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    Literatur Bewertung

    Da ich einige Threads über empfehlenswerte Literatur gefunden hab, hab ich mir gedacht, einen Thread zu erstellen, in dem es um Rezensionen bzw. Bewertungen von euch gelesener Bücher geht.
    Wenn kurze Zusammenfassung geschrieben wird, bitte bei bestimmten Sachen Spoiler benutzen.

    Dann mach ich mal den Anfang.
    Ich habe in den letzten 2 Wochen im Urlaub diese drei Bücher gelesen.

    Hermann Hesse - Siddharhta

    Super Buch mit einer tollen Geschichte, die zum Nachdenken anregt. (spielt in Indien mit Buddishtischen Hintergrund)

    Hermann Hesse- Steppenwolf

    Hat mir ebenfalls super gefallen, liegt wohl daran, dass ich ein kleiner Hesse Fanboy bin. Hab es kurz nach Siddhartha gelesen, komplettes Gegenteil.
    Konnte mich mit der Hauptfigur Harry Haller total identifizieren.
    Da Buch beginnt ein wenig schleppend, Kurve steigt dann aber rasant an und führt zu einem klasse Ende.


    Stefan Zweig - Schachnovelle

    Hab ich innerhalb von 2 Stunden inhaliert. (ist nicht sonderlich dick)
    Super Buch, was durchaus auch witzige Elemente beherbergt.
    Es geht um eine Fahrt per Schiff von New York (glaub ich) nach Buenos Aires.
    Zufällig ist an Bord ein Schachweltmeister, der jedoch bis auf sein Schachspiel recht einfach gestrickt ist.
    Der Erzähler versucht hinter sein Geheimniss zu kommen.



    #2
    Zitat von sing_sunde
    Rezessionen
    tu bitte nicht so gebildet.

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      #3
      Zitat von Fliesentischler
      Zitat von sing_sunde
      Rezessionen
      tu bitte nicht so gebildet.
      jaja, rezension

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        #4
        Thinking, fast and slow von Daniel Kahnemann.

        Nach 20 Seiten aufgegeben. Verstaubt jetzt im Regal. Kann ich aber jedem empfehlen, der im Alltag nicht geistig ausgelastet ist.

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          #5
          Verstehe den Sinn des Threads nicht. Gute Rezensionen zu Weltliteratur findest du überall im Internet. Davon mal abgesehen ist deine "Rezension" bzgl Siddharta n Witz

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            #6
            Zitat von Mystery 167
            Verstehe den Sinn des Threads nicht. Gute Rezensionen zu Weltliteratur findest du überall im Internet. Davon mal abgesehen ist deine "Rezension" bzgl Siddharta n Witz
            Ich entschuldige mich vielmals.
            Danke für deinen Post.

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              #7
              verstehe das nicht, da kommt jemand mit seinen 18 jahre. frisch ausm deutschunterricht und hat sein erstes literarisches werk gelesen. macht hier instant n thread auf um über literatur zu schwelgen. lol.lol.lol. vllt solltes du ein paar andere beispiele für deine lügenstory benutzen, nicht diese schullektüre

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                #8
                Kann das bestätigen sing_sunde übelst das kiddy

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                  #9
                  schachnovelle und steppenwolf habe ich beide damals im deutsch-lk gelesen und somit noch hier im regal stehen. habe beide als gute bücher in erinnerung. zur schachnovelle eine nette klausur rausgehauen und steppenwolf war glaube ich eines der zur wahl stehenden themen bei der abiturprüfung.

                  und mäßigt mal euren ton.

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                    #10
                    Unterwerfung von Michel Houellebecq

                    Das Buch spielt in Frankreich im Jahr 2022. Bei der Präsidentschaftswahl wird eine salafistische Partei nach der Front National zweitstärkste Partei, woraufhin sich die PS und die UMP mit den Salafisten zusammenschließen, um eine Präsidentschaft Le Pens zu verhindern. Der Protagonist, Francois, ist Literaturprofessor, Mitte 40, einsam und apathisch. Er hat sein Leben ganz der Huysman-Forschung verschrieben, fickt jedes Semester mit einer anderen Studentin und säuft sich langsam, aber sicher zu Tode. Die politische Entwicklung nimmt er zunächst eher am Rande und desinteressiert wahr, doch dann kommt es wegen des Wahlergebnisses zu Unruhen in Paris, weil die Rechten sich um den Wahlsieg betrogen fühlen. Francois beschließt, wie sein Idol Huysman zum Katholizismus zu konvertieren, um Erlösung zu erlangen.

                    Ich habe noch keinen anderen Roman Houellebecqs gelesen und war skeptisch, Unterwerfung hat mir aber gut gefallen. Der Schreibstil ist unauffällig, das Buch leicht zu lesen. Houellebecq ist manchmal sarkastisch (Zum Beispiel wenn er über reale Politiker schreibt, Manuel Valls und Francois Hollande werden das Buch hassen), bleibt jedoch meistens ernsthaft und ist vor allem zutiefst pessimistisch: Er beschreibt die Apathie und Schwäche der Bürgerlichen in Frankreich, die sich freilich auf ganz Europa (mit Ausnahme des Ostens vielleicht) übertragen lässt. Das Buch ist sicherlich eine Provokation, was soll man von Houellebecq auch anderes erwarten. Er legt den Finger aber geschickt in die Wunde: Die liberalen Kräfte haben keine Vision, keine Überzeugungskraft, das Christentum hat seine sinnstiftende und ordnende Macht eingebüßt. Einzig die Rechtsradikalen und die ebenso reaktionären, aber gemäßigt auftretenden Islamisten formulieren noch große Ziele. Aus Angst davor, rassistisch und intolerant zu sein, verbietet die linksliberale Öffentlichkeit sich wirkliche Kritik an den "gemäßigten" Islamisten und verbündet sich lieber mit ihnen, um das größere Übel zu verhindern. Das Buch ist meiner Meinung nach zwar durchaus eine Kritik am Islam und seinem wachsenden Einfluss, in erster Linie klagt es aber die besagte Ideenlosigkeit und Apathie der liberalen Kräfte an und trifft damit den Nerv der Zeit. Die Werte der Aufklärung haben ihre Strahlkraft weitgehend eingebüßt, die Menschen wünschen sich Sinn und Erlösung, die wirtschaftliche Misere kommt zur kulturellen hinzu und fördert eine Sehnsucht nach Autorität und festen Werten. Das Werk ist also mitnichten rechts oder antiaufklärerisch, es fordert die Linken und Liberalen vielmehr dazu auf, selbstkritisch zu sein und sich dem (von verschiedenen Seiten) drohenden Autoritarismus entgegenzustellen. So habe ich es jedenfalls gelesen.

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