Ich meinte Circus Halligalli. Da versucht man mit einer sehr guten und intelligenten Social Media Strategie eine junge Zielgruppe an eine Fernsehsendung zu binden. Ohne diese massive Präsenz im Internet, könnte Prosieben die Sendung wahrscheinlich schon nach einer Staffel abhaken. Die Angebote werden zunehmend darauf ausgelegt, dass sie im Internet, als auch im Fernsehen funktionieren (siehe Second-Screen, Social-Stream, usw.). Das sind alles Trends, die mit oder minder auch YouTube betreffen. Nur steht eins fest: YouTuber könnten im Fernsehen überhaupt nicht überleben. Da sieht man einen Sami Slimani nach 6 oder 7 Jahren YouTube in den VIVA Top 100 rumhampeln und selbst da ist er grauenhaft schlecht.
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
#freiheit - Youtuber rechnet ab
Einklappen
X
-
Und wo soll das nun untermalen, dass auch schlechter Content eine hohe Reichweite erzielen kann?
Circus Halligalli mag viel Blödsinn sein, aber es ist für die Masse der Zuschauer mehr als unterhaltsam. Sonst könnte man in keinem Fall so viel Reichweite(profitabel) erzeugen.
Hier haben wir den Mehrwert eines unterhaltsamen Videos bzw. einer unterhaltsamen Show.
Laut deiner Aussage müsste man davon ausgehen, dass wenn die Show nicht von der Mehrheit der Zuschauer lustig gefunden würde, dann würden sie trotzdem alle gucken.
Kommentar
-
Ich glaube ich sehe langsam den Punkt wo wir aneinander vorbei reden.
Du gehst davon aus, dass guter Content qualitativ hochwertig sein muss.
Ich gehe davon aus, dass guter Content sich dadurch definiert, dass ihn jemand ansprechend findet bzw. einen Mehrwert(was auch immer das sein mag) daraus zieht.
Zumindest würde ich das jetzt so aus unserem Gespräch schließen.
Kommentar
-
Es ging ja eingangs um die Frage, ob da nun jemand irreführende Verträge aufsetzt und naive Leute abfischt in einen Knebelvertrag(und ob das legitim ist und gewährung widerfahren sollte)
Oder ob jemand spät merkt, dass er nicht den profitabelsten aller alternativen Wege gegangen zu sein scheint und sich dann ungerecht behandelt fühlt, obwohl alles ok war und sich selbst falsch verhält
allein das ist schon kaum oder nicht zu klären für uns
Das ganze ist dann verzerrt in eine Richtung dadurch, dass youtube oder youtuber bewertet werden und die Unterzeichnung eines solchen Vertrages(selbst schuld usw)
Bei den YT Formaten sollte man schön differenzieren zwischen Anleitung, wie ein Lidstrich gezogen wird und zB einem tech check von einem elektronischen Gerät, wenn man bewerten will. Wobi das zeigt, wie schwer zugänglich das Thema ist, weil es der subjektiven Wahrnehmung unterliegt. Was ist interessant, was unterhält mich? Spricht es den Humor an, ein Gemeinschaftsgefühl, oder ist es informativ hilfreich für mich ?
genau da spalten sich ja auch die Geister
Kommentar
-
Hab hier nur etwas quer gelesen, aber cree anscheinend einfach nur mad auf YT und die dazugehörige Kern-Zuschauerschaft (12-18 Jahre)? Wozu diskutiert ihr mit ihm? Natürlich ist ein großer Teil vom deutschen YT-Content kaum erträglich, aber es gibt auch andere Channels...der Diskussionsstrang einfach völlig wanye?
B2T: MediaKraft hat in der Vergangenheit schon einige ihrer YouTuber verloren, weil sie versprochene Leistungen nicht oder nur zögerhaft erbracht haben - gab dazu schon unzählige Statements, weshalb sie auch immer wieder versuchen die negative Presse mit Drohungen einzudämmen. Außerdem sind die Verträge mit dem Laden wohl sehr heikel, sodass man zu Kooperationen regelrecht gezwungen wird und bestimmte Vorgaben in seinen Videos erfüllen muss (auch dazu gab es schon mehrere Wortmeldungen). Wer sich darauf einlässt ist wohl relativ naiv und hat das Papierzeug nur überflogen...so wie der junge Herr in dem Video.
Ich kenne ihn und seine Videos nicht, aber er macht eher nen durchschnittlich intelligenten Eindruck und will anscheinend jetzt einfach mit allen Mitteln raus aus dem Vertrag, wo MediaKraft aufgrund der finanziellen Seite sich aber quer stellt. Ist halt dumm gelaufen...er hat sich naiv auf Knebelverträge eingelassen und MK fordert jetzt einfach die Leistungen (Videocontent) ein. Im Prinzip Drecksladen vs. naiver YouTuber. Die beste Lösung wäre wohl einfach ein stiller Kompromiss, aber dazu ist es jetzt wohl zu spät sodass MK mal wieder in die Kritik gerät und die Community hinter ihrem "Idol" steht. Bin mal gespannt wie das weitergeht, aber auf YT hat die Community das Zepter in der Hand. Wenn da ein Shitstorm mit massiven de-abos und downvotes durch die MK-Kanäle geht, dann hat das finanzielle Auswirkungen. Kommt halt immer drauf an wie Einflussreich der bestrittene YT-Channel ist.
Kommentar
-
CharlieWilson
Hab mir jetzt nochmal alle cree post durchgelesen, weil ich langsam durch deine Meinung nicht mehr durch blicke.
Also wo ich mit dir übereinstimmte, ist, dass das Medium (YT) es untersützt sich beliebige Inhalte anzuschauen. Wobei diese beliebigen Inhalte häufig Inhalte "berühmter" Youtuber (aus einem Netzwerk; evtl auch durch YT Algorithmus unterstützt, da auf der Frontpage) sind. Bei diesen Views geht es also nicht um den Content, sondern um das Medium.
Aber das generiert keine konstanten Views. Konstante Views kriegst du nur, wenn der Viewer wiederkommt. D.h. der Content des letzten Videos war "gut" und der Viewer will mehr von dem Content
In einem verherigen Post sprichst du auch selbster von "bestimmen Content"
Wenn ich mir einmal durch zufall ein Video von einem Youtuber angeschaut habe und mir der Content nicht gefallen, dann werde ich mir keine Videos mehr von ihm anschauen. Da hilft es auch nicht, dass das Medium YT ist.Zitat von creeJein. Das mit dem Content ist vor allem so gemeint, dass der Inhalt nicht mehr zwangsweise das Kriterium dafür ist, sich ein Video anzuschauen. YouTube ist einfach und bietet jedem die Möglichkeit, sich einen bestimmten Inhalt anzusehen.
Kommentar
-
Naja ich kann ihn wirklich verstehen.^^
Es ist halt frustrierend, dass man selbst so viel für sein Geld machen muss und andere halt mit ziemlich geringen Aufwand nicht wenig Knete verdienen und teilweise wirklich wenig im Kopf haben.
Mein Lieblings Beispiel in die Richtung sind diese beiden Freunde.
https://www.youtube.com/user/BeautyPeachiii
https://www.youtube.com/user/TobiTobstaar
Sind sogar ein Paar. Sie fabrizieren in meinen Augen den größten Stuss und leider gibt es halt eine Zielgruppe für so was. :D
Beides so richtige Hohlbirnen. Aber vom aller feinsten.
Kommentar
-
NeedHelp
MK ist die Leiharbeitsfirma von Youtube. Glaube, das passt gut. Verträge sind scheisse für die Youtuber und für jeden Mist muss man sich hergeben.
Kommentar
-
Twitter.Zitat von 1974Woher kommt der Hass?Zitat von creeUnd ja, es ist der pure Hass gegen alles was auf YouTube rumläuft. :)
Es ist unbestreitbar, dass für viele Jugendliche "YouTube" das neue "Fernsehen" darstellt. Damals schaute man sich auf RTL II oder sonstwo Anime-Sendungen oder Kinderprogramme an, heutzutage schaut man auf YouTube ein Letsplay oder ein Schmink-Tutorial. Diesem Phänomen sollten sich mal bitte irgendwelche Sozio- oder Psychologen annehmen, denn es ist selbst für den Laien erkennbar, dass dieser Trend nichts gutes verheißt. Mich stört vor allem, dass die Jugendlichen nicht merken, was eigentlich dahiner steht. Paparazti sagte "Es ist einfach zu erkennen, wer welchem Netzwerk angehört" - das ist es ganz und gar nicht. Zumindest nicht für einen Jugendlichen, geschweigedenn irgendwelchen pubertierenden Mädchen. Die meisten wissen gar nicht, dass diese Netzwerke existieren und dass sie selbst wahrscheinlich nur durch die Arbeit des Netzwerkes auf YouTuber X aufmerksam geworden sind. Warum ist der Aufschrei plötzlich so groß? Weil niemand weiß, was Netzwerke wie Mediakraft machen. Nun macht ein YouTuber ein "Auspack-Video" und im Internet kursieren schon Videos wie "Leben und Tod des Christoph Krachten". Es hagelt also von aufgebrachten Teenagern Hass und Kritik, obwohl die Hälfte ihrer anderen YouTube-Lieblinge gleichzeitig treue Mitglieder des Netzwerkes sind. Und dann wundern sie sich später, warum bestimmte YouTuber gar nicht mehr in Videos zusammen auftauchen. Die meisten Kooperationen zwischen YouTubern sind nur durch eben diese Netzwerke entstanden. Vorher sind das alles Konkurrenten.
Und wenn man so dumm ist und einen Vertrag unterschreibt und dann nach ein paar Monaten merkt, dass das alles Bullshit ist, dann hat man selber schuld und muss mit den Konsequenzen leben. Davonabgesehen sollte man sich doch vorher im klaren darüber sein, welchem Netzwerk man eigentlich gerade beitritt. Das ist genauso als hätte damals ein Moderator, der bei 9Live anfängt gesagt: "Alter, ich muss hier ja den ganzen Tag Leute verarschen und abziehen. So hab ich mir das gar nicht vorgestellt". Am schärfsten finde ich immer noch, dass nun andere YouTuber einen auf #Solidarität machen und ihren "großen Respekt" aussprechen. Dabei halten sich die anderen Mitglieder von Mediakraft sehr bedeckt und andere, beispielsweise die Mitglieder aus dem Netzwerk "TubeOne" twittert freudig "Willkommen in der #freiheit". Sind die denn eigentlich alle bescheuert?!
Kommentar
-
Ein schönes Beispiel von naiver Freiheit des Internets auf dem Spielplatz kommerzieller Interessen, die im Laufe einer Professionalisierung wohl zwangsläufig aufkommen.
Zum größeren Streitthema des Threads: Meiner Meinung nach muss man für McLuhan nicht Youtube, sondern das gesamte Internet als Medium betrachten. Es sind eher das Glasfasernetz, die Server und die Algorithmen, welche das Überangebot von Inhalten darbieten und Content verbinden, auflisten und werten. Wichtige Filterfunktionen muss der Konsument nicht mehr selbst tätigen, aber er erhält dadurch natürlich immer vergleichbaren (austauschbaren) Content: Youtube, Google, Amazon etc... McLuhan lässt sich meiner Meinung nach also auch auf das Internet anwenden. Das Medium ist entscheidend für die Reaktion des Publikums.
Für die Mehrheit, die Understanding media nicht gelesen hat, eines der wenigen brauchbaren Beispiele aus dem Text, die mich als Historiker überzeugt haben: Jede Technik verändert den Maßstab: Die Eisenbahn (Medium als verstanden) war keine wirklich neue Erfindung, sondern die Beschleunigung von bereits bestehenden. Ermöglichte damit aber gleichzeitig neue Arten von Städten, Arbeiten und Freizeit (vgl. S. 14).
Kommentar
Kommentar