Zitat von MJRLZ_R
Zitat von jellybelly
Spoiler:
Geht schon wieder bei mir, im ersten Moment schießen da natürlich ungefiltert die Emotionen heraus. Da ärgert man sich total; man ist neidisch; man hängt noch an ihr; man ist verletzt; man ärgert sich über die Berlinaktion; man bewertet sie und ihre ganzen Beziehungen die sie schon hatte; man begreift nicht, dass sie einem nicht mehr "verpflichtet" ist und auch keine Rücksicht nehmen muss; man ist enttäuscht über all das, was vermeintlich umsonst in die 5 Jahre investiert wurde...man fragt sich was mit materiellen Dingen (Geschenken/Bildern) passiert ist... man ärgert sich, dass man jetzt hier wieder/noch schriftlich "verarbeitet" oder regelmäßig von ihr träumt, während sie damit scheinbar schon fertig ist; man will selber nochmal reinlunzen; man fragt sich, wie sie schon wieder mit jemandem intim werden kann; man fragt, sich, wann sie ihn kennengelernt hat...
Aber dann ist man mittlerweile in der Lage sich den Prozess der letzten 7 Monate anzuschauen und das ganze auch mal zu relativieren und objektiver zu betrachten. Deswegen wird mich das jetzt zwar beschäftigen, aber nicht runterziehen. Ich glaube auch, dass ich morgen beim Date trotzdem Spaß haben werde, wenn ich nicht noch krank bin :)
Also ich hatte sie noch 4 Monate bei FB, weil wir im Guten auseinander sind und ich sie sehr schätze und wir eben auch ernstere Themen am Ende hatten..da macht man sich natürlich doch noch Hoffnung. Außerdem war das Ende so abrupt und zu so einem miesen Zeitpunkt, dass ich das als Überreaktion eingeordnet habe. Habe dann aber um Weihnachten rum Fb + WA gelöscht, weil ich einfach weiterkommen wollte. Das war auch richtig und gut. Trotzdem ab und zu noch Glückwünsche ausgetauscht etc. Erfahren habe ich es jetzt durch meine Schwester, die wollte es mir einfach sagen... Weil sie an ihrem Geburtstag mit ihm wohl in Berlin war (wo wir vor der Trennung waren), er bisschen aussieht wie ich und meine Schwester die Zukunftsthemen in der Beziehung so kannte... hat wohl gedacht, dass es mir hilft das zu wissen. Aber wie gesagt, ich verurteile sie nicht und ich bin auch nicht wütend oder so. Jeder verarbeitet anders und sie hatte mehr Zeit als ich. Es ist nicht schön, aber ok. Außerdem kenne ich ihre Beweggründe nicht, ich kann nur spekulieren. Deswegen macht es auch keinen Sinn das groß zu bewerten (Oh lol Übergangslösung, Racheaktion, kann nicht alleine sein ...)
War im ersten Moment gerade hart und wird mich sicherlich nachts beschäftigen die nächsten Tage. Mir, war klar, dass es solche Momente im 1. Jahr geben wird..da werden auch noch mehr Momente kommen..z.b. wenn man Dinge macht, die man früher als Paar gemacht hat. muss man mit klarkommen, drüber reden und dann gehts. Außerdem kann man natürlich "Comeback" Hoffnungen schwer abstellen, aber das muss man auch nicht. Man muss diese nur realistisch bewerten und einordnen.
Habe wirklich sehr an ihr gehangen, hatten tolle 5 Jahre, aber war am Ende auch nicht mehr zufrieden mit der Beziehung. Das hat nach der Trennung auch ein paar Monate gedauert mir das einzugestehen. Beide haben Fehler gemacht, auch, wenn sie mir "irrational" (siehe Text gestern) die Hauptschuld gegeben hat. Zu einer Beziehung gehören beide und keiner ist alleine Schuld. Ich bin aber ein Mensch, der gerne an Problemen/Fehlern arbeitet und ich hätte damals gerne an der Beziehung gerarbeitet, weil ich unsere Fehler im letzten Jahr schon gesehen und auch angesprochen habe. Gerne auch mit Pause. Aber das hat sich nicht ergeben, weil sie nicht wollte/konnte und das fühlt sich im Moment gerade auch hart an bzw. macht mich traurig. Wahrscheinlich noch mehr als den Neuen mit ihr zu sehen. Enttäuschung ist bei mir ein ganz ganz großer Faktor während der ganzen letzten 7 Monate gewesen. Das kommt natürlich jetzt wieder hoch, weil man vor Augen geführt kriegt, dass es jetzt scheinbar endgültig ist und die ehemalige Beziehung bei mir noch nen größeren Stellenwert hat als bei ihr.
Werde aber trotzdem kein Risiko eingehen und mich gleich mit nem Freund treffen nd mal quatschen. Sowas sollte man nicht alleine verarbeiten, das habe ich auch gelernt :) Vielleicht geh ich auch noma zu nem befreundeten Psychiater, der mir während der ersten Trennungsphase gut helfen konnte. Will jetzt meinen Fortschritt nicht behindern. Hab schon Einiges erreicht nach der Trennung.
@jelly so wie du schreibst kommt es mir eher vor als solltest du dich damit beschäftigen ob du mit dir selbst gerade glücklich bist. weiß nicht wie dein selbstbewusstsein vor der alten war, aber du solltest es vllt von anderen menschen ein wenig abkoppeln (nicht dich abkoppeln, sondern deinen selbstwert davon lösen)
t
Was du so alles aus den paar unreflektierten Zeilen herausliest. Natürlich bin ich mit meiner Gesamtsituation nicht total zufrieden, aber es kommt auf den Bezugspunkt an. Verglichen mit dem Trennungszeitpunkt habe ich ziemlich viel erreicht. Vor dem Trennungszeitpunkt liefs auch wieder gut. Wenn ich das jetzt mit alten Zielen vergleiche sieht es natürlich mies aus. Hätte an meinem Alter gemessen schon vor nem Jahr im Berufsleben stehen sollen, Frau Kinder inklusive :D
Aber ich seh mich eigentlicvh auf nem guten Pfad atm. Bin zwar etwas zu langsam, das kriege ich auch zu hören, aber die Trennung war halt hart und ich muss mich jetzt alleine komplett neu orientieren + alle Probleme selber lösen. Vorher habe ich mit meiner Partnerin geplant. Ka inwieweit du noch Plan von meiner Geschichte hast, aber hab auch kb hier alles nochmal aufzugreifen. Hatte vom 3-6 Semester mit Krankheitsbildern zu kämpfen (Nervenentzündungen, Stresskrankheiten etc.), die mich psychisch absolut total ausgelaugt haben. Dann ist im 6. Semester n Praktikum mit BA schief gelaufen, ich musste ein paar Semester länger machen, alle sind an mir vorbeigezogen, habe dann einfach kb mehr gehabt und noch länger gebraucht. Außerdem war ich mitm Studium unzufrieden, wollte aber nicht von meiner Partnerin weg (hatten ja Pläne + 5 Jahre zusammengewohnt) + habe mich gestresst, weil sie auf einmal alleine im Berufsleben stand und somit in einer komplett anderern Welt + ich auf einmal 2 Jahre hinter ihr war. Habe mich selber total blockiert und das hat letztendlich auch die Beziehung belastet. Ich war aber trotzdem nicht die ganze Zeit son Miesepeter, ich hab schon ne ordentliche Beziehung geführt und ich habe auch viel zu viel Selbstbewusstsein ( :) [email protected]). Ich habe mich aber letztes Jahr gegen Ende der Beziehung schon gefangen und gehe das alles konsequent an, wenn auch vlt. langsamer als möglich. Die Trennung kam zum falschen Zeitpunkt, weil es bei mir da gerade wieder bergauf ging und ich gesehen habe, dass viele Probleme überhaupt keine sind und es oft eine Frage der Einstellung zu diesen ist.... Das war hart. Sehr hart.
Trotzdem: BA trotz der Trennung und Auszug mit ner sehr guten Note geschafft (war aber knapp); Abschluss an ner sehr guten Uni mit ner sehr guten Note geschafft; danach erstmal den Schock verarbeitet; dann n 850€ Studijob gesucht und gefunden; kann meine Rechnungen etc zahlen; bin den ganzen Krankheiten fast allen endlich mal aufn Grund gekommen; Habe an meinen Einstellungen gearbeitet, bin nicht mehr so negativ wie die letzten Jahre während des ganzen Kacks..bringt ja auch nix, blockiert man sich nur selber..und wozu das führt, habe ich leider gesehen..;Bewerbungsunterlagen fertig gemacht; versuche wieder am Leben teilzunehmen, treffe mich mit Mädelz etc.... Nächsten Schritte: Interessen und Zukunft noch einmal genauer betrachten; Praktika oder Master oder Job oder ganz andere Richtung suchen; Zuhause wieder ausziehen; Neue Freundin; Profit.
Aber dann ist man mittlerweile in der Lage sich den Prozess der letzten 7 Monate anzuschauen und das ganze auch mal zu relativieren und objektiver zu betrachten. Deswegen wird mich das jetzt zwar beschäftigen, aber nicht runterziehen. Ich glaube auch, dass ich morgen beim Date trotzdem Spaß haben werde, wenn ich nicht noch krank bin :)
Also ich hatte sie noch 4 Monate bei FB, weil wir im Guten auseinander sind und ich sie sehr schätze und wir eben auch ernstere Themen am Ende hatten..da macht man sich natürlich doch noch Hoffnung. Außerdem war das Ende so abrupt und zu so einem miesen Zeitpunkt, dass ich das als Überreaktion eingeordnet habe. Habe dann aber um Weihnachten rum Fb + WA gelöscht, weil ich einfach weiterkommen wollte. Das war auch richtig und gut. Trotzdem ab und zu noch Glückwünsche ausgetauscht etc. Erfahren habe ich es jetzt durch meine Schwester, die wollte es mir einfach sagen... Weil sie an ihrem Geburtstag mit ihm wohl in Berlin war (wo wir vor der Trennung waren), er bisschen aussieht wie ich und meine Schwester die Zukunftsthemen in der Beziehung so kannte... hat wohl gedacht, dass es mir hilft das zu wissen. Aber wie gesagt, ich verurteile sie nicht und ich bin auch nicht wütend oder so. Jeder verarbeitet anders und sie hatte mehr Zeit als ich. Es ist nicht schön, aber ok. Außerdem kenne ich ihre Beweggründe nicht, ich kann nur spekulieren. Deswegen macht es auch keinen Sinn das groß zu bewerten (Oh lol Übergangslösung, Racheaktion, kann nicht alleine sein ...)
War im ersten Moment gerade hart und wird mich sicherlich nachts beschäftigen die nächsten Tage. Mir, war klar, dass es solche Momente im 1. Jahr geben wird..da werden auch noch mehr Momente kommen..z.b. wenn man Dinge macht, die man früher als Paar gemacht hat. muss man mit klarkommen, drüber reden und dann gehts. Außerdem kann man natürlich "Comeback" Hoffnungen schwer abstellen, aber das muss man auch nicht. Man muss diese nur realistisch bewerten und einordnen.
Habe wirklich sehr an ihr gehangen, hatten tolle 5 Jahre, aber war am Ende auch nicht mehr zufrieden mit der Beziehung. Das hat nach der Trennung auch ein paar Monate gedauert mir das einzugestehen. Beide haben Fehler gemacht, auch, wenn sie mir "irrational" (siehe Text gestern) die Hauptschuld gegeben hat. Zu einer Beziehung gehören beide und keiner ist alleine Schuld. Ich bin aber ein Mensch, der gerne an Problemen/Fehlern arbeitet und ich hätte damals gerne an der Beziehung gerarbeitet, weil ich unsere Fehler im letzten Jahr schon gesehen und auch angesprochen habe. Gerne auch mit Pause. Aber das hat sich nicht ergeben, weil sie nicht wollte/konnte und das fühlt sich im Moment gerade auch hart an bzw. macht mich traurig. Wahrscheinlich noch mehr als den Neuen mit ihr zu sehen. Enttäuschung ist bei mir ein ganz ganz großer Faktor während der ganzen letzten 7 Monate gewesen. Das kommt natürlich jetzt wieder hoch, weil man vor Augen geführt kriegt, dass es jetzt scheinbar endgültig ist und die ehemalige Beziehung bei mir noch nen größeren Stellenwert hat als bei ihr.
Werde aber trotzdem kein Risiko eingehen und mich gleich mit nem Freund treffen nd mal quatschen. Sowas sollte man nicht alleine verarbeiten, das habe ich auch gelernt :) Vielleicht geh ich auch noma zu nem befreundeten Psychiater, der mir während der ersten Trennungsphase gut helfen konnte. Will jetzt meinen Fortschritt nicht behindern. Hab schon Einiges erreicht nach der Trennung.
Zitat von krötenfresse
@jelly so wie du schreibst kommt es mir eher vor als solltest du dich damit beschäftigen ob du mit dir selbst gerade glücklich bist. weiß nicht wie dein selbstbewusstsein vor der alten war, aber du solltest es vllt von anderen menschen ein wenig abkoppeln (nicht dich abkoppeln, sondern deinen selbstwert davon lösen)
t
Was du so alles aus den paar unreflektierten Zeilen herausliest. Natürlich bin ich mit meiner Gesamtsituation nicht total zufrieden, aber es kommt auf den Bezugspunkt an. Verglichen mit dem Trennungszeitpunkt habe ich ziemlich viel erreicht. Vor dem Trennungszeitpunkt liefs auch wieder gut. Wenn ich das jetzt mit alten Zielen vergleiche sieht es natürlich mies aus. Hätte an meinem Alter gemessen schon vor nem Jahr im Berufsleben stehen sollen, Frau Kinder inklusive :D
Aber ich seh mich eigentlicvh auf nem guten Pfad atm. Bin zwar etwas zu langsam, das kriege ich auch zu hören, aber die Trennung war halt hart und ich muss mich jetzt alleine komplett neu orientieren + alle Probleme selber lösen. Vorher habe ich mit meiner Partnerin geplant. Ka inwieweit du noch Plan von meiner Geschichte hast, aber hab auch kb hier alles nochmal aufzugreifen. Hatte vom 3-6 Semester mit Krankheitsbildern zu kämpfen (Nervenentzündungen, Stresskrankheiten etc.), die mich psychisch absolut total ausgelaugt haben. Dann ist im 6. Semester n Praktikum mit BA schief gelaufen, ich musste ein paar Semester länger machen, alle sind an mir vorbeigezogen, habe dann einfach kb mehr gehabt und noch länger gebraucht. Außerdem war ich mitm Studium unzufrieden, wollte aber nicht von meiner Partnerin weg (hatten ja Pläne + 5 Jahre zusammengewohnt) + habe mich gestresst, weil sie auf einmal alleine im Berufsleben stand und somit in einer komplett anderern Welt + ich auf einmal 2 Jahre hinter ihr war. Habe mich selber total blockiert und das hat letztendlich auch die Beziehung belastet. Ich war aber trotzdem nicht die ganze Zeit son Miesepeter, ich hab schon ne ordentliche Beziehung geführt und ich habe auch viel zu viel Selbstbewusstsein ( :) [email protected]). Ich habe mich aber letztes Jahr gegen Ende der Beziehung schon gefangen und gehe das alles konsequent an, wenn auch vlt. langsamer als möglich. Die Trennung kam zum falschen Zeitpunkt, weil es bei mir da gerade wieder bergauf ging und ich gesehen habe, dass viele Probleme überhaupt keine sind und es oft eine Frage der Einstellung zu diesen ist.... Das war hart. Sehr hart.
Trotzdem: BA trotz der Trennung und Auszug mit ner sehr guten Note geschafft (war aber knapp); Abschluss an ner sehr guten Uni mit ner sehr guten Note geschafft; danach erstmal den Schock verarbeitet; dann n 850€ Studijob gesucht und gefunden; kann meine Rechnungen etc zahlen; bin den ganzen Krankheiten fast allen endlich mal aufn Grund gekommen; Habe an meinen Einstellungen gearbeitet, bin nicht mehr so negativ wie die letzten Jahre während des ganzen Kacks..bringt ja auch nix, blockiert man sich nur selber..und wozu das führt, habe ich leider gesehen..;Bewerbungsunterlagen fertig gemacht; versuche wieder am Leben teilzunehmen, treffe mich mit Mädelz etc.... Nächsten Schritte: Interessen und Zukunft noch einmal genauer betrachten; Praktika oder Master oder Job oder ganz andere Richtung suchen; Zuhause wieder ausziehen; Neue Freundin; Profit.
wooh wall of text

der post is ja länger als deine bachelorarbeit in taxifahrerei
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