Zitat von Vazy
Ganz stark vereinfacht gab es in den letzten Jahrzehnten die folgenden Entwicklungen. Zuerst wurde vor allem der Input als wichtig erachtet. Manche Wissenschaftler waren sogar der Meinung, dass nur Input reiche um eine Sprache gut zu erlernen. Als Gegenbewegung kamen dann natürlich die jenigen, die sagten, dass das Unsinn sei und die eigene Sprachproduktion ein ganz wichtiger Teil sei. Mittlerweile ist der Konsens, dass natürlich beides wichtig ist und kein großes Ungleichgewicht herrschen sollte. Input ist eher als notwendige Vorstufe für Output zu sehen, ohne selbst zu sprechen sind die Lernmöglichkeiten deutlich reduziert.
Deshalb reicht es eben nicht eine Sitcom oder Szenen im Unterricht zu zeigen, sondern sie müssen auch wie jeder andere Text eingebettet und besprochen werden.
Gerade die Bearbeitung über mehrere Unterrichtseinheiten hinweg, wie du sie im zweiten Post ansprichst, bietet natürlich sehr viel Potential.
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