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Verdienst - Sachbearbeiter - Leiter

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    Verdienst - Sachbearbeiter - Leiter

    Hello Elite,

    mal eine ganz einfache Frage:

    Sachbearbeiter Vertrieb Innendienst:

    1x 27-jähriger mit jetzt abgeschlossener Weiterbildung zum Betriebswirt und 2 Jahren Betriebszugehörigkeit
    1x 55-jähriger mit lediglich Ausbildung und 20 Jahren Betriebszugehörigkeit


    Der 27 jährige wird jetzt zum Leiter im Vetrieb Innendienst und ist dem 55-jährigen somit übergeordnet.

    Der 55 jährige hat grob 30% mehr verdient als der 27 jährige --> gleiche Bildung und gleicher Job, jedoch natürlich Unterschiede im Alter und in der Betriebszugehörigkei, wodurch natürlich der 30%-ige Unterschied her kommt.

    Wie sind eure Vorstellungen zum Verdienst des 27-jährigen als nun leitende Position mit jetziger abgeschlossener Weiterbildung.

    Immer noch weniger als der 55-jährige Kollege?
    Knapp mehr als der 55-jährige Kollege?
    Deutlich mehr als der 55-jährige Kollege, da Führungsverantwortung und höhere Bildung?

    Was genau meint ihr sind die Betriebszugehörigkeit/Berufserfahrung und das Alter rein verdienstechnisch wert? Kann man hier wirklich so sehr differenzieren?
    Wie kennt ihr es aus der Realität? Letztendlich ist es nicht unbedingt wichtig zu wissen was fair ist und was nicht, sondern wie es in den meisten Fällen gehandelt wird.

    #2
    Wäre erstmal interessant zu wissen, wie viele Mitarbeiter dem Leiter unterstellt sind.

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      #3
      Zitat von Fashion Victim
      Wäre erstmal interessant zu wissen, wie viele Mitarbeiter dem Leiter unterstellt sind.
      4 Mitarbeiter sind dem Leiter unterstellt. Die Tätigkeiten sind natürlich komplett anders und auch "höherwertiger". Also es handelt sich schlicht und einfach um eine leitende Stelle und nicht mehr um eine Sachbearbeiterstelle.

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        #4
        Schwer zu sagen.
        Kommt stark auf die Unternehmenskultur an.
        Bei uns spielt das Alter eine (viel zu) große Rolle, sodass der 55j. bei uns deutlich mehr verdienen würde als der 27.

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          #5
          kommt immer mal wieder vor, dass disziplinarische vorgesetzte weniger verdienen als deren mitarbeiter... wüsste jetzt nicht dass das unbedingt in die bewertung mit einfließen sollte... der alte kann auch "zu viel" verdienen daran kann man sich doch aber nun nicht mehr orientieren da der gehaltsschnitt sonst ständig nach oben geht

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            #6
            Keine Erfahrungen von anderen?

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              #7
              Die Wertschöpfungskette kann unabhängig von der Verantwortungskette laufen, deshalb kann das durchaus vorkommen (und ist vielleicht sogar richtig so!). Wenn der 55-Jähriger also dem Unternehmen mehr Wert bringt, dann soll er ruhig mehr verdienen.

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                #8
                Bei uns ist es in vielen Bereichen ähnlich. Ältere Mitarbeiter verdienen dort oft mehr als die entsprechende Führungskraft. Das hat aber eher was mit gewachsenen Strukturen und etwaigen Zulagen zu tun. Scheidet ein älterer Mitarbeiter aus wird diese Stelle zu anderen Konditionen nachbesetzt. Dies gilt auch für Leitungsfunktionen.

                Und ja, ich stimme schon zu, dass Berufserfahrung und Unternehmenszugehörigkeit durch einen Mehrverdienst honoriert wird.

                Die neue Führungsfunktion sehe ich als Einstieg und gleichzeitig als Bewährung. Stimmen die Leistungen nach entsprechender Zeit kann dies ja für Verhandlungen genutzt werden.

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                  #9
                  definiere mal deine weiterbildung "betriebswirt". diese ist nicht geschützt und kann nach vollzeit 4 jahren, nach 3 monaten oder inkludiert in eine 3 jährige ausbildung "verliehen" werden.

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                    #10
                    sei froh, wenn du nicht mehr "sachbearbeiter vertrieb innendienst" machen musst.

                    30% steigerung des gehalts halte ich für zu viel auf einmal, hängt aber auch von deinen aufgaben als leiter des bereichs ab

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                      #11
                      Hab schon beides gesehen, Unternehmer die Dienstalter über allem gesehen haben und andere, wo streng nach Hierarchie/ Verantwortung bezahlt wird. Schlussendlich muss halt das Unternehmen entscheiden, bei komplexen Tätigkeiten oder Kundenkontakt wird wohl Erfahrung etwas besser bezahlt werden, bei „ersetzbareren“ Stellen gehts wohl nach Hierarchie.

                      Heute muss man aber wohl froh sein, wenn der 55-Jährige nicht durch n Praktikanten ersetzt wird und der 27-Jährige mehr als 5-10% Lohnzuwachs erhält.

                      Auch wenn’s nicht gefragt war: Fair würde ich finden, wenn der 27-Jährige weniger Lohn bekommt als der 55-Jährige, mit der Aussicht den älteren MA in ein paar Jahren zu überholen. So können auch beide das Gesicht waren, ist wohl für das Unternehmen bezahlbar und ne „Fachkarriere“ (wenn man das so nennen kann) bleibt attraktiv (so dass nicht gleich alle ne Leitungsposition anstreben).

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