Auf jeden Fall interessant wie schwer es manchen Leuten fällt anzuerkennen dass es verschiedene Lebensauffassungen geben kann.
Exemplarisch nehme ich mal:
Was hier implizit vorausgesetzt wird ist dass Gesundheit wichtiger ist als neue (drogeninduzierte) Erfahrungen, sonst könnte man nämlich behaupten:
In seiner begrenzten Lebenszeit auf neue Erfahrungen zu verzichten = etwas Dummes.
So, warum sollte Gesundheit nun a priori wichtiger sein als irgendetwas anderes? Ist offensichtlich nicht möglich, also gilt diese Prämisse wenn dann nur a posteriori, kann also individuell verschieden sein. Diese Möglichkeit wird offensichtlich überhaupt nicht in Betracht gezogen, schade.
Interessant ist auch dass wenn man die Logik von sonny zu Ende denkt, das Klügste Leben offensichtlich wäre alleine im Haus zu hocken und Gemüse aus dem eigenen Garten zu essen (Reisen wäre viel zu gefährlich und andere Menschen könnten Krankheiten übertragen). Da das niemand macht leben wir also alle dumm, dann kann man ja auch gleich kiffen oder?
Worauf ich raus möchte: Es gibt a priori kein "kluges" bzw. "dummes" Leben, wenn jemand die von der Gesellschaft vermittelten Kriterien für ein "kluges" Leben (= lange Leben, Arbeiten, Familie gründen) übernimmt ist das sein gutes Recht, genauso gut darf ich aber meine eigenen Kriterien aufstellen (= versch. Erfahrungen sammeln, "Spass" haben) die für mich ein "kluges" Leben ausmachen, diese Kriterien sind nun miteinander unvergleichbar (sonst bräuchte man wieder Kriterien zum Vergleich der Kriterien und immer so weiter ..) und ergo ebenbürtig. Sich für eine Lebensauffassung zu entscheiden und nach dieser die andere zu beurteilen ist sinnlos, und erinnert an zwei Blinde die darüber streiten wie die Farbe rot aussieht ;)
Exemplarisch nehme ich mal:
Zitat von sonny
In seiner begrenzten Lebenszeit auf neue Erfahrungen zu verzichten = etwas Dummes.
So, warum sollte Gesundheit nun a priori wichtiger sein als irgendetwas anderes? Ist offensichtlich nicht möglich, also gilt diese Prämisse wenn dann nur a posteriori, kann also individuell verschieden sein. Diese Möglichkeit wird offensichtlich überhaupt nicht in Betracht gezogen, schade.
Interessant ist auch dass wenn man die Logik von sonny zu Ende denkt, das Klügste Leben offensichtlich wäre alleine im Haus zu hocken und Gemüse aus dem eigenen Garten zu essen (Reisen wäre viel zu gefährlich und andere Menschen könnten Krankheiten übertragen). Da das niemand macht leben wir also alle dumm, dann kann man ja auch gleich kiffen oder?
Worauf ich raus möchte: Es gibt a priori kein "kluges" bzw. "dummes" Leben, wenn jemand die von der Gesellschaft vermittelten Kriterien für ein "kluges" Leben (= lange Leben, Arbeiten, Familie gründen) übernimmt ist das sein gutes Recht, genauso gut darf ich aber meine eigenen Kriterien aufstellen (= versch. Erfahrungen sammeln, "Spass" haben) die für mich ein "kluges" Leben ausmachen, diese Kriterien sind nun miteinander unvergleichbar (sonst bräuchte man wieder Kriterien zum Vergleich der Kriterien und immer so weiter ..) und ergo ebenbürtig. Sich für eine Lebensauffassung zu entscheiden und nach dieser die andere zu beurteilen ist sinnlos, und erinnert an zwei Blinde die darüber streiten wie die Farbe rot aussieht ;)
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