch fast jedes Unternehmen zu und auch die von llorT_T genannten Beispiele zeigen ja, dass ich zumindest in der United Internet (oder so?!) Gruppe nicht immer nur toll zugeht.
Und naja, der Vergleich zu Pharma hinkt ja auch. Ist mir direkt aufgefallen, als ich es ausführen wollte. Das dumme ist halt echt, wenn du ein AIDS-Produkt auf dem Markt hast. Dann gibts halt auch nur einen Verkäufer für die Betroffenen und das ist nie gut. Ich stecke echt nicht in der Thematik drin, hab aber tatsächlich mal bei Merck ein Praktikum im Accounting gemacht. Habe da mit einigen Leuten gesprochen: Das Unternehmen wächst, zumindest in der Pharma-Sparte, fast ausschließlich über Zukauf von Unternehmen. Die Pharma-Sparte (machen auch andere Sachen, wofür man das UNternehmen lieben muss ;)*) hat, soweit ich weiß, seit 30 Jahren kein richtiges Produkt mehr rausgebracht. Also Beispielsweise Medikamente gegen Krebs. Daran wird ewig geforscht und das dauert und kostet. Aktuell jährlich über 1Mrd€. Von daher müssen sie die Produkte ja um einiges teurer verkaufen, um weiter investieren zu können, um dann vllt wirklich auf etwas zu stoßen, das der Welt großen Nutzen bringt.
Ob das dann auch so gemacht wird, weiß ich nicht. Fände ich wünschenswert. Und jetzt noch, was Merck, ein kleiner Familienbetrieb aus Darmstadt, so macht, was keiner von euch weiß und jeder hat:
Spoiler:Flüssigkristalle aka euer Handydisplay oder Fernseher oder Monitor oder alles davon.
Ist das denn überhaupt möglich? Finde, man darf auch nicht nur aufs Gehalt blicken. Habe ich letztens einem Kumpel erklärt, der uuuuunbedingt im M&A arbeiten möchte. Nicht, dass ich das per se für eine schlechte Idee halte, das Gehaltsargument zieht halt nur nicht. Klar mag er seine 75k€ verdienen. Dafür arbeitet er dann aber effektiv auch locker 80 Stunden die Woche. Und dann bleibt ein Standardgehalt, das andere ebenso verdienen, nämlich 35k€ brutto/Jahr. Dafür erleidet man nicht direkt Burnout oder verliert sein komplettes soziales Leben.Zitat von jolziSpoiler:Echt jetzt? Du kennst keine Grenze für Geld?Zitat von paparatziWhat? Echt? Also ich würde mal sagen, zu viel Geld geht selten. :DZitat von s1lvMuss ja, sonst sähe unsere Welt heute wohl anders aus, als sie nunmal ist. Andererseits habe ich sogar "Angst" vor zuviel Geld, weil der Neid und die Begehrlichkeiten von Menschen mit Geld bzw. die, die es gerne hätten, mir zuwider sind.Zitat von Mundharmonikaab einer gewissen summe x behaupte ich mal, verkaufen 90 der leute hier ihre ideale.
man muss den preis nur hoch genug ansetzen.
Ich kenn einen Typen der arbeitet als Gerichtsgutachter. Würde bei einer 40 Stunden Woche zwischen 11k und 12k im Monat verdienen. Jedoch arbeitet er freiwillig 60h die Woche. Ich frage mich da immer, was möchte man mit so viel Geld, wenn man keine Zeit dieses auch nur ansatzweise auszugeben.
Ich würde eher meine Arbeitszeit auf 20h die Woche runterschrauben, denn von 6k lebt es sich mehr als gut genug. Aber vielleicht bin ich auch eine seltenheit und die mehr Geld ist immer gut Mentalität ist normal.
Und auch noch zu Geld: Ich glaube, irgendwer hatte das angesprochen. Ich kann mir vorstellen, dass Gehaltserhöhungen auch süchtig machen können. Mehr Geld heißt ja nicht selten auch mehr Arbeit. Denke, dass es schwer wird, aufzuhören, wenn man sieht, mit was für einem Gehalt man angefangen hat zu arbeiten, und was "diese letzte" Beförderung für einen krassen Sprung bedeutet. Und ich glaube, es bleibt dann oft nicht mehr bei der letzten Beförderung oder Workloaderhöhung, sondern einige werden da echt reingezogen, bis nix mehr geht.
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Okay, das klingt ja schon krankhaft :S
Noch was @ überhöhte Preise im Pharmabereich. Ist natürlich ein anderes Produkt: Brausetabletten (Multivitamin, Kalzium etc). Die sind natürlich von Merck ca. 1000x teurer als von Random-Anbieter123. Da geht es ja aber auch nicht nur um die Qualität sondern um die Marke. Würde dir sowas generell auch widersprechen, das Produkt daher teurer zu vermarkten, weil die Leute drauf stehen? @s1lv (also dementsprechend fast alle großen Marken usw).
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GMX und Co gehören zur United Internet, genauso wie 1&1, sind beide aber völlig unabhängig voneinander. Hat mal einer n Link zu der genannten Sache?Zitat von llorT_T1&1 ist doch auch gmx und web.de, schickt ihr nicht tausende von mahnungen an kunden wegen angeblichen premiumabos?
nur in bezug auf "dass die Firma und damit auch mein Anteil helfen, für Kunden etwas besser zu machen.", schon etwas unglaubwürdig :D
@Varmendrion: wir drehen uns hier im Kreis :) ich kenne wie gesagt unsere Preise und weiß auch, dass sie mal günstiger waren. Auch das ist einfach erklärt, wenn man den ISP-Markt und die Kosten des Einkaufs kennt. Das war und ist Teil einer komplett neuen DSL-Strategie, weil der Markt überflutet ist mit Anbietern. Anyways, was GMX da gemacht hat, keine Ahnung, wenn das irgendein illegaler Scheiss war, dann verurteile ich das natürlich. Hat aber mit dem wo und was ich arbeite rein gar nix zu tun.
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Nein, weil ein Kunde ja die Wahl hat und die günstigeren Tabletten kaufen kann. Mir geht es eher um alternativlose Produkte. Wie du sagtest, manche haben enorme Investitionskosten, aber (was man halt so hört), werden die Preise für solche Medikamente solange künstlich hoch gehalten, bis das Patent abläuft und alle es anbieten können. Typische Monopolsituation, nur dass es da gegebenenfalls um die Gesundheit von Menschen geht und da hört vertretbare Preispolitik für mich auf. Ich mag aber auch nur die Vorurteile der Branche aufgezählt haben und die meisten Pharmaunternehmen würden nie so handeln. Keine Ahnung :) aber das wäre was, da wäre was, wofür ich nicht arbeiten wollen würdeZitat von VARMENDRIONOkay, das klingt ja schon krankhaft :S
Noch was @ überhöhte Preise im Pharmabereich. Ist natürlich ein anderes Produkt: Brausetabletten (Multivitamin, Kalzium etc). Die sind natürlich von Merck ca. 1000x teurer als von Random-Anbieter123. Da geht es ja aber auch nicht nur um die Qualität sondern um die Marke. Würde dir sowas generell auch widersprechen, das Produkt daher teurer zu vermarkten, weil die Leute drauf stehen? @s1lv (also dementsprechend fast alle großen Marken usw).
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Auch wenns am Thema vorbeigeht, aber "überhöhte Preise" ist nur ein (marginaler) Punkt bei der Pharmakritik, das geht leider viel mehr in Richtung massiver Fälschung der Beweislage, im Sinne dass z.B. klinische Studien nur selektiv veröffentlicht werden (positive Ergebnisse werden veröffentlicht, negative zurückgehalten), Studien so konstruiert werden dass man das gewünschte Ergebnis erhält, Journals und Zulassungsbehörden personell/finanziell mit der Pharmaindustrie verbunden sind und damit auch beeinflussbar, uvm.
Alles zum Ziele der Profitmaximierung und leider oft auf die Kosten des Gemeinwohls, sprich Gesundheit der Patienten.
Und das ist "nur" Mainstream-Kritik wie man sie z.B. bei Ben Goldacre (Oxford Univ., Guardian Kolumnist) in Bad Pharma finden kann.
Nein, natürlich nicht :D Die Shareholder sind primär an der Gesundheit des Volkes interessiert und verzichten dafür gerne auf Gewinne.Zitat von s1lvIch mag aber auch nur die Vorurteile der Branche aufgezählt haben und die meisten Pharmaunternehmen würden nie so handeln.
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Bin da ganz bei dir!Zitat von jolziSpoiler:Echt jetzt? Du kennst keine Grenze für Geld?Zitat von paparatziWhat? Echt? Also ich würde mal sagen, zu viel Geld geht selten. :DZitat von s1lvMuss ja, sonst sähe unsere Welt heute wohl anders aus, als sie nunmal ist. Andererseits habe ich sogar "Angst" vor zuviel Geld, weil der Neid und die Begehrlichkeiten von Menschen mit Geld bzw. die, die es gerne hätten, mir zuwider sind.Zitat von Mundharmonikaab einer gewissen summe x behaupte ich mal, verkaufen 90 der leute hier ihre ideale.
man muss den preis nur hoch genug ansetzen.
Ich kenn einen Typen der arbeitet als Gerichtsgutachter. Würde bei einer 40 Stunden Woche zwischen 11k und 12k im Monat verdienen. Jedoch arbeitet er freiwillig 60h die Woche. Ich frage mich da immer, was möchte man mit so viel Geld, wenn man keine Zeit dieses auch nur ansatzweise auszugeben.
Ich würde eher meine Arbeitszeit auf 20h die Woche runterschrauben, denn von 6k lebt es sich mehr als gut genug. Aber vielleicht bin ich auch eine seltenheit und die mehr Geld ist immer gut Mentalität ist normal.
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1&1 wäre auch ein Unternehmen wo ich nicht arbeiten möchte. Gehört es eigentlich auch zu den besseren Service die Kundendaten an Callcenter weiterzugeben und Kunden die gekündigt haben mit dubiosen Anrufen zu nerven? Wenn man bittet nicht mehr anzurufen wird es dennoch getan.Zitat von llorT_T1&1 ist doch auch gmx und web.de, schickt ihr nicht tausende von mahnungen an kunden wegen angeblichen premiumabos?
nur in bezug auf "dass die Firma und damit auch mein Anteil helfen, für Kunden etwas besser zu machen.", schon etwas unglaubwürdig :D
1&1 ist jetzt nicht so teuer wie die Telekom, aber dafür wissen sie wie man Kunden penetrieren kann und noch Illegal Geld zu kassieren. Siehe GMX unc co.
Generell ist es aber kein Verbrechen für ein Unternehmen den Gewinn zu erhöhen, das ist doch meistens die Aufgaben eines Unternehmens.
Bei Pharmafirmen ist es aber noch was anderes, einige Mittel kommen niemals auf den Markt, da sie andere Medikamente die mehr Geld bringen verdrängen würden. Also durch gesundheitliches Leiden wird Profit generiert, obwohl man bei manchen Krankheiten eine Lösung hätte.
Ganz traurig ist ja der aktuelle Fall, wo ein Mädchen unter einer seltenen Form von kinderdemenz leidet und bald sterben wird. Es gäbe ein Medikament in der Testphase welches ihr zumindest eine Chance geben würde. Statt es zu versuchen weigert sich die Pharmafirma und die Politik und Justiz tut nichts dagegen.
Daher ist der Vergleich mit 1&1 zu einer Pharmafirma schon ein gewaltiger Unterschied. Jeder der bei 1&1 einen Handyvertrag abschließt ist selber schuld. Man kann den Markt sondieren und was günstigeres wählen.
Was aber die Abzocke mit GMX angeht dafür würde ich mich als Mitarbeiter schämen. Ebenso für die Kunden Penetrierung.
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