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    #16
    ich grab das hier mal aus. was hast du jetzt gemacht und wie ist es dir ergangen?

    versuche auch gerade in das thema einzusteigen und habe bei comdirekt nen depot aufgemacht. schaute jetzt gerade wie ich da am besten vorgehe. soweit ich das sehe sollte der etf replizierend und thesaurierend sein. gelesen habe ich auch dass es steuerlich schwieriger ist, wenn in fremdwährungen gehandelt wird? also ein euro etf? bin für jedwede tipps offen

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      #17
      Hätte da ne ähnliche Frage. Welchen Anbieter könnt ihr empfehlen? hab es jetzt überlegt einfach bei DKB zu machen, da ich da auch mein Konto habe. Habe jetzt genug Geld angespart, um es zu überleben wenn meine Waschmaschine kaputt geht .. daher würd ich gern paar euro im Monat (Gar nicht so viel, iwo zwischen zwei drei hundert €) in den MSCI World investieren, evtl. auch ein anderer ETF der USA und Europa abdeckt .. schau mer mal, genau weis ichs noch nicht, oder gespreaded in 2 ..

      Beim Geld gehts mir auch darum, dass ichs dann in 20-30 Jahren mal verwende oder vllt. in 10 falls ich es früher brauche.. die nächsten Jahre aber habe ich keine Verwendung.

      Jetzt sind die Prognosen ja für den Moment nicht allzu gut was den DAX angeht, hab ich öfter mal gelesen .. Daher scheut es mich immer einzusteigen.. aber iwann muss man ja mal. Hat jmd einen Sparplan mit monatlicher Anlage?

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        #18
        Als Notgroschen werden meistens 2,5 Nettogehälter empfohlen, die man auf dem Tagesgeld parkt.
        Empfehlung ist schwierig, ohne den genauen ETF zu kennen. Die ING-DiBa verlangt z.B. bei Sparplänen Gebühren, aber ab 500€ entfallen die. So lohnt sich da ein Sparplan aus meiner Sicht nur bedingt, aber mit bisschen Handarbeit ist es recht günstig.

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          #19
          http://www.wertpapier-forum.de/topic/43810-etf-depot-aufbauen/

          Hier lesen und gut is.

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            #20
            Zitat von LeChimp
            ich grab das hier mal aus. was hast du jetzt gemacht und wie ist es dir ergangen?

            versuche auch gerade in das thema einzusteigen und habe bei comdirekt nen depot aufgemacht. schaute jetzt gerade wie ich da am besten vorgehe. soweit ich das sehe sollte der etf replizierend und thesaurierend sein. gelesen habe ich auch dass es steuerlich schwieriger ist, wenn in fremdwährungen gehandelt wird? also ein euro etf? bin für jedwede tipps offen
            Erstmal Glückwunsch zur Entscheidung in Wertpapier zu investieren. Damit gehörst du in Deutschland leider immer noch zur Minderheit.

            Zum Thema replizierend: Da gibt es unterschiedliche Meinungen. (voll) replizierend bedeutet ja, dass der ETF die Aktien tatsächlich kauft und die Wertentwicklung nicht über Swaps mit einem Partner abbildet. Manche fühlen sich damit deutlich sicherer, weil das Risiko wegfällt, falls der Swap-Partner (bei den Comstage-ETFs von comdirect z.B. die Commerzbank) ausfällt bzw. pleite ist. Würde mich da ein wenig einlesen, das Swap-Risiko liegt bei maximal 10%, in der Regel deutlich drunter. Also mal davon abgesehen, dass es unwahrscheinlich ist, dass z.B. die Commerzbank über den Jordan geht ("too big to fail") sind selbst im Fall der Fälle maximal 10% in Gefahr. Im Gegenzug sind voll replizierende ETFs oft mit einer höheren TER (Gesamtkostenquote) verbunden und gerade die will man als passiver Investor ja möglichst minimieren, da die bei einem langen Anlagehorizont echt mächtig Rendite fressen kann.
            https://www.justetf.com/de/news/etf/synthetisch-replizierende-etfs-wie-risikoreich-ist-ein-swap-etf.html

            Zum Thema ausschüttend/thesaurierend: Bisher haben thesaurierende ETFs einen netten Steuerstundungseffekt, der bei langfristiger Anlage praktisch ist. Das soll 2018 durch die neue Besteuerung aber wegfallen, dann hätten Thesaurierer einen gewaltigen Vorteil weniger. Auschüttende ETFs sind vor allem dann interessant, wenn man den Sparerfreibetrag (ledig 801€, verheiratet 1602€) noch nicht ausgenutzt hat und sich eventuell über Ausschüttungen freut. Es kann durchaus motivierend sein, wenn durch ausgeschüttete Dividenden plötzlich Geld auf das Konto kommt, für das man keinen Finger gerührt hat. Vorteil von Thesaurieren ist wiederum, dass die Ausschüttungen direkt angelegt werden und es damit auf dem Papier zu einer höheren Rendite kommt. Man kommt gar nicht erst in Versuchung, die Ausschüttung für andere Dinge auszugeben.
            Ich persönlich habe aktuell ausschüttende ETFs, weil die 801€ noch nicht ausgenutzt sind und ich die Ausschüttungen für das jährliche Rebalancing nutze.
            http://www.finanzwesir.com/blog/etf-thesaurierend-ausschuettend
            https://www.justetf.com/de/academy/was-ist-portfolio-rebalancing.html


            Zitat von Despo

            Jetzt sind die Prognosen ja für den Moment nicht allzu gut was den DAX angeht, hab ich öfter mal gelesen .. Daher scheut es mich immer einzusteigen.. aber iwann muss man ja mal. Hat jmd einen Sparplan mit monatlicher Anlage?
            Da würde ich gar nicht drauf achten, was irgendwelche Prognosen sagen. Market Timing als Privatanleger kannst du knicken. Selbst Profis scheitern daran in den meisten Fällen. Einfach einen Sparplan einrichten und vom Cost-Average-Effekt profitieren. Zehn Jahre sind da bereits ein guter Zeitraum, 20-30 Jahre sowieso.

            http://boersenlexikon.faz.net/costaver.htm

            Klar kann es sein, dass du deine ETF-Anteile in einem halben Jahr, in einem Jahr oder in zwei Jahren günstiger bekommst. Genauso gut kann es aber sein, dass es nicht so ist und du durch dein Zögern Rendite verschenkt hast. Stichwort Zinseszins, den soll Einstein ja angeblich mal als stärkste Kraft der Welt bezeichnet haben. Kannst ja mal einen Sparplanrechner nutzen und gucken, was für einen enormen Unterschied es am Ende macht, ob man 30 Jahre lang 300€ im Monat in einen Sparplan zahlt oder nur 27 Jahre lang.

            ---

            Empfehlungen abseits vom wertpapier-forum:
            https://www.youtube.com/playlist?list=PLJUaag3PSifNN0cskPhgSF6nXGZLFRNTr
            https://www.youtube.com/playlist?list=PLJUaag3PSifPgEddYZ_Dp-GxdIt-Lxojq
            https://www.youtube.com/playlist?list=PLJUaag3PSifPVffwYscCU7-UyOVHr_YPw

            http://www.finanzwesir.com/

            https://www.justetf.com/de/academy/

            https://www.reddit.com/r/personalfinance/
            https://www.reddit.com/r/finanzen

            http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/

            Und immer dran denken nur Kohle zu nehmen, die man wirklich lange Zeit nicht braucht. Cash (3 Monatgehälter) auf dem Tagesgeldkonto ist Pflicht, genau wie u.U. ein "sicherer Portfolio-Anteil" (in meinen Fall ~20%) in einer Festgeldleiter o.ä.
            Es kann durchaus belastend sein, wenn man ins Depot guckt und plötzlich zweistellig im roten Bereich hängt (hi, Brexit-Vorum!). Wenn man dann verkaufen muss, weil man keine anderen Rücklagen hat, dann wird es bitter.

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              #21
              würde ganz gern spreaden, denke werde 150€ in den MSCI world reinhauen und 150€ in einen der nur Europa / Nordamerika abbildet (da suche ich mir noch einen genauen raus) Jetzt müsste ich nur noch rausfinden, welchen broker ich benutze, bei dem quasi am wenigsten gebühren anfallen.. aber da werde ich mich am we auch nochmal genauer informierne müssen.

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                #22
                Zitat von Despo
                würde ganz gern spreaden, denke werde 150€ in den MSCI world reinhauen und 150€ in einen der nur Europa / Nordamerika abbildet (da suche ich mir noch einen genauen raus) Jetzt müsste ich nur noch rausfinden, welchen broker ich benutze, bei dem quasi am wenigsten gebühren anfallen.. aber da werde ich mich am we auch nochmal genauer informierne müssen.
                Hmm, jeder hat seine eigene Strategie, aber der MSCI World ist bereits sehr sehr USA-lastig (~60%) und hat schon viel Europa abgedeckt. Wenn dann noch reine Europa- bzw. US-ETFs dazukommen, setzt man relativ viel auf eine bzw. zwei Karten, während Asien (Ausnahme Japan, davon sind ~8,5% im MSCI World) als auch die Emerging Markets kaum vertreten sind.

                Klassisches 70% MSCI World, 30% Emerging Markets ist keine Option?

                ---

                Was den Broker angeht: Comdirect hat eine recht große Auswahl von "Top-Preis-ETFs", die bei der Einmalanlage nur 3,90€ und im Sparplan sogar kostenlos zu haben sind. Consorsbank ebenfalls.
                https://www.justetf.com/de/etf-sparplan/sparplan-vergleich.html

                Es kann sich durchaus lohnen, dafür auch zu einer anderen Bank zu gehen. Sind deine Wunsch-ETFs z.B. bei comdirect/cortalconsors kostenlos im Sparplan und kosten bei der DKB 1,50% Prozent Ausgabeaufschlag, dann musst du die 1,50% erstmal wieder reinholen. Das ist gerade über einen Zeitraum von 10,20 oder 30 Jahren durchaus eine üppige Summe.

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                  #23
                  Ja werde dann auch definitiv die Bank wechseln, logo das Geld nehme ich mit.
                  Emerging Markets .. ja ich bin am überlegen, muss mir da mal anschauen wie sich die Fonds entwickeln etc.

                  Muss halt aber sagen ich bin soweit in der Materie, dass wenn sich in Europa / USA was anbahnt und man vllt. doch mal reagieren müsste, das mitbekomme .. Also falls sich eine Krise etc. ankündigt, da ich doch auch mal nen Blick ins Handelsblatt / WiWo werfe.

                  Wenn halt irgendwelche Emerging Markets wie brasilien / Indien sich schlecht entwickeln, weiß ich nicht ob ich das überhaupt mitbekomme und meine ETFs einfach abschmieren ..

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                    #24
                    Je nach Gebühr / Orderkosten, kann es sich auch lohnen 3-4 Monate / 1 Jahr das Geld aufm Tagesgeld liegen zu lassen und dann Jährlich den größeren Betrag in den ETF einzuzahlen anstatt monatlich.

                    bin persönlich bei flatex als broker

                    https://www.justetf.com/de/etf-sparplan/flatex-etf-sparplan-test.html

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                      #25
                      Zitat von Despo
                      Ja werde dann auch definitiv die Bank wechseln, logo das Geld nehme ich mit.
                      Emerging Markets .. ja ich bin am überlegen, muss mir da mal anschauen wie sich die Fonds entwickeln etc.

                      Muss halt aber sagen ich bin soweit in der Materie, dass wenn sich in Europa / USA was anbahnt und man vllt. doch mal reagieren müsste, das mitbekomme .. Also falls sich eine Krise etc. ankündigt, da ich doch auch mal nen Blick ins Handelsblatt / WiWo werfe.

                      Wenn halt irgendwelche Emerging Markets wie brasilien / Indien sich schlecht entwickeln, weiß ich nicht ob ich das überhaupt mitbekomme und meine ETFs einfach abschmieren ..
                      Hin und her macht Tasche leer ;). Im Normalfall lässt man einen ETF-Sparplan also unabhängig vom Tagesgeschehen laufen. Klar, es gibt sicher grundlegende Dinge, bei denen man reagieren sollte.

                      Zur Aufteilung und für viele andere Fragen kann man eigentlich nur "Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs" von Gerd Kommer empfehlen. Das Buch ist nicht gerade günstig, aber man findet mit "Kommer Depot" auch ziemlich viel über Google. Soweit ich mich erinnere, optimiert er den risikobehafteten Teil des Portfolios mit vielen kleinen ETFs (Small Caps, Mid Caps, sogar Rohstoffe). Ich bin da zumindest am Anfang eher ein Fan von einfachen Lösungen, also xx% MSCI World, xx% Emerging Markets. Je nach risikofreude 90/10, 80/20 oder 70/30, zumindest im risikobehafteten Teil des Portfolio. Der MSCI World ACWI ist übrigens eine ganz feine Alternative und wird von vielen Banken mittlerweile auch kostenfrei im Sparplan angeboten. 23 Industrieländer, 23 Schwellenländer. Praktisch MSCI World und MSCI Emerging Markets zusammen. Da hat man dann nur noch einen ETF im Depot und ist trotzdem sehr breit aufgestellt. Falls man es wirklich ganz passiv mag.

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                        #26
                        Naja ich sag mal reagieren im Sinne von New markets .. Finanzkrise .. da stößt man doch shcon mal ab und steigt später wieder ein oder würdet ihr da laufen lassen, wenn die kurse täglich um 200 Punkte abschmieren? Ich würde auch splitten in Richtung 80% worldmarket und 20% Emerging markets. Bei dem ACWI wäre mir die Verteilung zu ausgewogen.. zu viel Schwellenländer. Im ganzen ziele ich (was ja bei sonem investment klar ist) nicht auf die ganz großen profite ab, aber einfach vllt 5% rendite im jahr mit nem thesaurierenden fonds .. einfahc mal die nächsten 40 Jahre anlegen. Vllt. kann ich mir wegen Haus/Kinder etc. bla es iwann nicht mehr leisten weiter Geld dafür bereitzustellen, aber ansich möchte ich das investment auf lange zeit anlegen und das geld dnan in 30-40 Jahren erst wieder antasten. Quasi als Altersvorsorge.

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                          #27
                          Würde dir auch einen MSCI World ACWi empfehlen, wenn Du dich kaum um's Depot kümmern möchtest. Ansonsten ist der Klassiker 70% World / 30% EM, neben ein paar feineren Splits. 50% MSCI world / 50% Nordamerika ist ja z.B. eher ne Wette auf Nordamerika .

                          http://www.finanzwesir.com/blog/msci-acwi-imi-fm
                          http://www.finanzwesir.com/blog/etf-index-rendite-vergleich

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                            #28
                            Naja ich sag mal reagieren im Sinne von New markets .. Finanzkrise ..
                            die finanzkrise haben die wenigsten gesehen. und nur weil etwas "täglich um 200 punkte abschmiert" willst du verkaufen oder erkennst eine krise?
                            glaub mir, das wird definitiv nichts.

                            die new eco blase war was anderes. die hat man schlicht und ergreifend an den bewertungen gesehen (kgv 100/negativ, kbv 10 z.B.). dafür musst du dir die bewertungen aber auch ansehen. macht also null unterschied ob emergin markets oder nicht.

                            weil du einmal die woche auf hb gehst, wirst du sicher nicht irgendwelche krisen umschiffen können. das kann so gut wie niemand auf der welt.

                            /mmn gar niemand. irgendwelche glücksritter sind dann halt mal für 3 monate gurus. bis sie wieder hart verkacken

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                              #29
                              Eben über einen Artikelim Handelsblatt auf dieses Start-Up gestoßen: https://de.scalable.capital/
                              Meint ihr, sowas lohnt sich, wenn man selbst keine Zeit/Lust hat sich mit der Materie auseinander zu setzen?

                              /Edit: Einer der Gründer ist Prof. Stefan Mittnik, Lehrstuhlinhaber an der LMU München. Der Großteil des restlichen Teams hat bei Goldman Sachs oder einer anderen Großbank gearbeitet. (Keine Ahnung ob das hilfreich ist?)

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                                #30
                                Zitat von slayer
                                Eben über einen Artikelim Handelsblatt auf dieses Start-Up gestoßen: https://de.scalable.capital/
                                Meint ihr, sowas lohnt sich, wenn man selbst keine Zeit/Lust hat sich mit der Materie auseinander zu setzen?

                                /Edit: Einer der Gründer ist Prof. Stefan Mittnik, Lehrstuhlinhaber an der LMU München. Der Großteil des restlichen Teams hat bei Goldman Sachs oder einer anderen Großbank gearbeitet. (Keine Ahnung ob das hilfreich ist?)
                                Letztlich wollen solche Firmen halt auch verdienen und finanzieren in der Regel mit einem Teil deiner Rendite. In diesem Fall scheinbar 0,75% zzgl. die Kosten der ETFs.

                                Da lese ich mich lieber ein paar Stunden ein und stelle mein ETF-Depot selbst zusammen. Wer es einfach will, der nimmt wie gesagt den MSCI ACWI oder eben eine Kombination aus MSCI World und MSCI Emerging Markets. Damit ist man schon sehr gut aufgestellt. Die prozentuale Aufteilung ist von der persönlichen Risikofreude abhängig, da muss man sich dann natürlich mal eben Gedanken drüber machen, dafür gibt es aber Tools (imo bei justETF), mit denen man das ganz gut erledigen kann. 0,75% sind über 20, 30 vielleicht 40 Jahre einfach sehr sehr viel Geld.

                                Das ist ja das schöne an ETFs. Die sind passiv, machen also - abgesehen von der Einarbeitung am Anfang - keine Arbeit und sind dabei extrem günstig. Den MSCI World gibt es z.B. für weniger als

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