Nach kurzem Gedankensortieren:
In vielerlei Hinsicht hat eine einzigartige Konstellation aus Faktoren zu seiner Situation geführt.
Wäre er in einer Situation geboren worden, in der er zu Macht und Einfluss gelangt wäre, weil ihm das tatsächlich "bestimmt gewesen" wäre (beziehe mich hier auf sein Manifest, siehe z.B. "I am divine, a god", etc.), so wäre er vermutlich auch nie mit 22 noch eine Jungfrau gewesen.
Außerdem muss er die intellektuelle Fähigkeit und die (doch eher selten so stark ausgeprägte) Außenwahrnehmung seines oberflächlichen Selbsts besessen haben, um zu begreifen, dass ihm äußerlich und vom Status her vermutlich nichts fehlte, das zu seiner Unfähigkeit, eine Freundin zu finden und Sex zu haben, geführt hat.
Seine Stiefmutter, seine Schwester (und ihr Freund) und seine Jugendfreundin waren allesamt Kofaktoren, die damit zusammenspielen mussten.
Seine Überzeugung, zu höherem Bestimmt zu sein (erneut Bezug aufs Manifest: "I am not willing to do such a lowly job", etc.) und die damit einhergehende Verweigerung, einen Beruf anzunehmen, ist hier auch ein Faktor.
Die empfundene Einsamkeit trotz des Vorhandenseins eines einigermaßen "normalen" Soziallebens mit anderen männlichen Jugendlichen, wie es in unserer Generation vorkommt, ist ein Phänomen, das ich so von vielen Leuten kenne und das entscheidend mitgespielt hat.
Es ist sehr hart, zu erraten, welche Bedeutung Liebe und Sex wirklich für ihn hatten und inwiefern sie an sozialen Status gekoppelt waren. Das Problem ist, dass es so schwer ist, diesen Fall mit Fällen zu vergleichen, die einen ähnlichen Ausgang nahmen, in denen aber eine Liebesbeziehung vorhanden war.
Vermutlich war die empfundene fehlende Liebe in Verbindung mit der empfundenen extremen Ablehnung aus dem Umfeld und dem persönlichen Versagen eine unaushaltbare Situation.
Seine Umgebung wird vermutlich aufgrund seiner Begabung zu eloquentem Ausdruck und einer gewissen Anpassungs- und Manipulationsfähigkeit auch nie wirklich begriffen haben, was vor sich geht. In gewisser Weise war er ein Meister des emotionalen Versteckspiels.
Der vermutlich von ihm wahrgenommene "hohe Status" seiner Eltern, die mit Prominenz verkehrten, und die Tatsache, dass er seinen Vater letztendlich als schwachen Menschen beschreibt, müssen auch stark gewirkt haben.
Dazu kommt die esoterische Verwirrung durch das Buch "The Secret" und die damit verbundene Enttäuschung. Diese Form der Verzerrung bei Wünschen vs. Realität wird nur noch weiter zu seinem Eindruck einer feindlichen Welt beigetragen haben, ein Bild, das sich ja bereits durch den krassen Widerspruch seiner Selbstwahrnehmung zur Wahrnehmung der anderen herausgebildet hat.
(Siehe hier auch wieder das Manifest: "The Universe isn't kind to me." [typische "The Secret"-inspirierte Aussage] / "Life isn't fair.")
In vielerlei Hinsicht hat eine einzigartige Konstellation aus Faktoren zu seiner Situation geführt.
Wäre er in einer Situation geboren worden, in der er zu Macht und Einfluss gelangt wäre, weil ihm das tatsächlich "bestimmt gewesen" wäre (beziehe mich hier auf sein Manifest, siehe z.B. "I am divine, a god", etc.), so wäre er vermutlich auch nie mit 22 noch eine Jungfrau gewesen.
Außerdem muss er die intellektuelle Fähigkeit und die (doch eher selten so stark ausgeprägte) Außenwahrnehmung seines oberflächlichen Selbsts besessen haben, um zu begreifen, dass ihm äußerlich und vom Status her vermutlich nichts fehlte, das zu seiner Unfähigkeit, eine Freundin zu finden und Sex zu haben, geführt hat.
Seine Stiefmutter, seine Schwester (und ihr Freund) und seine Jugendfreundin waren allesamt Kofaktoren, die damit zusammenspielen mussten.
Seine Überzeugung, zu höherem Bestimmt zu sein (erneut Bezug aufs Manifest: "I am not willing to do such a lowly job", etc.) und die damit einhergehende Verweigerung, einen Beruf anzunehmen, ist hier auch ein Faktor.
Die empfundene Einsamkeit trotz des Vorhandenseins eines einigermaßen "normalen" Soziallebens mit anderen männlichen Jugendlichen, wie es in unserer Generation vorkommt, ist ein Phänomen, das ich so von vielen Leuten kenne und das entscheidend mitgespielt hat.
Es ist sehr hart, zu erraten, welche Bedeutung Liebe und Sex wirklich für ihn hatten und inwiefern sie an sozialen Status gekoppelt waren. Das Problem ist, dass es so schwer ist, diesen Fall mit Fällen zu vergleichen, die einen ähnlichen Ausgang nahmen, in denen aber eine Liebesbeziehung vorhanden war.
Vermutlich war die empfundene fehlende Liebe in Verbindung mit der empfundenen extremen Ablehnung aus dem Umfeld und dem persönlichen Versagen eine unaushaltbare Situation.
Seine Umgebung wird vermutlich aufgrund seiner Begabung zu eloquentem Ausdruck und einer gewissen Anpassungs- und Manipulationsfähigkeit auch nie wirklich begriffen haben, was vor sich geht. In gewisser Weise war er ein Meister des emotionalen Versteckspiels.
Der vermutlich von ihm wahrgenommene "hohe Status" seiner Eltern, die mit Prominenz verkehrten, und die Tatsache, dass er seinen Vater letztendlich als schwachen Menschen beschreibt, müssen auch stark gewirkt haben.
Dazu kommt die esoterische Verwirrung durch das Buch "The Secret" und die damit verbundene Enttäuschung. Diese Form der Verzerrung bei Wünschen vs. Realität wird nur noch weiter zu seinem Eindruck einer feindlichen Welt beigetragen haben, ein Bild, das sich ja bereits durch den krassen Widerspruch seiner Selbstwahrnehmung zur Wahrnehmung der anderen herausgebildet hat.
(Siehe hier auch wieder das Manifest: "The Universe isn't kind to me." [typische "The Secret"-inspirierte Aussage] / "Life isn't fair.")
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