Zitat von EntertheVoid
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Ok, dann noch von meiner Seite paar grundlegende Tipps zuerst:
1) sei authentisch
Als Unternehmen nimmt man lieber solche Leute, bei denen man weiss was man bekommt (auch wenns etwas schlechter ist) als solche Personen, bei denen man das Gefühl hat, dass sie sich verstellt haben. Menschen mögen Unsicherheiten nicht. Also übertreib nicht und versuch auch nicht Schwächen grossartig zu verstecken. Ausserdem wirste wohl noch weitere Schritte im Bewerbungsprozess machen, und dann wird evtl. auch direkt ausgearbeitet, wo du noch Entwicklungspotenzial hast.
2) zeig Profil
ist quasi der selbe Punkt wie oben. Fische, die genau so rumschwabeln wie alle anderen hat man genug. Was bringst DU konkret mit? Woran hebst du dich ab? Wenn du natürlich einfach der 0815-Typ bist, wird das etwas schwierig mit Punkt 1 vereinbar. Aber mal unter uns: Jeder hebt sich eigentlich irgendwo ab, nur haben viele zu wenig Selbstbewusstsein um das herauszuarbeiten.
3) sei konkret und präzise
Niemand interessiert sich für das Haustier der Schwester deiner Freundin, auch wenns n Krokodil ist. Stell dir immer die Frage "Wo ist der Bezug zum Job?". Man kann sich kaum vorstellen, was man teilweise hört :D Vor allem bei Nachfragen schweifen viele Leute ab.
4) sei wissbegierig
Das wurde schon 2-3x hier im Thread gesagt. Hier kannst du punkten, konkretes Nachfragen bleibt in Erinnerung. Zeigt auch, dass du lernbereit bist (und nicht arrogant) und nicht meinst, dass du schon alles weisst.
5) Kreativität schadet selten
Ist ähnlich zu Punkt 2. Nimm (wie auch schon gesagt) Prezi oder gestalte deine Powerpoint-Folien ansehnlich.
Hier ist ein kleiner Leitfaden: http://visage.co/11-design-tips-beautiful-presentations/
Ok, nun noch konkret
Deine 3 Punkte wirste nicht skippen (oder inhaltlich gross was spezielles machen) können, da man hier einfach nach grundlegenden Infos sucht. 10 Minuten sind auch ziemlich knapp, also überleg dir gut was dich ausmacht. Du kannst beim letzten Punkt aber bspw. ein Tätigkeitsprofil eines Wirtswchaftsinformatikers erstellen und die Punkte kurz durchgehen und zeigen, dass du alles erfüllst (bzw. dich alles interessiert). So kann man gleichzeitig zeigen, dass man sich ausgiebig mit der Stelle beschäftigt hat.
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Der Knackpunkt ist eher das gesetzte Zeitlimit mit 10 Minuten und das hat auch seinen Grund.
Warum PowerPoint und ein knappes Zeitlimit?
Ganz einfach, sie wollen sehen wie du dich kurz und dennoch präzise vorstellen kannst.
Generell gilt als Faustregel pro PowerPoint Folie ca. 2 Minuten sprechen, womit du 6 Minuten füllen kannst, durch die bereits gegeben Fragen und nochmal 4 Minuten hast um dir etwas eigenes auszudenken, welche ich auch nutzen würde an deiner Stelle.
Wichtig ist, sei du selbst und kein Roboter.. das sind genug andere Leute, DU musst ihnen im Gedächtnis bleiben, also sei kreativ, locker und hau auch durchaus mal ein Spruch raus, dass wird niemand dir krummnehmen, im Gegenteil.
Wichtig für das Ende der Präsentation, beende es mit einer Frage oder Aussage, welche dann Fragen aufwirft und sie gezwungen sind auf dich einzugehen. (natürlich sinnvolle Dinge und kein banaler Schwachsinn)
Ansonsten, wie man eine PowerPoint Präsentation aufbaut wird dir denke ich klar sein, dort stehen nur ergänzende Informationen bzw. um es bildlich darzustellen, dort sollte NICHTS stehen, was du ihnen erzählst.. denn ansonsten können sie auch einfach lesen und brauchen dich nicht dazu.
Die Präsentation für sich gibt dir 2 Optionen, entweder eine recht schlichte aber dennoch ansehnlich, oder (das würde ich tun) kreativ sein und sich von der Masse abheben (dass darf natürlich nicht im Kitsch oder anderem enden).
Ansonsten kann man dir auch das Internetportal TED empfehlen, schau dir dort einige Präsentationen an und lerne.. z.B. von Ken Robinson oder David Perry
Die beiden sind stark im präsentieren, aber haben beide unterschiedliche Stile dabei.
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Musste schon lachen: Wenn ich in nem Vorstellungsgespräch jemanden nach seinen Schwächen frag und dann kommt einer mit soner Banalität oder ner versteckten Stärke, dann ist er aber sowas von raus. Die Frage zielt darauf ab, ob sich jemand mit sich selber auseinandersetzen kann und wie er mit Kritik umgeht. Leute, die sich darstellen, als ob sie Gottes Geschenk an die Menschheit sind... also bitte, im Ernst jetzt?
Muss mir bei solchen Vögeln immer das Lachen verbeißen.
Was den Powerpoint betrifft: Das ist ein beliebtes Spielchen, aber das Ding ist Nebensache. 90% der Leute focussieren sich mordsmäßig auf die Powerpoint und machen was weiss ich was für Animationen rein. Das interessiert nicht die Bohne, wird nichtmal wirklich beachtet. Aber wie sich der Kandidat verhält, wie die Körpersprache ist. Ob der vor allem die Leute anguckt, oder sein Blick auf die Präsentation geheftet ist, er also mit dem Beamer spricht und nicht mit den Leuten. Darauf kommts an. Inhalt = 10%, Verhalten, Reaktionen, Persönlichkeit 90%.
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E: für die Präsentation, auch wenn es sehr subjektiv ist:
1) Weniger ist mehr. Mach nicht mehr als 5-8 Punkte auf das Ding, sonst liest dein Gegenüber, aber hört nicht zu.
2) Keine Schnörkel oder umständliche Animationen, sonst ist der Eindruck: "mehr Schein als sein".
3) Klar auf Punkt.
4) Die Präsentation ist Nebensache, das WIE, deine Körperhaltung, dein Ton, deine Sprache ist das A&O
5) Bau nen roten Faden ein. Gern genommen ist eine rhetorische Frage am Anfang, die du am Ende selbst beantwortest, die sich aber durch die Präsentation zieht.
6) Im Gedächtnis bleibst du auch, wenn du nicht verkrampft bist, die Eröffnung also knackig beginnst, Fotos dürfen, solange sie passen und normal sind. Lieber ein Bild oder eine Grafik und drüber reden, als den Lebenslauf in der Präsentation.
7) Rede mit den Leuten, nicht mit dem Beamer, sieh die Leute an, einen nach dem andern.
8) HÄNDE AUS DEN TASCHEN, nichts ist schlimmer als wenn einer bei ner Rede Taschenbilliard spielt. Hatte schonmal ein Gespräch wo der Kandidat aus Nervosität mit ner Münze in der Tasche gespielt hat. Sah aus, als ob er nebenbei onaniert hat. Halt die Hände ineinandergelegt (nicht verschränkt) vor dem Nabel. Die Haltung ist so unangenehm, dass du automatisch anfängst, deine Rede mit Gesten zu unterstreichen. Das wirkt locker und entspannt, nicht verkrampft. Üb das!
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Gast
dat hate.Zitat von juRiiierkläre dem gegenüber dass du nicht selbständig bist und dauernd hilfe auf rm suchst.
Ist doch völlig legitim, nach Tipps und Hilfestellungen zu fragen. Meine Güte.
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keyc
Zur Präsi ansich könnte ich auch noch was beitragen.
Keine Banalen Überschriften wie "ich" oder "mein lebenslauf" die Überschriften sollten am besten eine kleine Story erzählen.
Was die Folien betrifft, am besten mit Grafiken oder Bilder arbeiten, die wirken interessanter als simple Stichpunkte die man ablesen kann. Ich weiß bei deinem thema etwas schwer. Aber evtl gibt es da ja was. (möglichkeiten wäre ein Kurvenverlauf deiner Schulnoten :D oder sowas )
Die Gliederung an sich würde ich in 3 Punkte teilen. (Würde die Vorgaben des Unternehmen nur als grobe richtlinie sehen, niemals als aufforderung sich genau so daran zu halten, das würde nämlich jeder tun und signalisiert nur das du nicht selbstständig bist)
1. Du
2. Was dich zu dem Dualen Studium animiert bzw was deine Beweggründe sind
3. Warum du dem Unternehmen weiterhelfen kannst
Das sind nur so vorschläge und teilweise gerade bei so einem thema wie der selbst präsentation schwer umzusetzen.
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Ja, dass kann gut sein.Zitat von DaRulerwenn man noch nie ein gespräch hatte kann man das kaum gut einschätzen, hau mal paar infos rausZitat von Wantedyo, danke für die ganzen vorschläge. hab gerade beim vorstellungsgespräch ordentlich gepunktet und muss jetzt auf den nächsten schritt warten :)
Die haben zum beispiel gefragt woher ich dieses Souveräne auftreten habe etc. Kann natürlich sein, dass die das bei jedem gesagt haben warum auch immer. Insgesamt haben die halt eine gute resonanz vermittelt.
ne :pZitat von Carsten JanckerTelekom, richtig?
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Gast
Kann auch negativ gemeint sein, weiss man nie so recht ;)
Aber Gratz!
Ist natürlich besser mit einem guten Gefühl rauszugehen
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