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    Promotion

    Hey,

    wenn ich mit dem Jurastudium iwann durch bin, würd ich gern promovieren (wahrscheinlich in meinen alten Fächern Deutsch/Philosophie), aber der Prof., der mich damals schon promovieren lassen wollte, ist nicht mehr an der Uni. Daher bietet sich ja eventuell die Möglichkeit auf Entfernung zu promovieren.
    Hat hier damit jmd. schon Erfahrungen gemacht, wenn der Doktorvater nicht direkt vor der Haustür ist?

    #2
    Solange er Dich annimmt, sehe ich kein Problem.
    Kommunikation läuft doch vordergründig sowieso per Email.

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      #3
      Wechsel doch an die Uni des Doktorvaters für deine Promotion? Das heißt ja nicht, dass du dort auch wohnen musst. ^^

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        #4
        Zitat von panda yo
        Wechsel doch an die Uni des Doktorvaters für deine Promotion? Das heißt ja nicht, dass du dort auch wohnen musst. ^^
        wohl der beste Weg.

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          #5
          Hängt von so vielen Dingen ab. Ich finde es problematisch, kommt aber auch drauf an wo der Prof jetzt ist.

          Es kommt z.B. drauf an, ...

          1) ...wie du finanziert wirst

          Haushaltsstelle: Du musst einen gewissen Anteil an Lehre und Administration machen, der deine Anwesenheit an der Uni erfordert.

          Projektstelle: Kommt drauf an, wie das ausgelegt ist, bei _reinen_ Forschungsprojekten kann schonmal die Lehrtätigkeit entfallen, das wäre dann eher was für dich.

          2) ...wie die Prüfungsordnung ausgelegt ist

          Meine PO (und du wirst eine haben, genau wie im Studium) verlangt z.B. von mir, dass ich eine gewisse Anzahl an Lehrstunden vorweisen kann. Bedeutet wiederum Anwesenheit. Kenne das aber auch andersrum

          3) ...wie die Kultur an deinem Lehrstuhl ist

          Wenn es dem Prof eh scheissegal ist, was seine Doktoranden machen, dann eher nicht so das Problem, da du ihn dann eh nur 1x pro Monat oder so siehst. Ich kann aber z.B. immer zu meinem Prof und das ist verdammt viel Wert. Skype ist kein Ersatz. Außerdem geben Kollegen auch hin und wieder mal Input.

          4) ...was du dir selbst erwartest

          Für mich persönlich wäre es ne Katastrophe, von zu Hause aus zu promovieren. Ich brauch einfach ein Arbeitsumfeld und (halbwegs) geregelte Arbeitszeiten. Während der Promotion wirst du öfter in ein Motivationsloch fallen. Für mich war es dann sehr wichtig, trotzdem dem 'Trott' weiterzufolgen und nicht einfach zuhause rumzugammeln. Ich glaube, dann kommt man viel schneller dahin, es sein zu lassen. Außerdem ist zuhause noch mehr Ablenkung als im Büro.

          Abschließend noch ein Erfahrungswert:

          Ich habe hier inzwischen drei Leute promovieren sehen, die das aus der Entfernung gemacht haben (noch alte PO, in der Lehre nicht festgeschrieben war). Die Verteidigungen (und damit auch die Ergebnisse) waren ausnahmslos schlechter als alles, was sonst so hier produziert wird. Die Gründe mögen vielschichtig sein und pauschalisieren will ich das jetzt auch nicht, aber auffällig ist das schon.

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