Ich habe das Ausmaß der Aufregung um seine Aussagen nie so ganz nachvollziehen können :(
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
teh "sad story bro" thread
Einklappen
Das ist ein wichtiges Thema.
X
X
-
1. Verschwendung also. Na dann, die künstliche Bewässerung und co. ist ja auch alles ganz natürlich.Zitat von nichtzersetztOkay, ein paar Kernpunkte ganz kurz:
- Ökologisch: Tierhaltung, und sei es für die Milch- und Eiproduktion, ist eine Verschwendung an Wasser, Anbaufläche, Energie.
- Gesundheitlich: Medikamentenrückstände in tierischen Produkten, Antibiotika-Verschleiß usw.
- Ethisch ... nur ein Beispiel: Kühen werden ihre Kälber weggenommen. Die Kälber werden bis zur Schlachtung vor den Scheunen in kleine Käfige gesperrt, damit die Mutter sie noch schreien hört. Die Mutter ruft noch tagelang nach ihren Kälbern. Und: Sie gibt gut Milch während der Zeit.
2. Pestizide, Fungizide sowie Umwelttoxine, Medikamentenrückstände finden sich alle auch in Gemüse und Obst...
3. der einzige Punkt, wo man diskutieren KANN. Und ja, diese Massentierhaltung und bla ist schlecht. Dennoch deswegen prinzipiell alle belappen die gerne Fleisch essen während es zur Natur des Menschen gehört? Veganazi halt...
Dann zu deiner total tollen Behauptung:
1. Bitte eine (WISSENSCHAFTLICHE! KEINE VEGANAZI ESOTERIK) Quelle.Nun ja, zumindest für Fleisch lässt sich das gut an Hunden beobachten. Viele Hunde vertragen kein Schweinefleisch. Ein paar weniger kein Rindfleisch. Fast alle vertragen Pferdefleisch. Und das liegt (was vielen nicht klar ist) gar nicht an der Fleischart, sondern an der Medikamentbelastung.
Du hast Recht, auch Pestizide sollten nicht unterschätzt werden. Aber ich vermute, ein Großteil der Belastung ist "außen" und lässt sich abwaschen oder abschälen.
Das ist TOTALER Bullshit... Bitte benutz dein Hirn bevor du Veganazi mit der Gutmenschmoralapostelveganerkeule schwingend irgendeinen scheiß verzapfst...
Warum das Bullshit ist? Erstens habe ich diesbezüglich KEINE einzige Studie gefunden und wage auch zu behaupten das es dazu irgendeine geben wird.
Zweitens: Würde es nach deiner Argumentation lediglich an den Medikamentenrückständen und Umwelttoxinen liegen. Erstere könnte man durch die Verbesserung der Qualität des Fleisches minimieren -> Sie würden es plötzlich vertragen und dein Behauptung sie vertragen per se kein Schweinefleisch ist Bullshit, es würde aber beweisen, dass es an den Rückständen liegt und nicht an den viel logischeren enzymatischen Metabolismus. Und letzteren (/e Umweltoxinen) sind alle der 3 Tiere ausgesetzt. -> Deine Argumentation ist Bullshit
/E gerade Studien gefunden. Es sind Allergien... Und nun erklär mir doch mal bitte wie eine Allergie gegen ein Protein durch Medikamentenrückstände entwickelt werden kann?
2. Aha. Dann leb mal weiter in deiner Traumwelt in der sich Pestizide einfach abwaschen lassen. Macht ja auch Sinn. Schließlich wächst so ein Apfel ja auch nicht am Baum wo er durch Regen jedesmal "gereinigt" werden würde. Und auch total abwegig, dass sich Pestizide in den Nahrungsmitteln ansammeln. Schließlich sind das meiste was wir essen ja auch überhaupt keine Speicherkonstrukte der Natur. So ne Frucht/Nuss/Gemüseknolle/whatever ist ja nur eine Spaßinstitution der Natur damit wir Menschen was zum knabbern haben.
Versteh mich nicht falsch, aber wenn jemand wie du anderen auf diese Art und Weise kommst, dann sollten deine Argumente wenigstens auch nur von einen Hauch von Sachverstand zeugen.
Und ja, die Massentierhaltung ist scheiße, Lebensunwürdig und zu verachten und die Bedingungen in der Tierhaltung generell sind OFT auch schlecht. Ich versuch dies zu vermeiden indem ich Fleisch beim Metzger meines Vertrauens hole der VORWIEGEND aus regionalen und umliegenden sowie geprüften Betrieben einkauft.
Punkt.
Kommentar
-
Karamasow
ich hab schon mal was zum thema fleischkonsum gelesen, dankeZitat von nichtzersetztOkay, ein paar Kernpunkte ganz kurz:
- Ökologisch: Tierhaltung, und sei es für die Milch- und Eiproduktion, ist eine Verschwendung an Wasser, Anbaufläche, Energie.
- Gesundheitlich: Medikamentenrückstände in tierischen Produkten, Antibiotika-Verschleiß usw.
- Ethisch ... nur ein Beispiel: Kühen werden ihre Kälber weggenommen. Die Kälber werden bis zur Schlachtung vor den Scheunen in kleine Käfige gesperrt, damit die Mutter sie noch schreien hört. Die Mutter ruft noch tagelang nach ihren Kälbern. Und: Sie gibt gut Milch während der Zeit.
e/
könnten wir uns vielleicht generell mal so affenvokabular wie "vegenazi", "gutmensch" o.ä. sparen?
Kommentar
-
@Jaegerli, weil das wirklich (auch) ziemlicher Unsinn ist den du schreibst:
Spoiler:1. Informiere dich mal wieviel Wasser für z.B. 1kg Rindfleisch draufgehen, ich bitte dich, tue das wirklich mal. Vergleiche es dann einmal mit 1kg Pflanze deiner Wahl, Quellen sind leicht zu finden.
Die Zahlen sind deswegen so krass weil zusätzlich zu der Versorgung der Nutztiere durch Wasser auch noch DEREN Nahrung bewässert werden muss, ein Vielfaches dessen was der Mensch an Pflanzennahrung zu sich nimmt.
2. Guter Punkt. Speziell bei Medikamentenrückständen ist es aber interessant warum das so ist, könnte das evtl. mit Düngung durch Tierkot zu tun haben? (Rhetorische Frage)
3. Was ist denn diese Natur des Menschen? Die die polygam lebt? Die nach dem Recht des Stärkeren lebt? Die ihr Essen selbst in freier Wildbahn fängt und tötet?
Was ist denn schon Ethik?! Die Natur des Menschen zählt!
99% der Leute mit denen ich über das Thema rede kauft ihr Fleisch beim Metzger des Vertrauens und weiß unter welchen Umständen "ihr" Fleisch gelebt hat. Ich frage mich wer dieses 1% ist das Fleisch für 70% im Supermarkt kauft. Und btw auch Regional bzw. Bio ist längst kein Siegel für irgendetwas, Mißstände werden praktisch wöchentlich aufgedeckt. Dass alle Tiere im selben zentralen Schlachthof unter miesesten Umständen getötet werden ist da nur Randnotiz. Hier lebst du sicherlich auch in einer Traumwelt.Und ja, die Massentierhaltung ist scheiße, Lebensunwürdig und zu verachten und die Bedingungen in der Tierhaltung generell sind OFT auch schlecht. Ich versuch dies zu vermeiden indem ich Fleisch beim Metzger meines Vertrauens hole der VORWIEGEND aus regionalen und umliegenden sowie geprüften Betrieben einkauft.
Ist dir eigentlich klar dass wir den Fleischkonsum wie wir ihn kennen eh nicht mehr lange so aufrecht erhalten können? Die Mittelschichten u.A. in China/Brasilien/Indien wachsen stark, damit einher geht ein höherer Konsum von Fleisch, dies ist weder flächenmäßig noch mit getroffenen Klimavereinbarungen möglich, hier wird sich der Konsum also eh ändern müssen, egal was man von Tierrechten hält. Dies ist von UN und Think Tanks schon lange so anerkannt, genieß also dein "Naturrecht" auf Fleisch solange es noch existiert :>
Zu guter Letzt ein Gedankenexperiment: Angenommen in 50 Jahren gibt es keine Nutztiere mehr weil das Gut Wasser viel zu rar geworden ist, deine Enkel kennen deswegen Tiere nur als freie Lebewesen / Haustiere und fragen dich: Opa, hast du eigentlich von den Massentötungseinrichtungen damals gewusst? Was antwortet du?
Kommentar
-
Karamasow
welchen thread meinst du genau?Zitat von next_dass droelf und keyc überhaupt noch in weltthreads posten dürfen, ist die reinste ssb. der eine versteht wahrscheinlich selber nicht, was er da schreibt und der andere sieht nur das, was er sehen will.
Kommentar
-
1. Genau myc. Bitte vergleich das gießen einer Pflanze mit dem Versorgen eines Lebewesens mit Wasser.
Bitte lass auch SÄMTLICHE Biologie außen vor warum das so ist. Schließlich macht dies dein Argument ja auch gänzlich sinnlos.
2. Nein, das hat nicht NUR was mit der Düngung mittels Tierkot zu tun. Aber nunja, was erwartet man von...
Desweiteren: Alleine der Begriff Wasserverschwendung in Hinblick auf dieses Thema... Schon mal was von Wasserkreislauf gehört? So Erdkundeunterricht 6./7. Klasse?
3. Tolle Argumentation. Von der Natur des Menschens Fleisch zu essen (warum haben wir wohl rudimentäre Fangzähne auch bekannt als Eck-/Schneidezähne) wie er es vor Jahrtausenden schon gemacht hat zu einer Erfindung und Entwicklung der modernen Menschheit (Ethik).
/e: Und ja, die Ethik ist eine Entwicklung des modernen Menschen, bedingt und ermöglicht durch die stetig wachsenden kognitiven Fähigkeiten. Und warum konnte das Gehirn wachsen?
Spoiler:Richtig, weil sie Fleisch gegessen haben verdammte Axt! Fleisch gehört nunmal zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung dazu!
4. Ja, das Problem mit der wachsenden Weltbevölkerung, der wachsenden Mittelschicht in 3./2. Weltländern und deren verständlichen Verlangen nach fleischhaltiger Ernährung ist mir bekannt. Nein, ich lebe nicht in einer Traumwelt in der alles Friedefreudeeierkuchen ist, ganz und gar nicht. Ich geb mich nicht der Illusion hin, das alles toll ist. Ich versuche aber mein Teil beizutragen es zu verbessern. Und nun die Umkehrfrage: Wären alle Probleme plötzlich weg, nur weil alle jetzt Veganextremisten werden?
Und zu deinem tollen und durchaus sinnvollen Gedankenexperiment:
1. Wenn Wasser zu knapp werden würde, dann würde es die sogenannten "freien" Tiere nicht mehr geben. Der Mensch hätte sie hingerichtet um mehr Wasser für sich zu haben.
2. Würde ich Ja antworten
3. Nun ein Gedankenexperiment für dich:
In 50 Jahren, wenn alles noch genauso ist wie heute, weil Wasser aufgrund des natürlichen Wasserkreislaufs niemals knapp geworden ist, es Fortschritte in der Aufbereitungstechnik gab und dich deine Enkel dann fragen: Du Opa, warum isst du meinen Kaninchen immer ihr Futter weg?
Spoiler:Achtung, nicht ernst gemeint! Denn niemand interessiert die Antwort auf eine imaginäre Frage in einem imaginären, komplett abwegigen Zukunftszenario nur weil man keine vernünftige Diskussion führen kann und einem die Argumente ausgehen wie man noch andere zu seinem eigenem Extremismus bekehren kann.
Kommentar
Kommentar