Zitat von 1974
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dlsald
aka Sie dürfen kein Problem damit haben Millionen Menschen anzulügen :)Zitat von Adam ColtonDas kann nicht dein ernst sein. Als ob irgendein Minister, egal aus welchem Resort er auch kommen mag. Sich die Grundlagen für Entscheidungen selbst erarbeiten würde. In welcher Welt lebst du eigentlich. Die Kompetenzen stecken in den Ministerien und sind nicht auf die Person vereint. Schau dir die Qualifikationen des deutschen Kabinetts doch mal an. Wer passt den da wo, von der Ausbildung her, rein?
Minister müssen diese Entscheidungen politisch und öffentlich vertreten, kommunizieren und verantworten. Das Wissen steckt in den Ministerien selbst, dort arbeiten ausgebildete Experten. Glaubst du also das de Maizière wegen seines Wehrdienst und Reserveoffizier weiß was für die heutige geopolitische Lage, etc. wichtig ist?
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klar is mir das klar, aber dein Edit scheint es kapiert zu haben ;)Zitat von michidir ist schon klar, dass vdl/der verteidigungsminister leiter der verwaltungsbehörde verteidigungsministerium und nicht etwa ein berater in sachen bewaffnung/taktik ist? deine vergleiche ziehen halt null und ja: das, was du schreibst, ist einfach nur stammtisch, besonders die relativierung mit den vorgängern..
/e: ps: auch einem chirurgen schadet es nicht handwerklich begabt zu sein.. ;)
Danke das du es so minuzös aufgeschrieben hast, denn genau da liegt doch der Hund begraben, hätten die Herren der vielen Worte ein wenig mehr Plan von dem was sie so verwalten und unterzeichnen, würde doch vieles anders aussehen. Wird aber ein Wunschgedanke bleiben , dass dieser Fall jemals eintreten wird.Zitat von Adam ColtonDas kann nicht dein ernst sein. Als ob irgendein Minister, egal aus welchem Resort er auch kommen mag. Sich die Grundlagen für Entscheidungen selbst erarbeiten würde. In welcher Welt lebst du eigentlich. Die Kompetenzen stecken in den Ministerien und sind nicht auf die Person vereint. Schau dir die Qualifikationen des deutschen Kabinetts doch mal an. Wer passt den da wo, von der Ausbildung her, rein?
Minister müssen diese Entscheidungen politisch und öffentlich vertreten, kommunizieren und verantworten. Das Wissen steckt in den Ministerien selbst, dort arbeiten ausgebildete Experten. Glaubst du also das de Maizière wegen seines Wehrdienst und Reserveoffizier weiß was für die heutige geopolitische Lage, etc. wichtig ist?
Also von daher , Buisness as usual und abvvahrt :>
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du hast meinen edit nicht richtig verstanden slave. :(
btw: wenn du unsere politiker, ich wiederhole politiker, mit solch einem fachwissen belasten willst, dann gute nacht realität.
damit es auch deutlicher wird: politiker müssen keine fachleute sein, sie sollen den auftrag der wähler erfüllen. es geht also um die richtungen, nach welcher die mitarbeiter/experten innerhalb der ministerien ihre vorschläge/gesetze anpassen. du brauchst keine fachleute, um interessen zu vertreten, sondern leute mit führungskompetenz. die hat vdl ohne wenn und aber (und ich mag sie nicht).
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keyc
frage mich eig nur wenn man mio für einen heli ausgibt warum die dinger nach 10-15 jahren auseinader fallen... da hat jeder opel mehr haltbarkeitszeit...
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der opel würde bei schlechter wartung genauso auseinander fallenZitat von keycfrage mich eig nur wenn man mio für einen heli ausgibt warum die dinger nach 10-15 jahren auseinader fallen... da hat jeder opel mehr haltbarkeitszeit...
außerdem ist ja die technik das teure und nicht der rumpf
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wieso müsen sie es nicht sein? weil sie kein bock haben oder weil die Busenkumpels grad nen platz in irgendeinem ministerium frei haben. Wenn ich doch keine Ahnung hab, wie kann ich dann also beurteilen ob der Berater / Experte plan hat von dem was er so verklickert.. klar brauch es jemand der das Rhetorisch verpacken kann und mit 93 ähm ähm erzählt, dennoch schadet entsprechendes Wissen nicht.Zitat von michidu hast meinen edit nicht richtig verstanden slave. :(
btw: wenn du unsere politiker, ich wiederhole politiker, mit solch einem fachwissen belasten willst, dann gute nacht realität.
damit es auch deutlicher wird: politiker müssen keine fachleute sein, sie sollen den auftrag der wähler erfüllen. es geht also um die richtungen, nach welcher die mitarbeiter/experten innerhalb der ministerien ihre vorschläge/gesetze anpassen. du brauchst keine fachleute, um interessen zu vertreten, sondern leute mit führungskompetenz. die hat vdl ohne wenn und aber (und ich mag sie nicht).
Ist halt genauso, wie, wenn du einem INformatikstudent nen schraubenzieher in die hand drückst... un der soll mal grad nen rechner zusammenfriemeln.. überspitzt gesagt..
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Verwundert nicht wirklich, nach dem Kalten Krieg dachte man ja, man brauche keine vernünftige Armee mehr. Und da wir zwar überall mitreden wollen, aber uns raushalten, wenn es ernst wird (Afghanistan, mit Ausnahme von humanitärem Shizzle, Libyen, jetzt im Irak und Syrien), ist das vermutlich sogar wirklich so.
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@slave: gegenfrage: warum müssen sie experte sein? klar bietet sich eine vorherige berühung an, jedoch gibt es mehr als nur einen berater pro themengebiet und nicht jeder, der poltisch aktiv ist, ist auch gleichzeitig korrupt. mir kommt es so vor als hättest du nicht wirklich einen plan davon, was politik, ministerium oder den willen der wähler umzusetzen bedeutet bzw. hast von natur aus eine verdrossenheit, aus der deine unwissenheit hervorgeht. eindimensionales denken kann schön sein, ich weiß. das bringt uns aber hier (oder in der politik) nicht weiter.
/e: noch einfacher (und das reicht dann auch irgendwann):
wenn du verstehen würdest, dass eine bundesbehörde zigtausend mitarbeiter bis zur untersten behörde hin beschäftigt, dürfte es gar nicht zu schwer sein zu kombinieren, dass der oberste leiter gar kein experte für die arbeit der untersten abteilung sein muss geschweigedenn sein kann. es geht wie gesagt immer noch um richtungen, die von oben/der regierung vorgegeben werden und wer diese wiederum wählt, sollte uns allen klar sein.. in einer groko/cdu-regierung passiert halt normalerweise nicht so viel. ;)
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Du hast zwar Recht, so sieht die Realität aus, aber wenn man weiterdenkt, kann man die Minister auch gleich zu Hause lassen und einen Bericht aus jedem Ministerium verfassen lassen, der dann vorgetragen wird, denn mehr tun die Minister, laut deiner Aussage auch nicht. Verantworten brauchen sie es ja auch nicht, sieht man ja an Herrn Gutenberg, de Maizière oder jetzt Frau von der Leyen, von denen sagt niemand "Ja die Bundeswehr sollte besser versorgt sein mit Flugzeuen etc., und es ist teils auch meine Schuld, dass es nicht so ist..."Zitat von Adam ColtonDas kann nicht dein ernst sein. Als ob irgendein Minister, egal aus welchem Resort er auch kommen mag. Sich die Grundlagen für Entscheidungen selbst erarbeiten würde. In welcher Welt lebst du eigentlich. Die Kompetenzen stecken in den Ministerien und sind nicht auf die Person vereint. Schau dir die Qualifikationen des deutschen Kabinetts doch mal an. Wer passt den da wo, von der Ausbildung her, rein?
Minister müssen diese Entscheidungen politisch und öffentlich vertreten, kommunizieren und verantworten. Das Wissen steckt in den Ministerien selbst, dort arbeiten ausgebildete Experten. Glaubst du also das de Maizière wegen seines Wehrdienst und Reserveoffizier weiß was für die heutige geopolitische Lage, etc. wichtig ist?
Es geht mir auch gar nicht so sehr um die Vorstellung, dass Deutschland bald angegriffen wird, es geht vielmehr um die Aussage(von z.B. Frau von der Leyen), dass die Bundeswehr in der Welt präsenter sein soll, aber dafür schlichtweg nicht genug ausgerüstet ist... und das trotz mehr als 30 Milliarden €, das ist beschämend und vor allem für unsere Soldaten, die ihr Leben aufs Spiel setzen sehr gefährlich.
Und folgendes sollte man sich auch hinter die Ohren schreiben, auch wenn einige die Theorie eines Krieges/Angriffes für Unfug halten. Keine europäische Nation war - abgesehen von relativ (verglichen mit WW2/WW1) Konflikten/Kriegen wie z.B. dem Falklandkrieg - in einen Krieg verwickelt. Die Geschichte hat gezeigt, wozu die Menschheit in der Lage ist, es ist nur ein Aggressor(z.B. Putin - ich sage nicht, dass ich weiß, die Provokationen gehen von ihm aus, er wird aber in unseren Medien so dargestellt) nötig um evtl. einen globalen Konflikt zu provozieren. Ihr unterschätzt die Dummheit von Menschen in einen Krieg zu gehen oder ein anderes Land anzugreifen.
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@jens: schon unser plagiator hatte erkannt, dass die bundeswehr nicht gerade besonders gut aufgestellt ist, was materialen etc. für auslandseinsätze (in diesem fall für den afghanistan-einsatz) angeht. dem werden sich de maiziere/vdl sicher nicht verschlossen haben, auch wenn erstgenannter einiges verpennt hat und eher für andere dinge in der zeitung stand. :D
außerdem unterschätzt du die heutigen bündnisse, die wirtschaftlichen interessen einzelner großer länder, die fast ruhige territorialpolitik derer (mit ausnahmen natürlich) und natürlich die bisher mit krieg gemachten erfahrungen. von den großen wird sich so schnell niemand trauen, den anderen anzugreifen (was u.a. putin dazu veranlasst so zu agieren wie er es im moment tut: außer sanktionen hat er nicht viel zu befürchten).
/e: finds nach wie vor schade, dass niemand den hier kapiert hat:
Zitat von michideutschland ist also nur bedingt abwehrbereit? soso. :D
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Vor dem Zweiten Weltkrieg war es absolut normal dass die Armee nur einsatzbereit ist, wenn sich ein Krieg anbahnt. Kommt irgend ein Krieg auf uns zu? Nicht wenn wir es nicht wollen.
Die Zeit seit dem zweiten Weltkrieg ist insofern besonders, als dass sich die permanente Kriegswirtschaft durchgesetzt hat. Letztenendes ist die Armee spätestens seit Ende des Kalten Krieges nichts anderes als ein Mittel des Staates...
1. freien Handel zu erzwingen. Schaut man sich etwa Irak und Afghanistan an, so sieht man, dass die von den USA diktierten Rahmenlinien zur interaktion von Staat und Wirtschaft ein neoliberaler feuchter Traum sind. Das Problem mit Staaten wie diesen oder Iran ist doch nicht deren Religion oder Mangel an Demokratie oder Menschenrechte... die USA haben keinerlei Problem mit Saudi-Arabien zu koalieren. Das "Problem" ist, dass sie sich internationalen investoren verweigern und ihre nationale Hoheit über ihre eigene Wirtschaft nicht aufgegeben haben.
2. Geld auszugeben! Unsere Schulden sind doch kein versehen. Im Kapitalismus befinden sich die Staaten im Verbund mit den Konzernen im internationalen Wettbewerb. Wer nicht am "Race to the bottom" teilnimmt, und das schließt Subventionen mit ein, geht unter und muss zusehen wie seine Wirtschaft und nationale Souveränität meistbietend an fremde Kapitalisten versteigert wird. Wir stützen unsere Konzerne und interne Wirtschaft natürlich mit Milliardensubventionen. Das hat mit der Theorie des freien Marktes wenig zu tun, ist aber eine Zwangsfolge des globalisierten Kapitalismus.
Wenn uns am Wohlstand und Wohlergehen unserer Bürger läge, würden wir unsere Wirtschaft an demokratische Arbeitervereinigungen übergeben und uns dem Ausverkauf ans Ausland versperren. Für eine Armee wäre wenig Bedarf. Wer greift uns an? Polen?
Das Argument "die Russen würden, wenn sie könnten" ist schwachsinnig. Die Konflikte die Russland führt handeln sich einzig und allein um Territorien die ethnisch sowieso Russisch sind. Und selbst ein Grenzkonflikt mit der Ukraine ist heutzutage eine Belastungsprobe für ein mächtiges Land wie Russland. Der Stand der Technologie und globalen Vernetzung und Wirtschaft ruiniert den Sieger genau wie den Besiegten.
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Ich habe nie gesagt das, so wie es sich bei dir anhört, ein vollkommenes Desinteresse und fehlen vom Verständnis einen Minister auszeichnet sondern das ihm Dinge so aufgearbeitet werden das er/sie entscheiden kann. Aggregation und Aufarbeitung von Wissen, Informationen, etc. welche dann verständlich der pol. Führung als Entscheidungshilfe zugespielt werden. Also nicht nur Unterschrieftentante/Onkel. Aber der Beruf des Berufspolitikers stellen sich ja viele auch wie 24/7 Eierschaukeln vor.Zitat von Jens LehmannDu hast zwar Recht, so sieht die Realität aus, aber wenn man weiterdenkt, kann man die Minister auch gleich zu Hause lassen und einen Bericht aus jedem Ministerium verfassen lassen, der dann vorgetragen wird, denn mehr tun die Minister, laut deiner Aussage auch nicht. Verantworten brauchen sie es ja auch nicht, sieht man ja an Herrn Gutenberg, de Maizière oder jetzt Frau von der Leyen, von denen sagt niemand "Ja die Bundeswehr sollte besser versorgt sein mit Flugzeuen etc., und es ist teils auch meine Schuld, dass es nicht so ist..."
Zu der Sache mit der Verantwortung und deinem Unverständnis für die aktuelle Situation. Politische Entscheidungen ziehen, in den entsprechenden Teilsystemen, nicht selten unintendierte Effekte nach sich. Eine kann man vllt. vorher erkennen und ausschließen, anderen eben auch nicht. Deswegen sind allzu drastische Maßnahmen und Änderungen zum einen eher langwierige Prozesse welche sich auch nicht in vier oder acht Jahren durchboxen lassen zum anderen aber auch immer mit Vorsicht zu genießen. Gerade was die politischen Konsequenzen für die Akteure betrifft, Stichwort Politikmanagement. Die Teilsysteme aber auch deren Probleme sind heute meist historisch gewachsen, somit stellt sich die Frage: Ob eine Frau vdL überhaupt die Verantwortung für gewachsene Probleme übernehmen und noch viel mehr muss sie das?
Die Teilsystem sind zudem nicht gänzlich autonom. Rüstungsverträge, welche Teilweise Jahre zuvor geschlossen und viele Jahre davor beschlossen wurden, müssen erfüllt werden. Andere pol. Systeme spielen natürlich auch noch eine Rolle. Finanzen, Wirtschaft, etc. solche Dependenzen kann man nicht einfach auflösen nur weil das Geld in der Truppe falsch ausgegeben wird/wurde.
Zum Thema Verteidigungsfall. Ein wichtiger Faktor wird hier scheinbar komplett ausgeblendet, die NATO. Sollte der Verteidigungsfall also wirklich eintreten würden ebenso die daran gekoppelten NATO Verbindlichkeiten in Kraft treten. Dazu kommt das Deutschland quasi von NATO-Mitgliedern umzingelt ist, mal abgesehen von Österreich und der Schweiz.
Hinzu kommen bi- und multilaterale wirtschaftliche Dependenzen unter den Ländern, um mal bei deinem Beispiel zu bleiben ja auch und gerade Russland und die EU. Das sollte man nicht unterschätzen, die Welt ist dahingehend im vergleich zu 1945 doch deutlich "kleiner" geworden.
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