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Sonderurlaub bei Todesfällen ist keine 100%ig geklärte Sache in DE, aber wenn man mit offenen Karten seinem AG gegenüber spielt sehe ich kein Problem 2-3 Tage frei zu bekommen.
Spoiler:
In Deutschland ist der Arbeitgeber laut § 616 BGB verpflichtet, den Arbeitnehmer unter Fortzahlung der Bezüge von der Arbeitspflicht freizustellen, wenn er für eine „verhältnismäßig“ nicht erhebliche Zeit durch einen in seiner Person liegenden Grund schuldlos an der Arbeitsleistung gehindert wird. Welche Umstände einen solchen Grund darstellen können, ist im Detail umstritten. Genannt werden u.a.: Schwere Erkrankung oder Tod eines nahen Angehörigen, Pflege eines erkrankten Kindes, eigene Eheschließung, Erfüllung religiöser Pflichten, Niederkunft der Ehefrau oder Lebenspartnerin, Teilnahme an seltener Familienfeier, teilweise auch für die Durchführung eines Umzugs bei einem Wohnungswechsel. Bisweilen enthalten Tarifverträge konkretisierende Regelungen. Wikipedia
Evtl. mal die Chefin vorsichtig Fragen, ob da nicht eine Fehleinschätzung ihrerseits vorliegt?
Ansonsten, wenn eine Krankschreibung da ist kann sie sowie nicht viel machen. Wenn keine Krankschreibung da ist, dann ab zum Arzt Situation erklären....fertig....
sonderurlaub ist ermessen des arbeitgebers. den nicht zu geben in so einem fall ist moralisch fraglich, könnte die chefin aber verweigern. aber nochmal: bei einer ärztlich ausgestellten ARBEITSUNFÄHIGKEIT gibt es rein gar nix zu hinterfragen oder zu ruckeln
bei uns werden die mitarbeiter bei todesfall fuer ein paar tage "freigestellt" vom chef. einer hatte mal ueber 1 woche freistellung. ist mir eigl neu dass man sich dann krankschreiben laesst (?!) oO
genau das ist die frage, die ich mir beim lesen auch gestellt hab... weil wenn das nur telefonisch ging kann die chefin klar sagen nur 2 tage..
So ist es. Ist bei uns in der Firma nämlich genauso, ab 3 Tagen brauchst du eine Bescheinigung vom Arzt. Und wenn es dort auch so ist und sie keine Bescheinigung hat, dann ist es das gute (wenn auch fragliche) Recht der Firma.
Krankschreibung wegen psychischer Belastung ist möglich. Kann der Hausarzt machen. Sobald sie vom Arzt eine Krankschreibung hat, kann der Arbeitgeber nichts mehr machen. Anders ist es bei der 3-Tage Regelung, die viele Unternehmen haben. Die ist Kulanz.
Da aber bei den meisten Unternehmen nciht im Arbeitsvertrag angegeben ist, weswegen man sich die 3 Tage geben darf, ist hier eigentlich auch keine Möglichkeit gegeben, dass der Arbeitgeber so eine Regelung mit den Überstunden macht. Da man aber mit dem Arbeitgeber normal keinen Ärger will, bleibt nur "Fresse halten und annehmen". Leider
Da aber bei den meisten Unternehmen nciht im Arbeitsvertrag angegeben ist, weswegen man sich die 3 Tage geben darf, ist hier eigentlich auch keine Möglichkeit gegeben, dass der Arbeitgeber so eine Regelung mit den Überstunden macht.
Und welche Möglichkeit hat der Arbeitgeber, wenn der Arbeitnehmer gegen die 3 Tage Regel verstößt? Unbezahlter Tag? Abmahnung? Weiß nicht, ob das besser ist ... Deswegen sollte man eigentlich froh sein, wenn der AG die Möglichkeit über die Überstunden nutzt.
Macht er länger als 3 Tage ohne Krankschreibung ist das unerlaubtes Fehlen, damit Abmahnungsgrund, da Nichteinhalten des Arbeitsvertrages.
Sind 3 Tage firmenüblich, kann er nichts machen, solange er im guten Glauben sein kann, dass der Arbeitnehmer wirklich krank ist. Dumm, dass angesagt wurde, dass man nicht krank ist, sondern die Oma tot.
Bestes Mittel wäre zum Arzt des Verdrauens und Krankschreibung rückwirkend holen.
Bestes Mittel wäre zum Arzt des Verdrauens und Krankschreibung rückwirkend holen.
Es ist Wochen her, welcher Arzt soll da eine rückwirkende Krankschreibung ausstellen Oo? Und soweit ich weiß, darf er das doch auch nur machen, wenn du noch krank bist. Wie soll ein Arzt denn eine Krankschreibung ausstellen, ohne das du krank bist? Nur weil du sagst, dass du vor Tagen / Wochen mal krank warst?
Selbst wenn du einen Arzt findest, der so doof ist und es macht, würde ich es als AG nicht so einfach akzeptieren. Der Arzt könnte sich wohl auf etwaige Konsequenzen einstellen.
Ist doch total egal. Dann lässt sie sich eben den einen Tag von den Überstunden abziehen und macht dann ein anderes mal einen Tag blau.
So kommt sie an ihren freien Tag ohne sich mit dem Chef anlegen zu müssen.
Ist doch total egal. Dann lässt sie sich eben den einen Tag von den Überstunden abziehen und macht dann ein anderes mal einen Tag blau.
So kommt sie an ihren freien Tag ohne sich mit dem Chef anlegen zu müssen.
Dieses...
Wenns Wochen her ist, ist es zu spät, da hast du Recht. Aber n guter Hausarzt diagnostiziert in dem Fall, wenns noch nicht so lang her ist, sowas wie "Kreislaufschwäche" oder irgendwas mitm Blutdruck. Hat zumindest meiner gemacht, als bei mir mein Großvater gestorben ist.
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