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    chemical brothers beim deichbrand.
    sowieso ein schwaches lineup und dann hat die einzige band. die ich sehen wollte, mich auch noch enttäuscht.
    zwar ist mir musik auf einem festival zweitrangig - aber naja

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      Zitat von og logen Beitrag anzeigen
      chemical brothers beim deichbrand.
      sowieso ein schwaches lineup und dann hat die einzige band. die ich sehen wollte, mich auch noch enttäuscht.
      zwar ist mir musik auf einem festival zweitrangig - aber naja
      iknowwhatyoumean.jpg

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        hm, wollte das hier eigentlich gar nicht posten, aber denke son einblick von unbeteiligten könnte mein gewissen eventuell etwas erleichtern oder halt auch nicht.

        vor etwas mehr als einem jahr wurde mein vater beerdigt und ich war seit dem nicht 1x bei ihm am grab. eigentlich empfinde ich keine notwendigkeit dies zu tun, weil das für mich nur ein ort ist mit dem ich nichts mit ihm verbinde. meine ganzen erinnerungen an ihn liegen woanders und daher hatte ich kein bedürfnis dort hin zu fahren. nun liege ich allerdings abends öfter im bett und frage mich, ob ich ein schlechter sohn bin, weil ich so denke. jeder andere aus der familie war schon da und wollte immer das ich mit komme. ich denke eher an ihn, wenn ich an orten bin wo wir sachen gemeinsam erlebt haben als dort wo er begraben liegt. zumal das ganze eh kein richtiges grab ist, da er in einem waldfriedhof begraben liegt und man das ganze nur anhand einer tafel erkennt.

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          Zitat von kidi Beitrag anzeigen
          hm, wollte das hier eigentlich gar nicht posten, aber denke son einblick von unbeteiligten könnte mein gewissen eventuell etwas erleichtern oder halt auch nicht.

          vor etwas mehr als einem jahr wurde mein vater beerdigt und ich war seit dem nicht 1x bei ihm am grab. eigentlich empfinde ich keine notwendigkeit dies zu tun, weil das für mich nur ein ort ist mit dem ich nichts mit ihm verbinde. meine ganzen erinnerungen an ihn liegen woanders und daher hatte ich kein bedürfnis dort hin zu fahren. nun liege ich allerdings abends öfter im bett und frage mich, ob ich ein schlechter sohn bin, weil ich so denke. jeder andere aus der familie war schon da und wollte immer das ich mit komme. ich denke eher an ihn, wenn ich an orten bin wo wir sachen gemeinsam erlebt haben als dort wo er begraben liegt. zumal das ganze eh kein richtiges grab ist, da er in einem waldfriedhof begraben liegt und man das ganze nur anhand einer tafel erkennt.
          jeder soll mit so einer situation umgehen wie er es für richtig empfindet. du bist kein "schlechter mensch" weil du nicht genau so handelst wie andere (/das evtl. erwarten).

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            kann ich nachvollziehen. vor etwas über einem jahr ist mein opa gestorben. war auch nach der beerdigung nicht mehr an seinem grab. liegt etwa 30-45 min entfernt, aber das ist nicht der grund dafür. ich habe einfach kein bedürfnis zu seinem grab zu gehen. ich habe mich im vergangenen jahr öfters an ihn erinnert. wie wir mit ihm pilze suchen waren, wie wir mit ihm als kinder am wochenende morgens cartoons auf pro7 geschaut haben oder wie er uns immer fleischwurst von einem bestimmten bauern mitgebracht hat. dafür muss ich nicht an einen bestimmten ort gehen. diese gedanken kamen mir an zufälligen orten zu zufälligen zeiten. finde es daher überhaupt nicht schlimm.

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              Zitat von kidi Beitrag anzeigen
              hm, wollte das hier eigentlich gar nicht posten, aber denke son einblick von unbeteiligten könnte mein gewissen eventuell etwas erleichtern oder halt auch nicht.

              vor etwas mehr als einem jahr wurde mein vater beerdigt und ich war seit dem nicht 1x bei ihm am grab. eigentlich empfinde ich keine notwendigkeit dies zu tun, weil das für mich nur ein ort ist mit dem ich nichts mit ihm verbinde. meine ganzen erinnerungen an ihn liegen woanders und daher hatte ich kein bedürfnis dort hin zu fahren. nun liege ich allerdings abends öfter im bett und frage mich, ob ich ein schlechter sohn bin, weil ich so denke. jeder andere aus der familie war schon da und wollte immer das ich mit komme. ich denke eher an ihn, wenn ich an orten bin wo wir sachen gemeinsam erlebt haben als dort wo er begraben liegt. zumal das ganze eh kein richtiges grab ist, da er in einem waldfriedhof begraben liegt und man das ganze nur anhand einer tafel erkennt.
              Geh wann DU gehen möchtest, nicht wenn andere dir das sagen oder Fragen wieso. Jeder geht anders mit dieser Thematik um, sollte man Respektieren bzw es dann auch von anderen erwarten. Wenn dich jemand Fragt " Wieso gehst du denn nicht" einfach das geschrieben kurz WIederholen, dann sollte sich das auch erledigt haben.

              Viele nutzen ein Besuch ja auch um eine Gewisse Nähe zu erfahren und sich Probleme von der Seele zu quatschen, so wie man es früher mit der Person evtl auch gemacht hat. Ich fahre jeden Tag am Friedhof vorbei und war zuletzt vor 2 Jahren dort, vl würde ich öfter hinfahren, wenn ich nicht wüsste das die Pflege entsprechend funktioniert, aber auch ich brauche kein Grab für Erinnerungen etc.

              Bist also nicht alleine

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                viele leute begraben ihre letzten erinnerungen mit der verstorbenen person und sehen den friedhof als ort, sich diese erinnerungen aktiv ins gedächtnis zu rufen.
                sehe ich - wie die meisten hier - halt auch komplett anders. das geht immer und überall wo man möchte.

                schätze diese denkweise, dass man nur am grab der person selber "respekt erweisen" kann, ist eher so'n alte-leute-ding.

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                  Meine Mutter ist Ende Februar ausm Nichts gestorben und auch in nem Friedwald beerdigt. Ich war bisher auch nicht ein einziges Mal am Grab seitdem, habe aber auch wie du nicht das Verlangen. Ich hab mir auch schon oft die Frage gestellt ob ich noch normal bin weil ich nicht wirklich trauer. Gab am Anfang vll 1-2x die Situation wo ich kurz geweint habe aber sonst war es wie immer. Als ob im Prinzip nichts passiert ist. Meine Frau hat ihre Psychotherapeutin mal darauf angesprochen und sie meinte, dass das völlig normal ist und jeder anders damit umgeht. Bei mir liegt es wohl durchaus daran (was ich auch glaube), dass ich mich durch meinen Umzug 2010 praktisch von meiner Familie verabschiedet habe und durch die Distanz zwischen den 2 Orten das ganze nochmal mehr "entfremdet". Meine Schwester hats da etwas härter getroffen aber auch sie kommt normal zurecht und hat das Grab auch erst 1x besucht seitdem (wohnt noch in der selben Stadt). Vielleicht trifft sowas in der Art ja auch auf dich zu?

                  Kommentar


                    Diese nur-im-Sommer-bei-gutem-Wetter-mit-dem-Fahrrad-zur-Arbeit-Fahrerinnen.

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                      ich war noch nie am grab meiner oma mütterlicherseits und das letzte mal vor sicher 16 jahren am grab meines opas väterlicherseits. ich brauche friedhöfe auch nicht, ich erinner mich lieber an meine großeltern dort, wo sie weiterleben und zwar in meinen wunderbaren eltern. zum glück weiß ich nicht, wie es bei meinen eltern aussehen würde, aber ich glaube nicht, dass es so groß anders wäre. also du bist nicht eigenartig, wenn du auf diese weise trauerst oder respekt zollst.

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                        Zitat von riebl Beitrag anzeigen
                        Meine Mutter ist Ende Februar ausm Nichts gestorben und auch in nem Friedwald beerdigt. Ich war bisher auch nicht ein einziges Mal am Grab seitdem, habe aber auch wie du nicht das Verlangen. Ich hab mir auch schon oft die Frage gestellt ob ich noch normal bin weil ich nicht wirklich trauer. Gab am Anfang vll 1-2x die Situation wo ich kurz geweint habe aber sonst war es wie immer. Als ob im Prinzip nichts passiert ist. Meine Frau hat ihre Psychotherapeutin mal darauf angesprochen und sie meinte, dass das völlig normal ist und jeder anders damit umgeht. Bei mir liegt es wohl durchaus daran (was ich auch glaube), dass ich mich durch meinen Umzug 2010 praktisch von meiner Familie verabschiedet habe und durch die Distanz zwischen den 2 Orten das ganze nochmal mehr "entfremdet". Meine Schwester hats da etwas härter getroffen aber auch sie kommt normal zurecht und hat das Grab auch erst 1x besucht seitdem (wohnt noch in der selben Stadt). Vielleicht trifft sowas in der Art ja auch auf dich zu?
                        ja und nein. bin damals auch sehr gefasst mit der ganzen situtation umgegangen und tue das bis heute. bei mir lags aber nicht daran, weil ich ausgezogen bin, sondern weils einfach so war. hatte bis zuletzt in der selben wohnung gelebt wie mein vater (war am haus bauen. hatte sich dann massiv verzögert. und ich wollte halt wohnung übernehmen weil geile miete). habe früher immer gedacht, dass mir sowas komplett die schuhe auszieht. war als kind relativ weinerlich und daher halt gedacht, dass ich only am weinen bin. habe es aber innerhalb der familie mit abstand am besten weggesteckt und hab auch noch 2 monate in der wohnung gewohnt, obwohl alles aussah wie immer (dann wohnungstausch mit vermieter vereinbart und sanierte 1 zimmer wohnung bekommen für einen sehr günstigen mietpreis).

                        habe mich im teenager alter sehr viel mit dem tod meiner eltern beschäftigt, weil mein vater eine chemotherapie hatte und meine mutter einen herzinfarkt. habe mich also quasi unterbewusst ewig drauf vorbereitet und konnte es daher wohl so gut wegstecken.


                        aber schön zu hören, dass ich nicht alleine bin mti dem gedanken, dass ein friedhofbesuch kein "muss" ist.
                        Zuletzt geändert von kidi; 25.07.2019, 00:38.

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                          Habe das Grab von meinem Opa auch noch nie besucht, obwohl der Mann mich menschlich, ethisch und politisch mehr beeinflusst hat als jeder andere Mensch auf dieser Welt. Aber das Grab ist nichts anders als der Ort wo die Überreste liegen und ein Stein steht. Die Überreste haben nichts mehr von dem Menschen, es ist tote Materie, mehr nicht. Der Mensch selber ist mit dem Tod gegangen. Ich hab ne Menge Bücher von ihm. Wenn ich die in die Hand nehm, bin ich dem Menschen näher als an irgendeinem Grab.
                          Würde mir also auch kein schlechtes Gewissen machen.

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                            Zitat von ramses Beitrag anzeigen
                            Diese nur-im-Sommer-bei-gutem-Wetter-mit-dem-Fahrrad-zur-Arbeit-Fahrerinnen.
                            Was ist daran schlimm?

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                              Zitat von meijiReformed Beitrag anzeigen

                              Was ist daran schlimm?
                              Kommt meistens von Leuten, die keine andere Wahl haben und daher mett sind, dass sie entweder klatschnass auf der Arbeit ankommen oder Ersatzklamotten mitnehmen müssen.

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                                Zitat von meijiReformed Beitrag anzeigen

                                Was ist daran schlimm?
                                ist wie mit den fussball "fans" die nur em/wm gucken. sollte man allesamt steinigen!

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