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Für immer süchtig?

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    Für immer süchtig?

    Hallo,

    wie wahrscheinlich die meisten von euch habe ich in meiner Jugend ein PC-Spiel leidenschaftlich geliebt, nämlich Warcraft 3. Rückblickend habe ich viele schöne Stunden verbracht, leider stellenweise zu viel, aber ich bereue die Zeit nicht.

    Mittlerweile bin ich 21, wohne mit meiner Freundin zusammen, studiere, mache ~6x die Woche Sport und spiele Klavier - eigentlich bin ich also relativ beschäftigt. Trotzdem drängt sich regelmäßig das Verlangen in meinen Kopf, Warcraft 3 zu spielen. Ab und an gebe ich dem nach, und spiele ein paar Stunden, manchmal nur für einen Tag, manchmal für mehrere - ist natürlich nicht sonderlich befriedigend, weil es einfach anders ist als früher.

    Genau deswegen verstehe ich diese anhaltenden Suchtgedanken nicht. Ich habe mal mehr als 6 Monate kein PC-Spiel angerührt - aber dieses krasse Verlangen trat trotzdem regelmäßig auf. Selten habe ich sogar das verlangen danach, WoW zu spielen - welches ich lediglich 1 Jahr lang spielte, und seit 15 nie wieder anrührte.
    Vor 2 Jahren habe ich aufgehört zu rauchen, weil mich dort auch dieser ständige Suchtgedanken hart genervt hat - mittlerweile denke ich allerdings wirklich nie an Zigaretten.

    Geht es wem ähnlich? Wie geht ihr damit um? Ignoriert ihr es?


    #2
    zock wenn du bock hast, wenn du kein bock hast, zock nicht.

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      #3
      WC3: TFT ist halt einfach das beste PC-spiel aller zeiten

      good old times

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        #4
        hallo, mein name ist keira und ich bin süchtig nach wettkampf.

        ich hab ja relativ viel gespielt in meiner vergangenheit, ich empfinde da kein verlangen mehr nach an sich, aber mein wunsch nach wettkampf ist weiter stark da und ich leb den auch egal wo aus, selbst, wenn es comunio auf rm ist. ich brauch eben nur ein substitionsprodukt

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          #5
          Hm, meine Interessen haben sich einfach gewandelt und zudem hab ich auch gar nicht mehr die Zeit intensiv etwas länger nachzugehen. Bin da jetzt eher auf Serien oder so hängengeblieben, weil man das passiv machen kann. Dazu wie auhc du, recht viel Sport und dann muss man auch schon wieder ins Bett :)

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            #6
            bin süchtig nach nasenspray

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              #7
              Du sagst doch selber, dass du es mittlerweile nichtmehr übertreibst bzw. übertreiben kannst, weil man halt irgendwann n mehr oder weniger geregeltes Leben hat.
              Solang du deine Prioritäten richtig setzt is doch am Zocken nix auszusetzen, macht hier wahrscheinlich sogut wie jeder.
              Also alles im grünen Bereich?

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                #8
                ich zock schon länger nich mehr (hab 1.5 und 1.6 gezockt). manchmal hätte ich schon bock wieder ein bisschen zu daddeln aber ich hab genug anderes zu tun und der drang nach zocken is auch nich wirklich stark.

                ich sehe das auch eher wie keira. der olli kahn gedanke is bei mir sehr ausgeprägt, egal was ich mache. ich schätze das als sehr gesunden ehrgeiz und gute motivation ein.

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                  #9
                  Spielesucht halt wirklich kein zu unterschätzender Faktor. Wenn ich so bei mir überlege, was ich durchs Zocken alles schon (fast) in den Sand gesetzt hätte und wie schwer es jedesmal fällt sich zu limitieren/mal für eine Zeit ganz aufzuhören wegen Studium, Gurlz (whatever) habe ich auch bisschen Angst das ich für immer süchtig bin. #ssb

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                    #10
                    zocke nur mit freunden - das reguliert alle problem~e

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                      #11
                      gibt sich das nicht so oder so ein bisschen mit dem alter? habe in meiner jugend, sobald ich von irgendeinem taschengeldjob wieder zuhause war, auch direkt gezockt. jetzt, mit 25, spiele ich immer noch aber erwische mich extrem oft dabei, dass ich nach 30min keine lust mehr habe. bf4 ist da jetzt gerade mal ne ausnahme, aber ansonsten sitze ich vor games, spiele ein wenig und hab dann einfach keinen bock mehr. egal ob indie games wie z.b. jetzt mit starbound oder AAA titel... 30-60 min session und dann bin ich sogar schon fast genervt.

                      bei bf4 hab ich noch die begründung, dass ich meinen yt kanal am leben erhalten möchte der sich um das spiel dreht. eine ausnahme wäre evtl noch sowas wie civ 5 aber da vergehen die stunden ja auch wie im flug.

                      bei dir klingt das jetzt aber kein bisschen nach einer sucht, eher wie ein ausgleich. du bist aktiv, machst viel und willst zwischendurch eben mal ne runde am pc hocken. sehe da nichts schlimmes.

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                        #12
                        ich glaube, dass der te hier falsch verstanden wird und wenn er von 'süchtig' spricht, sich nicht auf das nächte durchzocken, schuleschwänzen, an nichts anderes mehr denken und so weiter ( solche phasen hatten wir wohl alle mal) bezieht, sondern eher die beobachtung meint, dass er, obwohl sich sein leben seit diesen tagen grundsätzlich gewandelt hat und er auch eigentlich überhaupt nicht mehr spielt, von zeit zu zeit das verlangen verspürt, doch noch einmal in diese welt beziehungsweise diese welten zurückzukehren. damit ist ja auch schon einiges zur 'erklärung' gesagt ( könnt mich gerne verbessern, wenn ihr glaubt ich liege falsch):man verbindet eben, wie du selbst sagst, wunderbare erinnerungen mit seiner intensiven spielerzeit, wahrscheinlich nicht nur erinnerungen an das spielen an sich, sondern einen ganzen wust von erlebnissen, einstellungen, hoffnungen und so weiter aus jener zeit. da dies alles nun auf irgendein handgreifliches objekt bezogen werden muss, zieht man eben die spiele selbst heran und meint auf diesem wege, in die alten vorstellungswelten - wenigstens für kurze zeit - zurückkehren zu können. natürlich muss das scheitern

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                          #13
                          Zitat von CoRo
                          bei dir klingt das jetzt aber kein bisschen nach einer sucht, eher wie ein ausgleich. du bist aktiv, machst viel und willst zwischendurch eben mal ne runde am pc hocken. sehe da nichts schlimmes.
                          absolut dieses! ging / geht mir genauso. man einfach irgendwann mal bock sone paar stunden oder mal n tag zu zocken. das begleitet dich halt seit jahren. und wenns spaß macht, warum nich. sehs auch mehr als ausgleich. man darfs nur nich übertreiben bzw die wichtigen dinge nich ause augen verlieren, sonst gehts in die hose.
                          wenn ich deine situation lese: wohnst mit freundin zusammen, machst aktiv sport etc.
                          jeder sollte was haben bei was er sich zurückzieht. und nein sport gehört imo nich dazu.
                          geht beim zocken besser.

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                            #14
                            ach mit 21.. passt scho. noch ganz normal. fußballspieler spielen auch immer fifa etc. ,das hat also nichts damit zu tun.

                            aber würde so sagen ab mitte zwanzig gibts interessantere dinge als spiele zu spielen. fußball gucken zb. (lolz)

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                              #15
                              Ich weiß ja nicht was du unter Sucht verstehst, aber das ist es definitiv nicht. Das ist einfach die Lust etwas zu tun. Wenn du süchtig wärst, würdest du exzessiv spielen.

                              Ist doch auch auf andere Dinge übertragbar. Essen aus der Kindheit, alte Serien oder sonst etwas. Manchmal hat man einfach total Bock drauf und dann ist auch gut, wenn man fertig ist. Egal ob man ein Spiel jetzt einen Tag oder ne Woche wieder spielt.

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