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Jurastudium - Voraussetzung

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    Jurastudium - Voraussetzung

    Hallo Elite,

    ich recherchiere jetzt schon ein bisschen allerdings splitten sich da wohl echt die meinungen.

    Und zwar geht in mir die überlegung vor jura zu studieren.
    die überlegung stammt daher, dass ich meine rechtsanwaltsfachangestelltenausbildung nun beendet habe und ich das gebiet sehr mag und mich fasziniert. ich lese gern bücher über die thematik und helfe auch gern freunden soweit ich kann, es kam schon das ein oder andere mal zu ein kleinen ratschlag. allerdings mehr allgemeines logischerweise.. bin ja kein jurist :)

    nun ists so, dass ich ziemlich spät gezündet habe und es cooler fand damals blödsinn zu machen statt abi und hab daher nur den realschulabschluss.

    nur spalten sich die meinungen bei meiner suche, reicht denn nun in manchen bundesländern eine fachoberschulreife um das studium zu beginnen? hat da jemand erfahrung oder einen ähnlichen weg gemacht?

    ansonsten bleibt mir wohl nur die option ein richtiges abitur nachzuholen, dann steht es mir ja frei an einer universität zu studieren, wenn ich mich nicht irre?

    ich weiß, dass das eine ziemliche änderung auch meiner eigenen person bedarf um das zu schaffen.

    jetzt such ich natürlich den schnellstmöglichen weg dies zu beginnen.

    falls jemand was ähnliches bereits erlebt hat oder jemand kennt würde ich mich sehr über eine antwort freuen :)

    #2
    du wirst im jura studium 24/7 kotzen ... keiner in meinem bekanntenkreis hat so ein unangenehmes studienfach wie kollegin jura - sei dir wirklich 100% sicher dass du das willst bevor du abi nachholst nur um dann im studium zu merken dass es dir doch nich so liegt ..

    ansonsten is abi zu haben natürlich nie ne verschwendung .. "aussuchen" kannst du dir die uni in soweit als dass du dich überall bewerben darfst :-) aussuchen tun die dann

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      #3
      abi nachholen -> uni

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        #4
        Zitat von shark
        du wirst im jura studium 24/7 kotzen ... keiner in meinem bekanntenkreis hat so ein unangenehmes studienfach wie kollegin jura - sei dir wirklich 100% sicher dass du das willst bevor du abi nachholst nur um dann im studium zu merken dass es dir doch nich so liegt ..
        ansonsten is abi zu haben natürlich nie ne verschwendung .. "aussuchen" kannst du dir die uni in soweit als dass du dich überall bewerben darfst :-) aussuchen tun die dann
        jo, genau, weil deine bekannten kotzen, muss er es auch. wenn die alle so denken wie du, dann ist es auch kein wunder, dass sich nicht so viel spaß dran haben.

        te: du brauchst ein abi afaik. was auf dich zukommt, wirst du sicherlich wissen.

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          #5
          Abi brauchst du auf jeden Fall, FOS nur in ganz seltenen Ausnahmefällen und die dann eher nicht in Sachen Jura.

          Der Schnitt sollte außerdem recht gut sein (niedriger 2er, besser 1er Schnitt). Jura ist ja nun sehr beliebt und je besser der Abischnitt, desto besser die Auswahlmöglichkeiten bzgl. der Uni. Ein Kumpel hat es 2008 in Kiel mit 2,8 als Nachrücker geschafft, das wird heute aber wohl nicht mehr klappen, denn es gibt mehr Abiturienten, mehr Studenten und doppelte Jahrgänge sowie die ausgesetzte Wehrpflicht.

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            #6
            Naja, gibt genug Unis, die auch bei Jura keinen NC haben. Der NC ist auch kein Messwert dafür, ob die Uni für das jeweilige Fach gut ist.

            Wenn es irgendwann soweit sein sollte, empfehle ich dir natürlich Jena. Die Rewi-Fakultät hat hervorragend beim CHE-Ranking abgeschnitten (wobei das nicht wirklich viel Aussagekraft hat, aber besser als schlecht abzuschneiden).

            Mach dir aber nochmal klar, wie unglaublich lange das Studium dauert. Du wirst min. 4 Jahre studieren bevor du das Examen schreibst, auf dessen Ergebnisse du i.d.R. ca. 6 Monate warten musst. Dann nochmal 2 Jahre Ref.

            Und das wäre schon der Schnelldurchgang.

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              #7
              Zitat von chef_marv
              Abi brauchst du auf jeden Fall, FOS nur in ganz seltenen Ausnahmefällen und die dann eher nicht in Sachen Jura.
              Der Schnitt sollte außerdem recht gut sein (niedriger 2er, besser 1er Schnitt). Jura ist ja nun sehr beliebt und je besser der Abischnitt, desto besser die Auswahlmöglichkeiten bzgl. der Uni. Ein Kumpel hat es 2008 in Kiel mit 2,8 als Nachrücker geschafft, das wird heute aber wohl nicht mehr klappen, denn es gibt mehr Abiturienten, mehr Studenten und doppelte Jahrgänge sowie die ausgesetzte Wehrpflicht.
              so ein scheiß gelabert mal wieder. Du kannst zumindest hier in Hessen so gut wie alles mit einem FOS Abschluss studieren, selbst Jura. Und in anderen Bundesländern sollte dieser Schritt mit einem Fachrichtungswechsel übersprungen werden. Studierste halt 2 Semester Rechtswissenschaften und wechselst dann ohne Probleme zu Jura.

              Frag am besten mal in der Uni deiner Wahl in der Fachschaft nach.

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                #8
                Zitat von greenleaf
                Zitat von chef_marv
                Abi brauchst du auf jeden Fall, FOS nur in ganz seltenen Ausnahmefällen und die dann eher nicht in Sachen Jura.
                Der Schnitt sollte außerdem recht gut sein (niedriger 2er, besser 1er Schnitt). Jura ist ja nun sehr beliebt und je besser der Abischnitt, desto besser die Auswahlmöglichkeiten bzgl. der Uni. Ein Kumpel hat es 2008 in Kiel mit 2,8 als Nachrücker geschafft, das wird heute aber wohl nicht mehr klappen, denn es gibt mehr Abiturienten, mehr Studenten und doppelte Jahrgänge sowie die ausgesetzte Wehrpflicht.
                so ein scheiß gelabert mal wieder. Du kannst zumindest hier in Hessen so gut wie alles mit einem FOS Abschluss studieren, selbst Jura. Und in anderen Bundesländern sollte dieser Schritt mit einem Fachrichtungswechsel übersprungen werden. Studierste halt 2 Semester Rechtswissenschaften und wechselst dann ohne Probleme zu Jura.
                Frag am besten mal in der Uni deiner Wahl in der Fachschaft nach.
                äh... wat?

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                  #9
                  ich persönlich fand die rechts-fächer in meinem bwl-studium ganz interessant (wirtschaftsrecht, arbeitsrecht, steuerrecht). auch das arbeiten mit den gesetzbüchern und rechtssprechungen. natürlich war das nich gerade sehr vertieft.

                  es is halt meiner erfahrung nach relativ viel auswendig lernen (was ich verachte und auch nich kann).

                  bzgl. eines jura studiums: ich glaube man kann es nur an ner uni studieren (keine fh). ich habe von meinen rechts-profs gehört (alles volljuristen), dass ein jura studium mit einem schlechteren schnitt als 1,0 wertlos sei. d. h. also 24/7 lernen.

                  geh doch ma in ne jura vorlesung in einer uni in deine nähe und gib dir das mal, bevor du das abi für nichts nachholst.

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                    #10
                    Zitat von CRZ-
                    Zitat von greenleaf
                    Zitat von chef_marv
                    Abi brauchst du auf jeden Fall, FOS nur in ganz seltenen Ausnahmefällen und die dann eher nicht in Sachen Jura.
                    Der Schnitt sollte außerdem recht gut sein (niedriger 2er, besser 1er Schnitt). Jura ist ja nun sehr beliebt und je besser der Abischnitt, desto besser die Auswahlmöglichkeiten bzgl. der Uni. Ein Kumpel hat es 2008 in Kiel mit 2,8 als Nachrücker geschafft, das wird heute aber wohl nicht mehr klappen, denn es gibt mehr Abiturienten, mehr Studenten und doppelte Jahrgänge sowie die ausgesetzte Wehrpflicht.
                    so ein scheiß gelabert mal wieder. Du kannst zumindest hier in Hessen so gut wie alles mit einem FOS Abschluss studieren, selbst Jura. Und in anderen Bundesländern sollte dieser Schritt mit einem Fachrichtungswechsel übersprungen werden. Studierste halt 2 Semester Rechtswissenschaften und wechselst dann ohne Probleme zu Jura.
                    Frag am besten mal in der Uni deiner Wahl in der Fachschaft nach.
                    äh... wat?
                    Er meinte sicher 2 Semster Jura und dann den Wechsel zu Jus. Wobei ich nicht weiß, wo man jura studieren könnte. :)

                    Zitat von kyo
                    ich persönlich fand die rechts-fächer in meinem bwl-studium ganz interessant (wirtschaftsrecht, arbeitsrecht, steuerrecht). auch das arbeiten mit den gesetzbüchern und rechtssprechungen. natürlich war das nich gerade sehr vertieft.
                    es is halt meiner erfahrung nach relativ viel auswendig lernen (was ich verachte und auch nich kann).
                    bzgl. eines jura studiums: ich glaube man kann es nur an ner uni studieren (keine fh). ich habe von meinen rechts-profs gehört (alles volljuristen), dass ein jura studium mit einem schlechteren schnitt als 1,0 wertlos sei. d. h. also 24/7 lernen.
                    geh doch ma in ne jura vorlesung in einer uni in deine nähe und gib dir das mal, bevor du das abi für nichts nachholst.
                    Da hat er vollkommen Recht. Schade nur, dass es mWn noch nie jemand geschafft hat. :(

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                      #11
                      Kann es sein, dass hier über Österreich und Deutschland gesprochen wird? Jura=Rechtswissenschaften in Deutschland. Die Unterscheidung zw. Jura und Jus kenne ich gar nicht. Auch 1,0 klingt ja eher nicht nach dt. Notensystem.

                      Jura ist sicher viel lernen und lesen. Und je mehr man lernt, desto weniger versteht man. Je mehr man versteht, desto mehr muss man lernen. Ist eine fiese Dynamik ;)

                      Kurz noch zu der 1,0 bzw. 18 Pkt: das ist einfach ekelhafter Unfug, den irgendwelche selbstgeilen, komplexgestörten Profilneurotiker in die Welt gesetzt haben. Ich kenne so manchen Prof, der in seinem ersten Stex keine 9 Pkt. hatte. Großkanzleien laden zu einem nicht unerheblichen Teil auch schon ab 8 Pkt., angeblich sogar schon ab 7,5 (kp obs stimmt), zu einem ersten Gespräch ein.

                      Klar entscheidet die Note, weil es einfach extrem viele Juristen gibt. Aber auch mit einer durchschnittlichen Leistung (sprich 7 Pkt.) schaut es gar nicht mehr so finster aus. Trotzdem: Leistungsdruck ist in Jura extrem hoch, da muss man sich nichts vormachen. Gerade, wenn man vielleicht doch ein wenig mehr verdienen mag.

                      PS Und gerade für Juristen gilt: man ist auch noch Mensch und nicht nur Note.

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                        #12
                        Zitat von CRZ-
                        Kann es sein, dass hier über Österreich und Deutschland gesprochen wird? Jura=Rechtswissenschaften in Deutschland. Die Unterscheidung zw. Jura und Jus kenne ich gar nicht. Auch 1,0 klingt ja eher nicht nach dt. Notensystem. Jura ist sicher viel lernen und lesen. Und je mehr man lernt, desto weniger versteht man. Je mehr man versteht, desto mehr muss man lernen. Ist eine fiese Dynamik ;) Kurz noch zu der 1,0 bzw. 18 Pkt: das ist einfach ekelhafter Unfug, den irgendwelche selbstgeilen, komplexgestörten Profilneurotiker in die Welt gesetzt haben. Ich kenne so manchen Prof, der in seinem ersten Stex keine 9 Pkt. hatte. Großkanzleien laden zu einem nicht unerheblichen Teil auch schon ab 8 Pkt., angeblich sogar schon ab 7,5 (kp obs stimmt), zu einem ersten Gespräch ein. Klar entscheidet die Note, weil es einfach extrem viele Juristen gibt. Aber auch mit einer durchschnittlichen Leistung (sprich 7 Pkt.) schaut es gar nicht mehr so finster aus. Trotzdem: Leistungsdruck ist in Jura extrem hoch, da muss man sich nichts vormachen. Gerade, wenn man vielleicht doch ein wenig mehr verdienen mag. PS Und gerade für Juristen gilt: man ist auch noch Mensch und nicht nur Note.
                        Jura= weltliches + kirchliches Recht
                        Jus = nur weltliches Recht

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                          #13
                          Zitat von CRZ-
                          Kann es sein, dass hier über Österreich und Deutschland gesprochen wird? Jura=Rechtswissenschaften in Deutschland. Die Unterscheidung zw. Jura und Jus kenne ich gar nicht. Auch 1,0 klingt ja eher nicht nach dt. Notensystem.
                          Jura ist sicher viel lernen und lesen. Und je mehr man lernt, desto weniger versteht man. Je mehr man versteht, desto mehr muss man lernen. Ist eine fiese Dynamik ;)
                          Kurz noch zu der 1,0 bzw. 18 Pkt: das ist einfach ekelhafter Unfug, den irgendwelche selbstgeilen, komplexgestörten Profilneurotiker in die Welt gesetzt haben. Ich kenne so manchen Prof, der in seinem ersten Stex keine 9 Pkt. hatte. Großkanzleien laden zu einem nicht unerheblichen Teil auch schon ab 8 Pkt., angeblich sogar schon ab 7,5 (kp obs stimmt), zu einem ersten Gespräch ein.
                          Klar entscheidet die Note, weil es einfach extrem viele Juristen gibt. Aber auch mit einer durchschnittlichen Leistung (sprich 7 Pkt.) schaut es gar nicht mehr so finster aus. Trotzdem: Leistungsdruck ist in Jura extrem hoch, da muss man sich nichts vormachen. Gerade, wenn man vielleicht doch ein wenig mehr verdienen mag.
                          PS Und gerade für Juristen gilt: man ist auch noch Mensch und nicht nur Note.
                          ich meine das deutsche notensystem. zu dem sei gesagt, dass meine profs sehr erfolgreichen sind/waren. einer war zB lange zeit beim bundesverfassungsgericht angestellt, muss also schon was drauf haben. für ne "normale" karriere in einer kanzlei kann ich nichts sagen. die profs kamen halt aus hohen gerichten oder rechtsabteilungen (meist abteilungsleiter) von großen konzernen

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                            #14
                            schN, das ist mir auch klar. Jus sagt hier nur einfach niemand. Zumindest hier in Jena :D

                            kyo: Dass die Profs. erfolgreich sind, glaube ich dir auch. Das ändert aber nichts daran, dass die Aussage Mist ist. Und gerade an den "hohen Gerichten" dümpelt so manches soziale Embryo rum. Mir sind letztens erst wieder Stories von Richtern am BVerwG erzählt worden, da wird einem Angst und Bange.

                            Man darf nicht vergessen, dass man nicht allein durch juristische Leistung an den BGH,BVerwG, BVerfG etc. kommt... und vor allem sollte man nicht vergessen, dass diese Jungs gerne mal ein wenig den Bezug zur Realität verlieren, was die Definition von "wertlos" angeht.

                            Unser Dekan ist so ein Spezi. In einer Fakultätssitzung hat er mal rumgemault, dass Profs. ja bitte alle min. 14 Pkt. in beiden Staatsexamina haben sollten. Hat wohl gut für Lacher gesorgt. Nur leider hat er das gar nicht so witzig gemeint.

                            Mein Eindruck ist, dass bei solchen Aussagen auch immer ein wenig (viel) Selbstdarstellung steckt und man auf sowas einfach nicht zu viel geben sollte.

                            Ja, Leistung und Note ist wichtig. Aber nicht so krass, wie es gerne mal dargestellt wird. Heftig ist es trotzdem.

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                              #15
                              Jura wäre kein Studium für mich. 1. Alles aufs Staatsexamen ausgelegt sprich wenn du die Prüfung verkackst war dein studium komplett für den arsch 2. Juristen Deutsch fuckt ab 3. Ohne ständigen Druck Klausuren zu bestehen verleitet es gut zum schimmeln.

                              Hatte öffrecht im NF war gut zu lernen, aber auch nur weil man den gutachtenstile nicht so konsequent beachten musste wie richtige juristen

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