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    gibt doch genügend leute, die ü30 sind un nochmal anfangen zu studieren. die sind meist sehr glücklich damit.

    go 4 it.

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      Mach dir nicht so viel Druck und nicht so viele Gedanken über das Alter.

      Ich habe Abitur mit 21 gemacht (1x Ehrenrunde gedreht, weil zu viel Dota1, hehe) , Ausbildung bis 24 (Voraussetzung für meinen Studiengang), Mit 24 (was du ja jetzt bist) angefangen zu studieren, Praktikum 6 Monate in Indien verbracht (hat leider meine Vorlesungen durcheinander gewürfelt), war dann ein bisschen Faul & habe nebenbei viel gearbeitet.

      Stand jetzt: Statt mit 27/28 bin ich mit 29/30 Jahren mit dem Studium fertig (Diesen Sommer). Fange dann als Berufsschullehrer/Oberstudienrat an (Quereinstieg mit Bachelor) und verdiene erst im Alter von 32 Jahren mein endgültiges Gehalt (Zum Glück mehr als genug).

      Habe als Student (mit 2 Nebenjobs) geheiratet und werde im Sommer als Student auch Vater. Ab Herbst beginnt dann das Referendariat. Habe genau so einen Druck, fertig zu werden, da Student + Elterngeld der Frau zu wenig ist.
      Aber richtige Existenzängste muss doch niemand haben Brudi.

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        Schau bei deiner Studienwahl nicht auf mögliche 100k Jahresgehaltkarriere sondern primär auf das, was dir Spaß macht. Du wirst das Ganze, wie einige Vorposter schon geschrieben haben noch mindestens 40 Jahre ausüben. Das merken die "whatever-bwl" guys dann nach 5 Jahren Beruf und gehen dann weitere 35 Jahre mies-gelaunt zur Arbeit und werden nicht glücklich.

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          Zitat von sheepi
          Sehe ja wie in meinem Umfeld alle diesen nächsten Schritt gemacht haben und wie hier die meisten im Forum einfach an den Punkt kommen wo es läuft.
          Der Schein trügt. Neige auch dazu andere zu beneiden, aber wenn man dann mal offen mit denen spricht, merkt man, dass bei denen auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Mag auf den ersten Blick vielleicht so aussehen, ist es aber nicht unbedingt. Lass dich nicht von so einem vermeintlichen sozialen Druck erpressen.

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            Gibt genügend Wege die unfassbar Kreuz und Quer verlaufen. Aus Erfahrung aus dem Berufsalltag kann ich dir aber sagen: Psychologie ist im regulären Berufsleben einiges wert.

            Bin da aber bei deinen Eltern. Komm zur Ruhe, kümmer dich um deinen Kopf und entscheide aus der Ruhe heraus, was es denn sein soll. Wir arbeiten sowieso alle bis wir 70 sind, ob du da mit 25 anfängst oder erst mit 32 is einfach wirklich egal. Sofern du es gut begründen kannst, was du kannst, ist dein erstes Studion sowieso eher positiv, da du es ja sogar abgeschlossen hast.

            Alles gut. Ruhe bewahren und reflektiert deinen Weg für die Zukunft entscheiden. Etwas arbeiten ist grundsätzlich sinnvoll, hier würde ich aber auf dich selbst achten.

            Entweder du arbeitest irgedwas, was dir den Tag frei lässt, so dass du dich hier entscheiden kannst, was es werden soll oder du arbeitest etwas, was dir einen geregelten Tagesablauf beschert, was auch helfen kann. Das wäre mal die erste Entscheidung der ich mich widmen würde. Dann einfach step by step.

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              Hast ja jetzt schon einigen Zuspruch bekommen. Eine Geschichte mehr kann dir dennoch nicht schaden: Hab nach dem Abi direkt ne Ausbildung gemacht, abgeschlossen und mit 22 angefangen zu studieren. Mache dieses SS meinen Master und werde danach (mit 28 Jahren) noch einen Bachelor hintendran hängen (allerdings starte ich da nicht bei 0, da ich mir einiges anrechnen lassen kann). Werde wahrscheinlich mit 29/30 "fertig" sein und mache mir absolut 0 Gedanken darüber, ob das der richtige Weg ist, da die Alternative sich für mich so falsch anfühlt (die Alternative wäre nach dem Master ins Referendariat (Lehramt) zu gehen). Wenn du deine 20er mit Studium/Ausbildung/Fortbildung in verschiedenen Bereichen genutzt (du würdest vielleicht verschwendet sagen) hast, ist das mit Sicherheit kein Negativpunkt. Sicherlich gibt es immer noch Leute, die sofort "das Richtige" studiert haben und dann einem straighten Karrierplan verfolgen. Man ist doch aber nicht schlechter, wenn man das nicht tut.

              Nun zu deinem Plan. Wie ist die Chance noch mit Wartesemestern reinzukommen? Kenne mich da nicht wirklich aus... falls ichs bei dir überlesen habe, sorry.

              Gibt es evtl. noch andere Möglichkeiten außer der von dir probierten? Gibt es nicht aktuelle Pläne das Medizinstudium vom NC unabhängig zu machen und Leute zu fördern, die sich dann verpflichten Landarzt zu werden? Ja, vielleicht nicht dein absoluter Traum, aber die Verpflichtung läuft imo nur für einige Jahre und zumindest bist du deinem Traumberuf damit näher.

              Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deinem Weg. Und ganz ehrlich: du bist 24! :D Manche starten da erst mit ihrem Studium!

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                Afaik ist es sehr schwer zum Zweitstudium in Medizin zugelassen zu werden. Sogar wenn die Noten passen würden

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                  Mach das worauf du Bock hast und geh nicht immer danach was das "sinnvollste" ist. Solang du irgendwo mit vollem Herzen drin bist, regelst du das auch. Du bist ja nicht dumm, irgendwie kriegt man es erfahrungsgemäß immer hin. Das Alter juckt heutzutage keinen mehr bis zu 'nem gewissen Punkt.

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                    Zitat von topf.
                    Zitat von sheepi
                    Sehe ja wie in meinem Umfeld alle diesen nächsten Schritt gemacht haben und wie hier die meisten im Forum einfach an den Punkt kommen wo es läuft.
                    Der Schein trügt. Neige auch dazu andere zu beneiden, aber wenn man dann mal offen mit denen spricht, merkt man, dass bei denen auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Mag auf den ersten Blick vielleicht so aussehen, ist es aber nicht unbedingt. Lass dich nicht von so einem vermeintlichen sozialen Druck erpressen.
                    Vor allem sind die Posts im Internet und generell hier doch zu 90% gute Nachrichten. Also sowas wie "Gehaltserhöhung, neues Auto, etc.".
                    Mit schlechten Nachrichten "Unfall verschuldet, Schulden, etc." kommt hier doch kaum jemand um die Ecke.
                    Dann kommt es einem so vor als würde es bei den anderen "laufen" nur man selbst versagt.

                    Immer differenziert betrachten - wechsel deine Perspektive wie es der Charakter John Keating in Club der toten Dichter seinen Schülern rät :)

                    Zitat von sheepi
                    Tut mir Leid für das Geheule. Verabscheue diese Art von Posts im Netz eigentlich bis aufs Äußerste, aber bei mir sind eben mittlerweile auch fast alle Dämme gebrochen. Nur einweisen lassen will ich mich nicht.
                    Also erstmal musst du dich dafür nicht entschuldigen.
                    Allerdings kann ich deinen zweiten Satz nicht verstehen. Was ist an solchen Posts so schlimm? Du redest dir etwas von der Seele, was dich sehr belastet. Weshalb ist das verabscheungswürdig?
                    Zum letzten Satz: Du als Psychologie-Student weißt doch sicherlich sehr gut, dass darin keine Schande liegt und der erste Weg zur Besserung ist, anzuerkennen, dass man Hilfe benötigt. Ich will und kann dir keine Krankheit unterstellen, das ist hoffentlich klar.
                    Nur ein Denkanstoß.

                    Wie schon viele vor mir gesagt haben, solltest du deine Prioritätensetzung wohl etwas überdenken. PS: Du hast gar keine andere Wahl ;P. Mit 24 in das Berufsleben einzusteigen, wie du es vorhattest, um früh Karriere zu machen, kommt für dich einfach nicht mehr in Frage.
                    Bei dir sollte es vorrangig darum gehen, herauszufinden, was du wirklich willst und in welchem Berufsfeld du arbeiten möchtest. Du scheinst es ja irgendwie schon halb zu wissen.
                    Ich kenne mich da nicht aus, aber ein Medizin Studium mit 24 und einem Psychologie Bachelor sollte nicht unmöglich sein, oder?!

                    Viel Erfolg in jedem Fall :)
                    It's only life.

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                      Wie siehts mit Wirtschaftspsychologie aus, ohne noch mal ws betriebswirtschaftliches zu studieren?

                      Hatte im Studium genug Dozenten die freiberuflich Unternehmen betreut haben. In Bezug auf Teamfähigkeitsveranstaltungen, Softskillschulungen und der Gleichen.

                      Ich denke da reicht ein reines Psychologiestudium aus und man ist flexibl in dem was man macht.

                      Ist nicht das Optimum bei deinen Wünschen, aber vielleicht eine Alternative.

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                        Zitat von sheepi
                        Optionen sind jetzt Master in Trier, wobei die Veranstaltungen nächste Woche losgehen. Wäre also die Fortsetzung eines Studiums, in dessen Berufsfeld ich nicht arbeiten möchte, wieder in neuem Umfeld 700km entfernt (BA war schon recht weit weg), ohne eine Woche vorher ne Wohnung zu haben. Oder warten und ab WS was ganz neues anfangen. Mit 24. Wäre dann fast 30 wenn ich mal fertig bin. Alle anderen haben da schon 5 Jahre Berufserfahrung. Wer will mich da schon? Mir war immer extrem wichtig früh durchs Studium zu kommen und wenigstens etwas Karriere zu machen.

                        Genau hier möchte ich dir massivst widersprechen! Du bist 24 und hast einen Bachelor in Psychologie. Damit hast du wohl schon deutlich mehr vorzuweisen, als die meisten 24-Jährigen. Ist doch egal, ob 22 oder 25, das juckt am Ende keinen Menschen mehr. Viele machen vor ihrem Studium erstmal noch eine Ausbildung, oder studieren das falsche. Dieser Druck, den du da spürst, ist traurigerweise der Zeitgeist einer von Wachstum und Ökonomie geprägten Generation, die am besten mit 17 das Abitur und mit 19 den Bachelor in der Tasche hat. Völliger Schwachsinn. Du bist hier um zu Leben, und nicht mit 30 an Burnout zu erkranken. Gab erst kürzlich hier auf RM einen Fred dazu. (http://www.readmore.de/forums/89-offtopic/11-offtopic/171802-keine-motivation-beim-job-was-tun).

                        Keine Ahnung, ob du auf mich hören solltest. Ich bin auch nur einer von vielen Fremden hier, aus dem Internet. Aber vielleicht magst du dir da mal Gedanken drüber machen. Ich bin selbst 25 und gerade am arbeiten als Barkeeper, ähnlich wie du habe ich einen Abschluss (Staatsexamen) und überlege gerade, wohin (Ref, Quereinsteiger, Doktor) damit. Bis dahin genieße ich das Leben. Ich habe gerade die beste Zeit meines Lebens, komme über die Runden und kann machen, worauf ich Lust habe. Kann mir gerade nichts besseres vorstellen. Lücken im Lebenslauf? Pff. Solange du nicht der nächste 0815-Konformistische-BWL-Heini werden willst, interessiert das niemanden mehr. Dieser Druck, der da heutzutage auf jungen Menschen lastet, ist so unfassbar dumm, wie ich finde. Treibt eine ganze Generation in den Wahnsinn, für Profite und Renditen. Nicht mehr Geschwindigkeit, sondern Entschleunigung ist gefragt.
                        Mal ganz ehrlich: Unsere Gesellschaft hat es geschafft, dass ein 24-jähriger auf dem Höhepunkt seines Lebens mit einem Psychologie-Bachelor in der Tasche Existenzkrisen durchlebt? Da muss man sich doch fragen, wo wir falsch abgebogen sind.

                        Mein Rat: Nimm dir bis zum WS Zeit. Such dir einen interessanten Studiengang, idealerweise einen, bei dem du was aus dem Psychologie-Studium verwenden/anrechnen kannst. Wenn du so auf Karriere aus bist vielleicht in Richtung Wirtschaftspsychologie? Und dann mach dir noch 2-3 Jahre chilliges Uni-Leben (Notfalls mit Unikredit). Und dann suchst du dir einen Job, mit 27, so wie viele. Und kein Mensch wird sich für dein Alter interessieren.

                        +

                        Zitat von riebl
                        Schau bei deiner Studienwahl nicht auf mögliche 100k Jahresgehaltkarriere sondern primär auf das, was dir Spaß macht. Du wirst das Ganze, wie einige Vorposter schon geschrieben haben noch mindestens 40 Jahre ausüben. Das merken die "whatever-bwl" guys dann nach 5 Jahren Beruf und gehen dann weitere 35 Jahre mies-gelaunt zur Arbeit und werden nicht glücklich.
                        this.

                        Von diesen langweiligen EinheitsbreiBWLern gibt es wirklich, wirklich genug.

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                          danke leute, bin ziemlich überrascht von dem ganzen zuspruch. werd mir die gegebenen tipps wirklich zu herzen nehmen und versuchen das alles zu ordnen. gibt für den moment viel kraft. für die nachfragen zu medizin: leider ist die konkurrenz da enorm stark. nur 3% der plätze werden an zweitstudienbewerber vergeben. da hab ich alles ausgereizt, soll nicht sein. aber es gibt ja noch andere sachen und ein gewisser cut tut mir wahrscheinlich in der hinsicht ohnehin gut.

                          Zitat von Mystery 167
                          Allerdings kann ich deinen zweiten Satz nicht verstehen. Was ist an solchen Posts so schlimm? Du redest dir etwas von der Seele, was dich sehr belastet. Weshalb ist das verabscheungswürdig?
                          der satz war unüberlegt und ich nehm ihn zurück.

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                            Zitat von cena_
                            stimme im grunde voll und ganz zu, nur nervt immer dieses bwl-bashing. braucht ihr den glauben daran, dass andere irgendwann mit ihrer strikten karriere auf die fresse fallen um euch besser zu fühlen, weil ihr nicht ohne dies den mumm habt eure eigenen lebensweg zu gehen?
                            Habe eben schon viele Leute daran scheitern sehen und fühle mich deswegen berufen, gegen diese Plage zu kämpfen und andere vor diesem Schicksal zu bewahren!

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                              Zitat von cena_
                              stimme im grunde voll und ganz zu, nur nervt immer dieses bwl-bashing. braucht ihr den glauben daran, dass andere irgendwann mit ihrer strikten karriere auf die fresse fallen um euch besser zu fühlen, weil ihr nicht ohne dies den mumm habt eure eigenen lebensweg zu gehen?
                              tschuldigung, ich als bwl-absolventin kann diese "ich spezialisier mich auf Unternehmensführung"- oder "ich gründe ein start-up"-menschen auch nicht leiden... vermutlich mags für 0,5 % davon klappen, dass sie nach dem Studium ein start-up gründen, das erfolg hat, oder gleich als unternehmensführer eingestellt werden - aber die restlichen 99,5 % sind trotteln und verfolgen sicher keine "strikte karriere" - außer du meinst damit den weg in die privatinsolvenz :(

                              TLDR: BWLER SIND DOOF, ICH BIN DIE AUSNAHME TROLOLOLOLOLO

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                                und noch zum Thema Freundeskreis: Hatte vor eineinhalb Jahren Klassentreffen 5 Jahre nach dem Abi. Da wir noch G9 waren, waren wir damals alle 24/25. Bei ca. 17 Anwesenden gab es nur einen einzigen, der schon tatsächlich schon gearbeitet hat, und der hatte grade die erste Woche als Altenpfleger hinter sich, sprich bei dem hats auch nicht direkt gepasst nach der Schule. Alle anderen waren entweder noch im Studium, teils regulär Master / Promovieren, aber die meisten hatten irgendwas angefangen und dann geändert, entweder nach der Ausbildung noch ein Studium angefangen, Studienfach komplett gewechselt, mit oder ohne Abschluss, nach dem Studium ne völlig andere Ausbildung gemacht etc. Also würde mir da keine größeren Sorgen machen.

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