Habe hier gerade eine enorme Diskussion ( ausgelöst durch die angestrebte Mietpreisdeckelung der SPD ) und ich bin der festen Meinung, dass Immobilien NATÜRLICH Wertanlagen sind. Haut jetzt mal bitte die übelsten Argumente raus!!!!
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Warum sind Immobilien Wertanlagen?
Einklappen
X
-
Stichworte: -
-
mars
frag mal die amis
Immobilien als Langfrist-Anlage was ist mein Haus in zehn Jahren wert?
Um eine bis ins Jahr 2030 reichende Prognose für den Wert von Immobilien in Deutschland zu erstellen, haben Wissenschaftler des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) vor vier Jahren erstmals ein Modell entwickelt. Es basiert auf den sogenannten Raumordnungsregionen des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung. Dabei konkurrieren Immobilien direkt miteinander, weil etwa Pendler zwischen teuren Wohnungen in der Stadt und günstigeren auf dem Land wählen. Allerdings lässt es sich auf Grund der vielen Umbrüche noch nicht hundertprozentig auf Ostdeutschland anwenden.
Resultat sind sechs Wertsteigerungsklassen für West- und drei für Ostdeutschland. Auffallend ist beim Blick bis 2020 das Nord-Süd-Gefälle. Demnach sind in der Nordhälfte Deutschlands nur in den Großräumen (vor allem südwestlich von) Berlin und (westlich von) Bremen sowie (nordwestlich von) Essen überdurchschnittliche Wertsteigerungen von mehr als 40 Prozent drin. Ein heute 300 000 Euro teures Objekt dürfte dann also mindestens 420 000 Euro wert sein.
Im Süden der Republik sind der Osten und Süden von Hessen sowie das angrenzende nördliche Baden-Württemberg Regionen mit hohem Potenzial. Größte Boom-Region bei den Preisen dürfte aber der Großraum München sein, der im Norden bis Ingolstadt und Regensburg und im Süden bis an die Landesgrenze reicht. Bei den prognostizierten 40 Prozent Preissteigerungspotenzial müsste eine heute 500 000 Euro teure Immobilie dann 700 000 Euro wert sein. Für die Großräume um Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Stuttgart avisiert die HWWI-Methode Preissteigerungen von 30 bis 40 Prozent. Demnach können Immobilienerwerber in diesen Regionen davon ausgehen, dass sich der Wert eines Objekts von heute beispielsweise 400 000 Euro auf mindestens 520 000 Euro erhöhen wird. Ob das als Inflationsausgleich reicht, bleibt abzuwarten.
-
-
Wie wäre es darüber zu argumentieren, dass die Fläche der Erde grundsätzlich erst mal begrenzt ist. Es kann also keine Vergrößerung dieser Fläche stattfinden. Ergo ist Grund/Boden relativ wert stabil.(Wir reden hier jetzt nicht über 10ha Wüste logischerweise). Dann würde ich als 2. Ansatz parallel aufmachen, dass man für 7 Milliarden Menschen auch irgendwo einen Platz zum Leben brauchen (Wohnfläche, Nutzfläche für Landwirtschaft, Industrie,Grünflächen!!, usw). Dann wäre der nächste Schritt auszuarbeiten, dass die Menschheit immer weiter wächst, wodurch der Bedarf an vorher ausgeführten Flächen weiter ansteigt, Optimierungsprozesse als Gegenargumente müsste man hier mit dem Verweis auf begrenzte Optimierungsmöglichkeiten beiseite schieben können. Da man aber nicht einfach die ganze Erdoberfläche mit Immobilien zupflastern kann, reduziert der eh schon begrenzte Raum noch mal.
Den Rest solltest du selber hinbekommen, musst ja nur noch den Bogen von der begrenzten bebaubaren Fläche und dem Bedarf danach, auf die Immobilien selbst ummünzen und abVahrt.
Kommentar
-
Case Closed.
Habe so argumentiert, dass kein Vermieter die Mietpreise so kalkulieren würde, dass damit der Kredit für den Kauf, laufende Sanierungskosten nicht gedeckt werden würde.
Kommentar
-
gerdikurt -
wieso lohnt es sich nicht ?Zitat von WSKonFireVermieten lohnt sich so gar nicht. Kann man froh sein überhaupt auf Dauer Gewinn mit zu machen.
Steuerlicher Vorteil (Afa, Istandhaltungskosten etc.)
Mieteinnahmen steigen auch immer an
Nebenkosten steigen auch immer mehr
?
Kommentar
-
Natürlich gibts welche die damit Gewinn machen. Aber dem gegenüber steht natürlich acuh ein großer organisatorischer Aufwand.Zitat von Cletus SpucklerDanke für diese pauschal gültige Information!Zitat von WSKonFireVermieten lohnt sich so gar nicht. Kann man froh sein überhaupt auf Dauer Gewinn mit zu machen.
Wenn man eine Top-Wohnung mitten in München hat und dementsprechend quasi IMMER vermietet ist wird man wohl Gewinn machen.
Naja, kann nur aus Erzählungen eines Finanzamtmitarbeiters sprechen der Einkünfte aus Vermietung&Verpachtung bearbeitet. Da mal jemanden mit nennenswerten Gewinnen zu erwischen schon eher die Ausnahme. (im RUhrgebiet - dass das für München/Frankfurt/Hamburg/Berlin etc. evtl. anders aussieht ist gut möglich.)
Kommentar
-
gerdikurt
Ich halte Immobilien für sehr gefährlich.
In den Boom-Regionen ist es nicht abzuschätzen, ob der Beste Zeitpunkt für einen Kauf schon vorbei ist.
Jaja, Prognosen sagen...eine anhaltende Wertentwicklung bis zum Sanktnimmerleinstag gibt es in der Realität nicht.
Ich glaub in keiner Branche wird öfter auf die SChnautze gefallen als in der Immobilienbranche.
Und alles außerhalb dieser Ballungszentren ist wie Roulette spielen.
Ich weiß nicht mehr, wo ich den "Spruch" aufgegabelt hab, aber : "Wenn Sie eine Immobilie kaufen, kaufen Sie nur nur die Immobilie sondern den Bäcker, die Nachbarschaft, die Schule [...]"
Die ganzen Entwicklungen und Prognosen sind ja schön und gut, aber letztendlich gilt der alte Spruch : Eine Immobilie ist so viel wert, wie jemand zum Zeitpunkt des Verkaufs dafür bereit ist zu zahlen.
Kaufst du nun eine Immobilie in irgendeiner random Stadt, kann alles mögliche passieren.
Der größte Arbeitgeber wechselt den Standort, Schule macht dicht, Kommune ist pleite, irgendwelche unliebsamen Infrastruktur Projekte, die Uni zieht um, viele Städte kämpfen mit sinkenden Einwohnerzahlen und es entsteht ein Überangebot an Wohnraum etc.pp.
Klar, Unsicherheiten gibt es bei jeder Wertanlage.Aber gerade Immobilien sind ja eine Langzeitanlage und binden ja auch oft den Anleger über lange Zeit..
Kommentar
Kommentar