Hatte alles Geld in Prokon, jetzt schön wieder bei 0 anfangen :D
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ob das dein ernst ist, habe ich gefragt.Zitat von moroNnein, er isst chips.Zitat von tesatbist du es, lavish?Zitat von chipsverdiene soviel, dass ich angefangen habe es zu verbrennen. Sparen lohnt sich nicht!
SCHON VOTIERT?
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Danke für die ausführliche Antwort.Zitat von Kim AnderssonIch hab da selber nicht so den Einblick, allerdings ist es traurige Tatsache das examinierte Altenpfleger absolut unterbezahlt sind. Bei dem was wir leisten und bei den ganzen Bedingungen die an unseren Beruf geknüpft sind wäre es angebracht, wesentlich mehr Geld mit diesem Beruf zu verdienen.Zitat von p4rc van Bommel
also das musst Du mir mal erklären bitte...
Ich bekomme 1700 Euro Brutto für eine 3/4 Stelle, sprich für 130,5 Stunden im Monat. Das allein ist schon relativ happig. Dazu kommt das ich eine 6 Tage Woche habe, Rufbereitschaft machen muss, Wochenenddienste fahre, 12 Tage Schicht - 2 Tage frei Rythmus , Schichtdienst und manchmal sogar Teil- und Doppeldienste und Schaukelschicht machen muss. Alleine deswegen wäre es angebracht den Fachkräften mehr Geld zu bezahlen.
Ich denke der "Finanzprofi" (war halt jemand der uns in der Schule besucht hat und uns ein wenig über Geld usw erzählt hat) meinte halt, das wesentlich mehr Geld zur Verfügung steht als einem die Einrichtungen weiß machen. Mein Dad, der sich ebenfalls gut mit dem Thema Geld in der Pflege auskennt da er schon mehrere leitende Positionen inne hatte ist der gleichen Meinung was das Gehalt angeht. Er findet 1800 Netto bei einer 3/4 für die Arbeit die ich da leiste (und alle anderen examinierten Kräfte natürlich auch) ebenfalls als angemessen und noch keineswegs zuviel.
Nur leider zahlen die Einrichtungen eben nicht mehr weil es so tolle Personalschlüssel und so einen Krams gibt wo dir ein schlaues Programm ausspuckt wieviel du für einen Mitarbeiter minimal zu zahlen hast. Es gibt kaum Arbeitgeber die über Tarif bezahlen.
So wird man kaum Altenpfleger treffen die mehr als 1800-2000 Euro Netto für eine volle Stelle bekommen.
Evtl. wird sich das in den nächsten Jahren ändern, ich bezweifle das allerdings.
Ich habe das mal gegengerechnet:
1.800 netto = 2.750 Brutto
2.750 Brutto / 130,5 Std = 21 Brutto Stundenlohn.
Das entspricht einem Jahreslohn in der freien Wirtschaft (37,5 Std/Woche und 13 Monatsgehälter, Brutto-Stundengehalt inkl. Urlaubsgeld) von ca. 41.000.
Schon ne Hausmarke.....
Ein großer Teil der Rentner würde sich Dich dann nicht leisten können.
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Ein Heimplatz kostet ca 3500 Euro im Monat und wir reden hier nicht von den guten Heimen.Zitat von p4rc van BommelDanke für die ausführliche Antwort.Zitat von Kim AnderssonIch hab da selber nicht so den Einblick, allerdings ist es traurige Tatsache das examinierte Altenpfleger absolut unterbezahlt sind. Bei dem was wir leisten und bei den ganzen Bedingungen die an unseren Beruf geknüpft sind wäre es angebracht, wesentlich mehr Geld mit diesem Beruf zu verdienen.Zitat von p4rc van Bommel
also das musst Du mir mal erklären bitte...
Ich bekomme 1700 Euro Brutto für eine 3/4 Stelle, sprich für 130,5 Stunden im Monat. Das allein ist schon relativ happig. Dazu kommt das ich eine 6 Tage Woche habe, Rufbereitschaft machen muss, Wochenenddienste fahre, 12 Tage Schicht - 2 Tage frei Rythmus , Schichtdienst und manchmal sogar Teil- und Doppeldienste und Schaukelschicht machen muss. Alleine deswegen wäre es angebracht den Fachkräften mehr Geld zu bezahlen.
Ich denke der "Finanzprofi" (war halt jemand der uns in der Schule besucht hat und uns ein wenig über Geld usw erzählt hat) meinte halt, das wesentlich mehr Geld zur Verfügung steht als einem die Einrichtungen weiß machen. Mein Dad, der sich ebenfalls gut mit dem Thema Geld in der Pflege auskennt da er schon mehrere leitende Positionen inne hatte ist der gleichen Meinung was das Gehalt angeht. Er findet 1800 Netto bei einer 3/4 für die Arbeit die ich da leiste (und alle anderen examinierten Kräfte natürlich auch) ebenfalls als angemessen und noch keineswegs zuviel.
Nur leider zahlen die Einrichtungen eben nicht mehr weil es so tolle Personalschlüssel und so einen Krams gibt wo dir ein schlaues Programm ausspuckt wieviel du für einen Mitarbeiter minimal zu zahlen hast. Es gibt kaum Arbeitgeber die über Tarif bezahlen.
So wird man kaum Altenpfleger treffen die mehr als 1800-2000 Euro Netto für eine volle Stelle bekommen.
Evtl. wird sich das in den nächsten Jahren ändern, ich bezweifle das allerdings.
Ich habe das mal gegengerechnet:
1.800 netto = 2.750 Brutto
2.750 Brutto / 130,5 Std = 21 Brutto Stundenlohn.
Das entspricht einem Jahreslohn in der freien Wirtschaft (37,5 Std/Woche und 13 Monatsgehälter, Brutto-Stundengehalt inkl. Urlaubsgeld) von ca. 41.000.
Schon ne Hausmarke.....
Ein großer Teil der Rentner würde sich Dich dann nicht leisten können.
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toll das deine Oma das zahlt. Hängt aber alles von der Pflegestufe und dem Bundesland ab. Außerdem zahlt die Pflegekasse auch immer was dazu wenn du ein Pflegefall bist.Zitat von ali.auch wenn ich dir recht gebe, was die unterbezahlung von alterpflegern angeht, hast du mit deinen 3500 euro wohl etwas hoch gegriffen..
meine oma zahlt knapp 1900 für ein doppelzimmer in einem relativ akzeptablen heim.
Meine Mutter arbeitet in HH als exam. Altenpflegerin in verschiedenen Einrichtungen und die Kosten liegen immer über 3k.
Aber ist wohl alles offtopic hier.
BTT: Spare 20/Monat :/
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Dann unterscheiden sich die Preise je nach Region wohl arg. Der Preis ist aus einem der Heime hier in meiner Stadt.
Dazu könnte ich auch das hier noch Quoten
Noch ein Haus hier in GTEin Heimplatz kann je nach Pflegebedarf und Versorgungsbedarf im Monat zwischen 2.500 und 3.500 kosten, in höheren Pflegestufen auch mehr
Beispiel der Finanzierung eines Heimplatzes im Wohnpark Dr. Murken:
- Pflegestufe 1
Heimentgelt (96,00 * 365:12) 2.920,32
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Okay, dann rechnen wir mal wie folgt: Delta vom jetzigen Gehalt eines Altenpflegers zum "neuen" Gehalt: ca. 800 Brutto / Monat (bei 37,5 Stunden/Woche).Zitat von Kim AnderssonSpoiler:Zitat von p4rc van BommelDanke für die ausführliche Antwort.Zitat von Kim AnderssonIch hab da selber nicht so den Einblick, allerdings ist es traurige Tatsache das examinierte Altenpfleger absolut unterbezahlt sind. Bei dem was wir leisten und bei den ganzen Bedingungen die an unseren Beruf geknüpft sind wäre es angebracht, wesentlich mehr Geld mit diesem Beruf zu verdienen.Zitat von p4rc van Bommel
also das musst Du mir mal erklären bitte...
Ich bekomme 1700 Euro Brutto für eine 3/4 Stelle, sprich für 130,5 Stunden im Monat. Das allein ist schon relativ happig. Dazu kommt das ich eine 6 Tage Woche habe, Rufbereitschaft machen muss, Wochenenddienste fahre, 12 Tage Schicht - 2 Tage frei Rythmus , Schichtdienst und manchmal sogar Teil- und Doppeldienste und Schaukelschicht machen muss. Alleine deswegen wäre es angebracht den Fachkräften mehr Geld zu bezahlen.
Ich denke der "Finanzprofi" (war halt jemand der uns in der Schule besucht hat und uns ein wenig über Geld usw erzählt hat) meinte halt, das wesentlich mehr Geld zur Verfügung steht als einem die Einrichtungen weiß machen. Mein Dad, der sich ebenfalls gut mit dem Thema Geld in der Pflege auskennt da er schon mehrere leitende Positionen inne hatte ist der gleichen Meinung was das Gehalt angeht. Er findet 1800 Netto bei einer 3/4 für die Arbeit die ich da leiste (und alle anderen examinierten Kräfte natürlich auch) ebenfalls als angemessen und noch keineswegs zuviel.
Nur leider zahlen die Einrichtungen eben nicht mehr weil es so tolle Personalschlüssel und so einen Krams gibt wo dir ein schlaues Programm ausspuckt wieviel du für einen Mitarbeiter minimal zu zahlen hast. Es gibt kaum Arbeitgeber die über Tarif bezahlen.
So wird man kaum Altenpfleger treffen die mehr als 1800-2000 Euro Netto für eine volle Stelle bekommen.
Evtl. wird sich das in den nächsten Jahren ändern, ich bezweifle das allerdings.
Ich habe das mal gegengerechnet:
1.800 netto = 2.750 Brutto
2.750 Brutto / 130,5 Std = 21 Brutto Stundenlohn.
Das entspricht einem Jahreslohn in der freien Wirtschaft (37,5 Std/Woche und 13 Monatsgehälter, Brutto-Stundengehalt inkl. Urlaubsgeld) von ca. 41.000.
Schon ne Hausmarke.....
Ein großer Teil der Rentner würde sich Dich dann nicht leisten können.
Ein Heimplatz kostet ca 3500 Euro im Monat und wir reden hier nicht von den guten Heimen.
Annahmen:
- 12 Personen werden von einer Person / Schicht "betreut".
- Man benötigt ca. 5 Mitarbeiter, um 12 Personen zu betreuen (3 Schichten / Tag; Wochenende, Urlaubsvertretung)
- jene Personen werden nicht ambulant betreut, sondern wohnen im Wohnheim.
==> 800 *5 MA / 12 Personen = 333 / Monat zusätzlich pro Bewohner- Macht 10% Mehrkosten aufm Bierdeckel. Ohne Gemeinkosten!!!!
Ich finde im übrigen auch, dass ihr zu wenig verdient! Habe großen Respekt vor dem Beruf des Altenpflegers. 20+/Stunde empfinde ich allerdings als zu viel.
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Jax [banned]
dann dauert das bei dir aber noch, bis du dich als pflegefall zur ruhe setzen darfstZitat von Broetchentoll das deine Oma das zahlt. Hängt aber alles von der Pflegestufe und dem Bundesland ab. Außerdem zahlt die Pflegekasse auch immer was dazu wenn du ein Pflegefall bist.Zitat von ali.auch wenn ich dir recht gebe, was die unterbezahlung von alterpflegern angeht, hast du mit deinen 3500 euro wohl etwas hoch gegriffen..
meine oma zahlt knapp 1900 für ein doppelzimmer in einem relativ akzeptablen heim.
Meine Mutter arbeitet in HH als exam. Altenpflegerin in verschiedenen Einrichtungen und die Kosten liegen immer über 3k.
Aber ist wohl alles offtopic hier.
BTT: Spare 20/Monat :/
e: spare jeden tag 3,50, weil ich nicht was, weiss ich damit tun sollte... :rm-face
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Oh Gott hahaha ich danke dir für diesen Lacher, hat meinen Tag erheitert :DZitat von p4rc van BommelOkay, dann rechnen wir mal wie folgt: Delta vom jetzigen Gehalt eines Altenpflegers zum "neuen" Gehalt: ca. 800 Brutto / Monat (bei 37,5 Stunden/Woche).Zitat von Kim AnderssonSpoiler:Zitat von p4rc van BommelDanke für die ausführliche Antwort.Zitat von Kim AnderssonIch hab da selber nicht so den Einblick, allerdings ist es traurige Tatsache das examinierte Altenpfleger absolut unterbezahlt sind. Bei dem was wir leisten und bei den ganzen Bedingungen die an unseren Beruf geknüpft sind wäre es angebracht, wesentlich mehr Geld mit diesem Beruf zu verdienen.Zitat von p4rc van Bommel
also das musst Du mir mal erklären bitte...
Ich bekomme 1700 Euro Brutto für eine 3/4 Stelle, sprich für 130,5 Stunden im Monat. Das allein ist schon relativ happig. Dazu kommt das ich eine 6 Tage Woche habe, Rufbereitschaft machen muss, Wochenenddienste fahre, 12 Tage Schicht - 2 Tage frei Rythmus , Schichtdienst und manchmal sogar Teil- und Doppeldienste und Schaukelschicht machen muss. Alleine deswegen wäre es angebracht den Fachkräften mehr Geld zu bezahlen.
Ich denke der "Finanzprofi" (war halt jemand der uns in der Schule besucht hat und uns ein wenig über Geld usw erzählt hat) meinte halt, das wesentlich mehr Geld zur Verfügung steht als einem die Einrichtungen weiß machen. Mein Dad, der sich ebenfalls gut mit dem Thema Geld in der Pflege auskennt da er schon mehrere leitende Positionen inne hatte ist der gleichen Meinung was das Gehalt angeht. Er findet 1800 Netto bei einer 3/4 für die Arbeit die ich da leiste (und alle anderen examinierten Kräfte natürlich auch) ebenfalls als angemessen und noch keineswegs zuviel.
Nur leider zahlen die Einrichtungen eben nicht mehr weil es so tolle Personalschlüssel und so einen Krams gibt wo dir ein schlaues Programm ausspuckt wieviel du für einen Mitarbeiter minimal zu zahlen hast. Es gibt kaum Arbeitgeber die über Tarif bezahlen.
So wird man kaum Altenpfleger treffen die mehr als 1800-2000 Euro Netto für eine volle Stelle bekommen.
Evtl. wird sich das in den nächsten Jahren ändern, ich bezweifle das allerdings.
Ich habe das mal gegengerechnet:
1.800 netto = 2.750 Brutto
2.750 Brutto / 130,5 Std = 21 Brutto Stundenlohn.
Das entspricht einem Jahreslohn in der freien Wirtschaft (37,5 Std/Woche und 13 Monatsgehälter, Brutto-Stundengehalt inkl. Urlaubsgeld) von ca. 41.000.
Schon ne Hausmarke.....
Ein großer Teil der Rentner würde sich Dich dann nicht leisten können.
Ein Heimplatz kostet ca 3500 Euro im Monat und wir reden hier nicht von den guten Heimen.
Annahmen:
- 12 Personen werden von einer Person / Schicht "betreut".
- Man benötigt ca. 5 Mitarbeiter, um 12 Personen zu betreuen (3 Schichten / Tag; Wochenende, Urlaubsvertretung)
- jene Personen werden nicht ambulant betreut, sondern wohnen im Wohnheim.
==> 800 *5 MA / 12 Personen = 333 / Monat zusätzlich pro Bewohner- Macht 10% Mehrkosten aufm Bierdeckel. Ohne Gemeinkosten!!!!
Ich finde im übrigen auch, dass ihr zu wenig verdient! Habe großen Respekt vor dem Beruf des Altenpflegers. 20+/Stunde empfinde ich allerdings als zu viel.
1 Mitarbeiter auf 12 Pflegebedürftige ist wohl eher realistisch, wenn man Glück hat sind es zwei. Nachts ist es btw üblich das eine Person 40 Pflegende zu überwachen und zu pflegen hat :)
Edit: Von den 1,3 gehen 300 Euro weg zum sparen, 550 Euro fixkosten und der rest ist für Essen :P
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Irving
von 1,3 noch 300 weg und du wohnst js glaube ich alleine. Wtf könnte ich nichtZitat von Kim AnderssonEr legt 2000 Euro pro Monat zur Seite, ich verdiene 1.3 Netto wenn ich Glück habe.... Hate my Life.
Zum Thema : Versuche jeden Monat 300-400 Euro zu sparen da ich Ende des Jahres nach Australien fliege. Das geht mal besser mal schlechter da ich eine eigene Wohnung habe, Fixkosten und Essen noch zu bezahlen sind.
/
Hatte ein Jahr jeden Monat ca 1k vom Wetten an die Seite gelegt für Auto ubd Urlaub. Jetzt YOLO. In 3-4 Monaten wieder bissle für irgendeine Reise sparen aber ka wohin
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550 für Miete, Auto, Versicherung, Handy etc? Das erscheint mir echt wenig :-O
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Ich rechne mit 3-Schicht-System, Wochenendarbeit und Urlaubsvertretung. Alles mit der Annahme einer Wochenarbeitszeit von 37,5 Stunden , um die Mehrkosten für einen Pflegebedürftigen bei o.g. Gehaltsanpassung von +800 pro MA darzustellen. Denn eine Gehaltsanpassung kann nur für alle gelten und muss somit bei einer Berechnung der Mehrkosten pro Bewohner betrachtet werden.Zitat von Kim AnderssonOh Gott hahaha ich danke dir für diesen Lacher, hat meinen Tag erheitert :DZitat von p4rc van BommelOkay, dann rechnen wir mal wie folgt: Delta vom jetzigen Gehalt eines Altenpflegers zum "neuen" Gehalt: ca. 800 Brutto / Monat (bei 37,5 Stunden/Woche).Zitat von Kim AnderssonSpoiler:Zitat von p4rc van BommelDanke für die ausführliche Antwort.Zitat von Kim AnderssonIch hab da selber nicht so den Einblick, allerdings ist es traurige Tatsache das examinierte Altenpfleger absolut unterbezahlt sind. Bei dem was wir leisten und bei den ganzen Bedingungen die an unseren Beruf geknüpft sind wäre es angebracht, wesentlich mehr Geld mit diesem Beruf zu verdienen.Zitat von p4rc van Bommel
also das musst Du mir mal erklären bitte...
Ich bekomme 1700 Euro Brutto für eine 3/4 Stelle, sprich für 130,5 Stunden im Monat. Das allein ist schon relativ happig. Dazu kommt das ich eine 6 Tage Woche habe, Rufbereitschaft machen muss, Wochenenddienste fahre, 12 Tage Schicht - 2 Tage frei Rythmus , Schichtdienst und manchmal sogar Teil- und Doppeldienste und Schaukelschicht machen muss. Alleine deswegen wäre es angebracht den Fachkräften mehr Geld zu bezahlen.
Ich denke der "Finanzprofi" (war halt jemand der uns in der Schule besucht hat und uns ein wenig über Geld usw erzählt hat) meinte halt, das wesentlich mehr Geld zur Verfügung steht als einem die Einrichtungen weiß machen. Mein Dad, der sich ebenfalls gut mit dem Thema Geld in der Pflege auskennt da er schon mehrere leitende Positionen inne hatte ist der gleichen Meinung was das Gehalt angeht. Er findet 1800 Netto bei einer 3/4 für die Arbeit die ich da leiste (und alle anderen examinierten Kräfte natürlich auch) ebenfalls als angemessen und noch keineswegs zuviel.
Nur leider zahlen die Einrichtungen eben nicht mehr weil es so tolle Personalschlüssel und so einen Krams gibt wo dir ein schlaues Programm ausspuckt wieviel du für einen Mitarbeiter minimal zu zahlen hast. Es gibt kaum Arbeitgeber die über Tarif bezahlen.
So wird man kaum Altenpfleger treffen die mehr als 1800-2000 Euro Netto für eine volle Stelle bekommen.
Evtl. wird sich das in den nächsten Jahren ändern, ich bezweifle das allerdings.
Ich habe das mal gegengerechnet:
1.800 netto = 2.750 Brutto
2.750 Brutto / 130,5 Std = 21 Brutto Stundenlohn.
Das entspricht einem Jahreslohn in der freien Wirtschaft (37,5 Std/Woche und 13 Monatsgehälter, Brutto-Stundengehalt inkl. Urlaubsgeld) von ca. 41.000.
Schon ne Hausmarke.....
Ein großer Teil der Rentner würde sich Dich dann nicht leisten können.
Ein Heimplatz kostet ca 3500 Euro im Monat und wir reden hier nicht von den guten Heimen.
Annahmen:
- 12 Personen werden von einer Person / Schicht "betreut".
- Man benötigt ca. 5 Mitarbeiter, um 12 Personen zu betreuen (3 Schichten / Tag; Wochenende, Urlaubsvertretung)
- jene Personen werden nicht ambulant betreut, sondern wohnen im Wohnheim.
==> 800 *5 MA / 12 Personen = 333 / Monat zusätzlich pro Bewohner- Macht 10% Mehrkosten aufm Bierdeckel. Ohne Gemeinkosten!!!!
Ich finde im übrigen auch, dass ihr zu wenig verdient! Habe großen Respekt vor dem Beruf des Altenpflegers. 20+/Stunde empfinde ich allerdings als zu viel.
1 Mitarbeiter auf 12 Pflegebedürftige ist wohl eher realistisch, wenn man Glück hat sind es zwei. Nachts ist es btw üblich das eine Person 40 Pflegende zu überwachen und zu pflegen hat :)
((((37,5 Stunden Woche *6 Personen = 225 Stunden / Woche Pflege pro Person --- dividiert duch 7 Tage = 32 Stunden Pflege mit 6 Altenpflegern .. davon dann noch abziehen, dass immer mal jemand in Urlaub geht - also nicht verfügbar ist.)))
pi mal Daumen mit stumpfen Bleistift.
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mars
altenpfleger sicher alles nette menschen, aber die lernen den job meist ja nich weil sie so mega bock drauf haben, sondern sie da irgendwo reinrutschen und das so das mit am meisten gesuchte für leute mit ihrem bildungsabschluss ist
von daher find ichs etwas hanebüschen da mehr gehalt zu fordern, wenn man eben "nur" diese qualifikation mitbringt und der markt atm den bedarf zu dem preis deckt
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Ceterum Censeo
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