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Kids can't use computers - Besorgniserregend?

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    #16
    Also wie gesagt, die Zustandsbeschreibung ist nicht so verkehrt, aber inwiefern das nun gefährlich ist, will mir auch nicht recht klar werden. Nehmen wir mal die Virenproblematik beiseite, da dies in den allermeisten Fällen vor allem dem Nutzer selbst schadet.

    Manchmal finde ich es schade, dass sehr viele Leute Technik nutzen, aber total aufgeschmissen sind, wenn Kleinigkeiten abweichen von dem, was sie gewohnt sind. Aber daran sieht man halt auch, dass sich die Software sehr weiterentwickelt hat und Hardware nicht dauernd ausgetauscht werden muss. Das sind ja eher positive Entwicklungen. Außerdem waren wir damals vielleicht Geeks und haben mit Basic das erste Textadventure programmiert, aber dafür machen die Kids heute halt Videos oder andere Kreativleistungen, die keineswegs schlechter sind.

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      #17
      Eine Welt, in der sich jeder mit Computersicherheit und Schutz auskennt ist zwar eine tolle Vorstellung, aber unmöglich. Was verlangst du denn? Einen PC Führerschein, bevor man ins Internet geht? Unmöglich.

      Klar ist es schade, dass viele nicht die Konsequenzen kennen oder mit ihren privaten Daten so sorglos umgehen, aber ist halt net zu ändern. Fakt ist aber, dass mehr IT-Fachkräfte ausgebildet und gebraucht werden als je zuvor. Also ist auch der prozentuale Anteil daran weiter steigend und wird auch weiterhin steigen.

      Und selbst mit einem PC-Führerschein in Sachen Sicherheit würde sich nicht viel ändern. Ein Zeroday-Exploit der in kurzer Zeit an tausenden von Nutzern ausgeführt wird, ist net zu verhindern. Genauso wie ein Autodiebstahl oftmals net zu verhindern ist. Die Techniken entwickeln sich im Gegenteil zum Auto rasend schnell weiter. Willst dann jeden Monat jeden PC Nutzer updaten?

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        #18
        Ich finde es schon etwas schädlich, wenn ich einen Botnetzbetreiber 50$ die Stunde bezahlen kann, damit er readmore.de in der Zeit lahmlegt =P

        Oder etwas weniger unrealistisch, schau dir mal an, was unsere politische Elite schon alles vorgeschlagen hat ;-) Ich sage nur:
        https://www.youtube.com/watch?v=O4vbdusj7Pk

        Und dass eine Öffentlichkeit wirklich glaubt, die deutschen Geheimdienste und die deutsche Bundesregierung hätte keine Ahnung von der NSA Überwachung ist auch Konsequenz von mangelndem Verständnis.

        Noch besser:
        Nicht verstehen, was es bedeutet, dass die Überwachung praktisch an deiner Leitung stattfindet, nicht erst, wenn deine Daten bei facebook angekommen sind. Das schadet nur dem Nutzer selbst? Ich glaube nicht, dass das so ist. Ich glaube, Massendatenüberwachung erlaubt sehr viel mehr, als nur den einzelnen zu verstehen...

        --

        DerKiLLa, das versteh ich ja. Das Ding ist nur das Verhältnis von Unwissenden zu Wissenden. Das ist das echte Problem. KEINER kann sich mit allem auskennen, völlig unmöglich. Aber damit zumindest ein grundsatz von Sicherheit und Bewusstsein gegeben ist, sollte es zumindest eine Basis geben.

        Hier in Deutschland gibt es in vielen Bundesländern schon mal besseren IT Unterricht, als im Vereinten Königreich, woher der Artikel kommt.
        Das ist schon der richtige Anfang.

        Was ich mir wünschen würde, wäre ein Schulsystem, das mehr über die Grundlagen unserer Welt und uns selbst vermittelt, als tatsächliche Inhalte. Das geht jetzt etwas weit, aber ich würde es begrüßen, wenn wir Leute mehr dazu anreizen würden, sich selbst nach ihren Interessen zu bilden und ihnen nicht mehr als das Basiswissen beizubringen und sie sich danach spezialisieren zu lassen.

        Statt also den schulischen Rundumschlag zu machen, sollten Leute in Geographie, Technologie, Psychologie, Soziologie und Geschichte/Politik gebildet werden, also im Verständnis für ihre Welt, sich selbst und ihre Zukunft, mit dem notwendigen Schuss Vergangenheit. Der Rest sollte Spezialisierung sein.

        Gerade wenn Menschen sich selbst und ihre Technologie besser verstünden, gäbe es viele weltweite Probleme der heutigen Zeit nicht.

        Jetzt können wir natürlich lange, lange darüber reden, warum das gut oder schlecht oder möglich oder unmöglich wäre. Fakt ist aber: Die Welt hat sich immer schon verändert. Es gab immer neue Probleme, wo Lösungen für alte gefunden wurden. Spannender als "wie soll es denn aussehen" und "kann das gehen oder nicht" ist also eher die Frage: Haben genug Leute die Notwendigkeit für diese Dinge erkannt (es reichen vllt 5% aller Leute und davon wiederum nur die Hälfte, die aktiv handelt)? Oder kriegen wir hier ein echtes Problem, das mal wieder wundervoll dazu benutzt werden kann, unsere Freiheit einzuschränken und uns auszunutzen?

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          #19
          Alles was du schreibst zeigt doch, dass in den letzten Jahren anscheinend enorm viel in diesem Bereich in DE gemacht wird. Ich hatte KEINEN IT-Unterricht in der Schule.

          Den schulischen Rundumschlag halte ich persönlich für Blödsinn und werde mich dazu gar net erst äußern ;)

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            #20
            :) Find'sch gut.

            Zum Thema wird in der Schule viel gemacht: Naja, 1 Woche IT-"Rundumschlag", den keiner richtig ernst nimmt... Nur wenn mal IT als WPU wählt, kriegt man wirklich Ahnung. Und selbst den hat nur ein Drittel ernst genommen ;-) Aber immerhin. Na gut, I think I made my point. Thx 4 the discussion so far.

            ps: Kids don't know how to deutsch anymore. Schlimmes Problem =P n8

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              #21
              Zitat von GehtHaltNichtOhneRM
              ps: Kids don't know how to deutsch anymore. Schlimmes Problem =P n8
              ich finds eher erschreckend wie schlecht viele kids englisch können. von ihren deutschkenntnissen mal abgesehn :D

              ohne englisch läuft leider nichtsmehr imho.

              :E€3dit: mit "kids" meine ich kids die alt genug sind um genug englisch gelernt zu haben

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                #22
                Zitat von GehtHaltNichtOhneRM
                Spoiler: 
                Ich fand ihn hauptsächlich deshalb lustig, weil ich mich in der Lage dieses Menschen wiedergefunden habe und weil diese Lage doch auch mal Frust erzeugt. Sowas zu lesen ist dann doch unterhaltsam. Ich glaube nicht, dass sich der Author lustig gemacht hat.

                Okay, für dich ist es offensichtlich, aber ich schätze, viele Leser, die nicht deine natürliche Einsicht in die Dinge haben, sind vielleicht überrascht von dieser Entwicklung.

                Und wegen dem Auto-Vergleich nochmal:
                Man lernt trotzdem Fahren und zwar in wochenlangen Kursen und praktischem Unterricht. Das gilt für den PC überhaupt nicht. Alleine durch den Fahrunterricht hat man sein grundlegendes Verständnis für das Auto. Ein gewisses Basisverständnis für PCs sollte schon drin sein.

                Ein Autofahrer ohne Führerschein gilt als Risiko. Ein User, der seinen PC nicht aus einem Botnetz raushalten kann dagegen ist ungefährlich..?

                Und wer sein WLAN nicht selbst verbinden kann, ist mit einem zu vergleichen, der im Auto den Zundschlüssel nicht selbst ins Schloss bekommt...

                -----

                mal zur problematik:

                Why?

                Technology affects our lives more than ever before. Our computers give us access to the food we eat and the clothes we wear. Our computers enable us to work, socialise and entertain ourselves. Our computers give us access to our utilities, our banks and our politics. Our computers allow criminals to interact with us, stealing our data, our money, our identities. Our computers are now used by our governments, monitoring our communications, our behaviours, our secrets. Cory Doctorow put it much better than I can when he said:

                There are no airplanes, only computers that fly. There are no cars, only computers we sit in. There are no hearing aids, only computers we put in our ears.

                The Summer of Surveillance has me worried.

                [...]
                Tomorrow’s politicians, civil servants, police officers, teachers, journalists and CEOs are being created today. These people don’t know how to use computers, yet they are going to be creating laws regarding computers, enforcing laws regarding computers, educating the youth about computers, reporting in the media about computers and lobbying politicians about computers. Do you thinks this is an acceptable state of affairs? I have David Cameron telling me that internet filtering is a good thing. I have William Hague telling me that I have nothing to fear from GCHQ. I have one question for these policy makers:
                Spoiler: 

                Without reference to Wikipedia, can you tell me what the difference is between The Internet, The World Wide Web, a web-browser and a search engine?

                If you can’t, then you have no right to be making decisions that affect my use of these technologies. Try it out. Do your friends know the difference? Do you?
                das ist DAS (gibts mehr auszeichnungen?) problem.


                PS: moin! ,)

                Kommentar


                  #23
                  Zitat von ramses
                  Spoiler: 

                  Zitat von GehtHaltNichtOhneRM
                  Spoiler: 
                  Ich fand ihn hauptsächlich deshalb lustig, weil ich mich in der Lage dieses Menschen wiedergefunden habe und weil diese Lage doch auch mal Frust erzeugt. Sowas zu lesen ist dann doch unterhaltsam. Ich glaube nicht, dass sich der Author lustig gemacht hat.

                  Okay, für dich ist es offensichtlich, aber ich schätze, viele Leser, die nicht deine natürliche Einsicht in die Dinge haben, sind vielleicht überrascht von dieser Entwicklung.

                  Und wegen dem Auto-Vergleich nochmal:
                  Man lernt trotzdem Fahren und zwar in wochenlangen Kursen und praktischem Unterricht. Das gilt für den PC überhaupt nicht. Alleine durch den Fahrunterricht hat man sein grundlegendes Verständnis für das Auto. Ein gewisses Basisverständnis für PCs sollte schon drin sein.

                  Ein Autofahrer ohne Führerschein gilt als Risiko. Ein User, der seinen PC nicht aus einem Botnetz raushalten kann dagegen ist ungefährlich..?

                  Und wer sein WLAN nicht selbst verbinden kann, ist mit einem zu vergleichen, der im Auto den Zundschlüssel nicht selbst ins Schloss bekommt...

                  -----

                  mal zur problematik:

                  Why?

                  Technology affects our lives more than ever before. Our computers give us access to the food we eat and the clothes we wear. Our computers enable us to work, socialise and entertain ourselves. Our computers give us access to our utilities, our banks and our politics. Our computers allow criminals to interact with us, stealing our data, our money, our identities. Our computers are now used by our governments, monitoring our communications, our behaviours, our secrets. Cory Doctorow put it much better than I can when he said:

                  There are no airplanes, only computers that fly. There are no cars, only computers we sit in. There are no hearing aids, only computers we put in our ears.

                  The Summer of Surveillance has me worried.

                  [...]
                  Tomorrow’s politicians, civil servants, police officers, teachers, journalists and CEOs are being created today. These people don’t know how to use computers, yet they are going to be creating laws regarding computers, enforcing laws regarding computers, educating the youth about computers, reporting in the media about computers and lobbying politicians about computers. Do you thinks this is an acceptable state of affairs? I have David Cameron telling me that internet filtering is a good thing. I have William Hague telling me that I have nothing to fear from GCHQ. I have one question for these policy makers:
                  Spoiler: 

                  Without reference to Wikipedia, can you tell me what the difference is between The Internet, The World Wide Web, a web-browser and a search engine?

                  If you can’t, then you have no right to be making decisions that affect my use of these technologies. Try it out. Do your friends know the difference? Do you?


                  das ist DAS (gibts mehr auszeichnungen?) problem.


                  PS: moin! ,)
                  sternchen drum herum machen vielleicht ;)

                  stimme dir absolut zu, die langfristigen gesellschaftlichen konsequenzen sind die härtesten.

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                    #24
                    Kenne die Problemaitk, finde es aber wie die meisten eher lustig als besorgniserregend. Wenn bei mir an der Karre lustig die Lampen im Armaturenbrett blinken, kann ich auch nen Scheiss machen. Meine Skills reichen bis zum Wischwasser nachfüllen. Reifen wechseln krieg ich auch noch hin. Ansonsten ab in die Werkstatt oder zu nem Kumpel, der sich auskennt. So ist das Leben.

                    Standard FabookboY^13 braucht seinen PC mit eingerichteter ASK! Suche, ICQ Toolbar und super Speedboosterprogramm nicht besser kennen.
                    Wer später tieferes Wissen beruflich braucht, der muss sich dann eben mal mit der Materie befassen.

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                      #25
                      ich kenne mich nicht aus und kann alleine auch keine probleme bezüglich meinen laptops lösen.
                      aber man kann die fehlermessage bzw. das problem auch einfach bei google eingeben und findet zu 99% beiträge und lösungen von anderen zu eben diesem problem.

                      so wie es einem schon an der uni eingetrichtert wird:
                      man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen wo es steht!

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                        #26
                        Zitat von ali.
                        aber man kann die fehlermessage bzw. das problem auch einfach bei google eingeben und findet zu 99% beiträge und lösungen von anderen zu eben diesem problem.
                        99% ...net schlecht, also wenn ich ein problem hab und dannach google, dann find ich erstmal irgend welche foren wo jemand (so um 2008 rum) mit genau dem problem fragt wie ers lösen kann und die antworten bestehen dann eher aus:
                        "hab ich noch nie gehört, ist 100 pro ein virus","formatier mal lieber", "hatte mein kumpel auch aber ich weiss leider nicht wie ers wegbekommen hat", "k.a. was dein problem ist, aber mein pc ist besser" und "hab genau das gleiche problem, bin über google hierhergekommen, was ist den nun bitte die lösung?" (antwort: "loool scheiss totengräber, thread ist 5 jahre alt, hau ab").

                        dann nochmal 20 weitere google treffer zu genau dem selben forum, was nur auf irgend welchen anderen siten gemirrored ist. (die sich zudem optisch von der orginalen so sehr unterscheiden, dass man meint man sei tatsächlich auf einer seite mit anderem content und sich erstmal 5 minuten lang die ganzen fail-tips nochmal durchliest).

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                          #27
                          ist eben leichter die technik zu verstehen wenn man von der entwicklung vom comodore bis jetzt dabei gewesen ist als wenn man vor 5 jahren das erste mal an windows gesetzt wurde und alles nachlernen muss, ist doch recht simpel? o0

                          Kommentar


                            #28
                            Ich habe kein bock auf soviel text aber meiner meinung man sollte ein grundverständnis von computern aufweisen insbesondere zum thema sicherheit. Man sollte schon wissen z.b. wie infizieren viren und trojaner den rechner um sich auch vor schützen zu können. Vertrete die meinung es sollte IT-Unterricht an unseren schulen geben für ein grundverständnis.

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                              #29
                              Man muss nicht alles verstehen um es auch benutzen zu können. Ich könnte z.B. auch kein Auto auseinandernehmen und wieder zusammenbauen, habe aber trotzdem einen Führerschein und kann fahren.
                              Mir ist schon klar das man manches nicht direkt vergleichen kann, aber mal ehrlich, besonders wenn es um Kinder geht, wie oft kommen die bitte in die Situation ein OS neu aufsetzen zu müssen oder RAM zu wechseln? Das sind nicht mehr die Bastlerzeiten wo man noch ein Loch in das Amiga Gehäuse bohren musste um eine Speichererweiterung einzusetzen, heute surfen viele (wenn sie überhaupt noch einen "richtigen" PC haben und nicht Smartphone only unterwegs sind) nur am Laptop und das wars. Selbst für Spiele muss man nicht mehr oft aufrüsten. Für den Rest gibt es entweder Freunde die helfen, Anleitungen im Inet oder man geht zum PC Shop und lässt das eben machen.
                              Teilweise ist das sogar extrem praktisch. Ich habe meinen derzeitigen PC auch zusammenbauen lassen anstatt es selbst zu tun, auf die Teile zu warten usw. Da habe ich mir den Stress erspart, 30 Euro oder so gezahlt und hatte ihn dann fertig vor der Tür stehen. Kurz Windows installiert (das einen bei der Installation heute extrem an die Hand nimmt) und go.

                              Bei der Sicherheit sieht das wieder etwas anders aus, da wäre ein kleiner Grundkurs in der Schule nicht verkehrt. Aber die Dummheit alles anzuklicken stirbt wohl eh nie aus.

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                                #30
                                They shut-down by holding in the power button until the monitor goes black. They’ll leave themselves logged in on a computer and walk out of the room. If a program is unresponsive, they’ll click the same button repeatedly until it crashes altogether.
                                Ist daran was falsch? Das mach ich IMMER!

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