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Südkorea - Reiseberichte und Tipps

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    #46
    Ich hab eine längere Zeit in Japan gelebt und kann das eigentlich fast alles 1:1 bestätigen. Für einen Urlaub, gerne auch etwas länger perfekt aber ich würde niemals dort leben wollen. Der Stress und die strikten Regeln mit samt dem ganzen System sind einfach zu viel nach einiger Zeit. Hätte glaub ich keinen Job da länger als 1 Jahr überlebt.

    Zitat von Mahrgell
    Weil nen kurzen Ausbruch aus dem System... danach suchen viele... aber mehr auch nicht
    Das trifft es perfekt. Dafür ist es super aber für den Rest seines Lebens? Nicht für mich.

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      #47
      ich zitiere mal nen rm user
      "aaaaaaaaaaalter"

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        #48
        Sehr interessanter Einblick, danke für den Text Mahrgell.

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          #49
          Mahrgell, danke für die etwas andere Pespektive. Hoffe du hast damit Fortuna nicht verschreckt.

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            #50
            Mich würde mal Interessieren wie sieht das aus wenn die Kinder Progamer werden wollen, gilt dies auch als sozusagen nen Ausbruch aus dem System oder wie ist die Mentalität dort wenn die Kinder das machen? Akzeptieren die Eltern dies, solange ihre Kinder auch was reißen?

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              #51
              Zitat von Team_oh
              kommt man nur mit englisch gut klar da? In Seoul sicherlich, aber in nicht so Touristen-Gegenden auch?
              prinzipiell schwer, aber die jungen leute lernen mittlerweile so früh und sehr fokussiert englisch, dass manche 14 jährige besser englisch sprechen als deutsche mit ba abschluss

              Zitat von impi. gogo bisu.
              ist korea teuer zum leben? habe bock auf ein auslandssemester dort
              ich habe inkl. reisen ca. 6.000€ gelassen. das teuerste ist wohl das wohnen. essen und feiern (kommt drauf an wo) ist günstig, aber nicht mega billig. falls jemand fragen zum auslandssemester da hat (hinsichtlich unis z.B) kann mich gerne anschreiben.


              Zitat von meiji
              "Mietpreise sind in Seoul größtenteils von der Lage und Größe der Immobilie abhängig. Alleinstehende Mieter werden in der Innenstadt für ca. 300.000 – 350.000 Won pro Monat fündig (300 – 500 $US), wohingegen Anlagen außerhalb des Zentrums deutlich günstiger im Preis sind. Für traditionelle Mehrzimmer-Immobilien mit Garage und Patio/Garten müssen sie mit 500.000 bis 800.000 Won pro Monat rechnen. Die preislich höher gelegenen Grundstücke sind jedoch ausschließlich in nobleren Stadtteilen zu finden."

              "Unternehmern werden in Seoul für Elektrizität und Trinkwasser im Vergleich zu Privatpersonen höhere Kosten in Rechnung gestellt. Mit monatlichen Kosten von 50.000 bis 70.000 Won müssen sie für den durchschnittlichen Haushalt trotzdem rechnen. Die entsprechende Kalkulation beinhaltet jedoch bereits Gas und Wärme. Festnetzanschlüsse kosten ca. 5.200 Won pro Monat, DSL-Internet schlägt mit 30.000 Won zu Buche (exkl. Installationskosten von 60.000 Won)."

              Essen und Trinken ist nach meiner Erfahrung sehr günstig
              bei 300-500$ hast du aber diese typische mini asiaten bude. ich hab im dormetory gepennt, was einfach wegen dem studentenleben perfekt ist. andere haben im appartment zu dritt gewohnt und 2000€ insgesamt bezahlt. die bude war aber auch echt geil

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                #52
                Zitat von Abii
                Mich würde mal Interessieren wie sieht das aus wenn die Kinder Progamer werden wollen, gilt dies auch als sozusagen nen Ausbruch aus dem System oder wie ist die Mentalität dort wenn die Kinder das machen? Akzeptieren die Eltern dies, solange ihre Kinder auch was reißen?
                Ausbruch: Ja und Nein.
                Zum einen muss man mal sagen, dass das Alter indem sie damit anfangen (meist so 12-14) bedeutet dass sie vorher schon irgendwo anders gescheitert sind. Und sei es nur die Nachmittagsschule mit dem Ziel später an eine der 3 Eliteunis in Seoul zu kommen. (Das jährliche Unirating ist eine der top10 Seiten nach aufrufen jährlich in korea)
                Ich habe nun nicht mit Progamern gesprochen aber Freunden, die ähnliche Gedanken hatten und aktiv in der koreanischen Fanszene waren.
                Quasi alle Profis hatten anfangs nicht die Unterstützung ihrer Eltern, und bekamen die erst, als sie Erfolg hatten. Aber egal wie ihr Erfolg ist, wenn sie sich einmal für diesen Weg entchieden haben, wird dort halt typisch koreanisch reingekniet. So bissl gibts nicht. Entweder durchkellern oder gar nicht. Ziemlich genau das, was man auch auf Esportsseiten mitbekommt ^^
                Um es auf Deutschland zu übertragen: Stell dir einfach vor, dass jeder jugendliche der Nachhilfe nimmt, das Ziel haben muss, nach Harvard zu kommen, jeder der nachmittags Fubas spielt muss später in der bundesliga spielen, etc. Spaß ist nicht! Über allem steht das Ziel.
                Und seit Kim Yuna im Eislauf abgeräumt hat, und die Koris einige Fussballprofis in der Buli/BPL hatten, sind Eislaufen und Fussball auch total in bei den Kindern...
                (Im Go ist es ähnlich, das betraf mich ja selber quasi täglich^^)

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                  #53
                  Also eine Wort wörtliche asoziale Gesellschaft ?
                  Schrecklich...

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                    #54
                    Kann mahrgell soweit bestätigten, zumindest das was ich mitbekommen habe. Ich gehe davon aus, dass du nochmal deutlich tiefer dringesteckt hast.

                    Nichtsdesotrotz finde ich es immer wieder bewundernswert wie freundlich die meisten Koreaner sind, was meiner Meinung nach auch daran liegt, dass sie uns Europäer in vielen Hinsichten bewundern.

                    Ein paar Mädels von uns haben mit Koreanerinnen zusammengelebt im Dorm... In der klausurphase hast du die Koreaner nie gesehen weil sie fast 24/7 in der bib hingen

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                      #55
                      Zitat von CharlieWilson
                      aha und warum wurden die Videos gelöscht? Mods wieder am durchdrehen?
                      links zu den vids pls! (gerne auch per pm)

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                        #56
                        Zitat von shark
                        Also eine Wort wörtliche asoziale Gesellschaft ?
                        Schrecklich...
                        anders gesagt einfach eine andere gesellschaft

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                          #57
                          Zitat von shark
                          Also eine Wort wörtliche asoziale Gesellschaft ?
                          Schrecklich...
                          Keine Ahnung, woher du das nun genommen hast. Es ist eine komplett andere Idee von Gesellschaft und ein anderes Wertesystem. Zu beurteilen, welches nun das definitiv bessere würde ich mir nicht zutrauen.
                          Viele Dinge, die in Korea extrem sind, sind in Dtl. genau diametral gegenüber extrem.

                          Bestes Beispiel ist sicher Respekt vor Bildung und Lehrern. Ich denke, es würde Deutschland gut tun, wenn bei uns alle einen derartigen Respekt hätten. Aber woher nehmen, wenn man auch problemlos durchahrzen kann, man schon von Papa hört, dass Lehrer voll die Assis sind, und Schule eh nür was für Streberschweine. Natürlich, in Korea ist das mit dem Respekt umgekehrt extrem...
                          Oder halt dem Ich vs. Gesellschaft... Während bei uns halt jeder einen Riesenrabatz um seine Sonderwurscht macht, ist dort alles dem gesellschaftlichen Frieden untergeordnet. (Wobei man hier unterschieden muss, was versteckt passiert, mit dem Wissen,, dass nach Außen der Frieden gewahrt wird, und das Zeug net rauskommt...)

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                            #58
                            meinte das ja in keinster weise abwertend. aber aus westlicher sicht ( die wir hier doch wohl alle haben ) und besonders in anbetracht aufs mögliche auswandern in diese region (wie es hier wohl der ein oder andere vor hat) kommt mir diese von euch so beschriebene gesellschaft bezogen auf uns mitteleuropäer sehr unpersönlich und unsozial vor. (asozial vielleicht das falsche wort.. )

                            eine gesellschaft die nur auf leistung und den äußeren schein ausgelegt ist produziert menschliche roboter..

                            ich selber war noch nicht dort und hab mich wenig mit der ganzen thematik beschäftigt, aber durch z.b. deine posts, Mahrgell, sehe ich als europäer wenig erstrebenswertes dort hin zu ziehen ..

                            ich maße mir auch nicht an ein urteil zu fällen oder mich in irgend einer weise als "kenner" da zu stellen, das is aber mein eindruck den ich durch eure posts so vermittelt gekriegt habe.

                            eine frage die sich mir dann stellt ist die ... soziale - denn wie sieht es dort aus mit dem "sozialen leben" außerhalb der unizeit/des uni campus/dem uni bezirk ?

                            ist das leben eines koreaners arbeiten/essen/schlafen weil es so in der kultur verankert ist?

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                              #59
                              Umso heftiger, dass Polt an einer der Elite-Unis studierte UND nebenher mal eben riesige Preisgelder absahnte.

                              Auch wenn hier einige Beschreibungen eher abschrecken, so finde ich es immer wieder erstaunlich und schön wie unterschiedlich doch Kulturen sind. Gerade der kulturelle Austausch, das Kennenlernen des Anderen, ist etwas, was vieles in ein anderes Licht rückt. Und wir sind ja eine der ersten Generationen, denen das möglich ist.

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                                #60
                                Zitat von shark
                                eine frage die sich mir dann stellt ist die ... soziale - denn wie sieht es dort aus mit dem "sozialen leben" außerhalb der unizeit/des uni campus/dem uni bezirk ?

                                ist das leben eines koreaners arbeiten/essen/schlafen weil es so in der kultur verankert ist?
                                Party, Sport, Zocken

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