Zitat von junkhead
Ich muss jetzt hier noch mal schreiben. Hatte gestern wieder in dreistündiges Gespräch mit meiner „Freundin“ und langsam komme ich nicht mehr weiter. Sie ist eine sehr taffe Frau, die sich sehr viel selbst aufgebaut hat und eine gewisse Sphäre für sich braucht. Das war mir von Anfang an klar und ich finde das insgesamt auch sehr gut, weil es mir auch mehr freiräume gibt. Nun haben wir gestern wieder einmal darüber diskutiert, dass es immer wieder Phasen gibt (tageweise, manchmal auch ne Woche), in der wir super gereizt aufeinander reagieren. Wir interpretieren uns ständig falsche, lesen und sehen Dinge, die keiner von uns eigentlich bewusst sendet. Bisher haben wir oft darüber gesprochen und der Konsens war, dass wir an unserer Kommunikation arbeiten müssen. Wir haben uns dann gestern auch nochmal klar gemacht, was wir von unserer Beziehung erwarten/wünschen etc. Irgendwann waren wir an einem Punkt, da meinte sie zu mir: was ist, wenn ich eine Beziehung mit dir nur temporär führen kann? Wenn es mir selbst gut geht, kann ich mit dir perfekt interagieren. Gehts mir selbst seelisch schlecht, neige ich dazu zu empfindlich zu sein und suche nur negatives an dir. Ich meine ich kann mich und uns ganz gut reflektieren. Wir haben sehr gute Phasen aber zuletzt überwiegen wieder die schlechten Phasen. Ich kämpfe jetzt gerade mit mir selbst. In mir sagt es: ey eine Zuneigung sollte solche Phasen kompensieren können. Aber was wenn nicht? Kann eine Beziehung auch so funktionieren, dass man sie bei Bedarf abruft? Ansonsten jeder seiner Wege geht? (Die frage der Exklusivität klammere ich jetzt mal aus, da sind wir uns beide einig).
Kommentar