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die anschauung des todes

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    die anschauung des todes

    hallo readmore,
    ich würde mich heute gerne mit einem sehr ernsten thema befassen. über diese thema, zumindest in meinem bekanntenkreis, wird gerne geschwiegen. und zwar geht es um den tod. was sind eure gedanken dazu? er ist alltäglich in unseren köpfen und trotzdem ist es oft schwer ihn in gedanken zu fassen. für mich ist der tod etwas sehr persönliches, mit dem eigenen muss ich mich früher oder später aus­ei­n­an­der­set­zen und mit dem tod der menschen die ich liebe muss ich umgehen können. ich kenn viele personen die das nicht geschafft haben und zähle mich zu jemandem der es, gelinde gesagt, schwer hat damit umzugehen. da er mich in den letzten monaten immer mehr beschäftigt würde ich gerne eure ehrliche meinung zu diesem thema hören.

    mfg
    euer babo

    #2
    bin mir um ehrlich zu sin nicht sicher ob das nen troll ist (haftbefehl, babo, beiträge: 1) aber werde mal ordentlich antworten.

    der tod gehört für mich ab einem gewissen alter zum leben dazu und so behandle ich ihn auch. wenn jetzt einer meiner freunde im besten alter aus dem leben gerissen werden würde, fänd ich das sicherlich erstmal unbegreiflich, aber auch damit kommt man irgendwann klar. die großeltern zu verlieren gehört leider fast schon dazu.
    man kann den tod nicht verhindern und in der regel kommt er dann, wenn die gebrechen des alters das leben irgendwann nicht mehr lebenswert machen und gerade die im sterben liegenden kommen damit oft besser klar, als die angehörigen. wenn man sein leben in völlen zügen genießt, ist der tod als ende eines schönen lebens nur fair, man macht seinen enkeln platz und das ist auch gut so.

    ich erinnere da mittlerweile gerne an das erste gesetz der thermodynamik, keine energie im universum geht verloren, von einem menschen ist nach seinem tod immer noch genau so viel energie wie vorher da, nur eben ungeordneter

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      #3
      "Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr." - Brief an Menoikeus, 125

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        #4
        über sowas denke ich schon nach und es kann schon traurig machen, aber ich finde man sollte versuchen sowas zu ignorieren und das beste aus dem machen, was man hat.


        das leben mischt die karten, mit ihnen spielen muss man selbst

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          #5
          Zitat von CPT.AWESOME
          "Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr." - Brief an Menoikeus, 125
          Den muss ich mir mal merken.

          Ich selber ignoriere das auch immer. Will auch garnichts darüber hören, wenn meine eltern über Versicherungen bzgl. des Todes reden... Sie leben noch und werden noch lange leben punkt aus.

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            #6
            ich bin wirklich froh, dass ich bisher in meinem nähesten umfeld weitesgehend verschon geblieben bin. meine beiden omas sind gestorben als ich 5/6 jahre alt war, daran kann ich mich nicht erinnern bzw. das wurde von mir fern gehalten.

            ich hasse es auch, wenn leute über ihren tod so locker daher reden und es fast ins lächerliche ziehen. keine ahnung warum. je nachdem wen es trifft werde ich wohl auch ziemlich dran zu knacken haben fürchte ich...

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              #7
              Bin finanziell so abgesichert, dass meine (zukünftige) Familie nicht in ein Finanzielles Loch fällt. (Falls ich plötzlich umkippe).
              Finde je nach Situation sollte man sich schon Gedanken machen. Spätestens bei Eigentumerwerb zu zweit sollte man so abgesichert sein, dass einer alleine nicht vor dem nichts steht :-/

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                #8
                der tod bedeutet ganz einfach die nichtexistenz. man muss sich das mal bewusst machen, dass einfach NICHTS übrig bleibt. du bist weg, und genau so könnte auch alles andere weg sein.

                von daher #yolo

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                  #9
                  Zitat von CPT.AWESOME
                  "Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr." - Brief an Menoikeus, 125
                  der hat wohl noch nicht Martyrs geschaut

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                    #10
                    Der Tod ist ein komplexes Thema. Es gibt schon Momente, da denk ich drüber nach, denn heutzutage kann man auf jede erdenkliche Weise abkratzen: Autounfall, Amoklauf, Stromschlag und was weiß ich noch... ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass mit dem Tod alles endet und quasi nur noch ein Nichts 'existiert', aber das ist dann ja eine andere Frage.

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                      #11
                      ,,Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt" Bertolt brecht


                      u. so schwer kann es doch nicht sein zu sterben...... hat doch bisjetzt jeder geschafft :p

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                        #12
                        bei mir ist noch niemand in der family gestorben, ich weiß gar nicht was verlust bedeutet und ich denke da auch nicht dran.

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                          #13
                          toll, jetzt bin ich traurig

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                            #14
                            werd ich mir gedanken drüber machen, wenn es so weit ist :D

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                              #15
                              Zitat von JUNGAEE
                              bei mir ist noch niemand in der family gestorben, ich weiß gar nicht was verlust bedeutet und ich denke da auch nicht dran.
                              zum glück this !

                              tod wird einfach solange ignoriert bis er mal kommt, davor sich den kopf damit zu zermürben macht keinen sinn.

                              Was ich aber dazu sagen muss, mein eigener tod ist mir ziemlich wayne, leben ist dann halt einfach aus, das einzige das mir angst macht ist der tod von den mir geliebten menschen und der "schmerz" den man bei denen verursacht wenn man selber stirbt.

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