Faire Benotung, möglichst transparent, und bitte bitte nicht immer den gleichen Unterricht. Hatte einen Lehrer der hat jede Stunde gleich aufgebaut, haben als Klasse fast das Kotzen bekommen.
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Was macht einen guten Lehrer aus?
Einklappen
X
-
-
Ich vertrete sie immer noch. Als Lehrer habe ich aber nicht die Möglichkeit und auch nicht das Recht dazu, also musst keine sorge um deinen Nachwuchs haben :P.Zitat von buffy@Frank Buschmann: Du hast doch noch kürzlich die These vertreten, dass eine Ohrfeige auch erzieherisch wertvoll sein kann. Nun studierst du Lehramt? :D
Kommentar
-
- fachlich kompetent sein
- fair sein (alle gleich behandeln, keine einzelnen bevorzugen/benachteiligen)
- nicht zu spießig aber auch nicht zu cool sein
- auf keinen fall auf kumpeltyp machen
- eine gewisse autorität ausstrahlen
- die sache mit leidenschaft machen
- unterrichtsstunden müssen gut vorbereitet & strukturiert sein
Kommentar
-
Erstmal sollte er für den Beruf geeignet sein. Ist schon mal bei einem Großteil nicht der Fall, da leider nur wenige Unis sich die Studienbewerber in Bewerbungsgesprächen und mit Motivationsschreiben aussuchen. Die meisten gehen nur über den NC und viele sind trotz guter Abi-Note keine guten Lehrer. Meiner Meinung nach ist die charakterliche und psychische Eignung bei wenigen Berufen so wichtig, wie beim Lehrerberuf. Keine Ahnung, warum die Unis da nicht Konsequent schon vor Studienbeginn aussortieren. Vielleicht generell ein Problem in DE mit diesem NC-Blödsinn.
Dann sollte ein Lehrer wissen, dass sein Job nicht um 13:10 Uhr beendet ist. War in meiner Schullaufbahn vielleicht bei 2-3 Beispielen der Fall.
Im Gegensatz zu vielen anderen finde ich diese neuen Unterrichtsmethoden eher fragwürdig. Was ich in der Sek II. für einen Kindergarten abziehen musste: Standbilder und Talkshows im Deutschunterricht, wtf?!
Kommentar
-
gut.Zitat von buffyDie Frage ist einfach, die Antwort leider nicht. Verkürzt kann man aber sagen: Engagement und zwischenmenschliche Kompetenzen. Alles wirklich wichtige kann zu diesen beiden Schlagwörtern gezählt werden. Fachwissen z.b. ist sicher nicht unwichtig, es ist aber auch nicht schlimm, wenn der Lehrer selbst noch nicht alles weiß ( da dies ja schließlich auch unmöglich ist ), sich aber stets bemüht noch dazuzulernen ( -> Engagement ). Wenn er dann eben noch einen guten Umgang mit den Schülern findet, dann gibt es sicher immer ein paar, die ihn trotzdem scheisse finden, aber das ist zum Teil allein aufgrund der hierarchischen Komponente unvermeidbar.
ich hatte im politik GK einen lehrer, den fand keiner scheisse. seine fähigkeiten: (hohes) engagement, zwischenmenschliche kompetenz, fachwissen, "faire" (u. strenge) bewertung
KEINER im kurs mochte ihn nicht. und sonst habe ich auch von niemandem gehört, dass er ein problem mit ihm gehabt hätte (andere kurse).
Jetzt kommt der knaller: wenn man dreimal die hausaufgaben nicht hatte -> zwei punkte abzug von der mündlichen note (0-15pkt). ha vergessen=1strich, ha beim nächsten mal nachgereicht=reduziert auf 0,5striche. 3striche=2punkte abzug
und trotzdem mochte ihn jeder
ja. lag wohl auch daran, dass jeder n gutes abi wollte (klasse12+13 war das) und interessiert war (sonst hätte man den kurs ja nicht gewählt, mit abstrichen)
Kommentar
-
Ich wollte auch nicht sagen, dass man für ein Viertel der Klasse ein Arsch sein muss, sondern eher, dass es immer mal schwierige Jugendliche gibt, die sich mit KEINEM Lehrer gut arrangieren können. Das muss ja nicht immer am Lehrer liegen ;)
Was du beschreibst vewundert mich nicht, denn Schüler wollen eigentlich schon recht klare Regeln und zum Teil auch eine strengen Lehrer, solang dieser eben immer fair ist und alles transparent abläuft. Lehrer die hingegen willkürliche Strafen verteilen oder luschig sind und nie irgendetwas machen, die sind eher unbeliebt.
Kommentar
-
Gast
Versuch den Schülern auch mal was fürs Leben beizubringen.
Hab im Nachhinein gemerkt, dass viele Lehrer nie das wahre Arbeitsleben kennnengelernt haben. Sondern von Schüler -> Student -> Lehrer .
Kommentar
-
- Fachlich Interesse an seinem Fach wecken
- Schüler integrieren anstatt auszuschließen
- Den Entwicklungshintergrund des Schülers erkennen (Pubertät etc. beachten und nicht aufgrund dessen Schüler isolieren und ausgrenzen)
- Jungenförderung anstelle der ohnehin schon übermäßigen Förderung von Mädchen
- Interessen an seinen Schülern zeigen
- Der Sinn seines Unterrichtsfaches deutlich machen und vermitteln
- Die Klasse mit einbeziehen
- Faire Bewertung (fachliche Leistungsunterschiede erkennen - soziales Verhalten in den Hintergrund der Bewertung rücken)
- Objektivität und Unbefangenheit
- Witz und Spaß
- Konsistentes Verhalten und verständliche Bewertung (mache ich X bekomme ich Note Y)
...
Kommentar
-
widerspreche ich. ein lehrer ist immernoch ein mensch und hat selbst genug private probleme neben beruflichen, als dass er sich noch mit jedem einzelnen seiner schüler (wie viele sind das? bei 2 fächer à 2 kursen, mindestens 50?!) so sehr beschäftigen kann, um ihn individuell beurteilen zu können.Zitat von Frank Buschmannsondern sich auch für den Menschen dahinter interessiert. Immer ein offenes Ohr auch für die Probleme oder Sorgen der Schüler hat (halt verdraunslehrermäßig)
wenn schüler irgendwelche speziellen anfragen haben, müssen sie zum lehrer gehen und ihre sache glasklar erklären
es kann nicht die aufgabe eines lehrers sein, den grund zu suchen, warum ein schüler zb nicht mitarbeitet oder nicht zum unterricht kommt.
ich spreche von unterricht wo schüler lernen wollen und äußere umstände es ihnen nicht erschweren (früher hätte ich gymnasium gesagt). sonderschulen etc sind außen vor! da liegt der schwerpunkt wohl vielmehr auf der sozialen eingliederung in die gesellschaft, als auf bildung
Kommentar
-
Und das ist kein wahres Arbeitsleben? "was fürs Leben" soll was genau sein?Zitat von Just_Roo_itVersuch den Schülern auch mal was fürs Leben beizubringen.
Hab im Nachhinein gemerkt, dass viele Lehrer nie das wahre Arbeitsleben kennnengelernt haben. Sondern von Schüler -> Student -> Lehrer .
Kommentar
-
ich vermute, er meint, dass du als lehrer lediglich deine studienzeit vorzuweisen hast, dein arbeitsleben noch vor dir. 'wahres arbeitsleben' mit 50 jahren 30 jahre gearbeitet zu haben
kann mich aber auch täuschen
das hatte ich vergessen zu erwähnen! obwohl es so ein wichtiger punkt ist: distanz zu den schülern wahren, ungemein elementar.
eine angenehme mitte zwischen genügend distanz und ein "netter prof" zu sein, stelle ich mir auch nicht so schwer (schülersicht). im zweifel natürlich immer distanz wählen
Kommentar
-
Nur ein kleiner Tipp meinerseits. Weis nicht ob das auf den vorigen Seiten schonmal zu Sprache Kam. Aber bevor du auch nur einen Schüler bei Facebook oder dergleichen annimmst, geh vorher auf Nummer sichher, dass dort absolut 0 peinliche Bilder von dir einzusehen sind.
Hatten an unserer alten Schule mal nen Vorfall, als nen Refrendar von einigen Schülern quasi rausgemobbt wurde, nachdem diese Partybilder von ihm ausdruckten und sie dann quasi in der ganzen Schule verteilten oder so ähnlich. Habe die Story auch nur von meiner Sis gehört, aber hier noch ein paar Tipps zu sozialen Netzwerken allgemein:
- Keine peinlichen Bilder
- Profil so einrichten, dass nur deine Freunde Fotos/Posts usw sehen können
- Niemals einen Schüler von dir aus adden
- Wenn du einem aktuellen Schüler per FB etwa zum Geburtstag gratulierst, solltest du dies auch bei anderen Schülern machen (hört sich schwachsinnig an, aber gerade bei Schülern ab 16/17 Jahren hat man schnell einen Ruf weg )
- Generell bei allem was man postet aufpassen was man schreibt
- Am besten erst gar keine aktuellen Schüler bei FB annehmen
Kommentar
-
Kurzfassung aus meiner Sicht/Erfahrung:
1) Fachkompetenz (Studium)
2) Persönliches Auftreten (nicht zu spießig und von oben herab)
Das sind Dinge, die man sich schon vor dem Unterricht aneignen muss. Erfahrungsgemäß kamen wir immer mit der richtigen Mischung gut aus, sprich sowohl fachlich gut drauf, aber auch den richtigen Umgang und gewisse Lockerheit mit den Schülern. Das war leistungstechnisch immer sehr förderlich und dieser Irrglaube, dass man bei einem autoritären Lehrer mehr lernt, als bei einem lockeren, kann ich absolut nicht bestätigen.
3) Inhaltlich: Unterricht über Folien/PP über Beamer/PC waren bei uns immer sehr interessant und attraktiv, dementsprechend würde ich vorallem den frisch angehenden Lehrern empfehlen, diese Kombination überwiegend umzusetzen. Mit der altbackenen Variante "Holt Buch raus und lest Seite 195, danach Übung 1-8" ist absolut demotivierend und leistungshemmend. Durch neue Medien kann man vieles kompakt und ansehnlich präsentieren, das nimmt Schüler aufjedenfall mehr mit.
Kommentar
-
Gast
ich bin ein guter lehrer (aktuell vertretungslehrer hauptschule) weil alle kiddies meine nikes feiern
Kommentar
Kommentar