Die Antwort darauf ist nicht etwa, dass die ja alle so krass gewalttätig sind, weil sie keine harten Strafen fürchten müssen, sondern viel mehr zunehmende Ghettoisierung, Perspektivlosigkeit und das Aufwachsen in und der alltägliche Kontakt mit Gewalt. Das sind die Missstände, die es in erster Linie zu beseitigen gilt, damit unsere Gesellschaft möglichst wenige Individuen hervorbringt, die zu solchen Taten überhaupt fähig sind.
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Das ist sicher richtig, aber hier gilt es zwei verschiedene Fälle zu betrachten. In dem einen Fall geht es um die Vorbeugung solcher Taten wie du schon angesprochen hast (siehe oben), der andere Fall beschäftigt sich mit einer vernünftigen Bestrafung der Täter, mit Berücksichtigung der Opfer (damit sind auch deren Angehörige gemeint). Und diese Berücksichtigung ist mMn so gut wie gar nicht vorhanden, wenn man solche Strafen wie im OP vergibt. Man muss sich als Eltern des Jungen ziemlich verarscht vorkommen.
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Achso und welches Menschenrecht hatte der Junge? Erzähle es mir bitte.Zitat von buffyDu hast es immernoch nicht verstanden. Krasse Scheisse, du denkst immer nur bis zur nächsten Ecke. Jemand der keine Hoffnung und Chancen hat und "verloren" ist, wird wieder kriminell in den allermeisten Fällen.Zitat von FortunaEdit: ...Zitat von buffyDu hast es nicht verstanden Fortuna.
Tut mir Leid buffy, aber jemand der solche Taten begeht, der hat mMn keine Menschenrechte mehr. Und natürlich auch kein Recht auf Hoffnung, Bildung oder sonst was. Für mich ist sowas Abschaum, den niemand braucht, den niemand vermisst. Und solche Täter haben außerhalb des Gefängnisses eh keinen Nutzen.
Du sagst dann gleich: okay, dann halt lebenslang wegsperren oder sofort exekutieren und an dem Punkt brauchen wir nicht mehr weiterreden. Dass du Menschen ihre Menschenrechte absprechen willst, spricht ja schon für sich.
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du meine güte, das kann doch nicht dein ernst sein.
von dem tiefflieger-gefasel von fortuna oder abby mal abstrahiert: kann mir jemand mit soliden juristischen kenntnissen erläutern, warum auf körperverletzung mit todesfolge statt auf totschlag entschieden wurde? oder gibt es irgendwelche links, die sich damit auseinandersetzen? oberflächliche google-recherche hat wenig ergeben.
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Nochmal für dich:
Alles weitere musst du mit anderen ausdiskutieren, hab wenig Lust gerade gegen eine Wand zu reden.Außerdem spielt zum Glück vor Gericht keine Rolle ob das Opfer Angehörige hat. Dein Geschwätz von wegen ins Opfer hineinversetzen hat nichts mit dem Thema zu tun, da es subjektiv ist und auf Rachgelüsten basiert. Dieser Logik folgend, müsste der Mord an Kindesvater und Ehemann viel schlimmer sein, als der an einem Alleinstehenden ohne Angehörige. Merkste selbst, ne?
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llorT_T -
buffy, in deinem schlauen buch, mag das alles richtig sein, was du sagst. aber geh doch mal vor die tür, sieh dich um.
jeder mensch hat seinen eigenen willen und auch wenn man nicht aus ich nenns mal "gutem hause" kommt, so kann man doch einiges dafür tun, nicht als perspektivloser Abschaum zu enden.
des weiteren willst du ernsthaft ne grundsatzdiskussion zum Thema Rechtsstaat anzetteln?
deine aussagen beweisen lediglich, dass du keine Ahnung hast, wies wirklich bei uns in Deutschland aussieht.
du plapperst einfach irgend einen pseudo scheiß nach, den du irgendwo gelesen hast.
wie gesagt, wärst du betroffen, würdest du dein denken diesbezüglich definitiv ändern!
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Spoiler:Zitat von FortunaDas ist sicher richtig, aber hier gilt es zwei verschiedene Fälle zu betrachten. In dem einen Fall geht es um die Vorbeugung solcher Taten wie du schon angesprochen hast (siehe oben), der andere Fall beschäftigt sich mit einer vernünftigen Bestrafung der Täter, mit Berücksichtigung der Opfer (damit sind auch deren Angehörige gemeint). Und diese Berücksichtigung ist mMn so gut wie gar nicht vorhanden, wenn man solche Strafen wie im OP vergibt. Man muss sich als Eltern des Jungen ziemlich verarscht vorkommen.Die Antwort darauf ist nicht etwa, dass die ja alle so krass gewalttätig sind, weil sie keine harten Strafen fürchten müssen, sondern viel mehr zunehmende Ghettoisierung, Perspektivlosigkeit und das Aufwachsen in und der alltägliche Kontakt mit Gewalt. Das sind die Missstände, die es in erster Linie zu beseitigen gilt, damit unsere Gesellschaft möglichst wenige Individuen hervorbringt, die zu solchen Taten überhaupt fähig sind.
deswegen habe ich ja in meinem post auch mehrfach darauf hingewiesen, dass ich die strafen im fall johnny k. für zu gering halte.
es ging mir nur darum, villachers post zu entkräften, der für unverhältnismäßig hohe strafen plädiert.
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Oh Mann, wenn du das ernst meinst, dann wach bitte auf. Diese Typen werden seit Kleinkindalter eine schlechte Erziehung bekommen haben etc. Das schließt nicht aus, dass sie selbst auch faul waren und sich nicht um ihr Leben geschert haben, aber wer glaubt, dass man ohne fremde Hilfe aus einer asozialen Familie zu einer hohen Schicht aufschließen kann, der träumt. Und jetzt bitte nicht von XY erzählen, sondern den Durchschnittsmenschen betrachten.Zitat von addymüsli hat bestimmt recht. die böse Gesellschaft ist schuld daran, dass die sich nicht unter kontrolle haben.
die waren bestimmt alle voll gut in der schule und haben immer fleissig gelernt, damit sie krass 1ser Diplom machen können nachm abi. haben sicher nie geschwänzt, immer Hausaufgaben gemacht uswusw.
aber dann kam das böse bafögamt und wollte denen nichts zahlen und hat denen das Studium verbaut.
böse Gesellschaft!!
Gewalt und Verbrechen lässt sich langfristig nur duch Wohlstand und Bildung auslöschen. Harte Haftstrafen bringen maximal kurzfristig etwas.
Wobei diese Typen nun auch schon hoffnungslose Fälle sind. Mit Anfang 20 wird man nicht mehr viel rausholen können.
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Gut, dass du weißt, wie ich meine Ansichten gewonnen habe. Und welcher Pseudoscheiss?Zitat von addy
du plapperst einfach irgend einen pseudo scheiß nach, den du irgendwo gelesen hast.
wie gesagt, wärst du betroffen, würdest du dein denken diesbezüglich definitiv ändern!
Auch die Annahme, dass ich alles anders sehen würde, wenn ich betroffen wäre, ist reine Spekulation, die jemand daherplappert. Wer war das nochmal, achja, du.
Schönen Tag noch.
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Echt mal, wer nicht redet geht 20 Jahre in den Knast, ausserdem könnten wir auch noch Freunde und Verwandte der Angeklagten verhaften und auch verknacken wenn sie nicht reden.Zitat von Bordi@3Green, hier geht es nicht um die Beschuldigung von eventuellen Dingen. Es ist Fakt das diese sechs Typen einen anderen Menschen solange geprügelt haben, bis er tot war. Sie haben ihn getötet und sorry, mit 18-20 Jahren weiß ich was passiert, wenn ich auf einen am Boden liegenden einprügel. Sie haben den Tod billigend in Kauf genommen.
Wegen mir können sie doch schweigen. Aber dann bekommt halt jeder 15 Jahre. Fertig aus.
Wenn keiner von denen Aussagen will, dann bekommen eben alle die Strafe als hätten sie den tödlichen Schlag ausgeführt. Fertig.Sie sollten mal langsam verstehen, - Sie haben das Urteil schließlich gelesen - dass nicht 6 Personen einen Menschen zu Tode getreten haben. Wie auch? Letztlich kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, wer die tödliche Handlung vollbracht hat.
Noch einmal. Es geht nicht darum ob ein Verbrechen begangen wurde. Das ist klar. Das ist bewiesen. Es geht darum, dass die Haftstrafen für dieses Verbrechen ein Witz sind.
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immer diese soziales umfeld entschuldigung.. so ein schwachsinn. ich kenne viele die in ihrer kindheit und jugend viele probleme hatten die sich einige hier nich mal vorstellen wollen. keiner davon wurde deshalb zum mörder oder sonst was. jeder kann für sich selbst entscheiden ob er mit 5 anderen leuten auf einen draufschlägt und tritt. es gibt viele stellen an die man sich wenden kann wenn man wirklich hilfe haben will, das ist keine ausrede für michZitat von 3GreenOh Mann, wenn du das ernst meinst, dann wach bitte auf. Diese Typen werden seit Kleinkindalter eine schlechte Erziehung bekommen haben etc. Das schließt nicht aus, dass sie selbst auch faul waren und sich nicht um ihr Leben geschert haben, aber wer glaubt, dass man ohne fremde Hilfe aus einer asozialen Familie zu einer hohen Schicht aufschließen kann, der träumt. Und jetzt bitte nicht von XY erzählen, sondern den Durchschnittsmenschen betrachten.Zitat von addymüsli hat bestimmt recht. die böse Gesellschaft ist schuld daran, dass die sich nicht unter kontrolle haben.
die waren bestimmt alle voll gut in der schule und haben immer fleissig gelernt, damit sie krass 1ser Diplom machen können nachm abi. haben sicher nie geschwänzt, immer Hausaufgaben gemacht uswusw.
aber dann kam das böse bafögamt und wollte denen nichts zahlen und hat denen das Studium verbaut.
böse Gesellschaft!!
Gewalt und Verbrechen lässt sich langfristig nur duch Wohlstand und Bildung auslöschen. Harte Haftstrafen bringen maximal kurzfristig etwas.
Wobei diese Typen nun auch schon hoffnungslose Fälle sind. Mit Anfang 20 wird man nicht mehr viel rausholen können.
jo macht natürlich sinn solche hoffnungslosen fälle nach nur 2,5 jahren wieder auf die gesellschaft loszulassen damit sie wieder in einer gruppe um die häuser ziehen und leute beklauen oder totschlagen
so ein thread hat einfach keinen sinn. jeder weiß es besser als der andere und jeder hat eine andere ansicht. jemand der sowas noch nicht erlebt hat sollte da mmn auch gar nicht mitreden. er weiß nicht wie man sich als opfer bzw angehöriger fühlt.
ich finde jedenfalls dass menschen die andere menschen töten (sei es geplant oder eben durch den aufprall nach den tritten etc.) sollten gleich behandelt werden. ob sie 16 sind oder 40.
das schlimmste finde ich dass die täter vor gericht teilweise gegrinst haben. und dann noch die revision...
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Ach, ich hätte da viel mehr Fantasie in Sinne von Arbeitslagern, auch gerne außerhalb der Staatsgrenzen mit anderen Befugnissen. Oder dass man Familien bei jugendlichen Straftätern ebenso zur Pflicht nimmt. Natürlich auf einer fairen und durchdachten allerdings sehr strengen Basis.
Erstmal empfinde ich die Dauer der Haftstrafen in den USA in vielen Bereichen sehr gut und teilweise weitaus "fairer" als bei uns.
Man kann kaum die amerikanische Gesellschaft mit der von Deutschland vergleichen. Ein höheres Strafmaß hätte hier eine ganz andere Wirkung. Außerdem werden wir das aufgrund der zunehmenden Gewalt sowieso brauchen, allerdings zu spät.
Nur wird in dem Bereich schon lange und viel gearbeitet (das ist auch gut so und soll auch forciert und ausgebaut werden, nur werden andere Bereiche einfach vernachlässigt, die allerdings zu diesem Paket dazugehören.Die Antworten darauf sind vor allem zunehmende Ghettoisierung, Perspektivlosigkeit und das Aufwachsen und der alltägliche Kontakt mit Gewalt. Das sind die Missstände, die es eigentlich in erster Linie zu beseitigen gilt.
Auch hier gibt es Dinge wie die Befugnisse der Polizisten, die einfach nicht mehr zeitgemäß sind.
Aber natürlich, es wäre ein Maßnahmenpaket, welches in vielen Bereichen greifen müsste, um eine wirkliche Verbesserung herbeizuführen.
Aber das alles wurde hier ja schon tot diskutiert und ganz persönlich bin ich der Meinung, dass es an der Gemütlichkeit des Volkes, ergo auch der Politik liegt, an raidkale Lösungen zu denken und umzusetzen. Lässt sich hier auf fast alle Bereiche umlegen. Egal ob Wirtschaftpolitik, Staathaushalt, Sozial oder Schulpolitik. Radikale Ideen, Umsetzungen und Einschnitte sind einfach wichtig, nur mit der "Peace-mir-geht-es-gut-Mentalität" und der Gemütlichkeit aktuell nicht erwünscht.
Glaube man sollte einfach mal anfangen auf das Volk etwas zu hören, die sich in der Masse klar gegen gewisse Misstände aussprechen und das generationenübergreifend. Am Ende weiß der Mensch doch ganz unabhängig von Gerichten oder anderen Entscheidungen, was menschlich, fair oder richtig und falsch ist.
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