Zitat von s1lv
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teh "sad story bro" thread
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Das ist ein wichtiges Thema.
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Spoiler:Zitat von Mystery 167Verstehe was du meinst. Das konnte aber niemand vorhersehen. Was hättest du damals machen können? Selbst wenn du ihn in der Schule/Polizei (lol) gemeldet hättest, ohne das wirklich etwas passiert, macht man ja nichts.Zitat von HathsinErfahren, dass ein Typ sein Kind (so ~2 Jahre alt) tot geprügelt hat.
Ich kenne den Idioten, weil der mit ca. 14 immer mit uns bei unserem "Spot" abgehangen hat, als wir so 16 waren. Ist so ca. 7-8 Jahre her. Kenne von damals auch die Mutter...
Normalerweiße hört man ja solche Nachrichten und denkt nicht mehr daran, weil sie ja einen nicht wirklich direkt "berühren" bzw. man hat damit halt nichts zu tun.
Jetzt triffts einen umso mehr.
Ist irgendwie schwer dieses Gefühl in Worte zu fassen. Irgendwie Wut, Trauer und teils Schuldgefühle, weil der Typ schon damals Aggressionsprobleme hatte, aber man selber ja davon nicht betroffen war. Hätte man vllt damals anders gehandelt, wie auch immer das ausgesehen hätte, wäre das Kind vllt noch am Leben...
Und selbst wenn es Prügeleien mit Blauem Auge auf dem Schulhof gab, hätte man ihn nicht gleich in den Knast gesteckt.
Naja, war schon eher so, dass der auch seine damalige Freundin (ne andere) geschlagen hat...
Das mit den Schuldgefühlen ist auch nicht wirklich rational, aber keine Ahnung. Es hinterlässt trotzdem ein komisches Gefühl.
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mars
also nur bewusst? xDZitat von Der OllieMach dir nicht zu viele Gedanken. Damals warst du schließlich noch ein Kind. Und du warst ja (hoffentlich) nichtmal aktiv an Mobbing beteiligt.Zitat von HathsinSpoiler:Zitat von Mystery 167Verstehe was du meinst. Das konnte aber niemand vorhersehen. Was hättest du damals machen können? Selbst wenn du ihn in der Schule/Polizei (lol) gemeldet hättest, ohne das wirklich etwas passiert, macht man ja nichts.Zitat von HathsinErfahren, dass ein Typ sein Kind (so ~2 Jahre alt) tot geprügelt hat.
Ich kenne den Idioten, weil der mit ca. 14 immer mit uns bei unserem "Spot" abgehangen hat, als wir so 16 waren. Ist so ca. 7-8 Jahre her. Kenne von damals auch die Mutter...
Normalerweiße hört man ja solche Nachrichten und denkt nicht mehr daran, weil sie ja einen nicht wirklich direkt "berühren" bzw. man hat damit halt nichts zu tun.
Jetzt triffts einen umso mehr.
Ist irgendwie schwer dieses Gefühl in Worte zu fassen. Irgendwie Wut, Trauer und teils Schuldgefühle, weil der Typ schon damals Aggressionsprobleme hatte, aber man selber ja davon nicht betroffen war. Hätte man vllt damals anders gehandelt, wie auch immer das ausgesehen hätte, wäre das Kind vllt noch am Leben...
Und selbst wenn es Prügeleien mit Blauem Auge auf dem Schulhof gab, hätte man ihn nicht gleich in den Knast gesteckt.
Naja, war schon eher so, dass der auch seine damalige Freundin (ne andere) geschlagen hat...
Das mit den Schuldgefühlen ist auch nicht wirklich rational, aber keine Ahnung. Es hinterlässt trotzdem ein komisches Gefühl.
Das ist jedenfalls immer das erste, an das ich denke, wenn ich von solchen Dingen höre: Was musste der Typ nur in seiner Kindheit durch machen? Sicher rechtfertigt keine schlechte Behandlung die Taten eines Verbrechers. Aber es erinnert einen an seine gesellschaftlichen Pflichten.
Ich habe mich zum Glück unbewusst nie an Mobbing beteiligt. Vielleicht auch, weil ich es selbst mal zu spüren bekam. Ich habe nie verstanden, was den Leuten so ein Verhalten gegeben hat. Und ich würde mich zutiefst schämen, wäre ich ein aktiver Teil davon gewesen.
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[spoiler]Versteh grad nicht wie du auf Mobbing kommst, aber ich hab mich an sowas nie beteiligt.Zitat von Der OllieMach dir nicht zu viele Gedanken. Damals warst du schließlich noch ein Kind. Und du warst ja (hoffentlich) nichtmal aktiv an Mobbing beteiligt.Zitat von HathsinSpoiler:Zitat von Mystery 167Verstehe was du meinst. Das konnte aber niemand vorhersehen. Was hättest du damals machen können? Selbst wenn du ihn in der Schule/Polizei (lol) gemeldet hättest, ohne das wirklich etwas passiert, macht man ja nichts.Zitat von HathsinErfahren, dass ein Typ sein Kind (so ~2 Jahre alt) tot geprügelt hat.
Ich kenne den Idioten, weil der mit ca. 14 immer mit uns bei unserem "Spot" abgehangen hat, als wir so 16 waren. Ist so ca. 7-8 Jahre her. Kenne von damals auch die Mutter...
Normalerweiße hört man ja solche Nachrichten und denkt nicht mehr daran, weil sie ja einen nicht wirklich direkt "berühren" bzw. man hat damit halt nichts zu tun.
Jetzt triffts einen umso mehr.
Ist irgendwie schwer dieses Gefühl in Worte zu fassen. Irgendwie Wut, Trauer und teils Schuldgefühle, weil der Typ schon damals Aggressionsprobleme hatte, aber man selber ja davon nicht betroffen war. Hätte man vllt damals anders gehandelt, wie auch immer das ausgesehen hätte, wäre das Kind vllt noch am Leben...
Und selbst wenn es Prügeleien mit Blauem Auge auf dem Schulhof gab, hätte man ihn nicht gleich in den Knast gesteckt.
Naja, war schon eher so, dass der auch seine damalige Freundin (ne andere) geschlagen hat...
Das mit den Schuldgefühlen ist auch nicht wirklich rational, aber keine Ahnung. Es hinterlässt trotzdem ein komisches Gefühl.
Das ist jedenfalls immer das erste, an das ich denke, wenn ich von solchen Dingen höre: Was musste der Typ nur in seiner Kindheit durch machen? Sicher rechtfertigt keine schlechte Behandlung die Taten eines Verbrechers. Aber es erinnert einen an seine gesellschaftlichen Pflichten.
Ich habe mich zum Glück unbewusst nie an Mobbing beteiligt. Vielleicht auch, weil ich es selbst mal zu spüren bekam. Ich habe nie verstanden, was den Leuten so ein Verhalten gegeben hat. Und ich würde mich zutiefst schämen, wäre ich ein aktiver Teil davon gewesen.
Ein guter Freund von mir kennt ihn auch aus seiner Kindheit, weil der viel mit dem Bruder von ihm gemacht hat und der Bruder ist ganz normal geworden.
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Ich wurde früher nicht wenig "gemobbt", war selbst aber auch kein Kind von Traurigkeit. Aber mehr in dem Sinne, dass ich mit "allen" Konfrontation gesucht habe, als in einer Gruppe mit 4-5 Leuten auf einen zu gehen.
Kenne das daher ganz gut. Kinder die mobben wissen gar nicht was sie damit anrichten können. Man muss versuchen diese Leute einzubinden. Denn der Grund warum sie so sind ist meistens ne schlechte Erziehung u/o Auschließung im sozialen Umfeld.
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Ohne eine Garantie dafür zu haben: Der Grund ist nach meinem Verständnis 103 III GG, was im Ergebnis bedeutet, dass man nicht nur nicht zwei mal bestraft werden darf, sondern auch, dass das Vertrauen des Angeklagten in den Freispruch geschützt werden muss. Die Gründe des 362 StPO sind an und für sich damit auch nicht so ganz in Einklang zu bringen, gelten aber weil sie vorkonstitutionell allgemein anerkannt waren.Zitat von Bordigibt es dafür eine begründung? das einzige was ich mir vorstellen kann, dass man damit den "beschuldigten" quälen könnte immer und immer wieder ein neues verfahren zu eröffnen, aber bei der lage der beweise, ist es ja eindeutig.
Wenn man aG neuer Ermittlungstechniken so ein Verfahren neu aufrollen könnte müsste ja sonst auch der zurecht freigesprochenen den Rest seines Lebens mit einer Wiederaufnahme rechnen und dies wäre ebend ein nicht zu rechtfertigender Eingriff in 103 III GG.
Hoffe ich konnte das ganze einigermaßen verständlich machen.
Sry für Tippfehler oder so, bin am Handy...
SSB: Johan Cryuff ist tot....
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Völlig logisch und nachvollziehbar erklärt, danke ihr beiden.
Bin allerdings der Meinung, dass die moderne Technik (in Anbetracht der Tatsache wie rasant sie sich im letzten Jahrhundert entwickelt hat; Stichwort "ein über Jahrhunderte organisch gewachsenes komplexes System") immer wieder in Verbindung mit solchen Sachen wie zB Strafgesetzen überprüft werden muss. Damit eben genau solche Sachen nicht passieren können.
Wenn etwas vor 100 Jahren noch nicht existent war, kann es keine Beachtung finden. Technische Fortschritte wie zB die DNA Analyse verdienen einfach Beachtung in allen Angelegenheiten des Lebens.
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