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Weed + Abhängigkeit

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    #91
    Auf jeden Fall interessant wie schwer es manchen Leuten fällt anzuerkennen dass es verschiedene Lebensauffassungen geben kann.

    Exemplarisch nehme ich mal:

    Zitat von sonny
    "Dumm ist der, der Dummes tut"

    (Geld rausschmeißen für) Dinge, die illegal sind und der Gesundheit enorm schaden = etwas Dummes.
    Was hier implizit vorausgesetzt wird ist dass Gesundheit wichtiger ist als neue (drogeninduzierte) Erfahrungen, sonst könnte man nämlich behaupten:

    In seiner begrenzten Lebenszeit auf neue Erfahrungen zu verzichten = etwas Dummes.

    So, warum sollte Gesundheit nun a priori wichtiger sein als irgendetwas anderes? Ist offensichtlich nicht möglich, also gilt diese Prämisse wenn dann nur a posteriori, kann also individuell verschieden sein. Diese Möglichkeit wird offensichtlich überhaupt nicht in Betracht gezogen, schade.
    Interessant ist auch dass wenn man die Logik von sonny zu Ende denkt, das Klügste Leben offensichtlich wäre alleine im Haus zu hocken und Gemüse aus dem eigenen Garten zu essen (Reisen wäre viel zu gefährlich und andere Menschen könnten Krankheiten übertragen). Da das niemand macht leben wir also alle dumm, dann kann man ja auch gleich kiffen oder?

    Worauf ich raus möchte: Es gibt a priori kein "kluges" bzw. "dummes" Leben, wenn jemand die von der Gesellschaft vermittelten Kriterien für ein "kluges" Leben (= lange Leben, Arbeiten, Familie gründen) übernimmt ist das sein gutes Recht, genauso gut darf ich aber meine eigenen Kriterien aufstellen (= versch. Erfahrungen sammeln, "Spass" haben) die für mich ein "kluges" Leben ausmachen, diese Kriterien sind nun miteinander unvergleichbar (sonst bräuchte man wieder Kriterien zum Vergleich der Kriterien und immer so weiter ..) und ergo ebenbürtig. Sich für eine Lebensauffassung zu entscheiden und nach dieser die andere zu beurteilen ist sinnlos, und erinnert an zwei Blinde die darüber streiten wie die Farbe rot aussieht ;)

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      #92
      das internet ist viel gefährlicher!

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        #93
        Ich hab auch lange regelmäßig und viel konsumiert, aber zwischen jetzt und den Konsumzeiten liegen mittlerweile 10 Jahre und ich denke, dass ich das u.a deswegen recht distanziert betrachten kann.


        Aufgehört hab ich, als ich mit dem Studium angefangen hab und zwischen der Wahl stand: Studiere ich jetzt in meiner Heimat und es geht alles so weiter oder geh ich weit weg und mache dort einen sozialen Neuanfang.

        Bin dann weit weg gezogen und hab mich so zum aufhören gezwungen.

        - Noten und angebliche Leistungen (ohoho Realschulabschluss 1.8) aufzählen ist nicht zielführend.Es geht nicht darum, was man erreicht hat, sondern hätte erreichen können. Die Erkenntnis kommt aber erst spät und schon gar nicht während des Konsums.

        - Während des Konsumzeitraums spielt das relativieren eine sehr große Rolle.Da braucht mir jetzt auch niemand was über Disziplin vorzulügen, mich müsst ihr nicht überzeugen.
        " Die Note war nicht gut, aber dafür dass..." "Kiffen nicht so schlimm wie..." "Ich könnte mehr aber..." blabla

        -Während meiner Aufenthalte in der Heimat und auch heute noch, hat sich der ""Freundes""kreis oder besser gesagt Kifferkreis in grob 3 Gruppen aufgespalten:
        1) Welche, die heute noch kiffen und große Probleme im Alltag (Job etc.pp) haben
        2) Welche, die zu härteren Dingern übergegangen sind
        3) Welche, die sozusagen umschalten konnten nach der Schule so nach dem Motto "ok, Schule vorbei, Leben beginnt.Schluss jetzt"

        Von Gruppe 3 kenne ich aber nicht einen, der aus heutiger Sicht nicht bereut.Die einen haben 2 3 Jahre verloren über den zweiten Bildungsweg, den anderen wurde Wunschuni/ Studiengang verwehrt etc.pp. Was vorallem darauf zurück zu führen ist, dass man in entscheidenden Phasen der Weichenstellung, die in der heutigen Zeit nun mal mit 15-16 Jahren schon beginnt, neben der Spur war.

        - Erachte ich persönlich Gras natürlich als Einstiegsdroge.Nicht, weil man ein mal am Dübel zieht und dann was härteres sucht, sondern aus sozialen Gesichtspunkten.

        Du bist in einer Clique, sitzt draußen an entsprechenden Orten oder chillst bei irgendwem zu Hause, musst letztendlich ja auch irgendwo das Zeug herbekommen und hast so gaaaaaanz schnell den Kontakt zu Leuten, die was härteres nehmen, was härteres verkaufen etc.pp. Deine "ich guck en Film mit paar Kumpels und kiffe mir dabei die Birne weg"-Gruppe erweitert sich automatisch und es steht irgendwann nicht mehr nur die Bong auf dem Tisch, sondern der eine legt vielleicht ein paar lines, der andere hat mal Pilze dabei, der nächste erzählt was er für geile X er am Freitag mitbringen kann usw.
        Heißt natürlich nicht, dass man sich dann wahllos alles einschmeißt, was irgendwann mal auf dem Tisch gelegen hat. Aber der Einstieg in eine "neue Welt" ist gemacht und die Tür steht weit offen.

        Sind mal so ein paar Punkte, die ich ganz spontan dazu sagen kann.Mir ists ehrlich gesagt Wumpe, was ihr macht.Ich kanns sogar verstehen.

        Aber lasst euch eines gesagt sein von jemandem, der weiß wovon er redet aber auf die Zeit mit einigem Abstand zurückblicken kann:
        Lügt euch selber nicht an.Macht euch nichts vor, seid kritisch mit euch, spielt es nicht runter und verrennt euch nicht in dämlichen Vergleichen.Denn genau das gehört schon zu dem, was ihr zu leugnen/relativieren versucht, was nicht heißen soll, dass es nicht solche und solche gibt.

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          #94
          ich verstehe nicht, warum ihr (die "kiffer") die wirkung bzw. das suchtpotential von cannabis mit dem des alkohols vergleichen wollt. seid ihr wissenschaftler/ärzte oder bezieht ihr euch nur auf wikibumsda?

          dass der erwerb/der besitz von cannabis in deutschland illegal und der konsum gesundheitlich gefährlich ist, haben klügere menschen entschieden/herausgefunden (auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt)

          so wie ich "euch" jedoch hier "kennengelernt" habe, kommt gleich das "argument": "in holland ist das aber legal!!1!111"

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            #95
            gerdis post gar nicht mal so schlecht

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              #96
              Zitat von gerdikurt
              Lügt euch selber nicht an.Macht euch nichts vor, seid kritisch mit euch, spielt es nicht runter und verrennt euch nicht in dämlichen Vergleichen.Denn genau das gehört schon zu dem, was ihr zu leugnen/relativieren versucht, was nicht heißen soll, dass es nicht solche und solche gibt.
              danke ;)

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                #97
                Zitat von sonny
                ich verstehe nicht, warum ihr (die "kiffer") die wirkung bzw. das suchtpotential von cannabis mit dem des alkohols vergleichen wollt. seid ihr wissenschaftler/ärzte oder bezieht ihr euch nur auf wikibumsda?

                dass der erwerb/der besitz von cannabis in deutschland illegal und der konsum gesundheitlich gefährlich ist, haben klügere menschen entschieden/herausgefunden (auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt)
                Ich kiffe nicht mal. Und es gibt nunmal genügend Studien, die die Gefahr von Alkohol schlimmer einstufen als die von Cannabis.
                In Maßen wird dich beides nicht stark beeinträchtigen. Und darum geht es doch. Ich verstehe nicht, wie man Leute verurteilen kann, die gerne mal einen durchziehen. Solche Menschen sind mir 10x lieber als welche, die sich Betrinken und dann unausstehlich werden.

                Ich jedenfalls habe noch niemanden erlebt, der durch das Kiffen unausstehlich wurde. Beim Alkohol ist das definitiv anders.

                Aber wie intolerant und stumpfsinnig manche denken und arugmentieren, da fasst man sich echt nur an den Kopf.



                Und bist du ein Wissenschaftler oder Arzt oder beziehst du dich nur auf die Gesetzgebung?
                Weil wenn du kein Arzt oder Wissenschaftler bist, dann ist diese Argumentation von dir auch nichtig.
                Und wieso wird man, nur weil man als Politiker solch ein Gesetz entscheidet, plötzlich legitimiert, da ein vernünftiges Urteil zu fällen?
                Kann man als normaler und mündiger Bürger nicht auch aufgrund von wissenschaftlichen Studien ein Urteil fällen? Wieso sollte das weniger wiegen als das Urteil der Politik?

                Deine Argumentation ist einfach totaler Schwachsinn. Das ist echt zum Weinen.

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                  #98
                  Zitat von sonny
                  dass der erwerb/der besitz von cannabis in deutschland illegal und der konsum gesundheitlich gefährlich ist, haben klügere menschen entschieden/herausgefunden (auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt)

                  so wie ich "euch" jedoch hier "kennengelernt" habe, kommt gleich das "argument": "in holland ist das aber legal!!1!111"
                  bitte klose einwechseln!

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                    #99
                    Zitat von sonny
                    ich verstehe nicht, warum ihr (die "kiffer") die wirkung bzw. das suchtpotential von cannabis mit dem des alkohols vergleichen wollt. seid ihr wissenschaftler/ärzte oder bezieht ihr euch nur auf wikibumsda?
                    http://www.bbc.co.uk/news/uk-11660210

                    nur ein beispiel.

                    der grund warum alkohol im gegensatz zu cannabis in deutschland legal ist, ist kulturell bedingt und hat nichts mit der gefährlichkeit der drogen zu tun.

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                      nur weil gras also illegal ist, heißt das, dass es gefährlich und falsch sei es zu konsumieren? um ehrlich zu sein gibts die pflanze schon so lange und wurde so wirksam genutzt, dass man schon verwundert sein muss, wieso sie in unserem aufgeklärten zeitalter verboten ist. verstehe eigentlich nicht, wieso sich jemand das recht nimmt mir zu verbieten eine pflanze(!) anzubauen. ja und wenn mir danach ist nehm ich die blüten und rauch' sie einfach. schade ich jemanden? bringe ich jemanden in gefahr? vergifte ich jemanden? is doch mein körper

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                        Zitat von cyrfer
                        Zitat von sonny
                        ich verstehe nicht, warum ihr (die "kiffer") die wirkung bzw. das suchtpotential von cannabis mit dem des alkohols vergleichen wollt. seid ihr wissenschaftler/ärzte oder bezieht ihr euch nur auf wikibumsda?
                        http://www.bbc.co.uk/news/uk-11660210

                        nur ein beispiel.

                        der grund warum alkohol im gegensatz zu cannabis in deutschland legal ist, ist kulturell bedingt und hat nichts mit der gefährlichkeit der drogen zu tun.
                        um sowas sollte es hier aber nicht gehen. der te hat seine frage doch klar definiert, wieso kommt man wieder mit anderen drogen?

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                          Zitat von kid
                          Zitat von cyrfer
                          Zitat von sonny
                          ich verstehe nicht, warum ihr (die "kiffer") die wirkung bzw. das suchtpotential von cannabis mit dem des alkohols vergleichen wollt. seid ihr wissenschaftler/ärzte oder bezieht ihr euch nur auf wikibumsda?
                          http://www.bbc.co.uk/news/uk-11660210

                          nur ein beispiel.

                          der grund warum alkohol im gegensatz zu cannabis in deutschland legal ist, ist kulturell bedingt und hat nichts mit der gefährlichkeit der drogen zu tun.
                          um sowas sollte es hier aber nicht gehen. der te hat seine frage doch klar definiert, wieso kommt man wieder mit anderen drogen?
                          das ist der erste artikel mit studie der unter anderem alkohol und cannabis vergleicht.
                          außerdem kann man die themen nicht unbedingt separat diskutieren.

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                            Zitat von cb.
                            Zudem erschließt mir sich der Sinn nicht, warum ich etwas Illegales konsumieren sollte, wenn der menschliche Naturzustand es nicht braucht.
                            so einen unfug durfte ich schon lange nicht mehr lesen...

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                              warum nicht? was ändert es denn an der möglichen gefahr von cannabis, wenn andere substanzen gefährlicher oder weniger gefährlich sind?

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                                nichts ändert es, aber man hat mit cannabis "mehr spaß", yehaaaa

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