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was haste denn gearbeitet? mit einem master in politikwissenschaft könntest du in berlin einiges anfangen
Das stimmt, aber ich habe den Master in Leipzig gemacht und wollte dort bleiben. Und auf Parteiarbeit habe ich nie Lust gehabt. Mein Job hatte nix damit zu tun, war grob gesagt Qualitätssicherung von Büchern vorm Druck.
Zitat von Karamasow
Wie ist der Arbeitsaufwand für nen PoWi Master so einzuordnen? Hab überlegt aus Interesse (und Karriere dies das) noch mal nebenbei zu studieren
Den Arbeitsaufwand unterm Semester konnte man selber gut regeln. Je nachdem, wieviel Du Dich an den Seminaren beteiligen (und daraus mitnehmen) willst. Hatte im Master ~4 Referate pro Semester und halt 'ne Menge Reader zu lesen. Aber "abgefragt" wurde man halt nicht, wer sie nicht gelesen hat, war halt unvorbereitet, kam meinstes gar nicht erst und Punkt. Wer wollte, konnte ganze Veranstaltungsblöcke schwänzen, weil man "nur" Hausarbeiten geschrieben hat. Zusammenfassung: Den Arbeitsaufwand kannste sehr gut steuern.
Klausuren gab's kaum noch welche, dafür wie gesagt Unmengen an Hausarbeiten, was ich deutlich anstrengender finde als Klausuren.
Im Bachelor sieht das bissel anders aus, zumindest bei mir war der etwas chilliger. Weniger Referate, mehr Vorlesungen statt Seminare, etwas mehr Klausuren (d.h. weniger Hausarbeiten).
Wenn man schmal-spur fährt, kann man das relativ gut berufsbegleitend machen, denke ich.
Oh, ssb:
Wurde gestern von fünf Leuten aus Berlin überraschungsbesucht. Und ich habe angefangen ziemlich zu fiebern. Aber mich recht gut zusammenreißen können, aber konnte es kaum genießen oder nochmal um die Häuser ziehen. Sooo, schade. :/
was haste denn gearbeitet? mit einem master in politikwissenschaft könntest du in berlin einiges anfangen
Das stimmt, aber ich habe den Master in Leipzig gemacht und wollte dort bleiben. Und auf Parteiarbeit habe ich nie Lust gehabt. Mein Job hatte nix damit zu tun, war grob gesagt Qualitätssicherung von Büchern vorm Druck.
Schon. Aber als Journalist verdient man von Tag zu Tag weniger pro Zeile, und man muss mehr und mehr Klinkenputzen, um irgendwo einen Artikel lanciert zu bekommen. Leider können sich nur die wenigsten mit wortgewaltigem Blätterrascheln im Chefkolumnistenfurzsessel verdingen. Ich will einfach täglich zur Arbeit, dort meinen Job machen und gut. ;(
Zitat von QTPie
Wieso studiert man eigentlich PW auf Master und studiert dann nach einem Job der nix war sofort was anderes?
Habe mir vorher nix Vernünftiges (d.h. MINT-artiges) zugetraut. Und es heißt ja immer: Man soll das machen, worin man Spaß hat, dann ist man auch gut drin. Das stimmt soweit. Aber 'nen Job bekommt man deshalb trotzdem nicht, wie ich hinterher feststellen musste. Habe dann einfach die Notbremse gezogen statt mich weiter nach dem Motto "Gerade geht's ja" durchzuwurschteln.
Bin eigentlich gar nicht anspruchsvoll, will nur einen Job machen, den ich nicht hasse, der einigermaßen sicher ist, und bei dem ich mit mindestens 1000 Euro netto rausgehe. Entpuppte sich in Leipzig als schwieriger als gedacht.
Wieso studiert man eigentlich PW auf Master und studiert dann nach einem Job der nix war sofort was anderes?
Man macht sich doch vorher gedanken was man mit seinem Studium mal arbeiten will
Ein Studium ist eine wissenschaftliche Ausbildung, keine berufliche. Das man mit den erlernten Fähigkeiten später auch in einen Beruf einsteigen kann, liegt auf der Hand, ist aber keine Pflicht. Man kann auch einfach ein Fach studieren, weil man darauf Lust hat.
Zitat von nichtzerfetzt
Bin eigentlich gar nicht anspruchsvoll, will nur einen Job machen, den ich nicht hasse, der einigermaßen sicher ist, und bei dem ich mit mindestens 1000 Euro netto rausgehe. Entpuppte sich in Leipzig als schwieriger als gedacht.
In LE ist in der IT auf jeden Fall einiges möglich :] Denke, da hast du schon die richtige Entscheidung getroffen.
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