Zitat von THE PROFESSOR
Und wer durch die Stadt geht und viele "dicke Menschen" sieht liegt einfach daran wie unser Gehirn Informationen verarbeitet. Während die Menschen mit Normalgewicht oder "schlanke" eher in der Masse verschwinden bleibt jemand der in dieser Masse außerhalb der "Norm" liegt eher in deinem Bewusstsein kleben. Das entspricht aber oft nicht der Realität. Sondern hat was mit unseren Urinstinkten zu tuen Gefahrensituationen frühzeitig einzuschätzen.
Jetzt zum Professor.
Wenn ich sowas lese kommt mir und sämtlichen meiner Kollegen im Fitness den ich die Grütze die du hier von dir gibst gezeigt hab die Galle hoch. Da fragt man sich echt ob du dir das restliche Hirn was du zu besitzen scheinst schon weggespritzt hast. Es gab hier in Deutschland schon einmal jemanden der Menschen nach seinem Idealbild formen wollte und alles andere nicht toleriert hat. Du erinnerst mich irgendwie an Ihn.
Aber bleiben wir doch bei den Fakten.
Fakt ist das es mittlerweile etliche Langzeitstudien gibt die über 20+ Jahre durchgeführt wurden die nachweisen das Menschen die ein wenig Übergewicht haben deutlich länger und gesünder leben als die meisten Fitnessfanatiker und Magermodels.
Die Menge macht das Gift, wir reden hier ja von dick also ein wenig übergewichtig, nicht von Adipositas Sayajin Stufe 3. Das zu viel Gewicht schädlich ist wissen wir alle. Zuviel Kaffee aber auch. Jeder Mensch ist anders der eine hat 100kg übergewicht und wir 85 und der andere 10 und kriegt mit 36 nen Herzkasper. Ein Ideal gibt es nicht und das weiß mittlerweile auch die Medizin.
Fakt ist auch es liegt nicht am dick sein das diese Menschen länger leben sondern an der deutlich höheren Stressresistenz und dass diese Leute sich wesentlich weniger Druck auferlegen und einfach damit klar kommen das die Gesellschaft irgendein fiktives Problem mit ihrem Gewicht hat während andere Leute auch neben dem Berufsleben den übelsten Stress schieben um aufs Aussehen, Gewicht und den Fitnessplan zu achten. Stress ist der Killer #1 nicht Übergewicht.
Ich mach selber seit über 10 Jahren Bodybuilding und geh 5-6x die Woche ins Fitness als Ausgleich zu meinem Job trotzdem würde ich mir nie erlauben jemanden als zu dick zu bezeichnen oder überhaupt die Dreistigkeit zu besitzen über die Lebensentscheidung anderer Menschen zu urteilen. Wenn jemand von sich sagt er isst gerne, hat keinen Bock auf Sport und genießt das Leben so wie er möchte dann respektiere ich seine Lifestyleentscheidung. Genau so wie ich das auch andersherum erwarte.
Fakt ist aber auch bist du nach heutigem Gesellschaftsbild attraktiv hast du es einfacher im Leben. Ich wurde eher befördert als andere, ich bekomme eher Geschäftsabschlüsse, fast das doppelte Gehalt und bei den Frauen hab ich es auch einfacher als meine etwas fülligeren Kollegen. Was mich aber nicht davon abhält diese genau so wertzuschätzen und als die Menschen zu behandeln die sie sind, und zwar als Menschen und nicht als "dicke" oder irgendeine abstoßende Sonderform.
Meiner Meinung nach die einzige Motivation um abzunehmen oder sich mehr dem gesellschaftlichen Idealbild anzuschließen ist um seine Karriere weiter voranzutreiben. Wenn man diese Entscheidung aber nicht treffen will ist das auch vollkommen ok. Es geht darum glücklich zu sein und nicht den anderen zu gefallen weil die Gesellschaft das so vorschreibt.
Für mich persönlich ist es so, ein Mädel das mich anflirtet und 1.65 und 68kg oder selbst 100kg wiegt kriegt bei mir genau ihre Chance wie eins das perfekte 90/60/90 hat weil das Aussehen lässt sich im Laufe des Lebens beliebig formen, der Charakter eines Menschen aber nicht.
Ich weiß nicht wie alt du bist, aber irgendwann kommst du an den Punkt wo dir das ganze rumgeficke tierisch auf die Eier geht und du was festes suchst. Eine Partnerin. Jemand mit dem du den Rest deines Lebens teilen möchtest und wenn du da auf so marginale Sachen wie aussehen und Gewicht reduzierst kriegst du auch genau das was du erwartest. 2-3 Scheidungen und ordentlich Unterhalt zahlen inklusive.
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