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    Zitat von noobhans Beitrag anzeigen

    Was für eine dumpfe Polemik. Empfehle Deinen Tipp der Reflektion
    Naja sieht man so z.B. ganz explizit ja in dieser Spiegel Doku. Zum einen kommt exakt diese Aussage von nem Boy, der sich einer Diskussion mit 2 Polizisten stellt. Zum anderen werden alle Polizisten, die das Gebäude betreten mit einer Aussage ala "das ist euer Vietnam, wir kriegen euch und eure Kinder" konfrontiert

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      Dann wäre doch ein guter Einstieg sich mal zu fragen, was man da anschaut. Um deine Worte aufzufassen: Sprache, prägende Diskurse. Eine mögliche Folge wäre der Gedanke, inwiefern und ob das für was genau repräsentativ ist. Schlussendlich sollte man, dazu reicht sogar das Lesen der letzten Seiten, spätestens aufmerken, wenn man oben zitierte Aussagen so dumpf bringt. Oder auch in sich völlig unlogische Aussagen wie so etwas (Kompromisse sind Bedingung für Anschlussfähigkeit und Mehrheitheiten):

      Der Dialog wird idr abgelehnt, weil Kompromisse nicht akzeptabel sind. Deshalb dreht es sich meistens darum, wie man Teile der Gesellschaft auf seine Seite zieht und sowas passiert v.a. durch die Sprache.

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        Zitat von noobhans Beitrag anzeigen
        Dann wäre doch ein guter Einstieg sich mal zu fragen, was man da anschaut. Um deine Worte aufzufassen: Sprache, prägende Diskurse. Eine mögliche Folge wäre der Gedanke, inwiefern und ob das für was genau repräsentativ ist. Schlussendlich sollte man, dazu reicht sogar das Lesen der letzten Seiten, spätestens aufmerken, wenn man oben zitierte Aussagen so dumpf bringt. Oder auch in sich völlig unlogische Aussagen wie so etwas (Kompromisse sind Bedingung für Anschlussfähigkeit und Mehrheitheiten):
        Das eine Spiegeldoku keine gute Referenz ist, wurde hier schon ausgiebig geklärt. Die Aussage, auf die ich mich bezogen habe, kam allerdings aus dieser Doku und wurde von einem User hier aufgefasst (von einem Hausbesetzer: "was das alles kostet, immer das gleiche"), ergo habe ich mich für das geforderte Beispiel deinerseits hier eben auch auf diese Doku bezogen. Wenn schon Fallbeispiele, dann die gleiche Quelle.

        Die etwas generalisierende Aussage, dass Kompromisse in dieser extremistischen Szene nicht gerne gesehen sind, zehrt sich einerseits ebenfalls aus den ganzen Vorgängen in der Liebigstraße, und ist andererseits sicherlich auch keine Polemik. Natürlich ist die Szene an sich dann auch noch sehr ausdifferenziert und jeder wird andere Ansichten haben, aber in der Summe der Erfahrungen der letzten Jahrzehnte ist es meiner Meinung nach keine gewagte Generalisierung zu behaupten, dass Mitglieder einer extremistischen/radikalen Strömung nicht zwingend offen für Kompromisse sind. Daher habe ich meine Aussgen ursprünglich ja auch schon mit einem "idr" versehen, um es eben nicht auszuschließen.


        Deine Aussage "völlig unlogische Aussagen wie so etwas: Kompromisse sind Bedingung für Anschlussfähigkeit und Mehrheitheiten" kann ich nicht nachvollziehen. Kompromisse sind in Konflikten, der Politik als auch der Identitätsbildung (z.B. durch Abgrenzung von Dingen/ oder Aufgabe von Idealvorstellungen) ein Grundpfeiler für Lösungen, Mehrheiten und Anschlussfähigkeit. Kompromisse sind die Basis demokratischer Gesellschaftssysteme, zum einen, weil dahinter die Achtung, Anerkennung und Akzeptankz der "gegnerischen" Position steht und zum anderen, weil sich dadurch neue konstruktive Positionen ergeben.
        Zuletzt geändert von jellybelly; 15.10.2020, 12:54.

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          Du hast nicht "von dieser extremistischen Szene gesprochen", sondern gesagt:

          "Ähnlich verhält es sich mit dem Einsatz von Gewalt. Das ist aus linker Sicht eine legitime Form des Protests und jedes Mitglied der Staatsmacht oder des ganzen Systems ist Freiwild."

          Das ist nach wie vor dumpfe Polemik und nicht "etwas generalisierend". Es ist schlichtweg falsch.

          Zuletzt geändert von noobhans; 15.10.2020, 12:57.

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            Zitat von noobhans Beitrag anzeigen
            Du hast nicht "von dieser extremistischen Szene gesprochen", sondern gesagt:

            "Ähnlich verhält es sich mit dem Einsatz von Gewalt. Das ist aus linker Sicht eine legitime Form des Protests und jedes Mitglied der Staatsmacht oder des ganzen Systems ist Freiwild."

            Das ist nach wie vor dumpfe Polemik und nicht "etwas generalisierend". Es ist schlichtweg falsch.
            Ich habe in dem gleichen Beitrag eingangs (ein Absatz darüber) von Extremisten gesprochen. In dem Post davor habe ich von Linksautonomen, spricht linksradikalen/extremistischen Gruppen, gesprochen. Ich glaube es ist vollkommen klar, dass sich das "aus linker Sicht" im 2. Absatz dann auch darauf bezieht und nicht auf einmal eine stumpfe Generalisierung einer breiten politischen Strömung ist. Zumal es hier sowieso fast nur um dieses Fallbeispiel Liebligsttraße geht und wir daher von der linksautonomen Szene reden. Tut mir sehr leid, wenn ich davon ausgegangen bin, dass dadurch klar ist, auf welches politisches Spektrum ich mich in meinen Aussagen beziehe.. Ist jetzt eine bisschen überflüssige Fehlersuche [wenngleich auch berechtigt, da Sprache eben wichtig ist, war ja mein Ursprungsanliegen]
            Zuletzt geändert von jellybelly; 15.10.2020, 13:13.

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              Zitat von noobhans Beitrag anzeigen
              Du hast nicht "von dieser extremistischen Szene gesprochen", sondern gesagt:

              "Ähnlich verhält es sich mit dem Einsatz von Gewalt. Das ist aus linker Sicht eine legitime Form des Protests und jedes Mitglied der Staatsmacht oder des ganzen Systems ist Freiwild."

              Das ist nach wie vor dumpfe Polemik und nicht "etwas generalisierend". Es ist schlichtweg falsch.
              Nein ist es nicht. Er hat von Linksextremismus gesprochen. Kleiner Auszug aus der Definition vom Verfassungsschutz: "Gewalt, verstanden als „revolutionäre Gewalt“ der vermeintlich „Unterdrückten“ gegen die „Herrschenden“, gilt grundsätzlich als legitim."

              https://www.verfassungsschutz.de/de/...nksextremismus

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                könnt ihr bitte einen eigenen sammelthread aufmachen

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                  Zitat von i love dM Beitrag anzeigen
                  könnt ihr bitte einen eigenen sammelthread aufmachen besetzen

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                    die readmore Polizei braucht aber leider keinen richterlichen Beschluss um den Thread dann wieder zu räumen :(

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                      da geht noch was

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                        Zitat von noobhans Beitrag anzeigen

                        Was für eine dumpfe Polemik. Empfehle Deinen Tipp der Reflektion
                        Die Empfehlung sprichst du in jedem zweiten Post aus und trotzdem schaffst du es (fast) nie, das Wort mal richtig zu schreiben.

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                          Zitat von Trollface1337 Beitrag anzeigen

                          Nein ist es nicht. Er hat von Linksextremismus gesprochen. Kleiner Auszug aus der Definition vom Verfassungsschutz: "Gewalt, verstanden als „revolutionäre Gewalt“ der vermeintlich „Unterdrückten“ gegen die „Herrschenden“, gilt grundsätzlich als legitim."

                          https://www.verfassungsschutz.de/de/...nksextremismus
                          die leute hier können ja nichtmal die L34 Leute von den R94 Leuten trennen, da wird soviel durcheinander geworfen, weil man sich lediglich mit dem großen feindbild links auseinander gesetzt hat

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                            habe kein feindbild links. habe das feindbild volltrottel.

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                              Zitat von jellybelly Beitrag anzeigen

                              Das ist vollkommen klar, es geht nur um die Akzeptanz von gleichwertigen Gegenargumenten. Die ist nämlich nicht gegeben, weil es sich um Extremisten handelt. Der Dialog wird idr abgelehnt, weil Kompromisse nicht akzeptabel sind. Deshalb dreht es sich meistens darum, wie man Teile der Gesellschaft auf seine Seite zieht und sowas passiert v.a. durch die Sprache. Deshalb sollte jeder hier auch immer ein bisschen drauf achten bzw. reflektieren, durch welche Diskurse seine Aussagen geprägt und beeinflusst sind.
                              Man kann sogar argumentieren: Ich lehne dein Werteverständnis ab, aber selbst innerhalb deines Werteverständnises machst du einen logischen Fehler. Ich weiß, was du meinst, aber ich empfinde die konkrete Argumentation, um die es hier geht, nicht als heuchlerisch, weil ich 1.) nicht sehe, dass sie unbedingt dem Kapitalismus-Werte-Hintergrund zustimmt, und selbst, wenn sie das täte, immernoch 2.) auf den inneren logischen Fehlschluss hingewiesen werden darf.
                              Wenn es ins Weltbild passt und die eigene Stellung untermauert, dann werden so Geldwert-Logiken gerne herangezogen. "Das kostet den Staat so viel Geld, man sollte unsere illegalen Aktivitäten einfach dulden. Das ist ökonomisch effizienter."
                              Ich würde mal behauptet, die Wortwahl "ökonomisch effizienter" trifft weniger die echte Wortwahl und wurde von dir reingemogelt, um eine implizite, selektive Anerkennung des Kapitalimus zu suggerieren. Aber selbst wenn das eine reine "kapitalistische Argumentation" wäre, könnte sie funktionieren, ohne dass der Sprecher deshalb zwangsläufig den "Kapitalismus" anerkennt.
                              Gegenrechnungen z.B. zu Kosten durch entstandene Gerichtsprozesse, entgangegene Mieteinnahmen, fehlende Abgaben an den Staat, Schäden und Kosten bei gewalttätigen Demonstrationen etc. etc. werden aber erstaunlicherweise nicht gerne gehört. Das sind ja typisch kapitalistisch geprägte Systemargumente.
                              Wenn das die Argumentation ist, dann, aber auch erst dann, ist sie tatsächlich heuchlerisch. Mir persönlich begegnet dieses Argument aber sehr selten, gerade von den Leuten, die vorher mit "ökonomisch effizienter" oder ähnlichem argumentiert haben. Du darfst halt auch nicht Person A für die Argumente von Person B in Geishelhaft nehmen. Und gerade in der linken Szene gibt eine eine ganze Menge, die sich Fremdschämen für ihre Mitstreiter. Mich eingeschlossen.
                              Ähnlich verhält es sich mit dem Einsatz von Gewalt. Das ist aus linker Sicht eine legitime Form des Protests und jedes Mitglied der Staatsmacht oder des ganzen Systems ist Freiwild. Aber wenn der Staat als Reaktion sein Gewaltmonopol nutzt, zu dem er demokratisch auf einer breiten gesellschafltichen Basis berechtigt ist, dann ist das natürlich inakzeptabel und da wird sofort in die Kamera geheult.
                              Diese Leute gibt es, und die sind zum Kotzen, und ich glaube, dass sieht jeder Linke auf RM genauso. Wenn du nicht inzwischen erklärt hättest, dass du dich auf obige Extremisten beziehst, würde mir dieser Satz aber auch aufstoßen. Gerade, weil die Linken ein Problem damit haben, dass sie zu häufig über einen Kamm geschert werden, geht man bei dieser Aussage schnell davon aus, dass sie wieder in dieselbe Kerbe haut und sich nicht nur gegen die Deppen am extremistischen Rand wendet.

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                                Zitat von lib_ Beitrag anzeigen
                                habe kein feindbild links. habe das feindbild volltrottel.
                                Du musst dein Spiegelbild ganz schön hassen.

                                Kommentar

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