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    #16
    soso eine freundin also

    Ich bin gerade in einer ähnlichen Situation wie deine Freundin, nur dass es paar mir gott sei dank nur 3 Monate sind.. ich zahl es selbst, aber geh doch mal zur verbraucherschutzentrale. Denke die wissen da genau bescheid und evtl. gibt es da irgendwelche Möglichkeiten... z.B. durch Mietverträge.. da kann man doch nachgucken wer da gewohnt hat etc.

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      #17
      Zitat von Disci
      Wundert mich fast ein bisschen, dass das hier nicht aufgetaucht ist (oder ich es nur nicht finde).
      Bereits an Heiligabend (!!!) hat das Bundesfinisterium für Finanzen ein Gutachten seines wissenschaftlichen Beirats bestehend aus hochdekorierten Profs, veröffentlich Gutachten als pdf

      Hier die Kurzfassung
      Spoiler: 
      Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, sind heutzutage weitgehend verblasst. Die Zahl der Programmkanäle ist technologisch bedingt stark angestiegen, die Eintrittskosten für neue Programmanbieter sind rapide gesunken, durch die verstärkte Nutzung des Internets als Informationsmedium kommt es zu Überlappungen zwischen Print- und Rundfunkmarkt. Angesichts der technischen Entwicklung gibt es kaum noch Gründe, warum der Rundfunkmarkt wesentlich anders organisiert sein sollte als der Zeitungsmarkt, der durch ein breites privates Angebot und Subskriptionsmodelle gekennzeichnet ist. Nach Ansicht des Beirats gibt es daher gute Gründe für einige Reformen im Rundfunkbereich. Erstens sollte ein zukunftsfähiges System des öffentlichen Rundfunks dem Subsidiaritätsprinzip mehr Gewicht geben; die öffentlich-rechtlichen Anbieter sollten nur da auftreten, wo das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist. Zweitens sollte im öffentlichen Rundfunk auf die Werbefinanzierung komplett verzichtet werden, da ansonsten die Fehlanreize der Programmgestaltung, die mit dem öffentlichen- rechtlichen Rundfunk beseitigt werden sollen, gleichsam durch die Hintertür wieder eingeführt werden. Drittens sollte sich der Gesetzgeber entweder für eine klare Finanzierung aus dem allgemeinen Haushalt oder für eine moderne Nutzungsgebühr, die beispielsweise dem Subskriptionsmodell im Zeitungsmarkt folgt, entscheiden. Viertens ist eine größere Transparenz durch die Publikation von Kenngrößen dringend notwendig, um die Kosteneffizienz im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu fördern.



      Dass die Werbung abgeschafft werden muss, ist denke ich klar, aber wird das allgemein was verändern? Besonders den faktisch existierenden Parallelen zwischen Print- und Rundfunkmedien, wird ja momentan keinerlei Rechnung getragen.

      Wie steht ihr dazu? Versickert das oder wird das noch weiter aufgegriffen und es verändert sich was?
      kritik an der gez schön und gut, aber ich finde das gutachten geht in die falsche richtung. vielleicht fehlinterpretiere ich das, aber für mich liest sich das so, als sollte man den privaten den markt überlassen, weil die eh alles besser machen. das ist für mich ein großer irrtum, wenn man sich das rotzprogramm auf rtl und co anguckt.

      die öffentlich-rechtlichen sind richtig und wichtig, sollten aber von grund auf neu strukturiert werden:
      -steuerfinanzierung statt gez-mafia
      -unabhängigkeit von der politik
      -geld muss vollständig ins programm fließen und nicht in traumrenten von irgendwelchen rundfunkräten
      -weniger peinliche und irre teure "unterhaltungs"sendungen
      -weniger sport, wenn die lizenzen zu teuer sind

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        #18
        Zitat von Kaer
        kritik an der gez schön und gut, aber ich finde das gutachten geht in die falsche richtung. vielleicht fehlinterpretiere ich das, aber für mich liest sich das so, als sollte man den privaten den markt überlassen, weil die eh alles besser machen. das ist für mich ein großer irrtum, wenn man sich das rotzprogramm auf rtl und co anguckt.
        -Die GEZ wurde zu einer Zeit eingeführt, als es in Deutschland noch keinen Rundfunk gab und man deswegen eines Staatseingriffes bedurfte. Diese Situation hat sich grundlegend geändert.
        -Die ÖR sind in einer Zeit nie dagewesener Medienvielfalt (siehe Internet) obsolet.
        -Die ÖR sind paradox: Sie sind fixiert - wider die nachträglich eingeführte Idee eines unabhängigen Alternativprogramms - auf die Zuschauerquote. Weil sie gleichzeitig aber keine Konkurrenz zu den Privaten darstellen sollen, müssen sie ihre Zugänglichkeit deshalb im Nachhinein wieder verknappen (siehe Mediathek). Das ist überflüssig und absurd. Wieso zahle ich für ein Programm, dass sich a) wieder nur nach dem Mainstream richtet und mir b) deshalb den Zugang beschränkt?
        -Wer mal einen Blick in eine ÖR-Medienanstalt geworfen hat, fällt eh vom Glauben ab, dass da außere Egogetrippe, Karrierismus und Intrigantentum überhaupt noch ernsthaft Programm gemacht wird.

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          #19
          Könnten sich von den Millarden an Einnahmen eigentlich locker die CL-, EL-, WM-, EM-, BPL-, DFB-Rechte, etc. leisten.

          Wenn die da nen eigenen Sender (Fußball Only) aufmachen würden, wären die 17€ monatlich echt fair. Würde sogar mehr zahlen.



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            #20
            Zitat von Aki Watzke
            Könnten sich von den Millarden an Einnahmen eigentlich locker die CL-, EL-, WM-, EM-, BPL-, DFB-Rechte, etc. leisten.

            Wenn die da nen eigenen Sender (Fußball Only) aufmachen würden, wären die 17€ monatlich echt fair. Würde sogar mehr zahlen.
            Aber nur wenn die Béla Réthy dafür kicken.

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              #21
              ist Sport nicht das womit die öffentlichen die meisten Zuschauer anziehen?

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                #22
                kb das zu zahlen...aber zuviel panik es nicht zu zahlen haha

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                  #23
                  Glaube jeder findet die GEZ zum jetzigen Zeitpunkt kacke und überflüssig. Verstehe nicht wieso online Petitionen unterschrieben werden, die keinen Einfluss haben. GEZ meiner Meinung nach ein Grund auf die Straßen zu gehen. Gehen aber leider nur noch Nazi und Antifa spacken auf die straßen. :(

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                    #24
                    Nur weil es ÖR Fernsehen ist, muss es darum ja nicht nur billige Scheiße produzieren, oder bestimmte Formate einstellen die Zuschauer anziehen (Eine "Grundversorgung" im TV bedeutet nicht Mindestversorgung). Da können sie auch gerne Aushängeschildern ordentlich Geld bezahlen. Ein oben erwähnter Gottschalk ist sicher nicht durch die GEZ zum Millionär geworden (natürlich hat sich sein Konto später noch mehr gefüllt), er hat ja schon vorher zig Kinofilme gemacht und letztlich eine Show moderiert die, was die Zuschauerdimensionen angeht, wohl recht lange unerreicht bleiben wird.
                    Was geändert werden sollte ist die Redundanz bei vielen Shows und Sendern. Eine politische Talkshow? Gerne. Können auch zwei sein, aber wenn Will,Maischberger,Jauch und Plasberg die gleichen Themen abdecken wird es sinnlos, besonders wenn auf den Spartensendern ja noch zusätzliche laufen wie Unter den Linden.
                    Es braucht nicht für jedes Bundesland einen Regionalsender mit Vollprogramm, daß sollte man auf vier Sender kürzen, also z.B. Regio Nord,West,Ost und Süd. Das bietet genug Raum für die Zweitverwertung anderer ÖR Formate und regionalspezifisches kann immernoch gesendet werden, in dem um eine bestimmte Uhrzeit auf Regio Nord beispielsweise eine Stunde eine Sendung für Niedersachsen und eine für Schleswig Holstein ausgestrahlt wird. Wird aber natürlich nicht passieren, denn in den regionalen Sendeanstalten sitzen viele Gutverdiener, teils aus der Politik, die ihren Job behalten wollen.

                    FuBa Rechte dürfen sie auch gerne kaufen, aber es muss nicht die CL sein, das kann auch ein privater Sender stemmen, bei den Spielen der NM sieht das etwas anders aus, denn da ist das Interesse wesentlich breiter als bei einer Clubmannschaft. Hier kann man also vertreten es möglichst vielen Leuten "kostenlos" und in HD anzubieten (Hier kann man übrigens sagen das die ÖR wenigstens in einer besseren Bitrate senden als die Privaten).

                    Was auch geändert werden sollte ist die Löschfrist für die Mediatheken. Solange es Eigenproduktionen sind sollten sie auch ständig abrufbar sein und nicht nur sieben Tage.

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                      #25
                      Zitat von nichtverletzt
                      Zitat von Kaer
                      kritik an der gez schön und gut, aber ich finde das gutachten geht in die falsche richtung. vielleicht fehlinterpretiere ich das, aber für mich liest sich das so, als sollte man den privaten den markt überlassen, weil die eh alles besser machen. das ist für mich ein großer irrtum, wenn man sich das rotzprogramm auf rtl und co anguckt.
                      -Die GEZ wurde zu einer Zeit eingeführt, als es in Deutschland noch keinen Rundfunk gab und man deswegen eines Staatseingriffes bedurfte. Diese Situation hat sich grundlegend geändert.
                      -Die ÖR sind in einer Zeit nie dagewesener Medienvielfalt (siehe Internet) obsolet.
                      -Die ÖR sind paradox: Sie sind fixiert - wider die nachträglich eingeführte Idee eines unabhängigen Alternativprogramms - auf die Zuschauerquote. Weil sie gleichzeitig aber keine Konkurrenz zu den Privaten darstellen sollen, müssen sie ihre Zugänglichkeit deshalb im Nachhinein wieder verknappen (siehe Mediathek). Das ist überflüssig und absurd. Wieso zahle ich für ein Programm, dass sich a) wieder nur nach dem Mainstream richtet und mir b) deshalb den Zugang beschränkt?
                      -Wer mal einen Blick in eine ÖR-Medienanstalt geworfen hat, fällt eh vom Glauben ab, dass da außere Egogetrippe, Karrierismus und Intrigantentum überhaupt noch ernsthaft Programm gemacht wird.
                      Bei einigen Sachen kann man dir zustimmen, anderes ist allerdings nicht so einfach wie du es darstellst. Die ÖR sind definitiv nicht obsolet. Ohne die ÖR würde ein Informationsdefizit im Bereich Politik entstehen. Die Privaten liefern Rezipienten keinen bis kaum politischen Mehrwert.

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                        #26
                        Ich geh mal doch stark davon aus, dass die ÖR Nachrichtengucker auch ohne ÖR ihre Nachrichten beziehen würden (Print, Internet).. Glaubst den RTL Zuschauer juckt es, ob 1 und 2 auf der Bedienung nicht mehr belegt sind?

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                          #27
                          ich zahle :(

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                            #28
                            Zitat von Johnny Cash
                            Ich geh mal doch stark davon aus, dass die ÖR Nachrichtengucker auch ohne ÖR ihre Nachrichten beziehen würden (Print, Internet).. Glaubst den RTL Zuschauer juckt es, ob 1 und 2 auf der Bedienung nicht mehr belegt sind?
                            da sind RTL und RTLII, dude

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                              #29
                              ich würde die ör akzeptieren, wenn...

                              keine werbung mehr gesendet wird
                              nachrichtensprecher, leitende etc nicht abertausende mehr verdienen als die bundeskanzlerin (kann einfach nicht glauben, dass das akzeptiert wird)
                              die unterschichtenscheisse rausgenommen wird (gibs bei rtl etc genug)

                              daraus resultierend müsste man nur noch 5,-€ im monat zahlen

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                                #30
                                Zitat von FLAMONGO
                                Bei einigen Sachen kann man dir zustimmen, anderes ist allerdings nicht so einfach wie du es darstellst. Die ÖR sind definitiv nicht obsolet. Ohne die ÖR würde ein Informationsdefizit im Bereich Politik entstehen. Die Privaten liefern Rezipienten keinen bis kaum politischen Mehrwert.
                                Die Zeiten, in denen man vom Rundfunk abhängig war, wenn man sich politisch informieren wollte, sind aber vorbei - falls es sie denn jemals gab.

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