Ich denke, da haben wir einfach ein sehr unterschiedliches Bild, was "offen" bedeutet. Rein subjektiv kann ich dir sagen, dass das bei keinem der Personen, die ich kenne, so läuft.
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Die ideale Beziehung
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"Hey Schatzi! Wie findest du eigentlich offene Beziehungen?"Zitat von jabba_ngoGrad mit meiner Freundin über offene Beziehungen gesprochen. Wir sind uns einig: Offene Beziehungen sind in unseren Augen extrem krank. Sind uns auch einig darüber, dass die Beziehung enden würde, wenn das jeweilige Gegenüber mit der Frage nach Sex mit jemand anderem kommen würde.
Eine Frage, die ich an OP stellen möchte: Wärst du fein damit, wenn deine Mama (davon ausgehend, dass deine Eltern leben und noch verheiratet sind) im Einverständnis deines Vaters mit einem anderen Mann schlafen würde?
"WAS?! Ist doch total krank."
"Äh ja ... finde ich auch total krank."
[hr]
Für mich kommt eigentlich auch nur Monogamie in Frage, aber eine Freundin hatte mal eine Situation in der sie mit ihrem angehenden Freund das ganze besprochen hatte. Sie meinte, dass es für sie ok wäre, wenn man in Situationen größter Geilheit (bspw. im Club) "schwach" wird und dann etwas mit jemand anderem hat. Für sie wäre es jedoch nicht ok, wenn man sich häufiger trifft und quasi eine Zweitbeziehung (wie auch immer diese Beziehung aussieht) eingeht. Interessanter Gedankengang, wäre trotzdem wohl nicht meins.
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Eine offene Beziehung als extrem krank zu bezeichnen finde ich nicht richtig. Ich muss sogar sagen, dass ich solche Menschen ein stückweit bewundere, weil ich das selbst nicht könnte. Ich bin selbst nicht besonders von einer Beziehung mit einer Person überzeugt, die 20/30 Jahre geht und dauerhaft glücklich machen soll. Ich denke schon, dass jeder Mensch Abwechslung braucht. Trotzdem käme ich wohl nicht mit dem Gedanken klar, dass MEINE Freundin mit jemand anderem "Spaß" hat. Nichtmal aus Ekelgründen, nahezu niemand weiß vorher sicher, ob die Freundin vorher Bukkakesessions mit japanischen Geschäftsmännern hatte oder welche Experimente da sonst stattgefunden haben, ich glaube viel mehr, dass das eher Egoismus ist, dass man die Partnerin einfach nicht teilen möchte, vielleicht auch aus Angst, weil die Partnerin dann etwas finden könnte, was ihr mehr gefällt.
Aber zu sagen Leute die eine offene Beziehung führen sind krank ist falsch, ich finde sogar eher im Gegenteil, die haben die Schwächen einer normalen Beziehung erkannt und können dem entfliehen, während andere vielleicht 10-15 Jahre mit der selben Person verleben und irgendwann wieder alleine da stehen, weil sie merken, dass es nicht mehr funkt. Wie gesagt, dem würde ich mich wahrscheinlich mit einschließen, ist gar kein Angriff an die Jenigen, die eine lange Beziehung führen, ich wäre vermutlich selbst so jemand.
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Ich habe auch nicht explizit dich angesprochen und es ist auch nicht Gegenstand der Diskussion, die "offene Beziehung" zu definieren. Es ging mir mit meiner Freundin darum, dass es Menschen gibt, die aufgrund "Liebe zum Partner" damit einverstanden sind, dass das Gegenüber sich mit einem anderen Menschen trifft / mit einem anderen Menschen vögelt. Da braucht es keine weitere Definition. OP hat ja bis heute keine Ahnung davon, ob da nun tatsächlich gevögelt wurde oder nicht. Er weiß auch nicht, was da gesprochen wird. Auch nicht, ob da schon ein "Ich liebe dich" oder "hihi, ich habe auch Gefühle für dich" gefallen ist. Im Prinzip weiß er nichts und es lässt ihn kalt. Völlig gesund.Zitat von noobhansIch denke, da haben wir einfach ein sehr unterschiedliches Bild, was "offen" bedeutet. Rein subjektiv kann ich dir sagen, dass das bei keinem der Personen, die ich kenne, so läuft.
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sehe ich auch soZitat von reanimationEine offene Beziehung als extrem krank zu bezeichnen finde ich nicht richtig. Ich muss sogar sagen, dass ich solche Menschen ein stückweit bewundere, weil ich das selbst nicht könnte. Ich bin selbst nicht besonders von einer Beziehung mit einer Person überzeugt, die 20/30 Jahre geht und dauerhaft glücklich machen soll. Ich denke schon, dass jeder Mensch Abwechslung braucht. Trotzdem käme ich wohl nicht mit dem Gedanken klar, dass MEINE Freundin mit jemand anderem "Spaß" hat. Nichtmal aus Ekelgründen, nahezu niemand weiß vorher sicher, ob die Freundin vorher Bukkakesessions mit japanischen Geschäftsmännern hatte oder welche Experimente da sonst stattgefunden haben, ich glaube viel mehr, dass das eher Egoismus ist, dass man die Partnerin einfach nicht teilen möchte, vielleicht auch aus Angst, weil die Partnerin dann etwas finden könnte, was ihr mehr gefällt.
Aber zu sagen Leute die eine offene Beziehung führen sind krank ist falsch, ich finde sogar eher im Gegenteil, die haben die Schwächen einer normalen Beziehung erkannt und können dem entfliehen, während andere vielleicht 10-15 Jahre mit der selben Person verleben und irgendwann wieder alleine da stehen, weil sie merken, dass es nicht mehr funkt. Wie gesagt, dem würde ich mich wahrscheinlich mit einschließen, ist gar kein Angriff an die Jenigen, die eine lange Beziehung führen, ich wäre vermutlich selbst so jemand.
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Letzter Punkt ist ebenfalls der einzige Vorteil den ich in einer offenen Beziehung sehe. Grundsätzlich ist das eine total subjektive Debatte in der es keinen richtigen oder falschen Weg gibt wie man sein Beziehungsleben gestaltet. Respekt vor dem TE ich persönlich bin in sowas viel zu sehr emotional involviert, dass mich so etwas nicht stören würde. Ich finde es aber ungesund seinen eigenen Charakter auf biegen und brechen den Wünschen des Partners anzupassen. Eine Gewisse Akzeptanz für den Charakter des Partners gehört nunmal dazu.Kompromissene bringen Beziehung mit sich , jedoch muss hier jeder für sich die Grenzen abstecken. Vielleicht ist die Wortkombination "offene Beziehung" für Partnerschaften mit wechselnden sexpartnern auch die falsche.Zitat von reanimationEine offene Beziehung als extrem krank zu bezeichnen finde ich nicht richtig. Ich muss sogar sagen, dass ich solche Menschen ein stückweit bewundere, weil ich das selbst nicht könnte. Ich bin selbst nicht besonders von einer Beziehung mit einer Person überzeugt, die 20/30 Jahre geht und dauerhaft glücklich machen soll. Ich denke schon, dass jeder Mensch Abwechslung braucht. Trotzdem käme ich wohl nicht mit dem Gedanken klar, dass MEINE Freundin mit jemand anderem "Spaß" hat. Nichtmal aus Ekelgründen, nahezu niemand weiß vorher sicher, ob die Freundin vorher Bukkakesessions mit japanischen Geschäftsmännern hatte oder welche Experimente da sonst stattgefunden haben, ich glaube viel mehr, dass das eher Egoismus ist, dass man die Partnerin einfach nicht teilen möchte, vielleicht auch aus Angst, weil die Partnerin dann etwas finden könnte, was ihr mehr gefällt.
Aber zu sagen Leute die eine offene Beziehung führen sind krank ist falsch, ich finde sogar eher im Gegenteil, die haben die Schwächen einer normalen Beziehung erkannt und können dem entfliehen, während andere vielleicht 10-15 Jahre mit der selben Person verleben und irgendwann wieder alleine da stehen, weil sie merken, dass es nicht mehr funkt. Wie gesagt, dem würde ich mich wahrscheinlich mit einschließen, ist gar kein Angriff an die Jenigen, die eine lange Beziehung führen, ich wäre vermutlich selbst so jemand.
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Spoiler:Zitat von reanimationEine offene Beziehung als extrem krank zu bezeichnen finde ich nicht richtig. Ich muss sogar sagen, dass ich solche Menschen ein stückweit bewundere, weil ich das selbst nicht könnte. Ich bin selbst nicht besonders von einer Beziehung mit einer Person überzeugt, die 20/30 Jahre geht und dauerhaft glücklich machen soll. Ich denke schon, dass jeder Mensch Abwechslung braucht. Trotzdem käme ich wohl nicht mit dem Gedanken klar, dass MEINE Freundin mit jemand anderem "Spaß" hat. Nichtmal aus Ekelgründen, nahezu niemand weiß vorher sicher, ob die Freundin vorher Bukkakesessions mit japanischen Geschäftsmännern hatte oder welche Experimente da sonst stattgefunden haben, ich glaube viel mehr, dass das eher Egoismus ist, dass man die Partnerin einfach nicht teilen möchte, vielleicht auch aus Angst, weil die Partnerin dann etwas finden könnte, was ihr mehr gefällt.
Aber zu sagen Leute die eine offene Beziehung führen sind krank ist falsch, ich finde sogar eher im Gegenteil, die haben die Schwächen einer normalen Beziehung erkannt und können dem entfliehen, während andere vielleicht 10-15 Jahre mit der selben Person verleben und irgendwann wieder alleine da stehen, weil sie merken, dass es nicht mehr funkt. Wie gesagt, dem würde ich mich wahrscheinlich mit einschließen, ist gar kein Angriff an die Jenigen, die eine lange Beziehung führen, ich wäre vermutlich selbst so jemand.
Was ist eine normale Beziehung und von welchen Schwächen sprichst du? Es ist doch nicht das Konstrukt "Beziehung" das schwach ist, wenn der Mensch seine Triebe nicht im Griff hat. Du musst doch keine Beziehung eingehen, wenn du nicht in der Lage bist, diesen einen Menschen als ausreichend zu empfinden. Auch wenn es im Zeitalter von Tinder, Instagram und Co. nicht verwunderlich ist, dass man so denkt und lebt. Im Endeffekt flüchtet sich der Mensch ja ohnehin oft in Ausreden und Bequemlichkeiten.
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Oder er flüchtet in gesellschaftlich anerzogene moralische Konstrukte, für die es keinerlei Anhaltspunkte gibt, dass sie in irgendeiner Form mehr Berechtigung haben als andere.
Triebe auszuleben ist überhaupt kein negatives Merkmal, auch nicht in einer Beziehung, wenn Offenheit untereinander als Voraussetzung gesetzt werden.
Wenns scheitert, kann es daran liegen, dass ein Partner das Konzept nicht mehr mittragen möchte, aber aus den gleichen Gründen scheitern monogame Beziehungen, dass ein Partner einen Teil der bisherigen Partnerschaft nicht mehr erfüllen möchte.
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Man muss ja ein Konzept wie eine Beziehung nicht starr lassen, sondern kann es für beide Partner anpassen. Ich finde den Ausdruck "krank" unpassend, weil du damit im Prinzip alle Leute beleidigst die in so einem Konstrukt leben. Wenn es nichts für dich ist, ist es doch völlig ok. Mit einer offenen Beziehung kann man ja auch gewisse Probleme umschiffen, wie unterschiedliches Bedürfniss an Sex. Es wäre doch Schade, wenn in einer Beziehung alles super ist nur das Bedürfnis an die Häufigkeit von Sex weit auseinandergeht. Wenn man dann dadurch die Beziehung weiterführen, weil man eben den Schritt in eine offene Beziehung gehen kann, dann ist das doch erstmal schön.Zitat von jabba_ngoSpoiler:Zitat von reanimationEine offene Beziehung als extrem krank zu bezeichnen finde ich nicht richtig. Ich muss sogar sagen, dass ich solche Menschen ein stückweit bewundere, weil ich das selbst nicht könnte. Ich bin selbst nicht besonders von einer Beziehung mit einer Person überzeugt, die 20/30 Jahre geht und dauerhaft glücklich machen soll. Ich denke schon, dass jeder Mensch Abwechslung braucht. Trotzdem käme ich wohl nicht mit dem Gedanken klar, dass MEINE Freundin mit jemand anderem "Spaß" hat. Nichtmal aus Ekelgründen, nahezu niemand weiß vorher sicher, ob die Freundin vorher Bukkakesessions mit japanischen Geschäftsmännern hatte oder welche Experimente da sonst stattgefunden haben, ich glaube viel mehr, dass das eher Egoismus ist, dass man die Partnerin einfach nicht teilen möchte, vielleicht auch aus Angst, weil die Partnerin dann etwas finden könnte, was ihr mehr gefällt.
Aber zu sagen Leute die eine offene Beziehung führen sind krank ist falsch, ich finde sogar eher im Gegenteil, die haben die Schwächen einer normalen Beziehung erkannt und können dem entfliehen, während andere vielleicht 10-15 Jahre mit der selben Person verleben und irgendwann wieder alleine da stehen, weil sie merken, dass es nicht mehr funkt. Wie gesagt, dem würde ich mich wahrscheinlich mit einschließen, ist gar kein Angriff an die Jenigen, die eine lange Beziehung führen, ich wäre vermutlich selbst so jemand.
Was ist eine normale Beziehung und von welchen Schwächen sprichst du? Es ist doch nicht das Konstrukt "Beziehung" das schwach ist, wenn der Mensch seine Triebe nicht im Griff hat. Du musst doch keine Beziehung eingehen, wenn du nicht in der Lage bist, diesen einen Menschen als ausreichend zu empfinden. Auch wenn es im Zeitalter von Tinder, Instagram und Co. nicht verwunderlich ist, dass man so denkt und lebt. Im Endeffekt flüchtet sich der Mensch ja ohnehin oft in Ausreden und Bequemlichkeiten.
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Guter Punkt, darüber habe ich noch nicht mal nachgedacht. Werde es mal ansprechen. An sich bin ich jetzt nicht so besorgt, weil sie ja jetzt wild in der Gegend rumvögeln wird.Zitat von Kaerhabt ihr denn vorher zusammen grenzen abgesteckt was z.b. verhütung/schutz vor übertragbaren krankheiten angeht? oder ist es eh klar, dass ihr die selbe toleranzgrenze habt?
Also, wenn ich eine von beiden Varianten wählen MÜSSTE, dann A). Aber ich scheiße nicht wirklich auf sie, ich liebe sie. Wir sind liebevoll und zärtlich zueinander.Zitat von RastaLiest sich für mich so dass
A) sie dir in soweit egal ist, dass du drauf scheisse kannst was sie so macht. Dass es eher Gewohnheit als Liebe ist.
B) dass du lieber unter Abstrichen die Beziehung weiter führst, als dass du sie ziehen lässt.
Kann auch durchaus sein dass das nur aus meinem Blickwinkel so aussieht.
Das sehe ich komplett anders, und wenn ich mich ständig neu beweisen müsste, würde ich die Beziehung beenden. Allerdings halte ich es nicht für eine Meinungsfrage, dass frische Verliebtheit sich in einer Beziehung nicht auf Dauer halten lässt. Sie weicht einer anderen, partnerschaftlichen Liebe.Zitat von definitiv nicht keiradas ist, glaub ich, der knackpunkt. natürlich kann man ihr das noch geben, auch nach so einer zeit. man sollte den partner umwerben, ihm jeden tag zeigen, dass er was besonderes ist. dann geht auch das verliebtsein nie weg. viele leute stellen das "courting" ein, wenn sie in einer längeren beziehung sind. das daten endet nie!
Wie gesagt, ich bin vor Jahren mal betrogen worden und das hat mich damals echt aufgefressen. Ich weiß, wie sowas laufen kann. Aber es fühlt sich in diesem Fall komplett anders an.Zitat von shzzLich will ja das mein partner glücklich ist, und wenn dazu gehört sich gelegentlich mal von poolboy flanken zu lassen ist es im grunde genommen ja nur egoistisch ihm das zu verbieten. gleichzeitig käme ich absolut nicht damit klar meine freundin zu "teilen" und bei rummachen und sex ziehe ich meine grenze. ob das immer so bleiben wird weiß ich nicht. sowas wie zb swinger clubs könnten ja spannend sein. aber die vorstellung das ich auf der arbeit bin und meine freundin gerade mit einem anderen im bett liegt würde mich wahnsinnig machen.
Meine Eltern sind beide schon mal fremdgegangen und reden auch mittlerweile offen bis belustigt darüber, obwohl's in der Situation natürlich nicht so geil war. Meine Mutter hat meinen Vater letztes Jahr 'ne Niere gespendet ... ich würde sagen, die Beziehung hat darunter nicht nachhaltig gelitten. Falls das die Frage nicht ausreichend genug beantwortet: Klar, ich hätte damit kein Problem.Zitat von jabba_ngoEine Frage, die ich an OP stellen möchte: Wärst du fein damit, wenn deine Mama (davon ausgehend, dass deine Eltern leben und noch verheiratet sind) im Einverständnis deines Vaters mit einem anderen Mann schlafen würde?
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also gehst du diesen schritt in deiner beziehung ein weil du es von deinen eltern kennst?Zitat von OrdentlichUndFromm
Meine Eltern sind beide schon mal fremdgegangen und reden auch mittlerweile offen bis belustigt darüber, obwohl's in der Situation natürlich nicht so geil war. Meine Mutter hat meinen Vater letztes Jahr 'ne Niere gespendet ... ich würde sagen, die Beziehung hat darunter nicht nachhaltig gelitten. Falls das die Frage nicht ausreichend genug beantwortet: Klar, ich hätte damit kein Problem.Zitat von jabba_ngoEine Frage, die ich an OP stellen möchte: Wärst du fein damit, wenn deine Mama (davon ausgehend, dass deine Eltern leben und noch verheiratet sind) im Einverständnis deines Vaters mit einem anderen Mann schlafen würde?
#rlynoflame!
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Ich muss jetzt hier noch mal schreiben. Hatte gestern wieder in dreistündiges Gespräch mit meiner „Freundin“ und langsam komme ich nicht mehr weiter. Sie ist eine sehr taffe Frau, die sich sehr viel selbst aufgebaut hat und eine gewisse Sphäre für sich braucht. Das war mir von Anfang an klar und ich finde das insgesamt auch sehr gut, weil es mir auch mehr freiräume gibt. Nun haben wir gestern wieder einmal darüber diskutiert, dass es immer wieder Phasen gibt (tageweise, manchmal auch ne Woche), in der wir super gereizt aufeinander reagieren. Wir interpretieren uns ständig falsche, lesen und sehen Dinge, die keiner von uns eigentlich bewusst sendet. Bisher haben wir oft darüber gesprochen und der Konsens war, dass wir an unserer Kommunikation arbeiten müssen. Wir haben uns dann gestern auch nochmal klar gemacht, was wir von unserer Beziehung erwarten/wünschen etc. Irgendwann waren wir an einem Punkt, da meinte sie zu mir: was ist, wenn ich eine Beziehung mit dir nur temporär führen kann? Wenn es mir selbst gut geht, kann ich mit dir perfekt interagieren. Gehts mir selbst seelisch schlecht, neige ich dazu zu empfindlich zu sein und suche nur negatives an dir. Ich meine ich kann mich und uns ganz gut reflektieren. Wir haben sehr gute Phasen aber zuletzt überwiegen wieder die schlechten Phasen. Ich kämpfe jetzt gerade mit mir selbst. In mir sagt es: ey eine Zuneigung sollte solche Phasen kompensieren können. Aber was wenn nicht? Kann eine Beziehung auch so funktionieren, dass man sie bei Bedarf abruft? Ansonsten jeder seiner Wege geht? (Die frage der Exklusivität klammere ich jetzt mal aus, da sind wir uns beide einig).
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