Bild? Was ist mit dir. Musst es auch jetzt nicht übertreiben. Lese nur die Junge Freiheit.
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Gute Idee! Wir machen ein Rechtssystem, dass auf Emotionen aufbaut. Besser noch: Wir urteilen danach wie stark der öffentliche Aufschrei ist. Vielleicht lassen wir gleich die Boulevardzeitschriften das Urteil fällen.Zitat von Zoo YorkFinde ein Rechtssystem was auf Rache aufbaut insgesamt besser, als sowas lesen zu müssen, wie hier im Startpost.
Ist ja auch okay, dass ihr alle möglichst objektiv bleiben möchtet und blablub, aber ihr wart halt noch in keiner ähnlichen Situation.
Ich verstehe auch, dass ihr meine Meinung krass findet und hier geil rumpöbelt, aber ihr hockt auch in eurer heilen Welt und alles ist gut.
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Ganz ehrlich, Leute die hier im Thread rumposten, dass eine Strafe von 4,5 Jahren völlig in Ordnung ist im Vergleich zu einem absolut brutalen Mord, können doch wirklich nicht mehr ganz bei Trost sein. Wie würdet ihr es bitte finden, wenn ein Täter der jemanden aus eurer eigenen Familie getötet hätte 4,5 Jahre bekäme? Das ist im Vergleich einfach nichts.
Ansich bin ich auch dafür, dass Täter resozialisiert werden, aber ich glaube nicht, dass so etwas geschieht, wenn jemand 4,5 Jahre auf einer Arschbacke absitzt. Genauso dämlich finde ich die Aussage, dass es in Ordnung ist, wenn jemand 2,5 Jahre dafür bekommt, weil er nur "dabei gestanden" hat. Rechtfertigt so etwas denn ernsthaft, dass man in einer solchen Situation nicht eingreift? Egal ob aktiver Täter oder Dabei-Steher, fakt ist doch, jeder der Personen hat zum Tod des Opfers beigetragen. Dadurch dass jeder der Täter schweigt, findet ihr es auch noch gerechtfertigt, dass die Strafe niedriger ausfällt? Wieso veurteilt man die Täter dann nicht sogar härter? Oder meinetwegen alle zu einer gleichhohen Freiheitsstrafe? Durch so etwas wird das verhindern der Täterfindung doch sogar belohnt..
Stellt euch bitte vor, wie es wäre, wenn alles für das ihr im Leben hart gearbeitet und gekämpft habt, einfach so an einem Abend zerstört werden würde, nur weil ein paar Idioten gerade Lust auf Ärger haben.. Findet ihr es in Ordnung, dass die Täter dann die Chance zur Resozialierung durch eine Freiheitsstrafe von 4,5 Jahren bekommen? Egal ob mir jetzt jemand sagt Statistiken bla bla belegen aber, dass höhere Strafe auch nichts bringen. Egal ob es etwas zur Resozialiserung oder Abschreckung beiträgt oder nicht, eine Strafe von 4,5 Jahren ist für so eine Tat ansich einfach zu wenig. Es geht ja auch um eine gerechte Bestrafung und die ist da meiner Meinung nach nicht gegeben.
Sorry Jungs, aber jemand der unser Rechtssystem für vollkommen korrekt hält, sollte wirklich selbst einmal so eine Situation zu spüren bekommen, auch wenn ich das keinem hier wünsche.
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hab hier aufgehört zu lesen, jedes mal das selbeZitat von reanimationGanz ehrlich, Leute die hier im Thread rumposten, dass eine Strafe von 4,5 Jahren völlig in Ordnung ist im Vergleich zu einem absolut brutalen Mord, können doch wirklich nicht mehr ganz bei Trost sein. Wie würdet ihr es bitte finden, wenn ein Täter der jemanden aus eurer eigenen Familie getötet hätte 4,5 Jahre bekäme? Das ist im Vergleich einfach nichts.
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Karamasow
Wenn ein Filmproduzent Selbstmord begeht, weil er dadurch alles verloren hat, dass zwei Millionen Leute illegal seinen neuen Film gesaugt haben, möchte ich natürlich auch, dass alle diese Menschen sterben.
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Selbstmord ist im Gegensatz zum Johnny-Fall, aber eine eigene Entscheidung zum Tod :D..Zitat von Rabies SomnusWenn ein Filmproduzent Selbstmord begeht, weil er dadurch alles verloren hat, dass zwei Millionen Leute illegal seinen neuen Film gesaugt haben, möchte ich natürlich auch, dass alle diese Menschen sterben.
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Gast
Er spielt nicht auf die Entscheidung an, sondern auf die indirekte Einflussnahme der Menschen am Tod des Produzenten.
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Er vergleicht gerade das nichts tun bzw. zuschauen bei einem Mord mit Menschen die zum Selbstmord (den der Typ immernoch selbst gewählt hat) eines Produzenten durch illegale Downloads beitragen...Zitat von cenaEr spielt nicht auf die Entscheidung an, sondern auf die indirekte Einflussnahme der Menschen am Tod des Produzenten.
Ist immernoch ein schlechter Vergleich, sorry.
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Gast
Es ist aber immer noch kein Mord.
Habe nur die Intention erklärt, beruhig dich.Zitat von dude213dein ernst?
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Offtopic:Zitat von cenaHat niemand gesagt, wir können als Staat jederzeit durch Mehrheiten Gesetze auch ändern, aber bitte auf demokratischem Wege.
Kapitalverbrechen -> Geld, Lobby, Firmen, Staat
Gewaltverbrechen -> Individuen
So läuft die Geschichte und ist nichts neues. Einfach pervers und ein Thema bei dem man sich tagelang blau ärgern könnte. Unser Rechtssystem ist einfach ein Witz im Sinne der Verhältnismäßigkeit und lässt sich eben nicht ändern. Ist ein Teufelskreis, der immer wieder bei denselben Entscheidungsträgern landet. Geld-Lobby-Staat. Da hat kein Richter überhaupt den Spielraum gewissen Abschaum über viele Jahre wegzusperren, selbst wenn er es wollte.
Diese ganzen U-Bahn-Schläger wären bei mir 10< Jahre im Knast und nicht nach 2 Jahren im lockeren Entzug. Es ist einfach kaputt, wenn man einen Steuerhinterzieher oder Raubkopierer mehrere Jahre wegschließt und ihre Verbrechen mit jemanden gleichstellt (im Sinne der Haftlänge), der eine Frau vergewaltigt hat, einer Familie den Mann entrissen oder lebenslang in den Rohlstuhl geschickt hat.
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4,5 Jahre sind einfach lächerlich. Die dürfen einfach nie wieder rauskommen, 4,5 Jahre oder 2 Jahre und 8 Monate sind für solche 'Menschen' kein Denkzettel. Ich persönlich glaube, dass sie auch im Nachhinein nichts aus ihrer Tat lernen werden. Allein aufgrund der Tatsache, dass die tatsächlich in Revision gehen wolle. Es ist einfach eine Frechheit.
Gesetze lassen sich auch ändern, wenn es denn nötig ist.
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