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    Simple Frage: Hat jemand von euch schon mal darüber nachgedacht selbst etwas zu schreiben, oder es sogar getan?

    Ich hatte einen sehr schönen Strandurlaub mit viel Zeit zum Lesen. Hatten einige Leute dabei und habe mich mal wieder tieriesch darüber aufgeregt, dass alle anderen nur Dan Brown und Ähnliches zu lesen scheinen. Ich halte mich selbst für ziemlich kreativ und so habe ich mir eines Abends eine kleine Geschichte ausgedacht und ein wenig angefangen zu schreiben. Das hat mir so viel Spass gemacht, ich komme kaum hinterher. Jedoch ist das drumherum echt sau viel Arbeit und ich stehe vor dem ernsthaften Problem, dass Story, Spannung und Tiefgründigkeit passen, mein Stil aber eine Katastrophe ist (eben wie jemand der noch nie etwas geschrieben hat).

    Wer mag mich motivieren, oder seine eigenen Erfahrungen kund tun?

    #2
    Zitat von Sekedow
    Simple Frage: Hat jemand von euch schon mal darüber nachgedacht selbst etwas zu schreiben, oder es sogar getan?

    Ich hatte einen sehr schönen Strandurlaub mit viel Zeit zum Lesen. Hatten einige Leute dabei und habe mich mal wieder tieriesch darüber aufgeregt, dass alle anderen nur Dan Brown und Ähnliches zu lesen scheinen. Ich halte mich selbst für ziemlich kreativ und so habe ich mir eines Abends eine kleine Geschichte ausgedacht und ein wenig angefangen zu schreiben. Das hat mir so viel Spass gemacht, ich komme kaum hinterher. Jedoch ist das drumherum echt sau viel Arbeit und ich stehe vor dem ernsthaften Problem, dass Story, Spannung und Tiefgründigkeit passen, mein Stil aber eine Katastrophe ist (eben wie jemand der noch nie etwas geschrieben hat).

    Wer mag mich motivieren, oder seine eigenen Erfahrungen kund tun?
    Kann dir nur empfehlen in einem richtigen Forum dafür zu posten, denn dann kannst du deine Gedankenzüge mit anderen teilen und was noch viel wichtiger ist, ihr könnt euch die Geschichte "teilen", da ihr die Geschichte dann beispielsweise zu zweit oder dritt fortsetzen könnt. So entstehen immer neue Ideen und ihr motiviert euch gegenseitig immer weiter zu schreiben, da es sehr spannend ist, zu lesen was der Forumpartner wieder gepostet hat. Mit dieser Methode wirst du in kurzer Zeit sehr viel Text verarbeitet haben und es bleibt immer spannend und teilweise ungewiss für dich...Darin liegt wohl der Reiz. Ich selber schreibe mit einer Freundin an einer Fantasy Geschichte, macht ziemlich laune wenn man Abends mit einem Glas Cola/Rum anfängt zu schreiben und seinen geistigen Erguss loszuwerden. Ich hoffe die Antwort war hilfreich, mfg Jonas

    edit: Kann dir noch empfehlen Sprachliche Mittel und Stilistische Figuren einzubauen, dadurch wird das Interesse des Lesers mehr geweckt und es wirkt teilweise spannender.
    Hier eine Liste
    http://www.frustfrei-lernen.de/deutsch/rhetorik-sprachliche-mittel-stillistische-figuren.html

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      #3
      Auch schon drüber nachgedacht. Wäre bei mir ähnlich wie bei dir: Keinen Schimmer vom Stil. Um den eigenen zu finden, fällt mir eigentlich nur ein, dass man vorm Schreiben selber mal den Stil von anderen Autoren, die einem zusagen, kopiert. D.h. grob raus schreiben wie der Stil aussieht in verschiedenen Situationen, usw. Und dann Schreiben schreiben schreiben.

      Deswegen würde ich auch erstmal nur Kurze Geschichten / Einzelne Kapitel schreiben und die Ideen für einen Roman (die einen motivieren sollen) nebenher aufschreiben in Skizzen, Listen, usw - damit man immer motiviert bleibt, irgendwann einen ganzen Roman zu schreiben. Sonst geht dir irgendwann die Luft aus, vor allem wenn du schon anfängst und eher mit dem Stil kämpfst, als mit Ideen.

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        #4
        Hört sich spannend an, wollte aber sowieso nur mal nicht-profi Meinungen dazu hören. Witzigerweise habe ich jede Menge Ideen und sehe jetzt schon das Potential für >200 Seiten und mit jemandem zusammen schreiben, will ich auch nicht.
        Schwierig sind eher die Details, zB das familiäre Setting des Protagonisten etc. Und dann eben der Stil, im Moment mMn nicht vorhanden.

        Ich denke ich werde mal 20 Seiten ausarbeiten und dann ein paar Leute fragen, ob ich weiter schreiben soll (vll auch hier).

        Was planst du mit deiner Geschichte? Wie viel habt ihr bisher?

        PS: Ich mache es bisher so, dass ich die Details der GEschichte ausarbeite und direkt aufschreibe. Komplett ohne Ordnung etc. Ich denke die Hauptarbeit wird dann das überarbeiten am Schluss. Habe hier 5 Seiten liegen, die ich spontan geschrieben hatte und schon auf der ersten halben Seite gibt es so viele Wortwiederholungen, dass es mir peinlich ist :)

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          #5
          schreib relativ viel, meist bisher gedichte und kurzgeschichten. hab einige ideen für ein drama oder einen roman. nur musste ich feststellen, dass mein stil sprachlich "dicht" ist und ich noch keine idee habe, wie ich das für einen roman durchhalten kann, bzw. ob es niht zu anstrengend zu lesen ist, wenn es einen ganzen roman füllt.

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            #6
            Zitat von Mundharmonika
            schreib relativ viel, meist bisher gedichte und kurzgeschichten. hab einige ideen für ein drama oder einen roman. nur musste ich feststellen, dass mein stil sprachlich "dicht" ist und ich noch keine idee habe, wie ich das für einen roman durchhalten kann, bzw. ob es niht zu anstrengend zu lesen ist, wenn es einen ganzen roman füllt.
            Ich denke derzeit ganz simple:
            Mal 1-2 Seiten am Tag in Angriff nehmen, dann mal nach 6-12 Monaten schauen wie es sich so liest :P

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              #7
              Zitat von Sekedow
              Hört sich spannend an, wollte aber sowieso nur mal nicht-profi Meinungen dazu hören. Witzigerweise habe ich jede Menge Ideen und sehe jetzt schon das Potential für >200 Seiten und mit jemandem zusammen schreiben, will ich auch nicht.
              Schwierig sind eher die Details, zB das familiäre Setting des Protagonisten etc. Und dann eben der Stil, im Moment mMn nicht vorhanden.

              Ich denke ich werde mal 20 Seiten ausarbeiten und dann ein paar Leute fragen, ob ich weiter schreiben soll (vll auch hier).

              Was planst du mit deiner Geschichte? Wie viel habt ihr bisher?
              Mach dir Notizen zu einzelnen Charakteren und erfinde für jeden eine Gewisse Lebensstory, fang klein an Bsp: Erstmal wie er heißt, aussieht, was er tut, warum er es tut, wie er sich fühlt und so machst du das mit allen Charakteren die du dir bisher ausgedacht hast, denn dann kannst du später im weiteren Verlauf des Buches Dinge aus dem Nichts herholen, da es dann nicht zu komplex für dich wird und du auf deine Notizen zurückgreifen kannst. Und wie jemand vor mir schon geschrieben hat, fang zu aller erst mit Kurzgeschichten an oder einzelne Kapitel zu schreiben. Du lässt das geschriebe dann erst mal Sacken und sobald du wieder anfängst dich durch dein eigenes Kapitel zu lesen, fallen dir automatisch neue Ideen ein um die Handlung voran zu treiben.
              Ich plane mit der Geschichte eigentlich nichts weiter. Wir machen das aus reinem Spaß an der Freude und würden das vlt irgendwann mal ( wenn es fertig wird ) in einem Forum zur Verfügung stellen um uns andere Meinungen einzuholen und vorallem Kritik. Wir haben bisher nur den Prolog fertig und haben uns ein wenig eingearbeitet, da wir viel Zeit mit dem Ausdenken der Spielwelt und den kleinen Details verbracht haben.

              edit: Wenn du deinen Stil verbessern willst, kommst du nicht darum herum in einem Forum zu posten, denn da kriegst du ehrliche Kritik und viele Verbesserungsvorschläge und du kannst dich ja auch an anderen Autoren orientieren. Einfach mal in ein Genre reinlesen und gewisse Ausdrucksweise "kopieren" oder verändern.

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                #8
                Hast du bereits Kurzgeschichten geschrieben? Das ist für so gut wie alle Autoren der erste Schritt. Die Frage nach einem Stil stellt sich imo gar nicht, man schreibt halt so, wie man es mag.

                Vor 10 Jahren war ich auch ein kleiner Fantast und habe gedacht ich schreibe nebenbei einen Roman, aber die Disziplin über Monate an einer Arbeit zu sitzen, fehlte dann doch. Deshalb schreibe ich, wenn ich mich kreativ betätigen will, meist Kurzgeschichten. Mehr Abwechslung und so.

                Die "Ideen" für einen langen Roman hat mehr oder weniger jeder. Der Plot ist zwar nicht unbedeutend aber die Art und Weise wie dieser erzählt wird ist meist entscheidender. Deshalb empfehle ich dir, nicht direkt mit dem Ziel zu starten ein Buch schreiben zu wollen. Das hemmt glaube ich eher.

                Habe vor kurzem eine Kurzgeschichte im Stile eines historischen Romans geschrieben, für die Uni, Geschichtswissenschaften. Wurde sehr gelobt, kann dir, wenn du willst, den Text mal zukommen lassen, da speziell die Schreibweise anscheinend gefiel.

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                  #9
                  Zitat von buffy
                  Hast du bereits Kurzgeschichten geschrieben? Das ist für so gut wie alle Autoren der erste Schritt. Die Frage nach einem Stil stellt sich imo gar nicht, man schreibt halt so, wie man es mag.

                  Vor 10 Jahren war ich auch ein kleiner Fantast und habe gedacht ich schreibe nebenbei einen Roman, aber die Disziplin über Monate an einer Arbeit zu sitzen, fehlte dann doch. Deshalb schreibe ich, wenn ich mich kreativ betätigen will, meist Kurzgeschichten. Mehr Abwechslung und so.

                  Die "Ideen" für einen langen Roman hat mehr oder weniger jeder. Der Plot ist zwar nicht unbedeutend aber die Art und Weise wie dieser erzählt wird ist meist entscheidender. Deshalb empfehle ich dir, nicht direkt mit dem Ziel zu starten ein Buch schreiben zu wollen. Das hemmt glaube ich eher.

                  Habe vor kurzem eine Kurzgeschichte im Stile eines historischen Romans geschrieben, für die Uni, Geschichtswissenschaften. Wurde sehr gelobt, kann dir, wenn du willst, den Text mal zukommen lassen, da speziell die Schreibweise anscheinend gefiel.
                  Würde mich auch über das besagte Stück von dir interessieren...pm bitte :)

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                    #10
                    Habe 'ne Geschichte im Hinterstübchen, dass wohl in Richtung SciFi-Drama tendieren würde, indem es um ethische Grundsatzfragen geht. Dafür hatte ich auch schon einen guten Twist für's Ende. Nur leider kein Elan dies auch wirklich auszuformulieren.

                    Also ein bisschen wie Moon oder Sunshine, wobei ich den Film natürlich selber drehen würde.

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                      #11
                      Habe bisher noch absolut nichts geschrieben.
                      Mein Vorteil ist, dass die Geschichte quasi in meinem Kopf explodiert und sich selbst schreibt, mein Nachteil, dass ich mit dem Schreiben nicht hinterher komme. Das Setting und die Entwicklung der Geschichte steht eigentlich schon. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich im Laufe der Geschichte 2-3 Personen treffen und über den Sinn des Lebens/Menschsein diskutieren (allerdings nicht ganz so philosophisch anspruchsvoll) und dieser Teil im Endeffekt beliebig erweiterbar ist. Da ich selbst oft mit dem Thema zu tun habe, kann dieser Teil 10 oder 100 Seiten lang werden, je nachdem wie viel ich da investieren kann. Es ist nur ein immer aktuelles, nie lösbares Problem, was ich auch in einem Jahr noch interessant finden werde.

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                        #12
                        Details sind meist win, gehe auf jede Person ein und schreibe eine kleine Anekdote zu dieser um den Charakter etwas zu formen.

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                          #13
                          Zitat von RALF MOELLER
                          Habe 'ne Geschichte im Hinterstübchen, dass wohl in Richtung SciFi-Drama tendieren würde, indem es um ethische Grundsatzfragen geht. Dafür hatte ich auch schon einen guten Twist für's Ende. Nur leider kein Elan dies auch wirklich auszuformulieren.

                          Also ein bisschen wie Moon oder Sunshine, wobei ich den Film natürlich selber drehen würde.
                          Same :D
                          Bei mir ist es nur eher hunger games/mad max setting ^^

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                            #14
                            Zitat von Sekedow
                            Habe bisher noch absolut nichts geschrieben.
                            Mein Vorteil ist, dass die Geschichte quasi in meinem Kopf explodiert und sich selbst schreibt, mein Nachteil, dass ich mit dem Schreiben nicht hinterher komme. Das Setting und die Entwicklung der Geschichte steht eigentlich schon. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich im Laufe der Geschichte 2-3 Personen treffen und über den Sinn des Lebens/Menschsein diskutieren (allerdings nicht ganz so philosophisch anspruchsvoll) und dieser Teil im Endeffekt beliebig erweiterbar ist. Da ich selbst oft mit dem Thema zu tun habe, kann dieser Teil 10 oder 100 Seiten lang werden, je nachdem wie viel ich da investieren kann. Es ist nur ein immer aktuelles, nie lösbares Problem, was ich auch in einem Jahr noch interessant finden werde.
                            Poste doch mal ein paar Seiten oder sende sie mir, wäre gerne bereit dein geschriebenes zu lesen. :)

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                              #15
                              Zitat von Sekedow
                              Simple Frage: Hat jemand von euch schon mal darüber nachgedacht selbst etwas zu schreiben, oder es sogar getan?

                              Ich hatte einen sehr schönen Strandurlaub mit viel Zeit zum Lesen. Hatten einige Leute dabei und habe mich mal wieder tieriesch darüber aufgeregt, dass alle anderen nur Dan Brown und Ähnliches zu lesen scheinen. Ich halte mich selbst für ziemlich kreativ und so habe ich mir eines Abends eine kleine Geschichte ausgedacht und ein wenig angefangen zu schreiben. Das hat mir so viel Spass gemacht, ich komme kaum hinterher. Jedoch ist das drumherum echt sau viel Arbeit und ich stehe vor dem ernsthaften Problem, dass Story, Spannung und Tiefgründigkeit passen, mein Stil aber eine Katastrophe ist (eben wie jemand der noch nie etwas geschrieben hat).

                              Wer mag mich motivieren, oder seine eigenen Erfahrungen kund tun?
                              Ich empfehle dir das verlorene Werke Forum dafür, da wirst du sicherlich mehr passendes Feedback kriegen als von der begabten readmore Community. Ansonsten ist es mit dem Schreiben denke ich wie mit allem anderen auch, Übung macht den Meister. Viel Schreiben und sich Ratschläge einholen, gegenlesen lassen etc. kann alles nie schaden. Gibt sicherlich einige Sachen auf die man achten kann/sollte, z.B. zwar nicht immer alles gleich formulieren, aber auch nicht umgekehrt zwangsweise irgendwas sinnlos umschreiben nur zum Selbstzweck.

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