hallo elite,
ich stehe zur zeit vor einer wichtigen entscheidung für meine (berufliche) zukunft und benötige euren rat. doch dafür kurz zur vorgeschichte.
in der sek II hatte ich u.a. physik als leistungskurs. lief erstaunlich gut und war größtenteils auch ziemlich interessant, da dachte ich mir "hey, dann lass doch was technisches studieren, die voraussetzungen hast du ja jetzt".
nach meinem abitur habe ich also direkt angefangen elektrotechnik zu studieren, da gute jobaussichten, finanziell gut abgesichert, grundsätzliches interesse vorhanden etc.
ging also alles seinen gang, die zeit verstrich, die noten waren gut, doch immer öfter beschlich mich das gefühl, dass das nicht das richtige für mich ist. mir fehlte sehr oft die motivation, weil es einfach langweilig bzw. uninteressant war. aber zum einen war ich da schon im 5. semester (von insgesamt 8) und zum anderen gab aber dann doch immer wieder lichtblicke (z.b. praxissemester im hohen norden). also habe ich es durchgezogen und bin seit ende 2012 dipl.-ing. der elektrotechnik/automatisierungstechnik mit durchaus guten abschluss-noten.
nach meinem abschluss habe ich mir dann eine firma gesucht. dabei habe ich darauf geachtet, dass es eine firma ist, wo ich viele verschiedene gebiete von meinem fachgebiet bearbeiten kann, um zu schauen ob ich nicht vielleicht doch spaß an der arbeit bekomme.
von sps-programmierung bis zur erstellung von stromlaufplänen.
doch nach über einem jahr im job, in dem ich wirklich viele verschiedene tätigkeiten ausgeübt habe, stellt sich keine änderung ein. es macht mir einfach keinen spaß.
ich kann keine freude, kein interesse für das entwickeln, was ich den ganzen tag mache. viele würden jetzt vielleicht sagen "aber wenigstens bekommst du gut geld.", das mag ja sein und darüber kann ich mich wirklich nicht beklagen. doch will man etwas für die nächsten 40 jahre machen, worauf man eigentlich keine lust hat?
ich bin jetzt 24, wenn ich etwas ändern will dann wohl jetzt. also habe ich mich nebenher ein wenig mit alternativen für meine zukunft beschäftigt und bin u.a. bei jura gelandet. dazu sei gesagt, dass mich jura eigentlich schon immer interessiert hat.
ich habe z.b. während meiner schulzeit ein praktikum an einem amtsgericht gemacht, war früher öfter bei öffentlichen verhandlungen und meine mutter arbeitet auf einem gericht, wodurch ich mich auch privat schon öfter mit anwälten und richtern über ihren job unterhalten habe.
also habe ich mich einfach mal an der uni leipzig beworben und siehe da, ich wurde angenommen.
also stehe ich jetzt vor einer wichtigen entscheidung. job kündigen, umziehen, über einen langen zeitraum (wieder) studieren, nebenher arbeiten (kein bafög da zweitstudium).
oder doch weiter meinen job ausführen, da ich mich mit dem jura-studium irgendwie in einen traum verannt habe? zutrauen würde ich mir das ganze schon mit dem studium, aber da ist trotzdem diese unsicherheit ob es alles so machbar ist wie ich es mir vorstelle.
was würdet ihr machen?
würde mich besonders über die meinungen der jura studenten freuen, ob nebenher arbeiten im bereich des möglichen liegt.
danke für eure hilfe.
tl;dr:
ich stehe zur zeit vor einer wichtigen entscheidung für meine (berufliche) zukunft und benötige euren rat. doch dafür kurz zur vorgeschichte.
in der sek II hatte ich u.a. physik als leistungskurs. lief erstaunlich gut und war größtenteils auch ziemlich interessant, da dachte ich mir "hey, dann lass doch was technisches studieren, die voraussetzungen hast du ja jetzt".
nach meinem abitur habe ich also direkt angefangen elektrotechnik zu studieren, da gute jobaussichten, finanziell gut abgesichert, grundsätzliches interesse vorhanden etc.
ging also alles seinen gang, die zeit verstrich, die noten waren gut, doch immer öfter beschlich mich das gefühl, dass das nicht das richtige für mich ist. mir fehlte sehr oft die motivation, weil es einfach langweilig bzw. uninteressant war. aber zum einen war ich da schon im 5. semester (von insgesamt 8) und zum anderen gab aber dann doch immer wieder lichtblicke (z.b. praxissemester im hohen norden). also habe ich es durchgezogen und bin seit ende 2012 dipl.-ing. der elektrotechnik/automatisierungstechnik mit durchaus guten abschluss-noten.
nach meinem abschluss habe ich mir dann eine firma gesucht. dabei habe ich darauf geachtet, dass es eine firma ist, wo ich viele verschiedene gebiete von meinem fachgebiet bearbeiten kann, um zu schauen ob ich nicht vielleicht doch spaß an der arbeit bekomme.
von sps-programmierung bis zur erstellung von stromlaufplänen.
doch nach über einem jahr im job, in dem ich wirklich viele verschiedene tätigkeiten ausgeübt habe, stellt sich keine änderung ein. es macht mir einfach keinen spaß.
ich kann keine freude, kein interesse für das entwickeln, was ich den ganzen tag mache. viele würden jetzt vielleicht sagen "aber wenigstens bekommst du gut geld.", das mag ja sein und darüber kann ich mich wirklich nicht beklagen. doch will man etwas für die nächsten 40 jahre machen, worauf man eigentlich keine lust hat?
ich bin jetzt 24, wenn ich etwas ändern will dann wohl jetzt. also habe ich mich nebenher ein wenig mit alternativen für meine zukunft beschäftigt und bin u.a. bei jura gelandet. dazu sei gesagt, dass mich jura eigentlich schon immer interessiert hat.
ich habe z.b. während meiner schulzeit ein praktikum an einem amtsgericht gemacht, war früher öfter bei öffentlichen verhandlungen und meine mutter arbeitet auf einem gericht, wodurch ich mich auch privat schon öfter mit anwälten und richtern über ihren job unterhalten habe.
also habe ich mich einfach mal an der uni leipzig beworben und siehe da, ich wurde angenommen.
also stehe ich jetzt vor einer wichtigen entscheidung. job kündigen, umziehen, über einen langen zeitraum (wieder) studieren, nebenher arbeiten (kein bafög da zweitstudium).
oder doch weiter meinen job ausführen, da ich mich mit dem jura-studium irgendwie in einen traum verannt habe? zutrauen würde ich mir das ganze schon mit dem studium, aber da ist trotzdem diese unsicherheit ob es alles so machbar ist wie ich es mir vorstelle.
was würdet ihr machen?
würde mich besonders über die meinungen der jura studenten freuen, ob nebenher arbeiten im bereich des möglichen liegt.
danke für eure hilfe.
tl;dr:
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