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    als mieter möchte man das sicher gerne so sehen, als vermieter erwirtschaftest du (zmd. einen teil) deinen lebensunterhalt durch deine immobilien.

    bestimmte dinge kosten bestimmtes geld und für ne wohnung in primelage musste eben mehr zahlen als für eine wo du drei busse bis zum nächsten bäcker nehmen musst - denn der vermieter musste idr. auch einiges mehr zahlen um die immobilie zu erstehen. irgendwie muss das doch wieder reinkommen? und selbst wenn er kaum was dafür gezahlt hat weil er es geerbt hat zieht das argument nicht denn niemand ist angewiesen mitten in der stadt wohnen zu müssen.

    würde ich näher an der city wohnen wollen hätte unser haus keine overall ~300k sondern 650k gekostet - hat mich dieses blöde system nun verarscht?

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      das, was du an miete sparst, wenn du weiter draußen wohnst, geht dann halt fürs auto, bzw. den öpnv drauf. ist halt die kehrseite der medaille

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        Zitat von Matt Eagle
        das, was du an miete sparst, wenn du weiter draußen wohnst, geht dann halt fürs auto, bzw. den öpnv drauf. ist halt die kehrseite der medaille
        pssst.. ist nicht jedem Bekannt :D alleine die Lebensqualität die einem verloren geht durch Stau, Stress usw...

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          fahrt halt mal mehr fahrrad

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            Zitat von shark
            Zitat von cena_
            Weil es pervers und grob falsch wäre das gesamte Leben nach Angebot und Nachfrage auszurichten.
            du würdest sicher deine schönen Wohnungen unter Mietspiegel anbieten weil #Samariter - ja?
            das is n Geschäft nicht mehr und nicht weniger.. wenn es "fair" und billig sein soll muss der staat subventionieren wie es u.A. bei Lebensmitteln gang und gäbe ist + ne statische mietpreisgrenze was es dann für investoren ab nem gewissen zeitpunkt uninteressant(er) macht und dann ist niemanden geholfen... das leben ist kein ponyhof
            Das funktioniert bestimmt so gut wie die Bremse. "Wie die Mietpreisbremse Zustände wie in Venezuela fördert", FAZ.NET-Blog, 15.04.2017

            Interessant wird es nach der ersten Grafik. Besonders interessant die drei Absätze nach dem "Wasserverordnungs"-Bild.

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              sorry das is gerade etwas viel für aufm sofa - lese später mal durch und editiere vllt. falls ich falsch liege, aber ohne es angeklickt zu haben - ne statische mietpreisgrenze ist was anderes als ne mietpreisbremse ..

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                Ist halt nicht so easy für studenten mal eben in den "speckgürtel" zu ziehen.

                Ich habe 2-3 mal die woche abends in ner Bar gearbeitet und bin da dann je nach wochentag zwischen 12 und 3 rausgekommen. Da fährst du nunmal nichtmehr easy mit öffis nachhause - vor allem wenn du in ner normalen studienstädt abseits von Millionengrößen bist, da einfach ab halb 12 nichts mehr geht mit den Öffis-
                Jedes mal einkaufen wird auch ekelig weil im Speckgürtel der supermarkt oft da ist, wo grund billig war da eh fast jeder n auto hat der dort lebt.
                Als Student ist in der Innenstadt leben nicht reiner Luxus sondern oft nötig. Das Studenten in Muc über Mieten in Maxvorstadt weinen ist natürlich iwo quatsch. Aber in Studienstädten wie zb Würzburg oder Regensburg sind mittlerweile innenstadt wohnungen auch lächerlich teuer geworden und mal so easy in vorort ziehen ist schlichtweg nicht praktikabel.

                Mal davon abgesehen, dass hier zb auch in Vororten der Mietspiegel in den letzten jahren kräftig angezogen hat und man schon echt WEIT raus muss um an wirklich günstigen wohnraum ranzukommen

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                  Zitat von slacker
                  Ist halt nicht so easy für studenten mal eben in den "speckgürtel" zu ziehen.

                  Ich habe 2-3 mal die woche abends in ner Bar gearbeitet und bin da dann je nach wochentag zwischen 12 und 3 rausgekommen. Da fährst du nunmal nichtmehr easy mit öffis nachhause - vor allem wenn du in ner normalen studienstädt abseits von Millionengrößen bist, da einfach ab halb 12 nichts mehr geht mit den Öffis-
                  Jedes mal einkaufen wird auch ekelig weil im Speckgürtel der supermarkt oft da ist, wo grund billig war da eh fast jeder n auto hat der dort lebt.
                  Als Student ist in der Innenstadt leben nicht reiner Luxus sondern oft nötig. Das Studenten in Muc über Mieten in Maxvorstadt weinen ist natürlich iwo quatsch. Aber in Studienstädten wie zb Würzburg oder Regensburg sind mittlerweile innenstadt wohnungen auch lächerlich teuer geworden und mal so easy in vorort ziehen ist schlichtweg nicht praktikabel.

                  Mal davon abgesehen, dass hier zb auch in Vororten der Mietspiegel in den letzten jahren kräftig angezogen hat und man schon echt WEIT raus muss um an wirklich günstigen wohnraum ranzukommen
                  zwingt dich ja keiner in einer bar zu arbeiten. gibt sicher auch jobs im "speckgürtel".

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                    Da gerade Münster angesprochen wird. Du wirst dann sicher auch die Bilder von in Zelten campenden Erstis kennen die eben noch keine bezahlbare Hütte haben. Und mit 10-20min außerhalb der Stadt ist es in Münster nicht, selbst außerhalb sind die Wohnungen noch sehr teuer. Günstig wird's da erst auf dem Land wo, wenn überhaupt, der Bus einmal die Stunde kommt. Easy!

                    Kommentar


                      Gentrifizierun bedeutet vorallem Verdrångung. Sprich, die Leute haben mal billig gewöhnt, werden nun aber durch Spekulanten mit teils űbelsten Mitteln aus ihren Vierteln vertrieben. Hier geht's doch längst nicht mehr um Innenstädte in die man neu einzieht. Alle Armen aufsbDorf und in die Randbezirle kann auch keine Lösung sein (s. Frankreich). Ein Auto etc. kann oder will sich auch nicht jeder leisten.

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                        Dein Ernst?

                        Alle studis raus aus der Innenstadt wenn die ELtern keine Kohlen haben. Innenstadt nur noch für Reiche!

                        In Regensburg wird mittlerweile einfach alle paar jährchen ordentlich am Mietpreis gedreht ohne auch nur irgendwas zu renovieren oder ähnliches.
                        Oh der Mieter wechselt? Klasse wieder 50 Euro mehr im Monat. Irgend nen deppen findet man hier momentan immer.
                        Hier gibt es 40 m² wohnungen die 500 Euro im Monat kosten und noch verkackte Nachtspeicheröfen drin haben. Das hat nichtsmehr mit einem normalen mietspiegel zu tun sondern grenzt an ausbeutung.

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                          So kann man sich natürlich alles zurecht gentrifizieren. Hier in Augsburg gehen die Mietpreise auch ekligst hoch. Die Leute zwei Stockwerke über mir zahlen einfach 100 Tacken mehr als ich, weil ich seit sechs Jahren hier lebe und sie erst neu eingezogen sind. Komplett gleicher Schnitt die Wohnung.

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                            Zitat von Harry Haller
                            Da gerade Münster angesprochen wird. Du wirst dann sicher auch die Bilder von in Zelten campenden Erstis kennen die eben noch keine bezahlbare Hütte haben. Und mit 10-20min außerhalb der Stadt ist es in Münster nicht, selbst außerhalb sind die Wohnungen noch sehr teuer. Günstig wird's da erst auf dem Land wo, wenn überhaupt, der Bus einmal die Stunde kommt. Easy!
                            als ich in münster ne wohnung gesucht habe gab es massig an 300-450€ wohnungen warm in den stadtteilen kinderhaus, sprakel, gievenbeck, mecklenbeck 1-2z 35qm+ (also 10er schnitt pro qm) und da fuhr und fährt alle 15min n bus in die stadt bis tief in die nacht...

                            günstig kannst du im HBZ hostel wohnen, 120€ inkl. w-lan hat das damals gekostet, dafür n kleines zimmer mit gemeinschafts bad etc ... besonders in MS is das bus netz unglaublich gut ausgebaut - auch in den außerhalb liegenden stadtteilen... aber das is sehr OT ..

                            und an unseren barkeeper - dann schwing dich aufs rad und radel um 2 nach hause .. kann übrigens auch hier wieder nur von münster erzählen wo ich seit nun ~7 jahren wohne, da hast du in jedem außerhalb liegenden stadtteil ne eigene infrastuktur aus supermärkten, imbissbuden etc .. kann mir nicht vorstellen dass andere städte außerhalb gar nix haben .. .

                            ich habe in ner schönen 1 zimmer 45qm wohnung mit balkon in nem 2 fam haus, 4km außerhalb vom bahnhof gewohnt, anfangs 420 - nach 5 jahren 470€ gezahlt - easy ... dafür aber zur uni 30min mit dem rad.. sonst locker 200€ mehr pro monat miete man muss immer gucken was man will was man sich leisten kann und was es einem wert ist.

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                              Sind halt schon lächerliche argumente.

                              "arbeit halt woanders"
                              "fahr halt fahrrad"

                              Solltet euch mal den ein oder anderen Artikel über gentrifizierung durchlesen. Hat halt nichtsmehr mit einem fairen angebots und nachfrage-kreuz zu tun. Sondern Leute werden aus reiner Geldgier von Genossenschaften auf die straße gesetzt um teureren Wohnungraum für weniger menschen zu schaffen.

                              Und für viele Menschen ist ohne Auto nunmal aus dem innenstadt raum wegziehen sehr unpraktikabel. Vor allem dann nen Umzug zu finanzieren um bei der miete paar kröten zu sparen während der tägliche Zeitaufwand für fahrten nach oben geht. Ökonomisch ohne ende.

                              In Regensburg zb ist sogar der Mietspiegel ausserhalb momentan etwas teurer als in der Innenstadt weil da soviel neu gebaut wurde und die für ihre neuen Wohnungen lächerliche preise verlangen. Problem ist, dass jedes semester ca. 500 Studenten "dazukommen" für die schlichtweg kein wohnraum vorhanden ist.
                              Also bekommen sie auch ihre unverhältnismäßig teuren Neubauten voll weil die leute verzweifelt sind.

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                                Zitat von noobhans
                                Gentrifizierun bedeutet vorallem Verdrångung. Sprich, die Leute haben mal billig gewöhnt, werden nun aber durch Spekulanten mit teils űbelsten Mitteln aus ihren Vierteln vertrieben. Hier geht's doch längst nicht mehr um Innenstädte in die man neu einzieht. Alle Armen aufsbDorf und in die Randbezirle kann auch keine Lösung sein (s. Frankreich). Ein Auto etc. kann oder will sich auch nicht jeder leisten.
                                Die Gentrifizierung sind aber nicht nur Spekulanten. Es gehören auch die dazu, die diese Wohnungen mieten. Und das sind zum Großteil Studenten WGs oder halt Leute bei denen Geld nicht die größte Rolle spielt.

                                Schau dir doch nur mal Kreuzberg an. Bevor die ganzen "coolen" Leute kamen war der Bezirk für jeden erschwinglich. Kaum sind die "coolen" Leute hier werden die alten Kreuzberger vertrieben.

                                Aber das lustige ist ja, dass diese Leute dann auch noch dagegen auf die Straße gehen.

                                Sehe ich ja schon hier bei mir im Haus. Ich bin Alt-Mieter und zahle für 75qm² und 3 Zimmer 550€. Die Familie unter mir zahlt 1200€.

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