Zitat von Team_oh
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Südkorea - Reiseberichte und Tipps
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Ja, das dachte ich nach 3 Monaten Korea auch noch... Nach 3 Jahren dann war klar, dass ich 100 mal lieber in Dtl wohne als in Korea ;) Die Kultur mag toll sein, wenn man "zu Besuch" ist. Aber wenn man auch nur ansatzweise versucht, sich da zu integrieren, merkt man schnell, dass Korea alles andere als Itaewon und Hongdae ist... Und die Kultur grade wenn man europäische Werte gewöhnt ist definitiv kein Spaß kennt.Zitat von FortunaIrgendwann will ich nach Südkorea auswandern. Einfach eine fantastische Kultur und Land. Habe mir einige Reiseberichte durchgelesen, dazu noch die geringste Kriminalitätsrate auf der Welt + K-Pop.
Geschweige denn, dass ich wirklich meinen Kindern die koreanische Gesellschaft und ihre Ideen von Erziehung antun wöllte.
Anfangs, als sich quasi meine Bekanntschaften auch danach filterten, wer Englisch sprach, und man halt quasi immer als Touri angesehen wurde, war das alles recht chillig Und gerade jüngere Koreaner sind sogar recht froh meistens, dem starren koreanischen Korsett in der Gegenwart von Ausländern zu entkommen. Nur spätestens wenn du anfängst Koreanisch zu reden, wirst du quasi als einer der ihren angesehen... Joa, mit allen Konsequenzen.
edit: wie gesagt... zum besuchen ist Korea super toll...das werde ich auch in zukunft wieder tun... aber dort tatsächlich leben, mehr als nur mal nen bissl temporär... was ganz anderes
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Ich war jetzt auch schon 4 mal in Südkorea, allerdings nie wirklich in Seoul sondern in der Nähe von Busan (Zweitgrößte Stadt in SK, ganz im Südosten an der Küste). Von dort kommt man auch schnell nach Japan (Fähre, Flugzeug).
Da ich immer beruflich / zum Arbeiten dort war, muss ich leider auch sagen, dass ich mir das niemals langfristig dort vorstellen könnte. Ist schon sehr hart mit Freizeit = 0. Die Leute waren supernett, gehen mit einem jeden Abend essen/trinken, planen Wochenendprogramm usw. aber wie gesagt, würde da nicht langfristig leben wollen, so cool es auch immer war (war pro Besuch ca. 2-3 Wochen dort).
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nein, ist es nicht. das hängt allerdings auch stark vom lebensstil ab.Zitat von impi. gogo bisu.ist korea teuer zum leben? habe bock auf ein auslandssemester dort
wenn du einfach nur wohnen, studieren und hin und wieder mal in günstige bars/clubs gehen willst, ist es gar nicht teuer. die bars sind dann ok, deine wohnung eher ein minizimmer. aber günstig.
bist du eher der edel-club-boi, sieht es anders aus. willst du eine große wohnung, sieht es anders aus. also es liegt sehr an dir. meine freunde, die bisher da waren bzw. gerade dort sind, kommen sehrgut mit dem geld aus, dass sie auch in deutschland zur verfügung haben und sind nun wirklich das gegenteil der edel-clubber :D
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"Mietpreise sind in Seoul größtenteils von der Lage und Größe der Immobilie abhängig. Alleinstehende Mieter werden in der Innenstadt für ca. 300.000 350.000 Won pro Monat fündig (300 500 $US), wohingegen Anlagen außerhalb des Zentrums deutlich günstiger im Preis sind. Für traditionelle Mehrzimmer-Immobilien mit Garage und Patio/Garten müssen sie mit 500.000 bis 800.000 Won pro Monat rechnen. Die preislich höher gelegenen Grundstücke sind jedoch ausschließlich in nobleren Stadtteilen zu finden."
"Unternehmern werden in Seoul für Elektrizität und Trinkwasser im Vergleich zu Privatpersonen höhere Kosten in Rechnung gestellt. Mit monatlichen Kosten von 50.000 bis 70.000 Won müssen sie für den durchschnittlichen Haushalt trotzdem rechnen. Die entsprechende Kalkulation beinhaltet jedoch bereits Gas und Wärme. Festnetzanschlüsse kosten ca. 5.200 Won pro Monat, DSL-Internet schlägt mit 30.000 Won zu Buche (exkl. Installationskosten von 60.000 Won)."
Essen und Trinken ist nach meiner Erfahrung sehr günstig
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zzgl einer kaution, die sich gewaschen hat :D auch die ist natürlich von der gegend abhängig, liegt aber mit hoher wahrscheinlichkeit im bereich zwischen einem niedrigen bis mittleren siebenstelligen betrag. 3-4 mio. won können da auf einen zukommen. es hängt halt wirklich alles davon ab, wo und wie man denn im endeffekt wohnen möchte.Zitat von meijiSpoiler:"Mietpreise sind in Seoul größtenteils von der Lage und Größe der Immobilie abhängig. Alleinstehende Mieter werden in der Innenstadt für ca. 300.000 350.000 Won pro Monat fündig (300 500 $US), wohingegen Anlagen außerhalb des Zentrums deutlich günstiger im Preis sind. Für traditionelle Mehrzimmer-Immobilien mit Garage und Patio/Garten müssen sie mit 500.000 bis 800.000 Won pro Monat rechnen. Die preislich höher gelegenen Grundstücke sind jedoch ausschließlich in nobleren Stadtteilen zu finden."
"Unternehmern werden in Seoul für Elektrizität und Trinkwasser im Vergleich zu Privatpersonen höhere Kosten in Rechnung gestellt. Mit monatlichen Kosten von 50.000 bis 70.000 Won müssen sie für den durchschnittlichen Haushalt trotzdem rechnen. Die entsprechende Kalkulation beinhaltet jedoch bereits Gas und Wärme. Festnetzanschlüsse kosten ca. 5.200 Won pro Monat, DSL-Internet schlägt mit 30.000 Won zu Buche (exkl. Installationskosten von 60.000 Won)."
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CharlieWilson -
korea ist mega zum urlaubmachen. war 3 wochen und nen jahr später nochmal 6 wochen da. paar brocken koreanisch reichen um bei den meisten son bisl eindruck zu schinden. ansonsten hangelt man sich von hostel zu hostel und fragt die "staff"member dort was man wo/wie machen kann und so. infrastruktur ist auch ziemlich gut, diese ganzen überlandbusse sind ein traum und kosten praktisch nichts, nur in städten sind busser der hass, die fahren wie und wann sie wollen und durch das liniensystem blicken glaube ich nichtmal koris durch
hongdae absolutes highlight, hab noch nie so lange so wenig gemacht außer saufen und party. jeju und busan auch sehr gut. was man nicht machen darf ist sich die ganzen tempel angucken, so scheiße wie das jetzt klingt, die sehen alle gleich aus und sind auch alle höchstens 400 jahre alt. also nichts wirklich besonderes
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Das Gesellschaftssystem ist extrem strikt. Es gibt sehr sehr konkrete Erwartung wie jeder gefälligst sein Leben im Sinne des Systems zu leben hat und sich bei jeder Gelegenheit zu verhalten hat. Es basiert alles auf starren Hierarchien, die quasi unüberwindbar sind. Das maßgebende Kriterium ist zumeist das Alter, außer unter speziellen Bedingungen (Lehrer, Ränge, Position in der Firma etc). Nun kann man sicher argumentieren, dass wir in Dtl. alle respektlose Bengel sind, wo ich sogar rechtgeben würde. Nur Korea ist das andere Extrem. Wenn mir Freunde erzählten, dass sie gerne mit Ausländern zusammen sind, weil man unter Koreanern üblicherweise nur gleichalte (d.h. selbes Geburtsjahr) Freunde hat, weil alles andere zu ätzend ist... dann ist das schon etwas bedrückend.Zitat von FortunaNaja das Durchschnittseinkommen pro Monat ist halt gerade mal halb soviel wie hier in Deutschland, kann also nicht sonderlich teuer sein da zu wohnen.
@Mahrgaell, kannst du evtl. konkrete Beispiele nennen?
Und da ich längere Zeit an koreanischen Schulen/Unis zubringen durfte, musste ich leider schnell erkennen, dass das sogar so ziemlich stimmt. Und solange ich Englisch sprach, war es schwer, mich in diese Hierarchien einzubauen. Dummerweise wussten alle, dass ich auch Koreanisch kann, und zwar nicht nur ein paar Brocken, und wenn man dann stets die Arschleckfloskeln auspacken muss, nur weil der andere 23 ist (und man selbst nur 22) ist das schon etwas... anstrengend. Und wenn es da nur bei den verbalen Hierarchien bleiben würde, wäre es ja fein, ist es aber grade bei weniger verwestlichten Koreanern häufig nicht ;)
Und ich rede hier noch nichtmal vom Kontakt mit tatsächlich älteren Menschen. Weil wenn dir da gesagt wird, du machst... dann machst du gefälligst ;) Und wenn dein Lehrer grade Hunger hat, dann ist halt dein mitgebrachtes Frühstück weg. Und wenn er sagt trink, dann trinkst du den Soju... (Gut dass alle dachten, dass ich nicht trinken kann ^^ Weil wer einmal das erste Glas genommen hatte, der hat meist die Abende net überlebt^^ Ab 60 kennen die Koreaner beim Soju keine Grenzen mehr)
Aber auch abseits der Hierarchien sind die Koreaner im Kern doch extrem zwanghaft... Geheiratet wird asap, egal ob man denjenigen kennt oder nicht (Bekannter von mir: " Ich heirate nächstes Jahr" - Ich " Oh, du hast ne Freundin?" - Er: "Nee"), und danach geht das halbe Land fremd im Massagesalon, weil Scheidung ist nicht. (Wenn er Glück hat begeht seine Frau Selbstmord, und das wird dann von allen kaschiert und sie ist dann 'die trepe runtergestürzt', schon wieder ein Fall aus meinem Umfeld...).
Jugendliche sind generell sozial unterentwickelt, weil Bildungsstrebertum > allem und die Kinder dementsprechend gestriezt werden. Mal wieder... In Dtl. ist das sicher zu wenig der Fall... nur in Korea ist es andersrum.
Wir hatten in unserer Go-Schule Kinder ab 6 Jahre, da sah die Woche wie folgt aus: Mo-Fr: 7-12 Schule, 13-22 Go Schule, danach nach hause, Hausaufgaben, am nächsten Morgen gehts weiter.. Samstag war glücklicherweise nur von 13-18 Go Schule. Immerhin gabs einmal die Woche ne Stunde Fussball zur Abwechslung... der Rest der zeit wurde gelernt. Ich durfte in dem Alter nicht mal so lange aufbleiben... Und das machten die Kinder dann bei uns bis sie 18 sind. Tolles Leben, da weißte wieviel vom Leben die hatten. Wenn man dann noch bedenkt, dass für maximal 2% der Kinder diese Tortur am Ende vom Erfolg gekrönt ist... Der Rest hat seine Kindheit einfach verbrannt. Aber gut, bei uns lag auch jede Woche mindestens ein Kind heulend in der Ecke des Raumes, weil es das Gefühl hatte, die elterlichen Erwartungen net zu erfüllen. Und wer nun meint, dass war dann sicher nur bei uns so krass, der irrt erneut... Ich hatte in meinem Bekanntenkreis (alle so um die 20-25, damals, d.h. vor ca. 3-5 Jahren) quasi nur Leute die ein ähnliches Programm hatten. Nicht zwingend Go, aber alles mögliche ;) Kunstakadaemie, und musste dann jeden Tag 6h malen... Ja, sie hatte das Zeichnen/Malen mal geliebt. Davon war nimmer viel übrig. Für ihre Eltern war sie ein Fehlschlag, da sie es trotz dieser Jahre langen Ausbildung nicht geschafft hatte, für die Eliteuniversität in Seoul zu qualifizieren. Bombastisch. Aber irgendne Ursache müssen deren rekordverdächtigen Selbstmordraten bei den 18-25 JÄhrigen ja haben (in dem Alterssegment liegen sie an der Weltspitze, die Japaner bringen sich dann bevorzugt im Berufsalltag um)
Oh... und lass uns bitte nicht über Beziehungen mit Koreanerinnen reden, die mehr als nur ein paar Nächte im nächsten Motel umfassen. Viel Spaß :D Da darf gerne jeder selbst seine Erfahrungen machen. Weil nen kurzen Ausbruch aus dem System... danach suchen viele... aber mehr auch nicht.
Aber gut...hier berichten ja viele tolles von der fassade von korea... Und die ist auch toll :D Und Korea hat auch wirklich viele tolle Seiten... Solange man sich nciht selbst zum Koreaner machen will *g*
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