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Schulzeit: Was war im nachhinein wichtig?

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    Schulzeit: Was war im nachhinein wichtig?

    Ich bin letztens irgendwie auf die Frage gekommen: "Was ist das Wichtigste/Relevanteste, das ich in der Schule gelernt habe?" Damit meine ich nicht Dinge aus der Grundschule wie Lesen und Schreiben oder wie ich beim Rundlauf in der Pause mir die beste Position sichere.

    Ich bin der Meinung, dass man in der Schule sehr viele Unnütze Dinge lernt, die man ausserhalb der Schule nie wieder braucht, aber das soll nicht Thema des Threads sein. Gerade deswegen fand ich es interessant mal zu überlegen, was war denn wichtig zu lernen. Mich würde mal interessieren was euch bei der Frage einfällt.

    Meiner Meinung nach war das Wichtigste, was ich in der Schulzeit gelernt habe

    Spoiler: 
    die Berücksichtigung von Quellen bei der Suche nach/Auswertung von Informationen. Ich habe das Gefühl es gibt immer Leute die diese Fähigkeit nicht besitzen. Gerade bei der Informationsflut über so viele unterschiedliche Medien und vor allem über das Internet. Besonders fällt mir dabei die Auswertung von Artikeln im WiSo (Wirtschaft & Sozialkunde) Bereich ein, bei der immer eine hohe Priorität auf die Berücksichtigung der politischen und wirtschaftlichen Position des Authors gelegt wurde.

    #2
    Denke man lernt mehr wichtiges in der Schule als einem bewusst ist. Bin grade mal meine Fächer durchgegangen, einzig Kunst würde ich sagen war sinnfrei. Der Rest hatte alles seine Daseinsberechtigung, auch wenn man nur nen groben Überblick bekommen hat (Hatte Chemie z.b nur 2 Jahre lang). Ein breit aufgestelltes Allgemeinwissen ist einfach wichtig, um sich selbst eine Meinung bilden zu können. Und ich finde genau das wird in der Schule vermittelt.

    Ein wichtigstes Fach würde ich sagen kann man deswegen schlecht bestimmen. Vielleicht noch Mathe, weil es so ganz anders ist als die anderen Fächer und mehr das Denken an sich lehrt als ein konkretes Thema

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      #3
      Am wichtigsten - heute wie damals - war halt für mich der Englischunterrich. Wobei halt viele hier wohl Englisch zum Großteil übers zocken gelernt und/oder verbessert haben.

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        #4
        Zitat von TAM_yo
        Am wichtigsten - heute wie damals - war halt für mich der Englischunterrich. Wobei halt viele hier wohl Englisch zum Großteil übers zocken gelernt und/oder verbessert haben.
        Wollte auch englisch sagen. Ansonsten generell Allgemeinbildung ... Schule hat viele positive Aspekte, die man außerhalb der eigentlichen Fächer lernt, wie Pünktlichkeit, Gruppenarbeit, Verhalten, etc ...

        TE schreibt ja
        die Berücksichtigung von Quellen bei der Suche nach/Auswertung von Informationen
        Das finde ich halt überhaupt nicht ... kA wie mir die Schule da geholfen hat, aber das ist eher etwas, was man so lernt, wenn man im Internet unterwegs ist und sich paar Gedanken macht.


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          #5
          Zitat von TAM_yo
          Am wichtigsten - heute wie damals - war halt für mich der Englischunterrich. Wobei halt viele hier wohl Englisch zum Großteil übers zocken gelernt und/oder verbessert haben.
          qft

          beim suchten meiner lieblings filme & serien auf englisch und beim nächtelangen 1.6 durchkellern mit dänen, schweden und finnen so viel mehr und besseres englisch gelernt als in der schule :-D

          denke die schule hat hauptsächlich nen "organisierten tagesablauf" gelehrt, man hat aufgaben zu erfüllen, muss sich mit seinen kollegen (/mitschülern) gescheit verständigen und zT. zusammen arbeiten, man sollte pünktlich sein und mitarbeiten um den anschluss nicht zu verlieren . wirklich vermitteltes wissen .. naja .. vielleicht oberstufen mathe um durchs grundstudium zu kommen, der rest war ~solala

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            #6
            Lernen lernen

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              #7
              Im nachhinein muss ich sagen, dass der Ethikunterricht einem für das Leben am meisten geholfen hat.

              Man entwickelt vertiefte Reflexions- und Diskursfähigkeit, um sein Leben selbstbestimmt und verantwortlich zu führen. Man lernt, Positionen, Lösungen und Lösungswege kritisch zu hinterfragen. Man erwirbt die Fähigkeit, differenziert Stellung zu beziehen und die eigene Meinung sachgerecht zu begründen. Man eignet sich die Fähigkeit an, komplexe Sachverhalte unter Verwendung der entsprechenden Fachsprache sowohl mündlich als auch schriftlich darzulegen. Man entwickelt die Fähigkeit zu Empathie und Perspektivwechsel und man lernt, sich für die Rechte und Bedürfnisse anderer ein-zusetzen. Man lernt unterschiedliche Positionen und Wertvorstellungen kennen und setzen sich mit ihnen auseinander, um sowohl eigene Positionen einzunehmen als auch anderen gegenüber Toleranz zu entwickeln. Man entwickelt interkulturelle Kompetenz, um offen zu sein, sich mit anderen zu verständigen und angemessen zu handeln.

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                #8
                Wahrscheinlich die soziale Interaktion mit Menschen unterschiedlichster Interessen und Backgrounds.

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                  #9
                  Wie wichtig es ist, dass die Eltern einen unterstützen und man Lehrer hat, die auch etwas fordern.

                  Beispiel Französisch vs Englisch: In Englisch eine Lehrerin gehabt, die echt fordernd war und viel verlangt hat. War da am Anfang echt richtig scheiße, aber meine Mutter hat mich dann gezwungen und regelmäßig mit mir Vokabeln gepaukt. Und Vokabeln sind ja nunmal der Grundstein jeglichen Verstädnisses. Wäre das nicht gewesen, ich hätte wohl nie vernünftig Englisch gelernt.

                  Gegenbeispiel Französisch: eine eher lasche Lehrerin und niemand, der mich zum Vokabeln Lernen zwang resultierten in einem ziemlichen Hass auf das Fach und heute die traurige Erkenntnis, dass man sich so lange durch das Fach gequält hat und heute nicht viel davon übrig ist.


                  Eine andere Erkenntnis der Schule war, dass es mehr Spaß macht, wenn man sich selber einbringt und versucht, das Ganze mitzugestalten anstatt die ganze Schulzeit nur möglichst passiv an einem vorbeirauschen zu lassen.


                  Edit: Richtig gute Threadidee.

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                    #10
                    Zitat von 1974
                    Wahrscheinlich die soziale Interaktion mit Menschen unterschiedlichster Interessen und Backgrounds.
                    Stimmt. Das ist auch noch ein guter Punkt.

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                      #11
                      Fand die Struktur und die Fähigkeit sich selbst einzuschätzen und die herausforderungen zu meistern an sich fast wichtiger als den Inhalt der Fächer. Ausserdem musste man sich in einem Fremden Umfeld zurechtfinden und integrieren.

                      Hab bis heute keine langweilige Interpretation oder Inhaltsangabe zu einem randomtext verfasst.

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                        #12
                        1. Das was echo sagt.

                        2. Art zu denken. Also analytisch an Probleme rangehen, das gegebene Zusammenzutragen und zu abstrahieren.

                        3. Art zu lernen. Sich selbst Sachen zu erarbeiten

                        4. Professionell zu prokrastinieren, ohne dass es auffällt.

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                          #13
                          Zitat von Rasta
                          1. Das was echo sagt.

                          2. Art zu denken. Also analytisch an Probleme rangehen, das gegebene Zusammenzutragen und zu abstrahieren.

                          3. Art zu lernen. Sich selbst Sachen zu erarbeiten

                          4. Professionell zu prokrastinieren, ohne dass es auffällt.
                          dieses

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                            #14
                            Ui, ich finde, ich habe in allen Fächern etwas Nützliches gelernt. Selbst Kunst sollte einem das Auge für das "Schöne" geben, Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und sich auf Eindrücke einzulassen.
                            Womit ich immer noch nichts anfangen kann, ist Literatur im Sinne des Deutschunterrichts zu beackern. Ich habe das einfach nicht verstanden, bis heute nicht.

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                              #15
                              Zitat von QTPie
                              Denke man lernt mehr wichtiges in der Schule als einem bewusst ist. Bin grade mal meine Fächer durchgegangen, einzig Kunst würde ich sagen war sinnfrei. Der Rest hatte alles seine Daseinsberechtigung, auch wenn man nur nen groben Überblick bekommen hat (Hatte Chemie z.b nur 2 Jahre lang). Ein breit aufgestelltes Allgemeinwissen ist einfach wichtig, um sich selbst eine Meinung bilden zu können. Und ich finde genau das wird in der Schule vermittelt.

                              Ein wichtigstes Fach würde ich sagen kann man deswegen schlecht bestimmen. Vielleicht noch Mathe, weil es so ganz anders ist als die anderen Fächer und mehr das Denken an sich lehrt als ein konkretes Thema
                              Stimme dir bei Kunst nicht zu. Fand es schon wichtig zu sehen was hinter den einzelnen Techniken steckt. Vieles fiel einfacher vieles hat man respekt davor bekommen. Räumliches Zeichnen mit Fluchtpunkt etc. Farbdruck und Schichtdruck etc

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