Rm, weil die meisten Mods humorlose Spießer sind, die sich nie einen Fehler eingestehen würden ^__^
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Man muss bzw. kann ja nicht alles überprüfen und ethisch vollkommen richtig leben aber komplett ignorant durchs Leben laufen halt ich für äußerst fragwürdig respektive eher nicht so clever. Unter Umständen schadet man sich doch auch selbst dabei(siehe z.B. whatsapp)Zitat von germaniumIch fange gar nicht erst an irgendwas grundsätzlich zu boykottieren. Müsste dann alles im Leben überprüfen und recherchieren was ich denn nun darf und was nicht. Dafür ist mir das Leben dann doch zu kurz. Aber wem es besser geht wenn er irgendwo ein Zeichen setzt, der darf das gerne weiterhin tun. Nur bitte nicht Anderen Vorwürfe machen, das geht gar nicht!
Kannst du das mal bitte begründen?! Bei Peta könnte ich mir noch vorstellen, dass sie einigen zu extrem sind(vllt muss man das auch um auf diesem Gebiet mal was zu erreichen?) aber Greenpeace?Zitat von VillacherBierGreenpeace und PETA
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Thorsten1 -
jup und die liste ist unvollständig.
nehmen wir mal die discountermarken als beispiel: alle produkte im discounter werden von den selben herstellern produziert, die auch die markenprodukte produzieren. gibt es schöne bücher drüber.
aber das ist nur die spitze des "rebranding"-eisbergs. alleine in der elektronikindustrie werden so viele chips von den selben herstellern mit namen zig anderer marken versehen und vertrieben. oder etwas größer: o2 und vodafone lassen ihre router beim selben hersteller aus taiwan herstellen. usw.
hersteller von endprodukten kombinieren die einzelnen zwischenprodukte von vielen herstellern weltweit. so ist es zum beispiel fast unmöglich, foxconn zu boykottieren (wegen der miserablen bedingungen in deren arbeitslagern), wenn man sich ein smartphone oder laptop kauft, egal ob von Sony, Samsung oder Apple.
Beim allen Konsumprodukten von Essen über Kleidung bis hin zu Elektronik ist das der Fall. Wer sich also an Boykott versucht, kratzt häufig nur an der Spitze des Eisbergs, bis er letztendlich dazu übergeht, Produkte zu kaufen, die absurde Preise haben, weil sie nicht von Massenherstellern produziert werden.
Und das kann sich kaum einer leisten.
Die Wahrheit ist, dass man nur das Übel wechselt, solange man im üblichen Preissegment bleibt, also schlicht die Marke wechselt, aber keine Mehrausgaben machen muss. Das wiederum hängt mit dem großen Zirkus unserer Wirtschaft zusammen.
Das zugrundeliegende Problem liegt darin, dass nach finanzieller Effizienz und nicht das Ressourceneffizienz gewirtschaftet wird. Etwas klarer ausgedruckt: Produziert und gehandelt wird so, dass der größte Profit erzielt werden kann und nicht so, dass es am meisten Sinn ergibt oder der größte Nutzen erzielt wird.
Intuitiv würde man sicherlich sagen, dass der größte Nutzen/Sinn und die größte finanzielle Effizienz nah beieinander liegen sollten. Aufgrund unterschiedlicher wirtschaftlicher Verhältnisse und Währungsunterschieden weltweit ist das aber ein herber Trugschluss.
Waren- und Markenboykott wird damit zu einer ziemlich schwierigen Angelegenheit. So musste ich vor kurzem in Frankfurt miterleben, wie die Bewegung, von der ich mich vor Jahren noch als Teil betrachtet habe (Occupy etc etc), gegen Apple protestiert.
Mag ja oberflächlich nachvollziehbar sein, aber wer den Protest dann mit seinem Samsung Smartphone abfilmt und auf Google-Server hochlädt, dem geht es wohl mehr um die Symbolik als um den echten Gehalt der Sache. Und da würde ich immer zuerst gegen das echte Übel (Wirtschafts- und Finanzsystem als solches) als gegen eine einzelne Marke vorgehen, deren Handeln schlussendlich nur der "finanziell sinnvolle Exploit" des Systems ist.
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Versteh ich nicht. Mein Eindruck war immer, es ginge primär darum, Nestlé zu boykottieren, weil die offenbar noch eine Stufe krasser drauf sind als ähnliche Großkonzerne. Gut, von Coca Cola hört man auch öfter Negatives, aber ebenso nicht in solchen Ausmaßen. Gründe, P&G o.ä. mit Missachtung zu strafen, fielen mir auf Anhieb keine ein?
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trolilolZitat von R-VLBVersteh ich nicht. Mein Eindruck war immer, es ginge primär darum, Nestlé zu boykottieren, weil die offenbar noch eine Stufe krasser drauf sind als ähnliche Großkonzerne. Gut, von Coca Cola / pepsico hört man auch öfter Negatives, aber ebenso nicht in solchen Ausmaßen. Gründe, P&G o.ä. mit Missachtung zu strafen, fielen mir auf Anhieb keine ein?
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