Wenn dies dein erster Besuch hier ist, lese bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Du kannst auch jetzt schon Beiträge lesen. Suche dir einfach das Forum aus, das dich am meisten interessiert.
Ich finde es etwas schade hier zu lesen, dass einige ihre Wahlentscheidung anscheinend von dem TV-Duell abhängig machen. Wer sich etwas für Politik interessiert, sollte wissen, dass die ausführende Person der Partei, welche den Kanzler stellt, der Priorität nach viel später kommt. Die allgemeine Haltung zu sich aufzeigenden Problemen über einen längeren Zeitraum sollte mehr beachtet werden und auch nicht nur ausschließlich der letzten 4 Jahre.
Falls natürlich ein Wahlprogramm oder eben so ein TV-Duell mehr Wähler allgemein bringen, ist das natürlich trotzdem positiv.
@Airbus, wer hat denn geschrieben, dass es vom "Duell" abhängig gemacht wird, wen man wählt?
Für mich stand es schon vorher fest und wurde lediglich untermauert.
Ganz ehrlich, das Duell hat nur 1:1 bestätigt, was eigentlich jeder weiß, der sich etwas mit Politik beschäftig.
Merkel hat ihre größte Stärke ausgespielt. in knapp 45 Minuten Redezeit 44 Minuten um den heißen Brei zu reden und sich zu nichts richtig zu äußern.
Ich muss ehrlich gestehen, dass mich die "Auswertungen" ziemlich belustigt haben. Meiner Meinung nach war Steinbrück weitaus kompetenter.
Bei Merkel war alles immer nur "da müssen wir drann arbeiten".
Etwas traurig fand ich nur, wie dann die "Reporter" versucht haben dem Steinbrück etwas in den Mund zu legen, was er defitnitiv nicht gesagt hat.
Er hat mit keiner Silber verlangt, dass die Pensionen sinken müssen. Er hat ledigliche daraufhin gewiesen, dass die Pensionen nicht exoribant steigen, während die Renten gleich bleiben/sinken.
Steinbrück wäre definitiv der richtige und vorallem weitaus fähigere Bundeskanzler als die Merkel, leider ist er in der falschen Partei, bzw. wurde ihm der Start zu sehr versaut.
Hoffe auf einen großen Endspurt.
alles was man zu den beiden sagen muss und dazu wie die medien eine wahl entscheiden können
Steinbrück wäre definitiv der richtige und vorallem weitaus fähigere Bundeskanzler als die Merkel, leider ist er in der falschen Partei, bzw. wurde ihm der Start zu sehr versaut.
so wie schröder wa? lieber jemand wie merkel die nur das nötigste macht, als jemand der alles noch schlimmer macht:)
Steinbrück wäre definitiv der richtige und vorallem weitaus fähigere Bundeskanzler als die Merkel, leider ist er in der falschen Partei, bzw. wurde ihm der Start zu sehr versaut.
so wie schröder wa? lieber jemand wie merkel die nur das nötigste macht, als jemand der alles noch schlimmer macht:)
Stimmt. Lieber verwalten, statt regieren. Lieber Stillstand als Fortschritt. Ist ja auch nicht so, dass Agenda 2010 uns im Endeffekt jetzt so gut dastehen lässt (und es sogar gegen eigene Parteininteressen gemacht wurde) ~.~
@Harasson, dann lassen wir also die Merkel wieder das Land verwalten und somit von guten/nötigen/stritige Änderungen der SPD zehren, bis es uns wie unter Kohl geht? Dann wählen wir wieder die SPD, die dann unpopuläre Entscheidungen fällen muss, um dann wieder so jemanden wie Merkel zu haben? Nochmal, dass es Deutschland heute so gut geht, hat nichts mit der jetzigen Verwaltung zu tun, sondern mit der (wie cr8 schon schreibt) Agenda 2010.
Natürlich gab es auch bei der Agenda 2010 falsche Entscheidungen/Gesetze, aber diese kann man korrigieren.
Ne danke, da wähle ich lieber einen fähigen Mann, der eben ne "Kante" ist und auch mal unpopuläre Entscheidungen trifft.
edit: Was ich übrigens bezeichnend finde, war der Versuch Steinbrück zu einem "Vizekanzler" zu überreden.
Ich denke extrem viele Menschen sind der Meinung, dass Steinbrück der kompetentere und besser Kanzler wäre, haben aber Angst davor, unser Verwalterin zu verlieren, weil es uns JETZT gut geht. Warum es uns jetzt so gut geht, haben die meisten nicht auf dem Schirm.
Kann dieses Schröder BAshing sowieso nicht nachvollziehen.
Waren alle Inhalte seiner Agenda 2010 richtig? Nein, sicher nicht. War es im Grunde aber ein wichtiger und richtiger Schritt? Ja.
Man darf nicht vergessen, dass der Mann Visionen für Deutschland hatte / hat und diese umgesetzt hat um nachhaltig Bewegung in die Dinge zu bringen.
Das hat er getan. Gegen den Widerstand der Opposition aber auch gegen der Widerstand in der eigenen Partei (!!). Er hat sehr wohl gewusst, dass es ihn höchstwarscheinlich den eigenen politischen Kopf kostet und hat es trotzdem durchgezogen. Weil er davon überzeugt war.
Und im nachhinein steht er dazu, er steht zu einer Agenda, zu seiner Politik und noch viel großartiger: Zu den darin enthaltenen Fehlern. Schröder selbst hat verlauten lassen, dass die Schwächen der Agenda ausgebügelt werden müssen. Dvor kann ich in der heutigen Politiklandschaft nur den Hut ziehen, da bekennt sich keiner zu den eigenen Fehlern.
Vielleicht ist Schröder nicht der beste Kanzler gewesen. Aber ein Mann mit Profil, einer Vision und dem Mut etwas für seine Ideale zu riskieren. De facto hat er seine eigene politische Karriere seinen Ideen geopfert.
OK, er hat danach seine Beziehungen genutzt um nen guten Job zu bekommen. Aber im Ernst... Problem where?
Das ist ja witzig. Jetzt wird hier noch der Schröder gelobt weil er eine "Kante" war. Der Mann hat eine FDP-Politik betrieben die weit über das hinaus geht was sich die FDP trauen würde durchzusetzen. Ich meine Hartz 4, Zeitarbeit zu Dumping-Löhnen oder die komplette deregulierung des Finanzmarkts - wer möchte das denn nicht?! Aber er war nen Typ!
Kann dieses Schröder BAshing sowieso nicht nachvollziehen.
Waren alle Inhalte seiner Agenda 2010 richtig? Nein, sicher nicht. War es im Grunde aber ein wichtiger und richtiger Schritt? Ja.
Man darf nicht vergessen, dass der Mann Visionen für Deutschland hatte / hat und diese umgesetzt hat um nachhaltig Bewegung in die Dinge zu bringen.
Das hat er getan. Gegen den Widerstand der Opposition aber auch gegen der Widerstand in der eigenen Partei (!!). Er hat sehr wohl gewusst, dass es ihn höchstwarscheinlich den eigenen politischen Kopf kostet und hat es trotzdem durchgezogen. Weil er davon überzeugt war.
Und im nachhinein steht er dazu, er steht zu einer Agenda, zu seiner Politik und noch viel großartiger: Zu den darin enthaltenen Fehlern. Schröder selbst hat verlauten lassen, dass die Schwächen der Agenda ausgebügelt werden müssen. Dvor kann ich in der heutigen Politiklandschaft nur den Hut ziehen, da bekennt sich keiner zu den eigenen Fehlern.
Vielleicht ist Schröder nicht der beste Kanzler gewesen. Aber ein Mann mit Profil, einer Vision und dem Mut etwas für seine Ideale zu riskieren. De facto hat er seine eigene politische Karriere seinen Ideen geopfert.
OK, er hat danach seine Beziehungen genutzt um nen guten Job zu bekommen. Aber im Ernst... Problem where?
hart rautiert.
Falls sich hier jemand das Duell im Stream angucken möchte, dann guckt in der ZDF Mediathek. Dort ist es direkt auf der Startseite.
Finde Steinbrück durchaus kompetent und seine Ansichten, und definitiv auch seine Art bevor er zum Kanzlerkandidaten gemacht wurde, sehr sehr sympathisch. Leider hat er mit Gabriel einen Menschen als Parteivorsitzenden, der sich, zumindest in meinen Augen, liebend gern selbst als Kandidat für die anstehende Wahl gesehen hätte. Würde mich auch nicht wundern, dass Gabriel der Erste sein wird, der Steinbrück nach der Wahl, sofern er die Wahl verliert, das Wasser abgräbt und aus seinem Loch heraus sagt, dass er es schon vorher gewusst hätte.
Verstehe absolut nicht, wie man gegen die Agenda 2010 labern kann.
Es war sicher nicht alles toll, aber im Kern war die Sache sowas von richtig. Und man muss Schröder ganz ganz hoch anrechnen, dass er eine notwendige Sache durchgezogen hat, die ihm nicht nur vorzeitig das Amt gekostet hat, sondern unter der die SPD bis heute leidet.
Sicher geht es einigen Menschen schlechter durch die Agenda 2010, aber ohne die Reformen, wären heute nicht nur Griechenland, Spanien und Portugal das Problem, sondern auch Deutschland würde tief in der Scheiße stecken.
Am Beispiel Frankreich kann man ganz gut erkennen, was passiert, wenn man notwendige Reformen verschläft.
Die Agenda 2010 war vermutlich das beste, was die SPD zwischen 1998 und 2009 rausgehauen hat. Und das sage ich als jemand, der niemals auf die Idee kommen würde, sein Kreuz bei der SPD zu machen.
Das ist ja witzig. Jetzt wird hier noch der Schröder gelobt weil er eine "Kante" war. Der Mann hat eine FDP-Politik betrieben die weit über das hinaus geht was sich die FDP trauen würde durchzusetzen. Ich meine Hartz 4, Zeitarbeit zu Dumping-Löhnen oder die komplette deregulierung des Finanzmarkts - wer möchte das denn nicht?! Aber er war nen Typ!
Sehe schon, du hast Ahnung.
Nur eine Frage, wer ist denn für den Wohlstand in Deutschland deiner Meinung nach verantwortlich? Der Helmut oder die Angie? Oder doch der Guido?
Das einzig vernünftige von Merkel war: Merkel findet die Agenda 2010 von Gerhard Schröder richtig gut - sie habe Deutschland saniert und nach vorne gebracht.
deutschland bzw schröder haben nun einmal durch die angenda versucht einen konkurenzfähigen niedriglohnsektor aufzubauen und auch wenn mann es nicht genau weiß gabs dafür wohl 2 hauptgründe:
1. deutschland sollte als ganzes besser in der weltwirtschaft dastehen
2. den lobbyinteressen denen die schröderregierung zumindest sehr wahrscheinlich ausgesetzt war folge zu leisten
Würde ich den neuen wirstschaftsmanager am pc zocken hätte ich es wohl genau so gemacht.
Und trotzdem war es halt unfassbar falsch, da ein viel zu großer anteil der bevölkerung zum leben am/unter der armutsgrenze verdonnert wurde. Richtig währe es wohl gewesen einen gegensätzlichen trend einzuleiten (quasi das was die spd bei dieser wahl so fordert ^^)
zur aussage das es deutschland gut geht
Jedem sollte klar sein, dass der wohlstand vieler durch den unteren bevölkerungsteil finaziert wird.
Jedem sollte klar sein, dass der wohlstand deutschlands durch die schulden der anderen (euro)länder finanziert wurden. Deutschland stellt waren her die importländer wie griechenland nur durch kredite überhaupt erwerben können.
und noch zum duell selbst. Beide haben sehr wenig gesagt, doch die frage sollte doch echt nicht (nur) sein wer souveräner gewirkt hat oder wessen kleidung schöner war. Am wichtigsten ist doch welche vorschläge beide gebracht haben, wer merkel wählt sollte einfach keine veränderungen erwarten, sie wird auch die nächsten 4 jahre weiter merkeln. wer steinbrück wählt der mhhh........ keine ahnung , aber wird ja sowieso nicht kanzler
Kommentar