kaum noch motivation auf rm reinzuflamen. rm geht obv. den bach runter.
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Keine Ankündigung bisher.
teh "sad story bro" thread
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Das ist ein wichtiges Thema.
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Ja, sorry für Clickbaiterino, aber ist etwas schwer, das hier los zu werden, ohne groß ungewollt Infos zu offenbaren, die dann wiederum zurückfeuern könnten. Mich nimmt die Sache trotzdem mit und deshalb wollte ich das irgendwie los werden.
Also nur so viel: Ich arbeite seit meiner letzten offiziellen Klausur und noch bis Anfang des Refs bei einem großen Logistikunternehmen und be- und entlade Container. Das ist ein Knochenjob, aber wenn ich später mal Arbeitsrecht machen will oder sonstwie Richter sein möchte, sollte ich mal "im richtigen Leben" Fuß gefasst haben, dachte ich mir. Natürlich verdient man auch ordentlich.
Die Container werden per LKW an die Buchten zum Entladen gefahren, dann fährt man den Caljan (= hydraulisches Förderband) aus und anschließend entlädt man eben alle Pakete und sonstige Gegenstände. Wenn man fertig ist, gibt der Vorgesetzte einen Funkspruch zum LKW und nachdem Band und Entlader wieder den Laderaum freigegeben haben, fährt der LKW samt Container seines Weges.
Heute war es dann so, dass Entlader (hallo, das bin ich) und Band noch innerhalb des Laderaums (ca. 6-7 Meter) waren, als der LKW-Fahrer sich dachte "Joa, fahrn wa ma los.". Wer das Treiben auf einem Logistikhof so kennt, wird wissen, dass die recht zackig fahren.
Ich habe in diesen Sekunden gelernt, dass ich jedenfalls unterbewusst doch schon noch ziemlich an meinem Leben hänge. Jedenfalls rannte ich "STOP! STOP!" schreiend aus dem Frachtraum, bevor der LKW die unmittelbar bevorstehende Rechtskurve vollführen könnte, die widerum unmittelbar zu einer Kollision des Caljans mit der Seitenwand des Containers geführt hätte - wenn das passiert, ist man am besten nicht mehr im Laderaum :winkwinknudgenudge:.
Das hat der Fahrer dann auch offensichtlich gehört, nach ca. 5 Metern Fahrt den Rückwärtsgang reingehauen und ist volles Rohr widerum gegen die Wand vom Ladedock gedonnert - richtig, ich bin immer noch im Container. Dieses "Rettungsmanöver" bedeutete außerdem, dass nun der Caljan, der noch eben von mir weggerauscht ist, nun in einem Affenzahn auf mich zu kam. Ich bin irgendwie ausgewichen, sonst würde ich das hier jetzt nicht schreiben können, aber fragt mich nicht, wie.
Anschließend hatte ich dann, wie man sich vielleicht vorstellen kann, ein paar Probleme, nicht bei jedem kleinen Ruckler im Container kalten nassen Schweißausbruch zu entwickeln :)).
//e: Aber die Szenerie hatte schon etwas für sich. Man muss sich vorstellen, dass es innerhalb des Containers recht dunkel ist. Wenn der Container nun vom Ladedock weggefahren wird, schießt das Licht, für die sich an die Dunkelheit gewöhnten Augen, in den Container und man sieht an einem schönen, sonnigen Tag wie heute nur noch gleißendes Weiß.
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Fürs nächste Mal: Ab auf den Caljan, der kann n bisl was ab ;) Im Depot wo ich tätig war wurde das Abfahrsignal im Übrigen durch den Entlader selbst (Lichtschalter für Außenlampen über der Brücke/LKW und fahrerseitig neben der Brücke/LKW) gegeben. Das verhindert Missverständnisse im Funk und sollte einem derartige Erlebnisse ersparen.Zitat von Der OllieSpoiler:Ja, sorry für Clickbaiterino, aber ist etwas schwer, das hier los zu werden, ohne groß ungewollt Infos zu offenbaren, die dann wiederum zurückfeuern könnten. Mich nimmt die Sache trotzdem mit und deshalb wollte ich das irgendwie los werden.
Also nur so viel: Ich arbeite seit meiner letzten offiziellen Klausur und noch bis Anfang des Refs bei einem großen Logistikunternehmen und be- und entlade Container. Das ist ein Knochenjob, aber wenn ich später mal Arbeitsrecht machen will oder sonstwie Richter sein möchte, sollte ich mal "im richtigen Leben" Fuß gefasst haben, dachte ich mir. Natürlich verdient man auch ordentlich.
Die Container werden per LKW an die Buchten zum Entladen gefahren, dann fährt man den Caljan (= hydraulisches Förderband) aus und anschließend entlädt man eben alle Pakete und sonstige Gegenstände. Wenn man fertig ist, gibt der Vorgesetzte einen Funkspruch zum LKW und nachdem Band und Entlader wieder den Laderaum freigegeben haben, fährt der LKW samt Container seines Weges.
Heute war es dann so, dass Entlader (hallo, das bin ich) und Band noch innerhalb des Laderaums (ca. 6-7 Meter) waren, als der LKW-Fahrer sich dachte "Joa, fahrn wa ma los.". Wer das Treiben auf einem Logistikhof so kennt, wird wissen, dass die recht zackig fahren.
Ich habe in diesen Sekunden gelernt, dass ich jedenfalls unterbewusst doch schon noch ziemlich an meinem Leben hänge. Jedenfalls rannte ich "STOP! STOP!" schreiend aus dem Frachtraum, bevor der LKW die unmittelbar bevorstehende Rechtskurve vollführen könnte, die widerum unmittelbar zu einer Kollision des Caljans mit der Seitenwand des Containers geführt hätte - wenn das passiert, ist man am besten nicht mehr im Laderaum :winkwinknudgenudge:.
Das hat der Fahrer dann auch offensichtlich gehört, nach ca. 5 Metern Fahrt den Rückwärtsgang reingehauen und ist volles Rohr widerum gegen die Wand vom Ladedock gedonnert - richtig, ich bin immer noch im Container. Dieses "Rettungsmanöver" bedeutete außerdem, dass nun der Caljan, der noch eben von mir weggerauscht ist, nun in einem Affenzahn auf mich zu kam. Ich bin irgendwie ausgewichen, sonst würde ich das hier jetzt nicht schreiben können, aber fragt mich nicht, wie.
Anschließend hatte ich dann, wie man sich vielleicht vorstellen kann, ein paar Probleme, nicht bei jedem kleinen Ruckler im Container kalten nassen Schweißausbruch zu entwickeln :)).
//e: Aber die Szenerie hatte schon etwas für sich. Man muss sich vorstellen, dass es innerhalb des Containers recht dunkel ist. Wenn der Container nun vom Ladedock weggefahren wird, schießt das Licht, für die sich an die Dunkelheit gewöhnten Augen, in den Container und man sieht an einem schönen, sonnigen Tag wie heute nur noch gleißendes Weiß.
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Ich würde an diesem Punkt wohl kündigen. :DZitat von Der OllieSpoiler:Ja, sorry für Clickbaiterino, aber ist etwas schwer, das hier los zu werden, ohne groß ungewollt Infos zu offenbaren, die dann wiederum zurückfeuern könnten. Mich nimmt die Sache trotzdem mit und deshalb wollte ich das irgendwie los werden.
Also nur so viel: Ich arbeite seit meiner letzten offiziellen Klausur und noch bis Anfang des Refs bei einem großen Logistikunternehmen und be- und entlade Container. Das ist ein Knochenjob, aber wenn ich später mal Arbeitsrecht machen will oder sonstwie Richter sein möchte, sollte ich mal "im richtigen Leben" Fuß gefasst haben, dachte ich mir. Natürlich verdient man auch ordentlich.
Die Container werden per LKW an die Buchten zum Entladen gefahren, dann fährt man den Caljan (= hydraulisches Förderband) aus und anschließend entlädt man eben alle Pakete und sonstige Gegenstände. Wenn man fertig ist, gibt der Vorgesetzte einen Funkspruch zum LKW und nachdem Band und Entlader wieder den Laderaum freigegeben haben, fährt der LKW samt Container seines Weges.
Heute war es dann so, dass Entlader (hallo, das bin ich) und Band noch innerhalb des Laderaums (ca. 6-7 Meter) waren, als der LKW-Fahrer sich dachte "Joa, fahrn wa ma los.". Wer das Treiben auf einem Logistikhof so kennt, wird wissen, dass die recht zackig fahren.
Ich habe in diesen Sekunden gelernt, dass ich jedenfalls unterbewusst doch schon noch ziemlich an meinem Leben hänge. Jedenfalls rannte ich "STOP! STOP!" schreiend aus dem Frachtraum, bevor der LKW die unmittelbar bevorstehende Rechtskurve vollführen könnte, die widerum unmittelbar zu einer Kollision des Caljans mit der Seitenwand des Containers geführt hätte - wenn das passiert, ist man am besten nicht mehr im Laderaum :winkwinknudgenudge:.
Das hat der Fahrer dann auch offensichtlich gehört, nach ca. 5 Metern Fahrt den Rückwärtsgang reingehauen und ist volles Rohr widerum gegen die Wand vom Ladedock gedonnert - richtig, ich bin immer noch im Container. Dieses "Rettungsmanöver" bedeutete außerdem, dass nun der Caljan, der noch eben von mir weggerauscht ist, nun in einem Affenzahn auf mich zu kam. Ich bin irgendwie ausgewichen, sonst würde ich das hier jetzt nicht schreiben können, aber fragt mich nicht, wie.
Anschließend hatte ich dann, wie man sich vielleicht vorstellen kann, ein paar Probleme, nicht bei jedem kleinen Ruckler im Container kalten nassen Schweißausbruch zu entwickeln :)).
//e: Aber die Szenerie hatte schon etwas für sich. Man muss sich vorstellen, dass es innerhalb des Containers recht dunkel ist. Wenn der Container nun vom Ladedock weggefahren wird, schießt das Licht, für die sich an die Dunkelheit gewöhnten Augen, in den Container und man sieht an einem schönen, sonnigen Tag wie heute nur noch gleißendes Weiß.
Was ne Jump and Run Horror Story.
Ließt sich wie aus ner schlechten Komödie, bei der ja glücklicherweise immer alles gut geht.
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Gast
Mitbewohnerin schaut mir ihrem Freund "Friends" im Wohnzimmer.
Ich: 'Ah didn't know that Nicole Aniston is part of the friends cast'.
Er muss grinsen und schnaufen, sie schaut verwirrt. Dann erklärt er ihr: 'He means Jennifer Aniston'.
Habe dann meinen Fehler gerafft und es war mir leicht unangenehm. :D
(google wird euch helfen)
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Karamasow
@ Ollie
Die paar Kröten sind es nicht wert einen unserer top Triggerplanter zu verlieren. Such dir bitte was ungefährlicheres :/
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traurig, dass du dir da unten anscheinend öfter einen schleuderst, anstatt die girls zu wämsen wie ein junger gott :/Zitat von VazyMitbewohnerin schaut mir ihrem Freund "Friends" im Wohnzimmer.
Ich: 'Ah didn't know that Nicole Aniston is part of the friends cast'.
Er muss grinsen und schnaufen, sie schaut verwirrt. Dann erklärt er ihr: 'He means Jennifer Aniston'.
Habe dann meinen Fehler gerafft und es war mir leicht unangenehm. :D
(google wird euch helfen)
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Ja, spring aufs Teleskop. Das Ding hält tatsächlich einige aus. Das schlimmste was dir passieren kann, ist zwischen das Teleskop und die Brückenwand zugeraten.Zitat von hearts fearFürs nächste Mal: Ab auf den Caljan, der kann n bisl was ab ;) Im Depot wo ich tätig war wurde das Abfahrsignal im Übrigen durch den Entlader selbst (Lichtschalter für Außenlampen über der Brücke/LKW und fahrerseitig neben der Brücke/LKW) gegeben. Das verhindert Missverständnisse im Funk und sollte einem derartige Erlebnisse ersparen.Zitat von Der OllieSpoiler:Ja, sorry für Clickbaiterino, aber ist etwas schwer, das hier los zu werden, ohne groß ungewollt Infos zu offenbaren, die dann wiederum zurückfeuern könnten. Mich nimmt die Sache trotzdem mit und deshalb wollte ich das irgendwie los werden.
Also nur so viel: Ich arbeite seit meiner letzten offiziellen Klausur und noch bis Anfang des Refs bei einem großen Logistikunternehmen und be- und entlade Container. Das ist ein Knochenjob, aber wenn ich später mal Arbeitsrecht machen will oder sonstwie Richter sein möchte, sollte ich mal "im richtigen Leben" Fuß gefasst haben, dachte ich mir. Natürlich verdient man auch ordentlich.
Die Container werden per LKW an die Buchten zum Entladen gefahren, dann fährt man den Caljan (= hydraulisches Förderband) aus und anschließend entlädt man eben alle Pakete und sonstige Gegenstände. Wenn man fertig ist, gibt der Vorgesetzte einen Funkspruch zum LKW und nachdem Band und Entlader wieder den Laderaum freigegeben haben, fährt der LKW samt Container seines Weges.
Heute war es dann so, dass Entlader (hallo, das bin ich) und Band noch innerhalb des Laderaums (ca. 6-7 Meter) waren, als der LKW-Fahrer sich dachte "Joa, fahrn wa ma los.". Wer das Treiben auf einem Logistikhof so kennt, wird wissen, dass die recht zackig fahren.
Ich habe in diesen Sekunden gelernt, dass ich jedenfalls unterbewusst doch schon noch ziemlich an meinem Leben hänge. Jedenfalls rannte ich "STOP! STOP!" schreiend aus dem Frachtraum, bevor der LKW die unmittelbar bevorstehende Rechtskurve vollführen könnte, die widerum unmittelbar zu einer Kollision des Caljans mit der Seitenwand des Containers geführt hätte - wenn das passiert, ist man am besten nicht mehr im Laderaum :winkwinknudgenudge:.
Das hat der Fahrer dann auch offensichtlich gehört, nach ca. 5 Metern Fahrt den Rückwärtsgang reingehauen und ist volles Rohr widerum gegen die Wand vom Ladedock gedonnert - richtig, ich bin immer noch im Container. Dieses "Rettungsmanöver" bedeutete außerdem, dass nun der Caljan, der noch eben von mir weggerauscht ist, nun in einem Affenzahn auf mich zu kam. Ich bin irgendwie ausgewichen, sonst würde ich das hier jetzt nicht schreiben können, aber fragt mich nicht, wie.
Anschließend hatte ich dann, wie man sich vielleicht vorstellen kann, ein paar Probleme, nicht bei jedem kleinen Ruckler im Container kalten nassen Schweißausbruch zu entwickeln :)).
//e: Aber die Szenerie hatte schon etwas für sich. Man muss sich vorstellen, dass es innerhalb des Containers recht dunkel ist. Wenn der Container nun vom Ladedock weggefahren wird, schießt das Licht, für die sich an die Dunkelheit gewöhnten Augen, in den Container und man sieht an einem schönen, sonnigen Tag wie heute nur noch gleißendes Weiß.
Hatten bei uns im Depot auch schon solche Vorfälle. Zum Glück nie etwas passiert.
Kann mir vorstellen, dass du jetzt ein bissel Panik beim Entladen schiebst :D
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