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    #31
    Zitat von Jax [banned
    ]Hamlet -Shakespeare (im Original)
    das größte Romanwerk von Thomas Mann: Joseph und seine Brüder
    die beiden Klassiker von Machiavelli: der Fürst und die Discorsi
    Huis clos (frz) - Jean Paul Sartre
    die Kunst des Krieges - von Sunzi
    ich, claudius - Kaiser und Gott
    Res Gestae Divi Augusti von Augustus (versuch die lateinisch-griechische Ausgabe zu lesen)
    Der Idiot von Dostojewski (am besten in russisch)

    wenn du evtl was anspruchsvolles suchst, kannst du dich an "der Mann ohne Eigenschaften" von Robert Musil probieren, aber der ist dann schon etwas für Fortgeschrittene, fang lieber mit den einfachen Klassikern an
    Du kannst altertümliches Englisch, Französisch und Russisch im Original lesen?

    /e: Ah ich sehe es wurde schon geflamed.

    PS: kassandra beeindruckendes Repertoire, Respekt.

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      #32
      Zitat von Max ist KhYr0n
      PS: kassandra beeindruckendes Repertoire, Respekt.
      ich liebe diesen typen! :) wegen ihm hab ich auch n paar bücher in meinem bücherregal stehen, u.a. die balzacs :p

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        #33
        kann dir alles von Charles Dickens empfehlen.

        Macht sich auch gut wenn man auf pseudointellektuell belesen machen möchte :)

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          #34
          du suchst nach weltliteratur. einfach googlen

          pers. empfindung

          tom sawyer: lesenswert
          der graf von monte christo: "
          der alchemist: "
          hermann hesse (siddharta, narziß und goldmund): "
          der fänger im roggen: muss man nicht lesen

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            #35
            albert hofmann - lsd mein sorgenkind

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              #36
              Zitat von Max ist KhYr0n
              Zitat von Jax [banned
              ]Hamlet -Shakespeare (im Original)
              das größte Romanwerk von Thomas Mann: Joseph und seine Brüder
              die beiden Klassiker von Machiavelli: der Fürst und die Discorsi
              Huis clos (frz) - Jean Paul Sartre
              die Kunst des Krieges - von Sunzi
              ich, claudius - Kaiser und Gott
              Res Gestae Divi Augusti von Augustus (versuch die lateinisch-griechische Ausgabe zu lesen)
              Der Idiot von Dostojewski (am besten in russisch)

              wenn du evtl was anspruchsvolles suchst, kannst du dich an "der Mann ohne Eigenschaften" von Robert Musil probieren, aber der ist dann schon etwas für Fortgeschrittene, fang lieber mit den einfachen Klassikern an
              Du kannst altertümliches Englisch, Französisch und Russisch im Original lesen?

              /e: Ah ich sehe es wurde schon geflamed.

              PS: kassandra beeindruckendes Repertoire, Respekt.
              ich hab sogar das große Latinum, dafür gingen dann biologie und chemie in der oberstufe über die Wupper (von Informatik ganz zu schweigen)

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                #37
                für die, die wirklich gut englisch können, kann ich nur a portrait of the artist as a young man, dubliners und ulysses von James Joyce empfehlen (Ulysses am besten mit einem annotations-begleitbuch). Es ist wirklich unglaublich, wie Joyce mit Sprache arbeitet, unterschiedlich Stile vereint etc. und dabei unterhaltsam bleibt. Die short stories aus Dubliners sind sogar recht einfach verständlich.

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                  #38
                  Ich möchte noch auf Siegfried Kracauer hinweisen. Der hat zwar in erster Linie soziologische Schriften und Kritiken für den Feuilleton, aber auch zwei Romane verfasst und ist - soweit ich das beurteilen kann - leider in Vergessenheit geraten. Er war ein Freund und Kollege von Adorno, Benjamin etc, also ein intellektuelles Schwergewicht.

                  Die Romane heißen "Ginster" und "Georg" und sind auch als historische Werke (erster Weltkrieg) interessant!

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                    #39
                    proust

                    bis in 3 jahren hamudi.

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                      #40
                      Zitat von borsq
                      Es ist wirklich unglaublich, wie Joyce mit Sprache arbeitet, unterschiedlich Stile vereint etc. und dabei unterhaltsam bleibt. Die short stories aus Dubliners sind sogar recht einfach verständlich.
                      ich bevorzuge schriften, deren inhalt mich fasziniert mehr, als die der sprache. eventuell sollte dazwischen unterschieden werden?!

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                        #41
                        Wie sind eigentlich die Bücher?

                        Die Leiden des jungen Werther - Johann Wolfgang von Goethe
                        Frühlings Erwachen - Frank Wedekind
                        Raabe Baikal - Thomas Strittmatter

                        Die werden wir nämlich in der Berufsoberschule lesen. Ich persönlich habe ehrlich gesagt noch kein Buch dieser Art gelesen. Deshalb frage ich einfach mal so spontan: Gibt es "Anfänger Literatur"? Ich lese nämlich normal nur (Psycho)Thriller.

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                          #42
                          Naja, man kann Sprache und Inhalt häufig nicht so recht trennen. Die sprachliche Gestaltung korrespondiert gerade in der modernen Literatur mMn stark mit dem Inhalt, man denke an Kafka oder Brecht, bei Joyce gilt das sicherlich auch (das Nebeneinander verschiedener Stile als Zeichen dafür, dass es keine einfachen, abgeschlossenen Erklärungen, kein wirkliches richtig oder falsch mehr gibt / zu geben scheint? Also auch eine Reflexion der aufkommenden Theorie der Multiperspektivität? Oder sogar eine Vorwegnahme der "postmodernen Beliebigkeit"? Das sind jetzt nur meine bescheidenen Interpretationsansätze für die mich vermutlich bald ein Germanistikstudent schelten wird)
                          Einer meiner liebsten Autoren, Ödön von Horváth, legt beispielsweise ganz wunderbar durch die Sprache seiner spießbürgerlichen Figuren deren beschränkte Weltsicht offen. Da heißt es etwa (bin nicht sicher, ob es tatsächlich "Major" ist) "O, der Herr Major sein ein Gourmand" (er meint Gourmet) - der armselig scheiternde Versuch, sich einen bildungsbürgerlichen Duktus zu geben, der ja doch nur Fassade ist und hinter dem sich Aggression und Dummheit zu verbergen suchen.

                          @über mir

                          Als "Anfänger" sollte man vermutlich Werke wählen, die sich problemlos lesen lassen. Da kann ich zum Beispiel Horváth empfehlen, weil er viel mit der Umgangssprache arbeitet und die Werke sich deshalb nicht so sperrig lesen wie beispielsweise die von Joyce oder Kafka.
                          Andere, die mit spontan einfallen: Brecht, Max Frisch, Hesse (nicht unbedingt Siddhartha oder Das Glasperlenspiel)

                          Überhaupt sind Autoren der Neuen Sachlichkeit gut zu lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Sachlichkeit_%28Literatur%29#Vertreter

                          Auch Realisten lesen sich mMn recht einfach, auch wenn die zum Einen zeitlich weiter von uns entfernt liegen und zum Anderen ihre Werke noch sprachlich verklären. Fontane zum Beispiel liegt mir sprachlich überhaupt nicht, die Franzosen (Flaubert, Balzac, Stendhal) sehr viel mehr. Ein weiterer Vorteil des Realismus ist, dass die Autoren (vor allem Balzac) gewissermaßen Chronisten ihrer Zeit waren. Man kann sehr viel über das 19. Jahrhundert erfahren. Dasselbe gilt auch für die Naturalisten, da kann ich Zola empfehlen.

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                            #43
                            Da es auch lesenswerte Literatur abseits der "Klassiker" gibt hier (m)eine Auswahl aus dem 20. Jhd.

                            Bolano - Die wilden Detektive, 2666
                            Cortazar - Rayuela
                            Borges - Fiktionen (Kurzgeschichten, aber genial)
                            Faulkner - The Sound and the Fury
                            Joyce - A Portrait of the Artist as a Young Man
                            Robert Walser - Jakob von Gunten
                            Sartre - Der Ekel
                            Camus - Der Fremde
                            Hemingway - The Sun also Rises
                            Kerouac - On the Road
                            Heller - Catch-22
                            Ellis - Less Than Zero
                            Fitzgerald - Tender is the Night
                            Nabokov - Lolita
                            DeLillo - Mao II
                            Pynchon - Gravity's Rainbow
                            Wallace - Infinite Jest
                            Celine - Reise ans Ende der Nacht
                            Breton - Nadja
                            Perec - Das Leben Gebrauchsanweisung
                            Döblin - Berlin Alexanderplatz
                            Kafka - Alles, insb. auch die Kurzgeschichten

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                              #44
                              alles von Hesse!

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                                #45
                                Zitat von CoDo
                                Wie sind eigentlich die Bücher?

                                Die Leiden des jungen Werther - Johann Wolfgang von Goethe
                                Frühlings Erwachen - Frank Wedekind
                                Raabe Baikal - Thomas Strittmatter

                                Die werden wir nämlich in der Berufsoberschule lesen. Ich persönlich habe ehrlich gesagt noch kein Buch dieser Art gelesen. Deshalb frage ich einfach mal so spontan: Gibt es "Anfänger Literatur"? Ich lese nämlich normal nur (Psycho)Thriller.
                                Leiden des jungen W. und Frühlings Erwachen sind halt klassische Schulbücher, da sie kurz sind und einen verhältnismäßig engen Lebensweltbezug zu den Schülern aufweisen. Sie sind auch absolut in Ordnung, gerade von Frisch finde ich aber gibt es besseres. Allen voran Homo Faber, gefolgt von Andorra.

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