Zitat von Leroyal
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Das ist ein wichtiges Thema.
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Ich stelle Obdachlosen ab und an eine Flasche Wasser hin. Ist aber auch ein schwieriges Thema, da man nie weiß, wie bedürftig diese Menschen sind bzw. die Banden die dahinter stecken. Zudem tun sich viele (ich auch) schwer bettelnden Menschen Geld zu geben, da man der Meinung ist, so den Konsum zu unterstützen.Zitat von libgibts hier noch mehrere, die bettlern geld geben? hab letzten bisschen drüber nachgedacht. bin im moment jeden mittag in der stadt und sehe da mehrere bzw. werde von denen angesprochen.
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Man kann an Deutschland ja meinetwegen viel kritisieren, aber die Sozialleistungen sollten nun wirklich kein Bestandteil von Kritik sein.
Zitat von nichtgehetztOder sie können es nicht. Wenn sie solche Macher wären, würden sie ja vermutlich gar nicht erst obdachlos werden.Zitat von LeroyalDas bedeutet aber eben auch, dass man sich mit seiner Situation tatsächlich auseinandersetzen muss und das möchten die wenigsten.
Den Gedankengang "Auf der Straße leben ist kacke, ich frag mal den Staat was ich machen soll" sollte jeder hinbekommen.
Wenn man ihn nicht selbst hinbekommt, dann an irgendeinem Punkt einer der Obdachlosenbrudis oder so.
Ein sehr hoher Prozentsatz der Obdachlosen versinkt tag ein Tag aus im Selbstmitleid und übernimmt null Verantwortung.
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Ich meine damit auch nicht die Sozialleistungen an sich. Sondern unkomplizierte Hilfe ohne großes Tam Tam zu machen darüber wer das denn nun wieder finanzieren soll. Da wird sich lieber Jahrelang gestritten, statt erstmal zu handeln.Zitat von LeroyalMan kann an Deutschland ja meinetwegen viel kritisieren, aber die Sozialleistungen sollten nun wirklich kein Bestandteil von Kritik sein.
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keira
die höhe der sozialleistungen wird auch nicht kritisiert, die sind super, ABER wie sie ausgegeben werden, mit welchem stigmata sie belegt werden. und da ist deutschland absolut elendig scheiße.Zitat von LeroyalMan kann an Deutschland ja meinetwegen viel kritisieren, aber die Sozialleistungen sollten nun wirklich kein Bestandteil von Kritik sein.
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Bei Depressionen funktioniert das so nicht. Wenn Du das jetzt noch mangelnden Planungsfähigkeiten, geringer Stressresistenz usw. kombinierst, kommt der Langzeitobdachlose raus.Zitat von LeroyalMan kann an Deutschland ja meinetwegen viel kritisieren, aber die Sozialleistungen sollten nun wirklich kein Bestandteil von Kritik sein.
Zitat von nichtgehetztOder sie können es nicht. Wenn sie solche Macher wären, würden sie ja vermutlich gar nicht erst obdachlos werden.Zitat von LeroyalDas bedeutet aber eben auch, dass man sich mit seiner Situation tatsächlich auseinandersetzen muss und das möchten die wenigsten.
Den Gedankengang "Auf der Straße leben ist kacke, ich frag mal den Staat was ich machen soll" sollte jeder hinbekommen.
Wenn man ihn nicht selbst hinbekommt, dann an irgendeinem Punkt einer der Obdachlosenbrudis oder so.
Ein sehr hoher Prozentsatz der Obdachlosen versinkt tag ein Tag aus im Selbstmitleid und übernimmt null Verantwortung.
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zu den banden: saß mal auf nem viel besuchten platz und bissl weiter weg zofften sich zwei obdachlose. der eine rief dann irgendetwas und in kürzester zeit standen da 7 oder 8 leute um die beiden rum und schrien auf den einen obdachlosen ein. seitdem immer das vorurteil, dass die alle zu banden gehören.
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hier in jena gibts auch so eine bande, die morgens abgesetzt und abends wieder abgeholt wird mit transporter...Zitat von krawallzu den banden: saß mal auf nem viel besuchten platz und bissl weiter weg zofften sich zwei obdachlose. der eine rief dann irgendetwas und in kürzester zeit standen da 7 oder 8 leute um die beiden rum und schrien auf den einen obdachlosen ein. seitdem immer vorsichtig bei obdachlosen
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schN
Bekommen die Obdachlosen Hilfe durch die Zeitung selbst? Die Leute, die hier die Zeitung (sehr aggressiv btw) verkaufen, sind 10000% keine Obdachlosen.Zitat von scarfixKaufe nur regelmäßig die Obdachlosenzeitung.
Ansosnten gilt für mich, was Leroyal sagt: in Deutschland muss niemand hungern. Wenn ich hier in der Innenstadt jedem Bettler, den ich treffe am Tag Geld geben würde, würde ich nur noch für die arbeiten gehen.
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Zitat von nichtgehetztBei Depressionen funktioniert das so nicht. Wenn Du das jetzt noch mangelnden Planungsfähigkeiten, geringer Stressresistenz usw. kombinierst, kommt der Langzeitobdachlose raus.Zitat von LeroyalMan kann an Deutschland ja meinetwegen viel kritisieren, aber die Sozialleistungen sollten nun wirklich kein Bestandteil von Kritik sein.
Zitat von nichtgehetztOder sie können es nicht. Wenn sie solche Macher wären, würden sie ja vermutlich gar nicht erst obdachlos werden.Zitat von LeroyalDas bedeutet aber eben auch, dass man sich mit seiner Situation tatsächlich auseinandersetzen muss und das möchten die wenigsten.
Den Gedankengang "Auf der Straße leben ist kacke, ich frag mal den Staat was ich machen soll" sollte jeder hinbekommen.
Wenn man ihn nicht selbst hinbekommt, dann an irgendeinem Punkt einer der Obdachlosenbrudis oder so.
Ein sehr hoher Prozentsatz der Obdachlosen versinkt tag ein Tag aus im Selbstmitleid und übernimmt null Verantwortung.
Nich böse gemeint, aber wie viel habt ihr denn aus dem Bereich von Betreuungsseite aus mitbekommen? Habt ihr da Erfahrungen?Zitat von nudelgebe so 1-2 mal im monat nen e
in berlin finde ich es mittlerweile echt "anstrengend" mir tun die leute leid, aber ich kann ja nicht allen was geben als student :/
// @ post über mir, dann kommen noch die drogen dazu und die menschen sind komplett raus..
Natürlich gibt es Menschen die durchs Raster fallen, das ist absolut korrekt und verbesserungswürdig. Aber Ihr argumentiert hier mit dem Bodensatz. Gerade im sozialen Bereich wird wahnsinnig viel mit dem Pareto Prinzip gearbeitet ( man erschlägt mit einem verhältnismäßig kleinen Teil der Kosten einen Großteil der Sozialleistungsbedürftigen [ 80-20 ] ), wodurch man vielen Menschen relativ effizient helfen kann. Der Rest geht dann meist für Individualleistungen von besonders Hilfsbedürftigen drauf. Es gibt eine Vielzahl an Einrichtungen, in denen sich tapfere Menschen aufopfernd für Obdachlose einsetzen.
Es mag meinetwegen gerade vom Verwaltungsapparat der öffentlichen Träger viel "Vorverurteilung" und unangebrachte Wertung kommen, aber das soziale Netzwerk so wie es in Deutschland ist ist unvergleichbar und bemerkenswert flächendeckend.
Dass man immer etwas verbessern kann ist auch klar, aber so ein rumgemecker gegen eine so tolle Sache geht mir auf die Nerven und ist auch meiner Meinung nach völlig unangebracht.
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schN
Man unterschätzt auch, glaube ich, was man in einer dicht besuchten Einkaufsstraße so an Geld pro Stunde macht. Nach meinem unrepräsentativen Überblick der Bettler in meiner Umgebung, sind da locker 10-20€ pro Stunde drin. Da würde ich meinen Platz auch nicht für Insane aufgeben, für ein Brötchen von Bäcker. :D
Nochmal mehr macht ein Mann, der absichtlich mit zu kurzer Krücke zitternd durch die Straße läuft und die Leute anschnorrt. Bei dem läuft richtig.
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Würde er sagen, dass er den nächsten Schuss will, würde wohl keiner auf die Idee zu kommen etwas zu geben. Bei einer Sucht kann es gerne passieren, dass diese größer ist als andere Bedürfnisse.Zitat von InsaneHab öfters schon den Obdachlosen gesagt, wenn sie zum nächsten Bäcker mitkommen Kauf ich Ihnen was, erschreckend wie viele das dann ablehnen, obwohl sie doch soooo Hunger haben :/
Daher mach ich das auch immer seltener
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